Handelsverband sieht Umsatz-"Einmaleffekt"

Merken
Handelsverband sieht Umsatz-"Einmaleffekt"

Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will ortet einen Umsatz-“Einmaleffekt” am ersten Tag der kompletten Geschäftsöffnung nach dem knapp siebenwöchigen Corona-Shutdown. “Insgesamt ist die Bilanz aber vorsichtig positiv”, sagte er am Samstag zur APA.

Unter anderem bildeten sich am Samstag längere Schlangen bei Möbelhändlern, Elektronikketten und Friseuren. In den nächsten Tagen erwartet Will aber “noch mal eine rückläufige Entwicklung” bei den Erlösen. Erst mit der Wiedereröffnung der Gastronomie am 15. Mai und einer damit verbundenen Frequenzsteigerung in Innenstädten, Einkaufsstraßen und Shoppingcentern werde es eine Umsatzstabilisierung geben, aber auf niedrigerem Niveau als vor der Krise. In den nächsten Monaten fehlen aber weiterhin die ausländischen Touristen als wichtiger Umsatzbringer für den heimischen Handel.

Um schnell Geld in die Kasse zu bringen, setzen viele Händler nun auf hohe Rabatte. Die Liquiditätshilfen für die Unternehmen seien “leider noch nicht ankommen”, sagte der Handelsverband-Geschäftsführer. Er warnte vor “einer riesigen Liquiditätsfalle, die sich in nächsten Wochen verschärfen wird”.

Um die Konjunktur und die Konsumausgaben in der Coronakrise anzukurbeln, drängt der Handelsverband weiterhin auf eine vorgezogene Steuerreform. Es gehe zuerst um eine Tarifsenkung für Geringverdiener, um damit den Konjunkturmotor ins Laufen zu bringen.

Teilen auf:
Kommentare:
  1. Baskim Emini sagt:

    Wahnsinnnnnn und in der Gastronomie muss es auch so sein

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Coronavirus-Krise hat die Arbeitslosenzahlen im März auf ein Rekordhoch steigen lassen. Vom 15. bis zum 29. März ist die Arbeitslosigkeit in Österreich um rund 179.000 Personen angestiegen, teilte das Arbeitsmarktservice (AMS) am Montagnachmittag auf APA-Anfrage mit. Am vergangenen Freitag hatte das AMS ein Plus von 170.800 Arbeitslosen bekanntgegeben. Seit 16. März sind die Ausgangsbeschränkungen in Kraft, viele Dienstleistungsbetriebe mussten schließen. Den größten Anstieg hat es laut AMS seitdem im Bereich Beherbergung und Gastronomie (plus 58.300 Personen) gegeben, gefolgt von der Baubranche mit rund 22.000 Personen und den sonstigen Dienstleistungen – vor allem Zeitarbeit – mit rund 18.300 Personen.

15. bis 29. März um 179.000 mehr Arbeitslose

In Salzburg steigt die Zahl der bekannten Corona-Infektionen weiter stark an. Gute Nachrichten gab es am Donnerstag aber an einer anderen Front. Die ersten beiden nachgewiesen an Covid-19 erkrankten Personen im Bundesland sind wieder gesund. Die 36-jährige Wienerin und ihr 48-jähriger Freund aus Fusch an der Glocknerstraße (Pinzgau) wurden heute offiziell aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Die Zahl der positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getesten Personen in Salzburg stieg bis Donnerstagnachmittag indes auf 137, bei weiteren 121 Test war das Ergebnis noch ausständig. Die nun genesene Frau dürfte sich während eines Aufenthalts in Turin mit dem Virus infiziert haben. Bei ihr war die Erkrankung am 29. Februar festgestellt worden, nach dem sie von Wien zu ihrem Lebensgefährten nach Fusch an der Glocknerstraße gefahren war. Der Mann wurde zwei Tage später positiv getestet und befand sich zeitweise in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Erste bekannte Salzburger Fälle wieder gesund

Eine Großlieferung an für Südtirol bestimmten FFP2- und FFP3-Schutzmasken, die mit Hilfe eines Sportartikelherstellers aus China beschafft und mit einer AUA-Maschine zunächst nach Wien-Schwechat befördert wurden, ist nicht zu gebrauchen. Das Wirtschaftsministerium in Wien hat das bestätigt.

Schutzmasken für Südtirol sind undicht

Österreichweit kämpft die Jugend für den Klimaschutz. In Lambach wird Tag für Tag der Müll von den Jugendlichen im Park entsorgt! Die Täter sind bekannt – die Gemeinde handelt nicht. Ein NOT für alle Beteiligten!

🤯🤯🤯 NOT: Umweltverschmutzung 🤯🤯🤯

Ein äußerst ungewöhnlicher Einsatz beschäftigte die Einsatzkräfte von Rettung und Feuerwehr in der Nacht auf Freitag in Wels-Vogelweide.

Nächtlicher Einsatz für Rettung und Feuerwehr in Wels-Vogelweide weil Ring am Finger feststeckt

Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei entdeckten Samstagvormittag auf der Anfahrt zu einer Unfallstelle auf der Leombacher Straße bei Sipbachzell (Bezirk Wels-Land) Spuren eines Unfalls.

Einsatzkräfte entdecken bei Sipbachzell während Fahrt zu einem anderen Unfall weitere Unfallstelle