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Der Tag des Okkultismus findet statt am 18. November 2019. Okkultismus ist eine unscharfe Sammelbezeichnung für verschiedenste Phänomenbereiche, Praktiken und weltanschauliche Systeme, wobei okkult etwa gleichbedeutend ist mit esoterisch, paranormal, mystisch oder übersinnlich.

In einem engeren, vorwiegend in der Wissenschaft gebräuchlichen Sinn wird die Bezeichnung für bestimmte esoterische Strömungen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts verwendet. Diesem Verständnis schließt sich der vorliegende Artikel an. Im heutigen Sprachgebrauch hat der Begriff vielfach eine abwertende Konnotation.

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Die Ärzte veröffentlichten 2012 das Album “auch”. Es sollte acht Jahre dauern, bis die “beste Band der Welt” ihre Fans mit einem Nachfolger beglückt. “2013 waren wir nach der Tournee ausgebrannt und hatten, ehrlich gesagt, ein bisschen voneinander die Nase voll”, erzählte Bela B (Drums, Gesang) im Interview mit der Austria Presse Agentur. Nun aber ist das Trio als Einheit zurück – mit “Hell”, einem “sehr vielseitigen Album, beherrscht von einer zornigen Rockgitarre”, so der Musiker. Die Ärzte hätte bereits vor zwei Jahren ins Studio gehen können, wenn es ums Geldverdienen gegangen wäre, betonte Bela. “Aber in unserer romantischen Vorstellung muss eine Band auch intakt sein.” Warum sie das nicht war? “Nun, wir haben aufeinander nicht mehr so Rücksicht genommen wie früher”, sagte der 57-Jährige ganz offen. Das hat sich mittlerweile geändert, und 2019 spielte das Trio dann ein paar Festivals (u.a. beim Nova Rock in Nickelsdorf) und eine Clubtour, “um zu schauen, wie es läuft”. Es lief wunderbar, so dass sich alle in Sachen neues Album rasch einig waren: “Kommt, lasst uns das angehen!” Gleich mit der ersten Auskopplung aus “Hell”, “Morgens Pauken”, präsentiert sich die Band als Einheit. Das Lied klingt nicht wie ein Song von Bela B oder von Farin Urlaub (Gitarre, Gesang) oder von Rod González (Drums, Gesang), sondern nach Die Ärzte. “Das war auch einer der Gründe, warum wir es als Single gewählt haben, obwohl das Lied fürs kommerzielle Radio etwas zu lange, etwas zu hart und zu aggressiv ist. Die Ärzte kümmern sich aber nicht um Konventionen – und müssen das zum Glück auch nicht.” Zum Vergleich von “Hell” mit dessen unmittelbaren Vorgängern sagte Bela: “Bei ‘auch’ haben wir erstmals beschlossen, dass von jedem von uns gleich viele Songs drauf sein sollten. Es ist ein besonderes Album geworden, weil es drei Individuen zeigt, die ihren eigenen Weg gehen. Daher hat es im Ärzte-Kosmos seine Berechtigung. Aber es ist keine homogene Platte wie davor ‘Jazz ist anders’ (von 2007, Anm.). Wir haben alle das Gefühl, dass ‘Hell’ nicht nur an ‘Jazz’ heranreicht, sondern in Sachen Vielfältigkeit der Musik und Experimentierfreude auch übertrifft.” Das neue Album “hat zwei Gesichter”, führte Bela aus und begründete: “Manche Texte sind noch absurder als bisher. Zum anderen gibt es viele Kommentare zum allgemeinen europäischen Rechtsruck. Die AfD hat sogar einen eigenen Song bekommen.” 1993 hatten sich Die Ärzte nach zwischenzeitlicher Trennung mit “Schrei nach Liebe”, einem Song gegen Rechtsradikalismus, zurückgemeldet. 2020 ist das Thema noch immer aktuell. “Ich weiß nicht, ob die Menge an rechtsgerichteten Menschen größer wird”, sagte Bela. “Diese Leute sind aber auf alle Fälle auffälliger geworden und in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Rechtsgerichtete Parteien versuchen, die Grenze des Sagbaren immer weiter zu verschieben, zugleich sich als Opfer zu stilisieren.” Über politische Schreihälse hat Bela so seine eigenen Gedanken: “Will man denn so sein? Will man denn immer nur schlechte Laune haben, mies drauf sein und nur schimpfen? Wo ist da der Spaß? Also gut, wo der Spaß ist, habt ihr in Österreich ja gesehen: auf Ibiza mit einer scharfen Russin. Aber ernsthaft: Wie kann man sich glücklich fühlen und glauben, tolle politische Arbeit zu leisten, wenn man nichts tut als zu hetzen? Die Menschen sind ihnen egal. Ihre Agenda ist Hass und Populismus und damit lässt sich sogar noch Geld machen. Widerlich.” Zurück zu “Hell”: Das Album funktioniert auch ohne Beachtung der Texte, betonte Bela. “Wir wurden über die Jahre oft auf unsere Texte reduziert. Das passiert bei einer deutschsprachigen Band fast automatisch. Aber die Musik spielte bei uns immer auch eine ganz wichtige Rolle. Bei manchen Liedern auf ‘Hell’ kann man die Worte vollkommen ausblenden und nur die Musik genießen.” Der Musiker führte als Beispiel “Polyester” von Rod an: “Das Lied hat einen tollen Text über die Verwandlung des Menschen zum Plastik, eine Umweltkritik, aber auch eine unfassbare Gitarrenwand, die dich ummäht.” Es gibt auch eine Ode an die Langeweile, “Achtung Bielefeld”, auf “Hell”. Laut Bela ist das der “hektischste Song auf dem Album mit der Botschaft, man solle sich doch mal gepflegt langweilen und nicht immer versuchen, jede freie Sekunde auszufüllen mit Wissensanhäufung übers Internet oder der Selbstoptimierung auf den sozialen Medien. Nichtstun scheint heutzutage fast ein Verbrechen zu sein. Sorgen, die eine Mutter in Moria z.B. sicher gern hätte.” Außerdem finde man auch “viel Persönliches” auf dem Album. “Farin hat eine tolle Ballade, ‘Liebe vor dem Tod’, begesteuert. Beim Mix-Abhören sind mir echt die Tränen gekommen, das ist mir noch nie passiert.” Wegen Covid waren Die Ärzte übrigens im Studio quasi “eingeschlossen und so konzentriert”, dass sie “Hell” in sieben Wochen eingespielt haben. “Geplant hatten wir drei Monate”, berichtete Bela. Apropos Coronavirus: “Ich kann allen Leuten nur raten: Versucht aus den Lehren, die wir jetzt gerade ziehen, etwas Positives mitzunehmen – der ganze Planet zieht schließlich durch diese Pandemie an einem Strang. Solidarität ist gefragt”, sagte der Künstler. Und was das Maskentragen betrifft: “Das ist ein Akt der Solidarität und nicht nur Selbstschutz. Die Maske hilft zu allererst ja deinem Gegenüber. Es gibt halt auch die Covidioten, die das als Zeichen der Unterdrückung werten. Warum auch immer – manchmal erscheint mir Dummheit als die noch krassere Krankheit.”

Nach acht Jahren: "Die Ärzte" sind wieder zurück

Sonnengeld, Türkis, Meerblau und Korall – diese Farben tragen diesen Frühling nicht nur Frauen mit Modelmassen. Modische Teile für jeden Anlass gibt es nun auch am Stadtplatz bei Ulla Popken. Denn diese Saison steht man zu seinen Kurven.

Bereits zum 18. Mal veranstaltete die Landjugend Steinerkirchen/Fischlham am Samstag den 12. Oktober das Event “Alcatraz”.

Alcatraz - Landjugend Steinerkirchen

Der amerikanische Sänger Johnny Nash, bekannt durch den Reggae-Hit “I Can See Clearly Now” aus den 1970er Jahren, ist im Alter von 80 Jahren gestorben, wie sein Sohn der Promi-Website TMZ und einem Fernsehsender in Los Angeles sagte. Nash starb am Dienstag eines natürlichen Todes, sagte sein Sohn John Nash III. TMZ. Ein Vertreter von Nash, der Ende der 1980er Jahre weitgehend aus dem Rampenlicht verschwunden war, war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Nash’ Sohn sagte dem Fernsehsender CBSLA, Nash sei in seinem Haus gestorben.

Sohn: Sänger Johnny Nash mit 80 Jahren gestorben

Am 10. April 2021 feiern Geschwister weltweit den Tag der Geschwister, welcher im Englischen auch Siblings Day genannt wird. Initiiert wurde der Tag 1997 von Claudia Evart in Andenken an ihre Geschwister Alan und Lisette, die sie beide bei verschiedenen Autounfällen verloren hat. Als Datum wählte Evartden Geburtstag ihrer verunglückten Schwester Lisette, den 10. April. Der Tag ist als Ergänzung zum Mutter- und Vatertag gedacht und soll die Beziehung zwischen Geschwistern würdigen. Gefeiert wird der Tag der Geschwister zum Beispiel durch das Versenden von Grußkarten oder E-Mails an die Geschwister oder durch einen einfachen Anruf bei ihnen. Aber auch persönliche Treffen, Einladungen zum Essen oder gemeinsame Spaziergänge mit den Geschwistern sind eine Möglichkeit, die besondere Beziehung zwischen Geschwistern zu pflegen und zu würdigen. Hierbei geht es natürlich weniger darum wie gefeiert wird und vielmehr um den Hintergrund des Feierns. Die Geschwister sollen erfahren, dass sie geschätzt und geliebt werden. Geschwistern sind im rechtlichen Sinne Verwandten zweiten Grades. Sie können unterschieden werden in vollbürtige Geschwister und halbbürtige Geschwister bzw. Halbgeschwister. Während Kinder eines Elternpaares – also mit identischen Vorfahren – als vollbürtige Geschwister bezeichnet werden, sind Halbgeschwister jene Kinder eines Elternteils mit einem anderen Partner. Sie haben also nur die Mutter oder den Vater gemeinsam. Ebenso zählen die voll anerkannten, nicht leiblichen Adoptivgeschwister zu den Geschwistern. Kinder, die ohne Geschwister aufwachsen, werden Einzelkinder genannt. Vor allem in Großstädten, wo die familiären und sozialen Netze nicht so ausgebaut sind wie in ländlichen Regionen oder kleineren Gemeinden, fehlen oft die Möglichkeiten, die es erleichtern mehrere Kinder aufzuziehen. Aber auch ungünstigere Wohnsituationen, das Streben nach einer beruflichen Karriere und die finanzielle Belastung sind Gründe, die zu Einzelkindern führen können. Am Tag der Geschwister können diese Personen sich aber auch bei Freunden melden, die für sie wie Schwestern oder Brüder sind.

Wenn die Maus geht, hört man es. Das Geräusch, das Deutschlands orangefarbener Kinderstar beim Laufen macht,entsteht durch zwei Kokosnuss-Schalen, die aneinander geklopft werden. Es ist eine ziemlich einfache Lösung für das große Problem, eine eigentlich stumme Maus zu vertonen. Sie ist so einleuchtend und universell, wie “Die Sendung mit der Maus”selbst – das ist ihr Erfolgsgeheimnis. Seit einem halben Jahrhundert schon erklärt die Maus Kindern die Welt. Wie kommt der Saft in die Tüte und wie kommt er wieder raus? Warum hat der Käse Löcher und der Käsekuchen nicht? Die ersten “Lach- und Sachgeschichten” feierten am 7. März 1971 Fernsehpremiere. Am Sonntag wird die Maus also ihren 50. Geburtstag haben. Der WDR begeht das Jubiläum unter anderem mit einer speziellen Maus-Ausgabe (Sonntag, 7. März, Das Erste, 9.00 Uhr, KiKa 11.30 Uhr), in der auf die kommenden 50 Jahre geblickt werden soll. Das zeigt schon: Der Nager hat nicht vor, bald in TV-Rente zu gehen. “Wir versuchen, auch die schwierigsten Fragen mit Dingen zu erklären, die Kindern geläufig sind”, sagt Armin Maiwald, wenn man ihn fragt, was das Geheimnis der Maus ist. Der 81-Jährige ist einer der geistigen Väter der Sendung. Die Maus-Illustration selbst stammte von Grafikerin Isolde Schmitt-Menzel. 1975 kam der blaue Elefant hinzu, 1987 hat die gelbe Ente. Dass Maiwald in eine kindliche Dutsi-dutsi-duuuu-Sprache abrutscht, wenn es um das putzige Mäuschen geht, braucht man nicht zu erwarten. Er stellt klar: Es handelt sich um Journalismus. “Die Analogien sind wichtig”, erklärt er. Kunststoffverformung etwa habe man mal mit Spaghetti dargestellt. “Und natürlich die saubere Recherche. Wir haben einen journalistischen Anspruch. Auch wenn klar ist, dass Recherche allein noch keine Geschichte ist. Dann hat man nur die Fakten. Wir versuchen, daraus eine Geschichte zu bauen, indem wir uns mit den Zuschauern auf eine Reise begeben.” Fast hätte ein Nilpferd den Job bekommen Die Reise der Maus selbst begann durchaus ruckelig. Nicht nur, dass zeitweise die Frage aufkam, ob man nicht doch lieber auf ein Nilpferd als Titelheld setzen sollte, wie Maiwald kürzlich verriet – auch gab es einige Kritik an dem Format. Pädagogen war die Sendung zu schnell geschnitten, die Kirche fand den Sendeplatz am Sonntagvormittag nicht förderlich, weil Kinder im Gottesdienst sitzen sollten.Mittlerweile ist die Sendung über alle Zweifel erhaben. 2019 verlieh der Bundespräsident der Maus einen “Mausverdienstorden”, 1992 flog sie mit Raumfahrer Klaus-Dietrich Flade auf die russische Raumstation Mir, 2014 mit Alexander Gerst zur ISS. Stefan Raab hob sie mit seinem Lied “Hier kommt die Maus” 1996 in die Pop-Kultur. Der Metzgersohn verwurstete dafür die berühmte “Düdü-de-düdü-düde-düde”-Titelmelodie, die im Original vom Komponisten Hans Posegga stammt. Posegga hat zum Beispiel auch die Musik zur ZDF-Serie “Der Seewolf” (1971) geschrieben. Musik, Farbe, ein gemütlicher Leibesumfang und die Unfähigkeit zu sprechen – viele Dinge an der Maus sind große Konstanten. Wie sich die Welt in all den Jahren verändert hat, lässt sich aber an den “Sachgeschichten” ablesen. Armin Maiwald erste Filme drehten sich noch um Themen wie “Brötchen” und “Milch”. Heute erklärt die “Die Sendung mit der Maus” auch die sogenannte Cloud, in der Daten gespeichert werden.“Gerade in Zeiten, in denen es immer komplizierter und komplexer wird, ist es gut, jemanden zu haben, der einen an die Hand nimmt und sagt: So funktioniert das”, glaubt Ralph Caspers, der heute Teil des Maus-Teams ist. Welche Macht die Maus-Macher haben, wundert sie allerdings selbst ab und zu. Ein Beitrag zur Frage, warum sich Geschenkband kräuselt, wenn man mit einer Schere drüber geht, brach mal einen regelrechten Gelehrtenstreit unter Beteiligung von Universitäten vom Zaun. Ein anderes Mal versuchte ein Kind, das erlernte Wissen aus einem Film über Champagner-Herstellung zu Hause anzuwenden. Die Folge war eine Explosion in der Küche, es musste renoviert werden. Wegen solcher Vorfälle ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dass das Durchschnittsalter der Maus-Schauer höher ist, als man vermuten könnte – viele Eltern gucken mit. Nach Angaben des WDR ist der durchschnittliche Zuschauer im Fernsehen ungefähr um die 40 Jahre alt. Sprich: Nur knapp jünger als die Maus selbst.

Welterklärer in Orange als Kinder-TV-Star: Die Maus wird 50