Gruß aus dem Stadtarchiv

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Gruß aus dem Stadtarchiv
Die Pancharte, ein Privilegien- oder Freiheitenbuch, wurde am 27. März 1582 verliehen. Am Titelblatt befindet sich eines der seltenen Porträts Kaiser Rudolf II. Sie enthält die Bestätigung des Kaisers für sämtliche Rechte und Gnaden, welche die Stadt seit dem 12. Jahrhundert von österreichischen Herzögen und einzelnen Herrschern des Dt. Reiches erlangt hatte.
Es beginnt mit einem Ablassbrief Papst Alexanders und führt über Jahr- und Wochenmarktsrechte, Stapelrechte für Holz, dem Bann- und Hochgericht bis zum Rotwachs-Siegelprivileg, einem reinen Statussymbol. Solche Prunkbücher sind sehr selten und daher von hohem historischen Wert.

Foto: Stadtarchiv Wels

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Als “eine schöne Blüte der späten Karrierephase” sieht Roger Glover, Bassist von Deep Purple, die letzten Werke seiner Band. Die Briten bekamen dafür nicht nur gute Kritiken, sie landeten auf bisher nicht erreichten Chart-Positionen. Da war wohl ein weiterer Studio-Gang fix. “Nein, wir planen nichts. Wir leben von Tag zu Tag”, sagte Glover im APA-Interview anlässlich des neuen Albums “Whoosh!”. “Nichts ist fix bei Deep Purple”, raunte der Musiker. “Die Möglichkeit, ein weiteres Album aufzunehmen, ergab sich einfach und wir haben es getan – im Sommer vergangenen Jahres, um genau zu sein. Aber wegen Covid wurde die Veröffentlichung verschoben. Das wahre Problem ist allerdings, dass wir das Album nicht live präsentieren können. Wir leben nicht im Studio, sondern auf der Bühne. Die Konzertsäle sind das wahre Zuhause von Deep Purple.” Statt wie zur ersten Band-Blütezeit in den Siebzigern um schnelle Autos (“Highway Star”) oder Frauen (“Strange Kind Of Woman”) geht es in aktuellen Texten um Vergänglichkeit. “Unser Planet wird noch da sein, lange nachdem wir verschwunden sind”, führte Glover aus. “Unsere Lebensspanne ist ein winziger Tupfer im Vergleich zur kosmischen Zeit. Wenn man 50 Jahre Deep Purple in Kontext setzt, kann man nur sagen: Whoosh! Dieses Geräusch macht etwas, das sich sehr schnell bewegt. Das kommt von der TV-Serie ‘Fawlty Towers’. In einer Folge steht John Cleese in der Küche und spricht mit seinem Koch. Cleese sagt: ‘Whoosh!” Der Koch fragt: ‘Was war das?’ ‘Dein Leben!'” Glover, mit Unterbrechung seit 1969 bei dem Rock-Urgestein, unterstrich im Gespräch immer wieder, dass bei Deep Purple längst alles ungezwungen läuft. “Wir komponieren keine Songs, wir lassen sie wachsen”, sagte er etwa. Den Prozess bei den letzten drei Alben, die Bob Ezrin (“The Wall”) produzierte, beschrieb er so: “Es beginnt immer damit, dass wir zu fünft in einem Raum sind und herumprobieren. Dann entstehen zehn bis 20 Ideen. In einer zweiten Session selektionieren wir. Dann kommt Bob dazu und ändert ein paar Dinge – schon stehen wir im Studio, ohne zu wissen, wie die Arrangements sein werden.” Gewisse musikalische Elemente seien zu erwarten, denn “Nostalgie kommt immer dazu”, sagte Glover, betonte allerdings zugleich: “Aber wir wollen keine Parodie unserer selbst werden. Wir sind eine andere Band als in den Siebzigern. Und wir sind glücklich, ein loyales Publikum zu haben, das unseren Weg mit uns geht. Ich bin konstant darüber erstaunt, dass wir so weit gekommen sind. Das ist nicht gewöhnlich – vor allem, weil wir Alben herausbringen, die nicht wie die Alben davor klingen. Viele Rockbands haben einen Stil und bleiben dem treu. Bei AC/DC etwa funktioniert das hervorragend. Aber wir haben keinen Stil, sondern Freiheit.” Das Tempo auf “Whoosh!” (ab Freitag im Handel) ist nicht so rasant wie auf den Rock-Meilensteinen “In Rock” oder “Machine Head”, mit “Man Alive” gibt es sogar einen sphärischen Track mit Spoken-Word-Teil. Da liegen Welten zwischen der Gegenwart und “Smoke On The Water”. Glover: “Mich hat einmal jemand gefragt, warum wir keine Songs mehr wie ‘Highway Star’ schreiben. Oh, wir tun das, nur klingen sie nicht wie ‘Highway Star’.” Deep Purple standen in ihrer ersten Glanzzeit auf einer Ebene mit Led Zeppelin und den Rolling Stones, bekamen aber über viele Jahre nicht immer deren Status zugesprochen. Er könne ohne Star-Rummel ganz gut auskommen, meine Glover: “Deep Purple ist ein großer Name, aber wir leben sehr normal. Ich muss mich nicht so anziehen, wenn ich das Haus verlasse, wie wenn ich auf die Bühne gehe – nur für den Fall, dass mich irgendwer fotografiert. Wir stehen mit beiden Beinen am Boden. Wir haben immer unser Ding durchgezogen und der Erfolg kam von selbst. Und Erfolg gibt dir das Recht, zu tun, was du willst.” Die Tournee mit dem vielsagenden Motto “The Long Goodbye” musste wegen Corona unterbrochen werden. Das Wort Untätigkeit scheint im Deep-Purple-Sprachgebrauch aber nicht vorhanden zu sein. “Ein weiteres Album wäre eine Möglichkeit, wir haben ja ein Jahr frei”, schmunzelte Glover. “Nichts ist in Stein gemeißelt, aber die Idee ist verlockend.”

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