Heiraten in New York nun per Video möglich

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Heiraten in New York nun per Video möglich

Heiratswillige in New York müssen nicht länger auf die Wiedereröffnung der wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Standesämter warten. Gouverneur Andrew Cuomo kündigte an, dass Menschen in dem US-Staat nun eine Heiratserlaubnis online beantragen können. Standesbeamte dürften dann Trauungen per Videokonferenz durchführen, teilte Cuomo mit.

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In Marchtrenk standen Samstagabend zwei Feuerwehren nach einem gemeldeten Gasgeruch im Keller eines Mehrfamilienwohnhauses im Einsatz.

Einsatz der Feuerwehr nach gemeldetem Gasgeruch in Marchtrenk

Der Stiftungsrat des ORF hat sich am Donnerstag unter anderem mit dem geplanten Sparpaket und der Digitalisierung beschäftigt. Außerdem wurde der Jahresabschluss 2019 genehmigt. Der ORF schloss das Vorjahr positiv ab. Auch mit einem Antrag der NEOS, der die Neuwahl des Vorsitzenden unter bestimmten Umständen verlangt, setzt sich der Stiftungsrat auseinander. Das oberste Gremium des ORF trat zum ersten Mal im heurigen Jahr wieder im ORF-Zentrum am Küniglberg zusammen. Die Sitzung fand coronabedingt allerdings nicht im üblichen Sitzungssaal, sondern im größeren Studio 2, in dem sonst beispielsweise “Was gibt es Neues” aufgezeichnet wird, statt. Dabei waren erstmals jene Mitglieder, die aufgrund des Regierungswechsels neu in das Aufsichtsgremium entsandt wurden. Auf der Tagesordnung stand unter anderem der Jahresabschluss 2019. Der ORF-Konzern bilanzierte im Vorjahr mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) in der Höhe von 21,2 Mio. Euro positiv. Das EBT der Muttergesellschaft betrug 20,6 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse des ORF-Konzerns lagen 2019 bei 1,053 Mrd. Euro (2018: 1,046 Mrd. Euro). Die Erlöse aus Programmentgelten betrugen 643 Mio. Euro (2018: 637,1 Mio. Euro), jene aus der Werbung 219,5 Mio. Euro (2018: 229,6 Mio. Euro) und sonstige Umsatzerlöse bei 190,7 Mio. Euro (2018: 179,1 Mio. Euro). Heuer sieht die Lage wegen der Coronakrise anders aus. Zentrales Thema im Stiftungsrat war daher auch das 75-Millionen-Euro-Sparpaket, das sich der ORF vorgenommen hat. “Mein Position ist klar: Ich halte nichts von Zuchtmeistermethoden”, sagte Heinz Lederer, Leiter des SPÖ-“Freundeskreises” im Stiftungsrat. Der ORF habe in der Coronakrise eine hervorragende Leistung erbracht und werde nun bei den Überlegungen der Bundesregierung überhaupt nicht berücksichtigt, kritisierte Lederer. Sowohl im Programm- als auch im Finanzausschuss sei ein “hartes Sparpaket” besprochen worden. Harte Einschnitte würden etwa im Produktionsbereich verlangt. Viele Gruppen, etwa auch Kabarettisten, seien von den Plänen betroffen – diese Gruppen “dürfen uns nicht egal sein”, appellierte Lederer. “Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass wir sparen müssen, aber ich sehe nicht ein, dass wir gar nichts bekommen.” “Wir müssen schauen, dass wir alles tun, damit wir dieses und nächstes Jahr gut aufgestellt sind”, betonte dagegen Thomas Zach, Leiter des ÖVP-“Freundeskreises”. Ziel sei, spätestens 2021 wieder ausgeglichen zu budgetieren. “Dazu muss das Unternehmen an vielen Schrauben drehen.” Das sei “aus momentaner Sicht alternativlos”. Der neue Stiftungsrat Lothar Lockl, der von den Grünen entsendet wurde, will die Debatte darüber, ob es mehr Geld von der Regierung für den ORF geben sollte, im Moment “bewusst nicht führen”. “Der ORF ist ein Herzstück der Demokratie in Österreich”, betonte Lockl. Deshalb müsse er auch weiter gestärkt werden. “Wir stehen vor einer enormen technischen Revolution, die alle Medien umfasst.” Der ORF werde daher neue digitale Möglichkeiten brauchen. Der Gesetzgeber hinke hinten nach, was die technologischen Änderungen betrifft, hier gebe es Änderungsbedarf. Auch ein Antrag des Stiftungsrats Hans Peter Haselsteiner (NEOS) auf Änderung der Geschäftsordnung stand auf der Tagesordnung. Der Antrag sieht vor, dass nach jedem Wechsel von zehn Prozent oder mehr der 35 Mitglieder des Stiftungsrates – so wie im März dieses Jahres – der Vorsitzende und sein Stellvertreter neu zu wählen sind. Der Antrag hat allerdings wenig Aussicht auf Erfolg. Gegenüber dem “Standard” verwies Vorsitzender Norbert Steger (FPÖ) auf Aussagen des früheren FPÖ-Mediensprechers Hans-Jörg Jenewein, der Stegers Abgang aus dem Stiftungsrat ankündigte. “Er hat damit meine Lust ausgelöst, nicht weg zu sein”, sagte Steger. Er erwartet nicht, dass der Antrag “ein Erdbeben” auslöst. Lederer will den Antrag “ergebnisoffen” diskutieren, kündigte er vor Journalisten an. Demokratiepolitisch gesehen habe er positive Seiten. Allerdings brauche ein Unternehmen auch Kontinuität, hier habe der Vorsitzende des Aufsichtsgremiums eine wichtige Funktion, gab er zu bedenken. Auch ob der Antrag überhaupt dem ORF-Gesetz entspricht, müsse man sich anschauen. “So weit ich weiß, gibt es Rechtsmeinungen, die das als heikel betrachten”, sagte auch Zach.

Diskussion über Sparpaket im ORF-Stiftungsrat

Oh, wie süß! Nachwuchs im Tiergarten Wels “Iwana und Iwan”, beide sind im März geboren!❤️ Wer ist wer? 😊😏

Nachwuchs in Wels

Mit einem Scheck stellte sich der KIWANIS CLUB WELS mit dem amtierenden Präsidenten Werner Holzinger und Schatzmeister Robert Reif beim Kindergarten Siebenbürgerstrasse in Wels ein. Der Kiwanis Club unterstützt damit den Ankauf von Büchern für die neu gestaltete Bibliothek im Kindergarten.

KIWANIS CLUB WELS unterstützt den Ankauf von Büchern

Die Schulen sollen im kommenden Herbst und Winter auch in Deutschland geöffnet sein. Laut einer Stellungnahme von Mitgliedern der deutschen Gesellschaft für Virologie muss aber ein umfangreiches Maßnahmenpaket begleitend für Sicherheit sorgen. So soll die Klassengrößen abhängig von der Zahl der Neuinfektionen reduziert werden. Plädiert wird auch für das Tragen der Masken im Unterricht. “Wir befürworten jede Maßnahme, die dem Zweck dient, die Schulen und Bildungseinrichtungen in der kommenden Wintersaison offen zu halten. (…) Der Schulbetrieb muss jedoch an pragmatische Konzepte gekoppelt sein, die das Risiko der Infektionsausbreitung an Schulen eliminieren oder zumindest deutlich reduzieren können”, schreiben die deutschen Experten, unter ihnen auch der Berliner Virologe Christian Drosten, für die Fachgesellschaft. Schulen und Bildungseinrichtungen seien ein wichtiger Bereich der Gesellschaft, in dem die Ausbreitung von SARS-CoV-2 verhindert werden sollte. Die Virologen: “Für eine wirksame Unterdrückung der Virusausbreitung in der Gesamtgesellschaft bleibt es auch weiterhin eine Grundvoraussetzung, die Viruszirkulation in den Schulen niedrig zu halten. Gleichzeitig ist eine effektive Kontrolle der Neuinfektionen in der Umgebung der Schulen, also dem privaten Umfeld von Schülern und Lehrkräften, die beste Prävention für die Eintragung des Virus in die Schulen.” Zwar würden Kinder mit SARS-CoV-2-Infektionen oft asymptomatisch bleiben oder nur milde Krankheitsverläufe zeigen, doch das bedeute kein Null-Risiko: “Wir warnen vor der Vorstellung, dass Kinder keine Rolle in der Pandemie und in der Übertragung spielen.” Infektionsraten bei Kindern und deren Rolle in der Pandemie seien bisher nur unvollständig durch wissenschaftliche Studien erfasst. Neuere wissenschaftliche Veröffentlichungen deuteten darauf hin, dass die anfänglich teilweise angenommene minimale Rolle von Kindern infrage gestellt werden müsse. “Unter bestimmten Umständen kann es sein, dass Kinder einen nicht zu vernachlässigenden Teil der Infektionen mit SARS-CoV-2 ausmachen. Inzwischen liegt der prozentuale Anteil von Kindern an der Gesamtzahl der Neuinfektionen in Deutschland in einer Größenordnung, die dem Anteil der Kinder an der Gesamtbevölkerung entspricht”, stellen die Fachleute fest. Die Viruslast von Kindern dürfte sich kaum von jener der infizierten Erwachsenen unterscheiden. “Ergebnisse aus einigen sorgfältig durchgeführten Haushaltsstudien zeigten, dass Kinder etwa gleich häufig infiziert waren wie Erwachsene”, schreiben die Experten weiter. Jedenfalls müssten zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt werden. Die Fachleute: “Bezogen auf die Schulöffnung im Herbst bedeutet dies, dass zusätzliche Maßnahmen getroffen werden sollten, um Übertragungsrisiken in Schulen zu minimieren. Dazu gehört beispielsweise, die Klassengrößen abhängig von der Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren, räumliche Ressourcen auszuschöpfen und pragmatische Lösungen für einen verbesserten Luftaustausch in öffentlichen Gebäuden wie Schulen zu finden.” In Bezug auf den Klassenverband sollten aus virologischer Sicht feste Kleingruppen inklusive Lehrpersonal definiert werden mit möglichst geringer Durchmischung der Gruppen im Schulalltag. Unterrichtseinheiten könnten möglichst breit per Kleingruppe über verschiedene Tageszeiten und Wochentage verteilt werden. In den Schulen sollten aus virologischer Sicht immer Masken getragen werden, auch im Unterricht. Dann geht es um die Tests. “Schüler mit einer akuten Atemwegsinfektion sollten auch bei milden Symptomen labordiagnostisch abgeklärt werden, wenn dies möglich ist, weil sie als Anzeiger von Übertragungsherden (Clustern) eine unverzichtbare Rolle in der Früherkennung von Schulausbrüchen spielen”, stellen die Fachleute fest. Eine besonders niedrigschwellige Testung sollte für das Lehrpersonal sichergestellt sein. Das organisatorische Ziel bei der Testung von Schülern und insbesondere Lehrpersonal sollte eine Befundübermittlung innerhalb von 24 Stunden nach Probennahme sein. Positiv getestete Schüler und Lehrer seien Indikatorfälle für Übertragungscluster. Für die Behandlung von Übertragungsclustern könnte eine generelle und sofortige Kurzzeitquarantäne in Betracht gezogen werden. Zur Prävention größerer Schulausbrüche sei eine sofortige zumindest kurzzeitige Quarantäne des gesamten Sozialverbands erforderlich. “Am Ende einer Kurzzeitquarantäne könnte eine ‘Freitestung’ der Mitglieder des Clusters erfolgen, d. h. eine weitere Quarantäne wäre dann nicht mehr nötig.”, stellen die deutschen Virologen fest.

Deutsche Virologen für Sorgfalt in Schulen

Seit Anfang Juli haben so gut wie alle heimischen Museen wieder geöffnet, zuletzt kamen große Standorte wie das Obere Belvedere oder das Weltmuseum hinzu, während andere Häuser schon Mitte Mai ihre Tore geöffnet hatten. Zwar sind die Besucherzahlen seit der Wiedereröffnung gestiegen, ein Blick auf die Auslastungszahlen zeichnet jedoch nach wie vor ein düsteres Bild. Während das Büro von Staatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) noch keine gesammelten Zahlen veröffentlicht, zeigen Rückmeldungen aus den Bundesmuseen, wie es in diesem Corona-Sommer um die Häuser steht. Das Kunsthistorische Museum, das seine Tore nach dem Lockdown am 30. Mai wieder öffnete, begrüßte im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur mehr weniger als ein Drittel der Besucher (250.000 statt 800.000). Das Belvedere, das seine einzelnen Standorte gestaffelt geöffnet hat, verzeichnet ähnlich harte Einbußen, wie die Juli-Zahlen belegen. Besuchten im Juli 2019 rund 150.000 Menschen das Belvedere, waren es heuer nur mehr 30.000 Personen – also ein Fünftel. Verändert hat sich erwartungsgemäß der Anteil der heimischen Besucher. War das Verhältnis im Vorjahr bei 20:80, kommen mittlerweile bereits 45 Prozent der Besucher aus dem Inland. Die Albertina, die ja auch die Eröffnung der Dependance “Albertina modern” verschieben musste, verzeichnete im Haupthaus ebenfalls einen Einbruch: Kamen im Juli 2019 rund 73.000 Besucher, waren es in diesem Juli lediglich 20.000 Besucher. Auch im Technischen Museum brachte die Corona-Pandemie Einbußen mit sich, wenn das Haus auch besser dasteht als andere: Das TMW konnte im Juli 60 Prozent der Vorjahreszahlen erreichen, wovon 10 bis 15 Prozent nicht-österreichische Gäste waren. “Wir sind im Anbetracht der Umstände mit diesen Zahlen sehr zufrieden”, heißt es auf APA-Anfrage. Auch die Nationalbibliothek, zu der neben dem Prunksaal auch das Globus-, Papyrus-, Esperanto- und Literaturmuseum gehören, verzeichnete starke Rückgänge. Kamen im Juli 2019 noch mehr als 52.000 Besucher, waren es in diesem Juli etwas mehr als 12.000. Der prozentuelle Anteil der heimischen Besucher stieg hier stark an: Heuer waren rund 4.800 der 12.200 Besucher aus dem Inland, im Vorjahr waren unter den 52.000 Besuchern rund 5.400 Inländer. Hinter den Kulissen laufen unterdessen weiterhin Gespräche über die Realisierung der geplanten Bundesmuseen-Holding, zu der sich einzelne Direktoren auf APA-Anfrage jedoch nicht äußern wollten oder aufgrund von Abwesenheiten keine Gelegenheit hatten. Aus dem Ministerium heißt es dazu, dass man dazu in laufenden Gesprächen mit den Museen sei. “Ein Prozess dieser Größenordnung mit so vielen beteiligten Organisationen ist allerdings eine komplexe Angelegenheit und braucht vor allem Zeit für eine seriöse Vorbereitung. Ziel ist es, dass noch heuer erste Schritte in diese Richtung gesetzt werden können, und dass die Holding spätestens bis zum Ende der Legislaturperiode ihre Arbeit aufgenommen hat.”

Zulauf bei Museen nach wie vor äußerst gering