Helm versteigert

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Helm versteigert

Der französische Skirennläufer Alexis Pinturault hat seinen Helm, den er in der vergangenen Saison auf dem Weg zum zweiten Weltcup-Gesamtrang getragen hat, für einen guten Zweck versteigert. Der 29-Jährige verdoppelte laut seiner Notiz auf Twitter die erzielten 19.600 Euro, die Gesamtsumme soll als Unterstützung in der Coronavirus-Krise der Stiftung der französischen Krankenhäuser zugutekommen.

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ÖVP-Klubobmann August Wöginger lobte, dass auch schon begonnene, aber wegen Corona aus pekuniären Gründen unterbrochene Projekte unter die Finanzierung fielen. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) versuchte die Dimension des Pakets unter Verweis auf die Bundeshauptstadt darzustellen. Alleine Wien erhalte potenziell 238 Millionen. Der SPÖ-Abgeordnete Andreas Kollross sprach hingegen von einem “Hilflosen-Paket” und warnte vor einer Pleitewelle im Herbst. Dieser Fonds helfe vielen Gemeinden nicht, da sie nicht ausreichend Kapital zur Verfügung hätten. Stattdessen sollten 250 Euro pro Einwohner ausgeschüttet werden und das sofort. “Vollkommen verkompliziert” findet der Freiheitliche Abgeordnete Erwin Angerer das Paket. Er ist daher auch sicher, dass es in der Wirtschaft keine Wirkung erzielen werde. Sein Fraktionskollege Gerhard Kaniak meinte, die Regelungen seien möglichst bürokratisch und wollten die Antragsteller zu Bittstellern machen. Seitens der NEOS meinte deren Abgeordnete Karin Doppelbauer: “Es ist halt wieder kompliziert und man weiß nicht, was abgeholt werden kann.” Sie hätte sich eine großzügigere Regelung gewünscht. Neben den Gemeinden wird auch für die Länder finanziell etwas getan. Abgegolten werden ihnen Aufwendungen für Schutzausrüstungen, die Gesundheitshotline 1450 sowie für Barackenspitäler jeweils für die Monate März bis Mai, was einstimmige Zustimmung fand. Zwei weitere Beschlüsse betrafen den Mund-Nasen-Schutz, der gegen die Stimmen von FPÖ und NEOS von den Zertifizierungsvorschriften des Medizinproduktegesetzes bis Jahresende ausgenommen wird, sowie den einstimmig angenommenen Anspruch auf Abgeltung von Dienstentgang durch behördliche Maßnahmen im Zuge der Coronakrise, der von sechs Wochen auf drei Monate verlängert wurde. Begleitet war die Debatte von einer längeren Geschäftsordnungsdiskussion. Denn die FPÖ wollte einen Entschließungsantrag mit dem Ziel, ÖBAG-Chef Thomas Schmid abzuberufen, einbringen, der aber von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) nicht zugelassen wurde. Der Parlamentschef begründete dies damit, dass der Antrag in keinerlei Zusammenhang mit dem Gegenstand der Debatte stehe. Die FPÖ erkannte daraufhin einen demokratiepolitischen Skandal erster Güte. Die SPÖ brachte in Person der Abgeordneten Karin Greiner im weiteren Verlauf der Debatte einen ganz ähnlichen Antrag der gesamten Opposition ein und der wurde von ihrer Parteifreundin, der nun amtierenden Zweiten Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ), zugelassen. Schließlich wurde der Antrag dann auch abgestimmt und von ÖVP und Grünen abgelehnt. In der Präsidiale war zuletzt angesprochen worden, dass es das Präsidium mit den Regeln im Hohen Haus wieder genauer nehmen werde. 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