Guten Morgen!

Merken
Guten Morgen!

Am 02. Dezember 2019 wird der von den Vereinten Nationen initiierte Internationaler Tag zur Abschaffung der Sklaverei begangen. Er erinnert an die 1949 verabschiedete Konvention zur Bekämpfung des Menschenhandels und der Ausbeutung von Personen. Der Internationale Tag zur Abschaffung der Sklaverei fordert sowohl Regierungen als auch die Bevölkerung der Mitgliedsstaaten dazu auf, eine geschlossene Einheit gegen alle Formen der Sklaverei zu bilden und gemeinsam dagegen vorzugehen.

Mit der Durchführung des Internationalen Tages zur Abschaffung der Sklaverei wird das Ziel verfolgt gegen die Sklaverei, auch in ihren modernen Formen wie etwa Zwangsprostitution und Kinder- sowie Zwangsarbeit, vorzugehen. Weltweit leben mehr als 20 Millionen Menschen in Sklaverei oder sklavenähnlichen Verhältnissen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon fordert daher den Einsatz aller rechtlichen einem Staat zur Verfügung stehenden Mittel, um der Sklaverei in allen Formen ein Ende zu setzen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Leckere und gleichzeitig gesunde Snacks dürfen dank dem Tag der Haferflocken-Muffins am 19. Dezember 2019 ganztätig gegessen werden. Der Tag feiert eine ganz besondere Rezeptur des Muffins, nämlich die mit enthaltenen Haferflocken. Hafer enthält Kohlenhydrate, die sich nicht nur positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken, sondern auch den Cholesterinspiegel senken. Bei diesen Muffins darf somit auch gerne mal zugeschlagen werden. Auch beim Bodybuilding wird oft auf Haferflocken als Kalorienlieferant zurückgegriffen.Unter einem Muffin ist im amerikanischen Raum ein kleiner Kuchen zu verstehen, für den es spezielle Backformen gibt. Vom Cupcake unterscheidet er sich durch die fehlende Cremehaube, also durch das sogenannte Frosting. Typischerweise werden Muffins mit Blaubeeren oder Schokolade gebacken – natürlich aber nicht am Tag der Haferflocken-Muffins, an dem nur dieses eine Rezept umgesetzt werden sollte. Freunde, Kollegen und Nachbarn dürfen gerne mit einem selbst gebackenen Muffin überrascht und erfreut werden.

Guten Morgen!

Die „Jurassic World“-Fortsetzung soll im Juni 2022 in die Kinos kommen – ein Jahr später als ursprünglich geplant. Wie Regisseur Colin Trevorrow auf Twitter mitteilte, hatten er, die Besetzung und das Filmteam die vergangenen drei Monate an einem Film gearbeitet, von dem sie kaum erwarten könnten, ihn mit der Welt zu teilen. „Obwohl wir nun etwas länger warten müssen, wird es das allemal wert sein“, schrieb der US-Filmemacher und postete ein Filmplakat mit 10. Juni 2022. Vergangenen Februar hatte Trevorrow den Drehstart des Films mit dem Titel „Jurassic World: Dominion“ auf Twitter bekannt gegeben. Als Kinostart hatten die Macher damals den 11. Juni 2021 angesetzt. Im dritten Teil der „Jurassic World“-Filmreihe sollen erneut Chris Pratt und Bryce Dallas Howard in den Hauptrollen spielen. Zusätzlich sollen Sam Neill, Laura Dern und Jeff Goldblum – Stars aus dem Originalwerk „Jurassic Park“ aus dem Jahr 1993 – zu sehen sein. Im Zuge der Coronakrise sind Kinogänger bereits vielfach mit Aufschüben von Filmen enttäuscht worden. Vergangenen Samstag war der Kinostart des neuen James-Bond-Films „Keine Zeit zu sterben“ erneut verschoben worden, am Dienstag traf es Fans der Science-Fiction-Saga „Dune“.

Kinostart der "Jurassic World"-Fortsetzung verschoben

Mit dem internationalen Tag gegen Gewalt an SexarbeiterInnen am 17. Dezember 2019 wird für das Ende der Kriminalisierung von SexarbeiterInnen gekämpft. Anlässlich dieses Aktionstages fordern die Selbstorganisation von SexarbeiterInnen und Fachberatungsstellen ein Ende der Diskriminierung und gesellschaftlichen Marginalisierung von SexarbeiterInnen. Als Symbol dient an diesem Tag ein roter Regenschirm. Als Zeichen der Solidarität kann man an diesem Tag beispielsweise einen solchen tragen. Begangen wird der Aktionstag seit 2003, er wurde u.a. durch die Aktivistin Annie Sprinkle initiiert.Ursprünglich diente der Tag dem Gedenken der Oper von Gary Ridgway, welcher über 90 Frauen tötete. Sexarbeit oder Prostitution bezeichnet die Vornahme sexueller Handlungen gegen Entgelt. Prostitution ist in praktisch jeder Kultur zu finden. Die gesellschaftliche Bewertung der Prostitution ist von kulturellen, ethischen und religiösen Werten abhängig und unterliegt einem starken Wandel. Eine Rechtsverordnung kann ein Verbot beinhalten, der Prostitution an bestimmten Orten überhaupt oder zu bestimmten Tageszeiten nachzugehen. Dagegen zu verstoßen ist strafbar.

Guten Morgen!

Der Gefülltes-Ei-Tag wird gefeiert am 02. November 2019. Dieser Tag eignet sich besonders gut, um gefüllte Eier zu essen. Ein mögliches Rezept ist das der russischen Eier. Diese sind eine kalte Vorspeise aus hart gekochten Eiern. Eine klassische Variante besteht aus halbierten Eiern auf Remoulade, worauf etwas Kaviar gesetzt wird.

Guten Morgen!

Der Tag der Autoversicherung wird am 01. Februar 2021 gefeiert. An diesem Tag gilt es, über die eigene Autoversicherung nachzudenken. Da der Tag im Februar stattfindet, bleibt noch jede Menge Zeit, bis zum „Stichtag Kfz-Versicherung“, an dem jedes Jahr der Wechsel der bestehenden Kfz-Versicherung möglich ist. Bereits jetzt kann geprüft werden, ob günstigere Tarife existieren und sich ein Wechsel lohnen kann. Ansonsten können an diesem Tag auch die Leistungen der Versicherer verglichen werden. Im Schadensfall kann es wichtig sein, die Abdeckung des eigenen Versicherers zu kennen und dazu ist es sinnvoll, die Leistungen schon im Voraus zu kennen. Auch eine allgemeine Auseinandersetzung mit dem Prinzip der Versicherungen ist eine gute Beschäftigung, um den Tag der Autoversicherung zu feiern.

Aufstehen mit WT1

Vor seinem heutigen 65. Geburtstag hat Lydon seine Familie und Freunde gewarnt. „Sie wissen, dass sie mich an meinem Geburtstag nicht anrufen sollen. Aber sie tun es natürlich trotzdem. Und ich freue mich natürlich drüber“, sagt er gut gelaunt. „Ich freue mich auch, dass ich gesagt habe, sie sollen es lassen, und sie nicht auf mich gehört haben.“ Sein knarziges Lachen schallt aus dem Telefonhörer. Bloß nicht anpassen, bloß nicht gehorchen – das war schon immer Lydons Motto. Als die Punkfans in den 70ern den Look der Sex Pistols kopierten, ärgerte sich Lydon über das, was er als Uniform empfand, und änderte seinen Stil. Später trat er bei Konzerten vereinzelt sogar im Pinocchio-Outfit auf, nur um sein Publikum zu irritieren. Als aggressiver Rüpel Johnny Rotten war der in London geborene Sohn irischer Einwanderer in den 70er Jahren eine absolute Reizfigur. Der benachteiligte, stille Jugendliche aus der Gosse überwand seine Schüchternheit und wurde im von Rezession und Arbeitslosigkeit geplagten England zum Anführer der Revolution namens Punk. Nur knapp drei Jahre blieben die Sex Pistols zusammen. Im Jänner 1978 zerbrach die Band auf einer US-Tour. „Wir hatten die Nase richtig voll voneinander“, erinnert sich Lydon. Obwohl die Sex Pistols damals nur ein einziges Album veröffentlicht haben – den Klassiker „Never Mind the Bollocks, Here’s the Sex Pistols“ – zählen sie heute zu den bekanntesten und einflussreichsten Bands der Musikgeschichte. Ihre provokanten Texte schockierten das britische Establishment. Insbesondere die Single „God Save The Queen“ – mit der Zeile „the fascist regime“ (das faschistische Regime) – erzürnte viele Briten. Die ehrwürdige BBC weigerte sich, den Song, den die Punk-Chaoten passend zum silbernen Thronjubiläum von Königin Elizabeth II. herausgebracht hatten, in ihrer wöchentlichen Hitparade zu spielen. Die Royals sieht Lydon bis heute kritisch. „Aber ich hatte nie etwas gegen sie als Menschen“, stellt er klar, „sondern ich hatte etwas gegen die Institution. Und damit hab ich mir viele Feinde gemacht.“ Er wurde auf der Straße bepöbelt, sogar mit dem Messer angegriffen. „Davon stand nie etwas im Handbuch „Wie man ein Popstar wird““, scherzt Lydon, der ein entschiedener Gegner von Gewalt ist. Als Kind musste er häufig einstecken, wenn Nachbarskinder es auf den schüchternen Buben abgesehen hatten. Sein Vater habe ihm beigebracht, Kontra zu geben – ein Ratschlag, den sich der Punk-Musiker womöglich etwas zu sehr zu Herzen nahm. In Interviews trieb er regelmäßig – und mit Genuss – Gesprächspartner mit Provokationen zur Verzweiflung. John Joseph Lydon, der heute abwechselnd in Malibu und Venice Beach und nur noch selten in seiner Heimatstadt London lebt, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Mit seinen Eltern und drei jüngeren Brüdern, um die er sich als Teenager oft kümmerte, lebte er in einer nach eigenen Worten „hundsmiserablen Nachbarschaft“. Mit sieben Jahren fiel er durch eine Hirnhautentzündung ins Koma und verlor sein Gedächtnis. Nicht einmal seine Eltern erkannte er wieder. Das traumatische Erlebnis prägte ihn fürs Leben. „Ich habe immer noch Albträume, wenn ich schlafen gehe“, berichtet er, „dass ich aufwachen könnte, und dann nicht mehr weiß, wer ich bin.“ Heute helfe ihm diese Erfahrung, sagt Lydon, denn seine Frau Nora ist demenzkrank. Er will sie pflegen, solange es noch ohne professionelle Hilfe geht. „Ich schaue zu, wie der wunderbarste Mensch auf der Welt langsam abbaut, und es ist unglaublich schmerzhaft für mich“, erzählt der Sänger. „Das ist kein Jammern, das ist nur die Realität.“ Während des Interviews bittet er um eine Pause, um sich um Nora zu kümmern. Seit über 40 Jahren ist er mit der 15 Jahre älteren Deutschen verheiratet, die er liebevoll Babby nennt. Gemeinsame Kinder hat das Paar nicht, was Lydon bedauert. „Aber vielleicht war es besser so“, meint er. „Ich glaube, wir waren zu der Zeit vielleicht beide zu egoistisch und egozentrisch, um ein Kind vernünftig großzuziehen.“ Die Vaterrolle übernahm er dennoch für ein paar Jahre. 2000 bekam das Paar das Sorgerecht für Noras Enkel. Die Zwillingssöhne der 2010 gestorbenen Punk-Sängerin Ari Up waren damals im Teenageralter und rebellierten. „Denen hat meine autoritäre Position zuhause nicht gefallen: Tut mir leid, aber ihr dürft hier nichts kaputtmachen!“ John lacht. „Aber sie sind zu liebevollen Menschen herangewachsen.“ Musikalisch ging es für Lydon nach den Sex Pistols direkt weiter. Im Jahr der Trennung 1978 gründete er die experimentelle Postpunk-Band Public Image Ltd, kurz PiL. Ihren größten Hit landeten PiL 1983 mit „This Is Not A Love Song“. Nach einer längeren Pause, in der Lydon wieder mit den Sex Pistols auftrat, ist die Band bis heute aktiv. Nach der Coronapandemie will Lydon möglichst bald wieder Konzerte mit Public Image Ltd geben. „Ich muss. Es ist der Kern und das Wesen meines Seins“, erklärt er. Außerdem brauche er das Geld. Vorher will er noch in diesem Herbst mit seinem neuen Buch „I Could Be Wrong, I Could Be Right“ auf Reise durch England gehen. Dass er wohl für immer zuallererst mit den Sex Pistols assoziiert werden wird, stört ihn gar nicht. Im Gegenteil. „Dafür werde ich ewig dankbar sein, ich bin stolz drauf“, betont John Lydon und freut sich, dass er weiter als Punk-Ikone und als „Godfather of Punk“ verehrt wird. „Bis ich abdanke, werde ich diese Krone auch nicht abgeben.“

Sex-Pistols-Frontmann John Lydon feiert 65. Geburtstag
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner