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Der Natriumhydrogenkarbonat-Tag wird begangen am 30. Dezember 2019. Natriumhydrogencarbonat mit dem Trivialnamen Natron hat die Summenformel NaHCO3, ist ein Natriumsalz der Kohlensäure und zählt zu den Hydrogencarbonaten. Gelegentlich werden für Natriumhydrogencarbonat auch die veralteten und chemisch unzutreffenden Trivialnamen doppeltkohlensaures Natron und Natriumbicarbonat verwendet. Im Handel wird die Verbindung auch unter den Bezeichnungen Speisesoda, Backsoda, Speisenatron sowie den Markennamen Bullrich-Salz und Kaiser Natron angeboten.

Hydrogencarbonate, veraltet auch Bicarbonate oder saure Carbonate, sind die Salze der Kohlensäure, die durch einfache Neutralisation dieser Säure mit einer Base entstehen. Oft wird auch das Anion dieser Salze, das Hydrogencarbonat-Ion, verkürzt als Hydrogencarbonat bezeichnet. Wird durch weitere Basen-Zugabe auch die zweite Säurefunktion neutralisiert, so erhält man Carbonate. Eine Summenformel dient in der Chemie dazu, die Art und Anzahl der Atome einer chemischen Verbindung anzugeben. Besteht die Verbindung aus diskreten Molekülen ist die Summenformel eine Molekülformel. Für ein Salz wird eine Formeleinheit angegeben, die ihrer stöchiometrischen Zusammensetzung gerecht wird. Eine Summenformel ist oft nicht gleich der Verhältnisformel, die die kleinstmöglichen Zahlenverhältnisse der Atome der beteiligten chemischen Elemente in einer chemischen Verbindung angibt.

Wegen der thermischen Zersetzung von Natriumhydrogencarbonat, einsetzend oberhalb von 50°C, wird es seit langer Zeit in der Lebensmitteltechnik als Backtriebmittel und als Löschpulver genutzt. Die thermische Zersetzung bei 200°C ist eine Schlüsselreaktion beim industriellen Solvay-Verfahren zur Herstellung von Natriumcarbonat.

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Kommentare:
  1. Christine Novak sagt:

    🙂

  2. Christian Sittenthaler sagt:

    👍

  3. GIUSEPPE PALERMO sagt:

    👍

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Die deutsche Popsängerin Sarah Connor (40) will sich mit einem neuen Lied vom Jahr 2020 verabschieden – und am liebsten gleich auch vom Coronavirus. “Können wir vorspulen? Und so tun als wär alles wieder gut?”, singt sie in “Bye Bye”. Im dazugehörigen Video, das sie am Freitagnachmittag auf Youtube veröffentlichte, ist die gebürtige Delmenhorsterin unter anderem mit ihrer Familie oder allein zu sehen und singt über die Corona-Zeit: “Beim Lernen mit den Kids nur die Hälfte geschafft, und es hat trotzdem geklappt. Können wir bitte, bitte vorspulen.” Ihre Hoffnung: “Und dann feiern wir ‘ne fette Party, laden alle uns’re Freunde ein, stehen extra ganz dicht beieinander, und stoßen an aufs Zusammensein. Alt und Jung und Groß und Klein, keiner mehr zuhaus’ allein”, heißt es in dem Lied.Für das Video sei sie unter anderem mit dem Auto umhergefahren und habe Menschen in den verschiedensten Situationen gebeten, kurz in ihr Handy zu singen, hieß es in einer Label-Mitteilung. In dem dreieinhalb Minuten langen Clip sind unter anderem winkende Krankenschwestern, ein Busfahrer und eine Supermarktmitarbeiterin zu sehen. “Es musste schnell gehen und sollte unaufwendig sein, und ich bin sehr dankbar für die Unterstützung so viel toller Menschen!”Im Frühjahr hatte der Deutschpop-Star Connor bereits die Single “Sind wir bereit?” als Momentaufnahme aus der Quarantäne veröffentlicht. Die Erlöse daraus wurden gespendet, hieß es. Ihr Album “Herz Kraft Werke” landete auf Platz drei der deutschen Jahrescharts.

Sarah Connor singt über Corona-Frust: "Können wir vorspulen?"

Der Popcorn-Liebhaber-Tag wird veranstaltet am 11. März 2021. Es ist der besondere Tag für Popcorn-Liebhaber, der jedes Jahr am zweiten Donnerstag im März gefeiert wird. Womit? Na mit einer extra großen Portion Popcorn, ist doch klar! Popcorn ist ein als Snack dienendes Nahrungsmittel, das durch starkes Erhitzen einer speziellen Maissorte hergestellt wird. Popcorn stammt vom amerikanischen Doppelkontinent. Wann es zum ersten Mal zubereitet wurde, ist nicht genau bekannt. Sicher ist aber, dass die Ureinwohner Westamerikas es bereits aßen, als Christoph Kolumbus 1492 dort an Land ging. Ferner ist bekannt, dass es dort als religiöser Akt üblich war, je nach der Form eines aufgeplatzten Maiskorns die Zukunft zu bestimmen (ähnlich dem Bleigießen). Bei Ausgrabungen wurden mindestens 4000 Jahre alte Puffmaiskörner gefunden, es ist also davon auszugehen, dass Popcorn schon sehr früh ein Bestandteil des indianischen Speiseplans war. Während der Großen Depression in den 1930er-Jahren avancierte es parallel mit dem Aufstieg des Kinos in den USA und später weltweit zum beliebten Snack. Popcorn wird gezuckert, karamellisiert oder gesalzen. In den Vereinigten Staaten, Österreich, Spanien und Südamerika ist insbesondere gesalzenes und mit Butteraroma versehenes Popcorn die Regel; verbreitet ist daneben auch karamellisiertes Popcorn. Das in Deutschland übliche gezuckerte Popcorn dagegen ist in den USA nahezu unbekannt.

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Das ambitioniertes Ziel der Bond-Fans: 607 Millionen Pfund – rund 670 Millionen Euro – an Spenden zu generieren, um die Rechte an dem Actionthriller “No Time To Die” (“Keine Zeit zu sterben”) zu erwerben und ihn vor Weihnachten ins Fernsehen zu bringen. “Bond rettet Weihnachten”, so das Motto. Die Summe basiert auf Medienberichten der vergangenen Wochen. Demnach habe das Studio MGM den Streamingmarkt sondiert und angeblich 600 Millionen Dollar – nicht Pfund, wie von Team Bond irrtümlich avisiert – für den Film verlangt. Doch dieser Betrag scheint unrealistisch, denn der bis dato letzte James-Bond-Film “Spectre” aus 2015 spielte weltweit 880 Mio. Dollar (751 Mio. Euro) ein – und lag damit sogar noch unter den Erwartungen. “Der Film steht nicht zum Verkauf”, stellte jetzt auch ein MGM-Sprecher im US-Branchemagazin “Variety” klar. Schließlich habe man den Filmstart verschoben, “um das Filmerlebnis für ein weltweites Kinopublikum zu ermöglichen”. Die Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson, die seit den 90ern die Geschicke des smarten Geheimagenten leiten, sollen sich ebenfalls klar gegen die Streamingvariante ausgesprochen haben. Immerhin ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Kinobetreiber weltweit. Mit 007 hatten viele die Hoffnung verbunden, dass sich die von der Coronakrise gebeutelte Branche wieder ein wenig erholt. Die anfängliche Empörung darüber, dass “No Time To Die” dann doch nicht wie zwischenzeitlich geplant am 12. November starten sollte, ist mittlerweile dem blanken Entsetzen darüber gewichen, dass ihre Filmtheater komplett geschlossen bleiben müssen. Womit sich die Bond-Produzenten in ihrer Entscheidung, den Start erneut zu verlegen, bestätigt sehen. Broccoli und Wilson werden es sich nicht leicht gemacht haben. Die PR-Kampagne für den 25. James-Bond-Film war gerade zum zweiten Mal angelaufen – mit neuem Trailer, Plakaten, Podcasts und dem Musikvideo von Popstar Billie Eilish, die den Titelsong singt. Dazu die üblichen Sponsoringdeals. Doch die Coronalage führte schließlich zum Umdenken. Und vielleicht trug auch das enttäuschende Einspielergebnis von Christopher Nolans Blockbuster “Tenet” im Sommer dazu bei. “Diese Sache ist einfach größer als wir alle”, erklärte Hauptdarsteller Daniel Craig (52) in der “Tonight Show” von US-Moderator Jimmy Fallon. “Wir wollen, dass die Leute den Film auf die richtige Art und auf sichere Weise sehen können. Auf der ganzen Welt sind gerade Kinos geschlossen. Aber wir wollen den Film weltweit zur selben Zeit veröffentlichen. Und jetzt ist nicht die richtige Zeit.” Als längster amtierender James Bond hält Craig schon jetzt den Agentenrekord. Seit mittlerweile 15 Jahren hat der Schauspieler, für den es der letzte Einsatz als englischer Spion sein wird, die Rolle inne – und damit länger als seine Vorgänger Sean Connery, Roger Moore und Co. “Ich will jede mögliche Sekunde rausholen”, scherzte Craig, der nun mindestens bis April 2021 James Bond bleibt, bei Fallon. Dass es bei dem neuen Starttermin im Frühjahr bleibt, ist angesichts der Unvorhersehbarkeit der Coronalage nicht sicher. Als der Film erstmals unter dem Arbeitstitel “Bond 25” angekündigt wurde, sollte er im Oktober 2019 starten. Dann gab es einen Regisseurswechsel, der US-Amerikaner Cary Fukunaga ersetzte den Briten Danny Boyle, und der Start wurde auf Februar 2020 verlegt. Wegen Änderungen am Drehbuch wurde der Termin um zwei weitere Monate korrigiert. Als “No Time To Die” endlich fertig war, brach die Coronapandemie aus. “Kommen Sie, Bond! Wo zum Teufel stecken Sie?”, fragt M, der Chef des britischen Geheimdienstes, im Trailer zu “No Time To Die” und spricht vielen 007-Begeisterten aus der Seele. Die Hoffnung einiger Fans, den Film noch vor Weihnachten bei Streamingdiensten wie Netflix, Apple+ und Co. zu sehen, wird sich aber aller Voraussicht nach nicht erfüllen. Die Zeitung “Telegraph” begrüßte das. “Daniel Craigs Abschied als 007 gehört nicht auf dieselbe Plattform wie “Emily in Paris”” kommentierte das Blatt in Anspielung auf die kitschige Netflix-Comedy-Seifenopfer. Und vielleicht wartet die Mehrheit der James-Bond-Fans doch lieber darauf, “No Time To Die” wie gewohnt auf der großen Leinwand zu erleben. Team Bond hatte nach einer Woche jedenfalls auch erst rund 800 Pfund an Spenden gesammelt.

Fans wollen neuen Bond-Film kaufen