Harvey Weinstein wurde positiv getestet

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Harvey Weinstein wurde positiv getestet

Der frühere Filmpropduzent, der vor wenigen Wochen wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung verurteilt wurde, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichten amerikanische Medien in Berufung auf die Gewerkschaft der Justizwachebeamten.

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Mit 90.321 hat die Zahl der bisher durchgeführten Coronatests in Niederösterreich die 90.000er-Marke übersprungen. 62 Personen waren nach Angaben des Sanitätsstabs aktuell an Covid-19 erkrankt. 2.914 Menschen, um drei mehr als am Sonntag, haben sich im Bundesland jemals mit der Lungenkrankheit infiziert.   Verzeichnet wurden 2.752 Genesene, was gegenüber dem Vortag einen Anstieg von zwei Personen bedeutete. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden bisher 100 Todesfälle beklagt.

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15.000 Geschwindigkeitsüberschreitungen und 60 Anzeigen wegen Alkohol am Steuer. Und das in nur zwei Monaten. In Wels. Ein erschreckendes Ergebnis, das eine Schwerpunktaktion der Polizei lieferte. Vizebürgermeister Gerhard Kroiß fordert jetzt harte Maßnahmen und will nicht nur eine Section Control – sondern Rasern auch die Autos wegnehmen.

Raser-Problem - 15.000 Verstöße in zwei Monaten

Nach der verheerenden Explosion in Beirut mit mehr als 130 Toten und Tausenden Verletzten geht die Suche nach der Ursache der Detonation weiter. Eine Untersuchungskommission der Regierung soll dem Kabinett innerhalb von fünf Tagen einen ersten Bericht vorlegen. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macronstrebt einen Vertrag für den Wiederaufbau des Libanons an. Bei dem Besuch des 42-Jährigen in Beirut am heutigen Donnerstag soll nach französischer Vorstellung eine Grundlage für eine solche Übereinkunft gelegt werden. Die Ursache der Detonation ist noch unklar. Sie steht möglicherweise in Verbindung mit großen Mengen Ammoniumnitrat, die jahrelang im Hafen ohne Sicherheitsvorkehrungen gelagert worden sein sollen. Kritiker prangern Fahrlässigkeit an und sehen auch ein Versagen der politischen Führung des Landes. Die Chemikalie wird vor allem als Düngemittel verwendet. Sie führte schon mehrmals zu tödlichen Explosionen und wurde auch bei Anschlägen eingesetzt. Welle der Hilfsbereitschaft Die Katastrophe löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus – so schickten mehrere Länder Rettungsmannschaften mit Spürhunden und Experten für die Bergung von Verschütteten. Am Mittwochabend traf eine Maschine mit Hilfsgütern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ein. Dem Land fehlen unter anderem medizinische Güter. Nach Angaben von Gesundheitsminister Hassan Hamad kamen am Dienstag mindestens 135 Menschen ums Leben, etwa 5.000 weitere wurden verletzt. Unter den Trümmern werden weitere Vermisste vermutet. Die heftige Detonation am Dienstag zerstörte große Teile des Hafens, der für die Versorgung des Landes zentral ist. Beobachter warnen, die Versorgungskrise in dem Land am Mittelmeer könnte sich weiter verschärfen, da es stark von Importen abhängig ist. Die Detonation zerstörte auch Getreidesilos im Hafen. Auch die umliegenden Wohngebiete wurden stark beschädigt. Der Libanon leidet seit Monaten ohnehin schon an einer schweren Wirtschaftskrise, die große Teile der Bevölkerung in die Armut getrieben hat. Präsident Michel Aoun bat deshalb die internationale Gemeinschaft um schnelle Hilfe für sein Land. Trump rätselt Macron, der bisher in Südfrankreich Ferien macht, hatte bereits unmittelbar nach der Katastrophe im Hafen von Beirut Unterstützung zugesagt. In Frankreich, das als frühere Mandatsmacht immer noch eng mit dem Libanon verbunden ist, löste die Katastrophe Trauer und Entsetzen aus. Macron will nun nach eigenen Angaben eine “Botschaft der Brüderlichkeit und der Solidarität der Franzosen” überbringen. US-Präsident Donald Trump relativierte seine ersten Äußerungen, es habe sich mutmaßlich um einen Anschlag gehandelt, und schloss am Mittwoch einen Unfall nicht aus. Er meinte im Weißen Haus, es könne sich um einen “Unfall” oder um einen “Angriff” gehandelt haben. Zum jetzigen Zeitpunkt wisse dies “niemand”. Am Vortag hatte der US-Präsident mit der Aussage für Wirbel gesorgt, bei den Explosionen habe es sich mutmaßlich um einen Anschlag mit einer “Art von Bombe” gehandelt. Dies hätten ihm seine Generäle nahegelegt.

Welle der Solidarität nach Explosion

In dem vom Coronavirus besonders schwer getroffenen Spanien haben Experten vor einem kurz bevorstehenden Kollaps des Gesundheitssystems gewarnt. Eine “totale” Isolierung der Menschen sei deshalb nun “unerlässlich”, fordern 69 renommierte Epidemiologen, Molekularbiologen und Wissenschaftler anderer Fachbereiche in einem am Samstag veröffentlichten offenen Brief. Es müsse eine noch stärkere Einschränkung der Bewegungsfreiheit angeordnet werden, hieß es. Die derzeit geltende Ausgangssperre war in Spanien am vergangenen Sonntag in Kraft getreten. Sie soll mindestens 15 Tage andauern. Eine Verlängerung müsste vom Parlament gebilligt werden. Bei Zuwiderhandeln drohen Geldstrafen oder sogar Haftstrafen. Nach Italien ist Spanien das von der Krise am schwersten betroffene Land Europas. Bis Samstag meldete das Gesundheitsministerium fast 25.000 Infizierte – 5.000 mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten kletterte auf mehr als 1.300 nach etwa 1.000 am Freitag. Besonders heftig betroffen ist weiter die Region Madrid, wo fast 9000 Fälle und 800 Todesopfer verzeichnet wurden.

Spanisches Gesundheitssystem vor Kollaps

Aufgrund der stark ansteigenden Infektionszahlen wird bei der Tour de France nun doch eine Mannschaft ausgeschlossen, wenn es zwei positive Corona-Fälle im gesamten Team inklusive Umfeld innerhalb von sieben Tagen gibt. Das gab Tourchef Christian Prudhomme kurz vor dem Start der 107. Frankreich-Rundfahrt am Samstag bekannt. Erst am Freitag war die Maßnahme nach einer Entscheidung des Weltverbandes UCI gelockert worden. Demnach wäre ein Team erst bei zwei Positivfällen unter den jeweiligen acht Fahrern ausgeschlossen worden. Das direkte Team-Umfeld umfasst aber maximal 22 weitere Personen wie Physiotherapeuten, Busfahrer oder Sportdirektoren. Laut Prudhomme sei die Entscheidung vom interministeriellen Krisenstab der Regierung getroffen worden. Hintergrund sind die seit Tagen steigenden Neuinfektionen in Frankreich. Am Freitagabend vermeldete das Gesundheitsministerium 7.379 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden und sprach von einem “exponentiellen Anstieg”. Am Vortag waren es mehr als 6.000, davor mehr als 5.000. Damit könnte es in den nächsten drei Wochen schnell zu Team-Ausschlüssen kommen. Erst am Donnerstag hatte die belgische Lotto-Soudal-Mannschaft zwei Positivfälle im Betreuerstab vermeldet und insgesamt vier Personen nach Hause geschickt. Das Team wird aber nicht ausgeschlossen, da die neue Regelung erst Samstag in Kraft trat. Unter strikten Corona-Maßnahmen soll die Tour in den nächsten drei Wochen durch das Land rollen. Zuschauer sind erlaubt, wenn auch limitiert. Für die ersten beiden Tage wurden bereits starke Einschränkungen vorgenommen. Statt der eigentlich erlaubten 5.000 Zuschauer im Start- und Zielbereich sollen nur einige Dutzend Personen erlaubt sein. Das Departement in der Region Nizza ist als rote Zone eingestuft worden, wo das Virus besonders stark zirkuliert.

Tour verschärft erneut ihre Corona-Maßnahmen

Sorgsame Hygiene mit rigorosem Händewaschen gehört nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den Maßnahmen zur Vorbeugung einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Für Milliarden Menschen ist das aber fast unmöglich: Drei Milliarden Menschen hätten keine ordentliche Handwaschgelegenheit, hieß es bei den Vereinten Nationen in Genf am Freitag. Damit ist das Vorhandensein von Wasser und Seife gemeint. Die Zahl nannten die WHO und das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF bereits vergangenen Sommer in einem Bericht über Wasser.

Milliarden Menschen können nicht Händewaschen