Haubenküche für Rotes Kreuz und Feuerwehren

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Haubenküche für Rotes Kreuz und Feuerwehren

Von 6. bis 10. April kochen Rudi Grabner vom Holzpoldl, Christian Göttfried vom gleichnamigen Göttfried, Oliver Rechberger von der Bergdiele, Ingmar Goetzloff vom Rosso, Peter Prandstötter vom Pianino, und Didi Gütlbauer vom Schwarzen Bären eine Woche lang in ihren Küchen kostenlos für das Rote Kreuz und die Feuerwehren auf. „Die Speisen werden vom Roten Kreuz zugestellt“, freut sich LHStv.in Haberlander, die allen dankt.

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Der italienische Publikumsliebling Andrea Bocelli hat am Ostersonntag im leeren Dom von Mailand ein live in alle Welt übertragenes Konzert mit dem Titel “Music for hope” gegeben. Begleitet wurde der 61-jährige blinde Tenor ausschließlich vom Domorganisten Emanuele Vianelli, der auf einer der größten Pfeifenorgeln der Welt spielte. Bocelli folgte einer Einladung des Mailänder Bürgermeisters Giuseppe Sala. Gemäß der behördlichen Verordnungen zu Covid-19 waren keine Zuschauer erlaubt. Das Konzert wurde auf Bocellis Youtube-Kanal gestreamt. Die Werke wurden speziell für Solostimme und Orgel arrangiert. Bocelli präsentierte Stücke wie Ave Maria von Bach und Gounod, sowie “Sancta Maria” von Mascagni. Der toskanische Sänger beteiligt sich mit seiner Stiftung an der Covid-19-Notfallhilfe. Die Andrea Bocelli Foundation (ABF) hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um Krankenhäuser bei der Beschaffung von notwendiger Ausrüstung zum Schutz des medizinischen Personals zu unterstützen.

Bocelli sang im leeren Mailänder Dom

Die Zahl der Haie an Korallenriffen weltweit ist einer Studie zufolge deutlich zurückgegangen. An vielen Riffen seien bei Feldforschungen gar keine Haie mehr entdeckt worden, berichten Wissenschafter um Aaron MacNeil von der kanadischen Dalhousie University in Halifax im Fachblatt “Nature”. Riffhaie seien vielerorts “funktional ausgestorben”, schreiben die Forscher. Sie spielten für die dortigen Ökosysteme kaum noch eine Rolle. Der Rückgang der Riffhaie betreffe einen Großteil der tropischen Ozeane, folgert das Team. Der Trend stehe stark in Zusammenhang mit Faktoren wie Bevölkerungsdichte in der Umgebung sowie mit der Größe und Nähe von Märkten. Generell liege der Hauptgrund für den Schwund an Überfischung. Mithilfe von mehr als 15.000 mit Ködern versehenen Unterwasser-Videostationen an 371 Korallenriffen in 58 Ländern versuchten die Wissenschafter, Haie zu entdecken. An rund einem Fünftel der Riffe (19 Prozent) seien gar keine Haie gefunden worden, das galt auch für 63 Prozent aller Videostationen. In 34 Ländern (59 Prozent) unterschritt die Zahl der gesichteten Haie den erwarteten Wert um mehr als die Hälfte. Dazu zählten etwa Kolumbien, Katar, Sri Lanka und die Dominikanische Republik – in dem Karibik-Staat wurde trotz 120 Videostationen an vier Riffen nicht ein einziger Hai gesichtet. In Ländern, die sich für den Schutz der Haie etwa mit Schutzgebieten einsetzten, fanden die Forscher aber positive Entwicklungen – unter anderem in Australien, den USA, den Bahamas und den Malediven.

Deutlicher Rückgang von Haien an Korallenriffen weltweit

Seit dem Vorjahr können Besucher der Nationalbibliothek online über “Das besondere Objekt” abstimmen, das für jeweils zwei Monate aus dem Archiv geholt und der Öffentlichkeit präsentiert wird. Ab Dienstag kann nun im Prunksaal eine Schatulle mit 22 Reiseführern bewundert werden, die einst im Besitz von Kaiserin Elisabeth war. Ein Expertenvortrag zum Objekt folgt am 21. Juli. Die Schatulle stammt aus jenem Teil von “Sisis” Privatbibliothek, der in den 1950er-Jahren in den Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek gelangte. Darunter befand sich ein größerer Bestand an Reisehandbüchern. Die in der Schatulle aufbewahrten Reiseführer zu Städten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie sind in rotes Leinen mit Goldprägung gebunden. “Sie waren wohl ein Geschenk des Verlages Leo Woerl an die Kaiserin”, wie es in der Ankündigung heißt. Interessanter Nebenaspekt: An nur drei Orten der aufgelisteten touristischen Ziele hat sich die Kaiserin tatsächlich aufgehalten: Budapest, Ischl und Gastein: “Ein möglicher Grund dafür, dass die Bücher bis heute praktisch keine Gebrauchsspuren zeigen.” Die nächste Onlinewahl startet am 20. Juli auf der Website der ÖNB. Dabei stehen drei mittelalterliche Prachthandschriften zum Thema Advent zur Auswahl, das Siegerobjekt kann dann ab 17. November im Original besichtigt werden.

Nationalbibliothek zeigt Reisehandbücher von Kaiserin Sisi

Die kurz vor der Nationalratswahl beschlossene Wiedereinführung der abschlagsfreien Frühpension hat, wie von Kritikern befürchtet, zu einem massiven Anstieg der Pensionsantritte geführt. Wurden im ersten Halbjahr 2019 von der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) insgesamt 55.634 Pensionen zuerkannt, waren es heuer zwischen Anfang Jänner und Ende Juni 61.637, berichten die “Salzburger Nachrichten”. Bei sämtlichen Pensionstypen – von der “echten” Alterspension (Männer 65/Frauen 60) über die Korridorpension bis zur Invaliditätspension – gab es Zuwächse, den mit Abstand größten erwartungsgemäß bei der umgangssprachlich Hacklerregelung genannten Langzeitversichertenpension. Hier schnellten die Zuerkennungen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um mehr als 54 Prozent auf 7.320 Neuantritte in die Höhe. Das heißt zugleich, dass es sich bei fast zwölf Prozent aller neu zuerkannten Pensionen um Hacklerpensionen handelte (Anteil im ersten Halbjahr 2019: 8,5 Prozent), heißt es in dem “SN”-Bericht vom Samstag. Wer 2019 eine Hacklerpension antrat, musste noch lebenslange Abschläge hinnehmen. Mit 1. Jänner 2020 wurden diese für neue Pensionen abgeschafft. Für jene, die das Glück einer etwas späteren Geburt hatten und erst heuer die Kriterien für die Hacklerpension erreichten, bedeutet das deutlich höhere Pensionsbezüge. Nach Angaben der PVA sind die abschlagsfrei zuerkannten Hacklerpensionen im Schnitt um 305 Euro brutto monatlich höher als jene, die im vergangenen Jahr zuerkannt wurden. Da sich das im Lauf der Jahre für den Einzelnen auf einen nennenswerten Betrag summiert – bei einem angenommenen 20-jährigen Pensionsbezug auf mehr als 85.000 Euro -, haben 800 Personen, die im Oktober, November oder Dezember in Hacklerpension hätten gehen können, ihren Pensionsantritt auf heuer verschoben. Für die Pensionsversicherungsanstalt ist die Neuregelung Monat für Monat mit steigenden Mehrkosten verbunden. Für Juni werden sie mit knapp zwei Millionen Euro beziffert, für Juli mit 2,3 Millionen. Dabei ist die Hacklerpension de facto nur für Männer erreichbar – und in den seltensten Fällen für jene, die landläufig mit dem Begriff Hackler gemeint sind: Arbeiter kommen kaum auf die vorgeschriebenen 45 Beitragsjahre, da Ersatzzeiten wie Arbeitslosigkeit oder Krankheit nicht anerkannt werden. Und für Frauen ergibt sich der Ausschluss von der Hacklerregelung dadurch, dass als Mindestalter 62 gilt. Das Frauenpensionsalter liegt derzeit noch bei 60 Jahren.

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Politisch höchstrangigen Besuch erwartet der Ibiza-Untersuchungsausschuss in der kommenden Woche: Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wird den Abgeordneten Rede und Antwort stehen. Vorrangig geht es um mögliche FPÖ-Postenschacher in der Glücksspielindustrie während der Zeit der türkis-blauen Regierung. Aus diesem Grund sollen auch weitere Vertreter der Casinos Austria AG aussagen. Bereits vor zwei Wochen wurde der Glücksspiel-Komplex im U-Ausschuss angerissen. In der Casinos-Personalaffäre geht die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) dem Verdacht nach, ob es um die Bestellung des Wiener FPÖ-Bezirksrats Peter Sidlo zum Finanzvorstand der Casinos Austria Absprachen zwischen der ÖVP-FPÖ-Regierung und dem damaligen Casinos-Miteigentümer Novomatic gab. Bundeskanzler war auch während der türkis-blauen Regierung Kurz, weswegen er nun für den Mittwoch vor den Ausschuss geladen wurde. Zuletzt war der Name des Kanzlers auf einem Scan der SoKo Ibiza (eine handschriftliche Notiz von Casinos-Aufsichtsratschef Walter Rothensteiner) an die Staatsanwälte aufgetaucht. Er will “selbstverständlich in allen Bereichen, wo ich einen Beitrag leisten kann, Auskunft erteilen”, sagte er im Vorfeld. Dies betreffe auch Personalentscheidungen. Fragen an den Kanzler dürfte es aber auch zum Ibiza-Video geben. Für den gleichen Tag bestellt wurde der damalige Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP). Ihm werden sichergestellte WhatsApp-Nachrichten unter anderem mit dem einstigen Vizekanzler und FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache zu vermuteten Postenschachern zur Last gelegt. Der nunmehrige Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) ist als damaliger Regierungskoordinator am Donnerstag geladen. Auch ihn sehen manche Oppositionspolitiker als möglichen Mitwisser. Aber auch prominente Vertreter der Casinos Austria selbst sollen Auskunft geben. So etwa der in der Causa beschuldigte Aufsichtsratschef Walter Rothensteiner. Ihm folgt Casinos-Generaldirektorin Bettina Glatz-Kremsner. Tags zuvor ist außerdem der Aufsichtsrat der Staatsholding ÖBAG, Thomas Schmid, im Zeugenstand. Auch er ist Beschuldigter in der Causa.

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