Herzogin Meghan: Für Veränderung müssen Frauen unbequem sein

Merken
Herzogin Meghan: Für Veränderung müssen Frauen unbequem sein

Herzogin Meghan (38) ruft Mädchen und Frauen dazu auf, unbequem zu sein, um Veränderungen zu erreichen. “Manchmal ist es nicht offensichtlich, was zu tun ist, und oft ist es die Angst, die uns lähmt und uns davon abhält, mutig und kühn zu sein”, sagte die Frau des britischen Prinzen Harry (35) in einer Videobotschaft für die Online-Konferenz Girl Up Leadership Summit am Dienstag.

“Scheut euch nicht davor, das zu tun, von dem ihr wisst, dass es richtig ist – auch wenn es nicht populär ist, auch wenn es nie zuvor getan wurde, auch wenn es den Leuten Angst macht.” Nur wer Normen in Frage stelle, könne Veränderungen erreichen.

Für sie persönlich sei es schwierig gewesen, ihren Überzeugungen Handlungen folgen zu lassen, sagte Meghan. “Ich verspreche euch, wenn ihr zurückblickt, werdet ihr sehen, dass alles Sinn ergibt.”

Meghan sprach aus eigener Erfahrung, auch wenn sie in ihrer Botschaft nicht auf Einzelheiten einging. Im Jänner 2020 hatten Meghan und Harry ihren Rückzug aus dem engeren Kreis der britischen Royals verkündet und ihre Verbindungen zum Königshaus teilweise gekappt. Sie leben inzwischen mit Sohn Archie (1) in Los Angeles.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Rumäniens Ministerpräsident Ludovic Orban und vier Minister haben Bußgelder bezahlt, weil sie bei einer Geburtstagsfeier des Premiers in dessen Büro keine Corona-Masken getragen hatten. Ein Foto von dieser Szene war öffentlich geworden. Wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax am Montag berichtete, bezahlte Orban 2.500 Lei (rund 500 Euro) wegen des fehlenden Mund- und Nasenschutzes und 500 Lei, weil er bei der informellen Party auch eine Zigarette geraucht hatte. Eine Strafe in gleicher Höhe musste Außenminister Bogdan Aurescu bezahlen, der sich dabei eine Zigarre gegönnt hatte. Rauchen ist in Rumäniens öffentlichen geschlossenen Räumen seit Jahren verboten. Wegen Corona ist derzeit dort auch ein Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben. Wirtschaftsminister Virgil Popescu und Transportminister Lucian Bode kamen mit geringeren Bußgeldern davon, weil sie ohne Masken, aber auch ohne Tabak mitgefeiert hatten.

Rumäniens Premier bezahlte Strafe nach Party

Den Neuaufbau der FPÖ – den soll ein Welser in die Hand nehmen. Bürgermeister Andreas Rabl. Bei uns hat er darüber gesprochen – wie er sich die Zukunft der Partei vorstellt.

WT1-Talk - Zukunft der FPÖ

Die weltweite Corona-Pandemie wirft die Menschheit in Armutsbekämpfung, Gesundheitswesen und Bildung nach einem neuen UN-Bericht um Jahrzehnte zurück. Bereits Ende des vergangenen Jahres habe die Menschheit beim Erreichen der bis 2030 definierten UN-Nachhaltigkeitsziele hinterhergehangen, erklärten die Vereinten Nationen am Dienstag. “Wegen Covid-19 bedroht nun eine nie gesehene Gesundheits-, Wirtschafts- und Gesellschaftskrise Leben und Existenzgrundlagen, was das Erreichen der Ziele noch mehr zur Herausforderung macht”, sagte UN-Generalsekretär António Guterres am Dienstag. Unter anderem würden voraussichtlich 71 Millionen Menschen in diesem Jahr wieder in Armut zurückfallen, heißt es in der neuesten Ausgabe des jährlichen UN-Berichts zu den 17 Nachhaltigkeitszielen, die sich die Weltgemeinschaft 2015 gegeben hatte. Es wäre der erste Anstieg seit 1998. Auch bei der Kinderarbeit könnte es erstmals seit Jahrzehnten wieder einen Anstieg geben. Die UN sagen zudem weltweit Hunderttausende Tote durch Probleme bei Gesundheits- und Impfversorgung voraus. Überproportional oft seien weltweit Arme, Menschen mit Behinderungen und häufig auch Frauen von der Corona-Krise betroffen. Mehr als eine Milliarde Menschen in Slums würden die Krise wegen fehlenden Wasseranschlüssen daheim, wegen geteilter Toiletten und überfülltem öffentlichen Verkehrsmitteln besonders spüren. Schulschließungen hätten 90 Prozent aller Schüler weltweit betroffen, rund 1,57 Milliarden Kinder und Jugendliche. 370 Millionen davon haben deshalb auch für sie lebensnotwendiges Schulessen verpasst. Der Bericht würdigte aber auch die bis Ende 2019 erreichten Fortschritte bei der Gesundheit von Müttern und Kindern, beim verbesserten Zugang zu Elektrizität und beim Frauenanteil in Regierungen weltweit. Diesen Fortschritten stünden aber wachsende Unsicherheiten in der Nahrungsversorgung, Verschlechterungen bei Natur und Umwelt und hartnäckige Ungleichheit in vielen Gesellschaften gegenüber. Mit der im Jahr 2015 auf einem UN-Gipfel verabschiedeten Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Kernstück ist ein Katalog mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Sie behandeln beispielsweise die Bekämpfung von Hunger, Geschlechtergerechtigkeit und den Kampf gegen die Klimakrise.

Pandemie vernichtet laut UNO jahrzehntelangen Fortschritt

Wieder einmal stehen Tage einer entscheidenden Weichenstellung an. Im Ministerrat am Mittwoch wird die Bundesregierung entscheiden, ob der seit 17. November verhängte Lockdown wie angekündigt mit kommendem Montag aufgeweicht wird – und wenn ja, in welchen Bereichen. Auch, wenn sich der Rückgang der Zahlen an Infizierten, Spitals- und Intensivpatienten am Wochenende fortgesetzt hat, war die türkis-grüne Koalition zuletzt bestrebt, die Erwartungen an ein schnelles Ende aller Einschränkungen gering zu halten. „Wir werden sicherlich keine übereilten Öffnungsschritte setzen können“, hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) der Kleinen Zeitung am Sonntag erklärt, auch Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) stellt nur ein „schrittweises und behutsames Öffnen“ in Aussicht. „Die Infektionszahlen werden sicher vierstellig bleiben“, sagt Simulationsforscher Nikki Popper von der TU Wien, auf dessen Prognosen die Regierung ihre Entscheidungen zum Teil stützt. Weil Infektionen und Erkrankungen erst einige Tage nach Ansteckung bemerkbar werden, sollte die Wirkung des „harten Lockdown“ dieser und der vorigen Wochen noch bis Mitte Dezember „nachhallen“; jetzt sei die Zeit dafür, die Weichen zu stellen, dass sie auf diesem – hoffentlich niedrigen – Niveau bleiben, sagt Popper. Eine Hilfe seien die geplanten Massentests, besonders wichtig sei aber, die Testen-Tracen-Isolieren-Strategie, die zuletzt nicht mehr mit den hohen Zahlen mithalten konnte, konsequent durchzuziehen. Wie es weitergehen könnte Der derzeit auf lebensnotwendige Geschäfte beschränkte Handel darf kommende Woche wohl wieder aufsperren – nicht zuletzt, weil das Weihnachtsgeschäft für viele Betriebe überlebenswichtig ist und sonst ein noch größerer Teil des Absatzes bei Amazon und Co. geschieht. Strenger als bisher sollen die Regeln – Abstand und maximal ein Kunde pro zehn Quadratmeter – exekutiert werden. Vizekanzler Kogler erklärte, das bereits mit Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) akkordiert zu haben. Während der Handel wahrscheinlich wie geplant wieder öffnen darf, müssen sich „körpernahe Dienstleister“ – Friseure, Nagelstudios, Tätowierer usw. – wohl zumindest auf einige weitere Tage behördlicher Schließung einstellen. Der Grund dafür: Die Angst, dass sich das Virus in so unmittelbarer Nähe stark verbreiten kann – gepaart mit der Tatsache, dass der Umsatzersatz für die betroffenen Branchen dem Staat wesentlich günstiger kommt als jener für den gesamten Handel. Ein zweiter Lockerungsschritt vor Weihnachten könnte auch diese Leistungen wieder erlauben. Eine hochpolitische Frage ist jene der Schulen. Wenn der Handel öffnet, brauchen Hunderttausende Mitarbeiter wieder Kinderbetreuung – zudem machen Opposition und Eltern Druck, den Bildungsbetrieb wieder aufzunehmen. Von daher ist praktisch fix, dass mit Öffnung der Geschäfte zumindest auch die Pflichtschulen wieder in Vollbetrieb gehen. Das Bildungsministerium organisiert derzeit nicht nur hektisch Massentests für alle Lehrer am Wochenende, sondern sucht auch Räume, um die Schülerdichte zu senken. Besonders heftig diskutiert worden ist in den vergangenen Tagen die Frage, ob und wann die Skisaison eröffnet werden kann. Hier zeichnet sich ein Kompromiss ab: Lifte könnten unter strengen Auflagen (Abstand!) schon bald aufsperren, während Hotels weiter für Freizeitreisende geschlossen bleiben. Das würde den Liften zumindest Tagesgäste bringen. Ob sich das ohne Hütten- und Après-Ski-Gastronomie auszahlt, ist aber fraglich. Auf Rot steht die Ampel weiter für Kultur wie Kino, Theater, Konzerte usw. Auch die Gastronomie – sie wurde ja schon mit dem „Soft Lockdown“ Anfang November geschlossen – dürfte weiter zubleiben. Überlegungen in der Regierung betreffen unter anderem die schwierige Abgrenzung von Lokalen zu Christkindlmärkten: Das Gedränge vor Punschständen sei schon allein psychologisch kein Bild, das in Zeiten des Abstandhaltens besonders gewünscht sei. Dazu kommt, dass die Branche mit einer hohen Ersatzquote von 80 Prozent des Umsatzes im vergangenen Jahr und der Möglichkeit zum Take-away vergleichsweise wenig Druck macht. Weiter in Kraft bleiben dürften kommende Woche mit Anpassungen die aufrechten Ausgangsbeschränkungen – die vor allem dazu dienen, Ansammlungen von Menschen und gegenseitige Besuche zu verhindern. Auch wenn die Republik zum Teil wieder aufsperrt, sei es nötig, weniger Kontakte als normal zu pflegen. Vor allem Besuche bei Großeltern und Vereinstreffen sollen bis auf Weiteres unterbleiben. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass diese Regel noch vor Weihnachten wieder aufgehoben wird.

Und jetzt? Szenarien für einen lockereren Lockdown

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich Dienstagabend auf der Gmundener Straße in Stadl-Paura (Bezirk Wels-Land) ereignet. Ein Mopedauto krachte frontal in die Konstruktion der dortigen Traunbrücke.

Mopedauto auf Gmundener Straße in Stadl-Paura frontal gegen Konstruktion der Traunbrücke gekracht