Heuer deutlich mehr Geldgeschenke

Merken
Heuer deutlich mehr Geldgeschenke

927 Mio. Euro landeten heuer in bar unterm Christbaum, im Vorjahr waren es 836 Mio. Euro. Im Durchschnitt werden pro Person 274 Euro geschenkt. Damit war Bargeld abermals das häufigste Weihnachtsgeschenk, gefolgt von Gutscheinen und Büchern, Filmen und Spielen. Jeder Zweite möchte heuer mehr vom Geldgeschenk sparen, geht aus einer Umfrage (Sample: 1.199 Personen) des Preisvergleichsportals durchblicker.at hervor.

Bei der Höhe der Geldgeschenke gab es demnach je nach Bundesland deutliche Unterschiede: So fanden sich in Niederösterreich und Wien mit 406 bzw. 297 Euro die dicksten Kuverts unterm Baum, am schlanksten waren sie in Tirol (185 Euro) und Kärnten (199 Euro). Im Durchschnitt würden knapp sieben von zehn Euro gleich wieder ausgegeben, ein Drittel werde gespart. Bei den Salzburgern ist es sogar fast die Hälfte (46 Prozent), wohingegen die Burgenländer fast 80 Prozent ihres Geldgeschenkes ausgeben.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Das zur Bekämpfung der Corona-Krise geplante gigantische US-Hilfspaket ist vorerst im Senat gescheitert. Bei einer ersten Abstimmung über die Eröffnung der Debatte zu dem Vorhaben verweigerten am Sonntag die oppositionellen Demokraten ihre Zustimmung: Statt der notwendigen 60 gab es nur 47 Ja-Stimmen und ebenso viele Nein-Stimmen. Die abschließende Abstimmung über das bis zu zwei Billionen Dollar (1,869 Billionen Euro) schwere Hilfspaket sollte eigentlich am Montag stattfinden. Wegen des anhaltenden Widerstands der Demokraten warnten die Republikaner vor einem Kurssturz an den US-Aktienmärkten am Montag. Die Demokraten hatten moniert, dass das Hilfspaket nicht genügend Hilfen für Arbeitnehmer und Privathaushalte vorsehe.

Hilfspaket vorerst im US-Senat gescheitert

Angesichts steigender Infektionszahlen verschärft die ungarische rechtsnationale Regierung die Corona-Bestimmungen und schließt ab 1. September die Grenzen des Landes. Laut den im ungarischen Amtsblatt vom Samstag veröffentlichten Bestimmungen dürfen ausländische Staatsbürger nur in Sonderfällen nach Ungarn einreisen. Für Pendler gilt eine Sonderregelung. Eine Ausnahme gilt nur für jene Ausländer, die über eine ständige oder eine länger als 90 Tage gültige Aufenthaltsgenehmigung für Ungarn verfügen. Sie müssen sich ebenso wie ungarische Staatsbürger bei der Rückkehr nach Ungarn 14 Tage in Quarantäne begeben, nur nach zwei negativen Corona-Tests im Abstand von zwei Tagen dürfen sie die Quarantäne vorzeitig verlassen. Im Ausland durchgeführte Corona-Tests werden nicht anerkannt. Einreisen können weiter in Ungarn tätige ausländische Sportler, Sportexperten, Transportunternehmer, die Lastenverkehr abwickeln, Personen, deren persönliches Erscheinen wegen eines behördlichen Verfahrens erforderlich ist, oder jene, die eine Genehmigung eines Regierungsorgans für ihre Geschäftstätigkeit besitzen. Einreisen dürfen außerdem Studenten oder Personen, die zu familiären Ereignissen wie Taufen, Hochzeiten oder Beerdigungen anreisen oder über eine Einweisung in eine Gesundheitseinrichtung verfügen, weiter Personen, die an international relevanten Sport-, Kultur- oder kirchlichen Veranstaltungen teilnehmen wollen. Für Pendler gilt eine Sonderregelung. Die Bürger des durch den Außenminister benannten Nachbarstaates sowie die dort lebenden ungarischen Staatsbürger dürfen sich höchstens für 24 Stunden in einer von der Staatsgrenze aus berechneten 30 km-Zone in Ungarn aufhalten und müssen diese innerhalb dieser 24 Stunden auch wieder verlassen.

Ungarn schließt ab Dienstag Grenzen für Ausländer

Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk gab es diese Woche für die Welser Hospizbewegung. In Form eines Spendenschecks der Raiffeisenbank. Das besondere an der Aktion – die Entscheidung darüber haben die Mitinhaber der Bank gefällt. Via Abstimmung in einer neuen App.

Papst Franziskus hat nach der Explosion in Beirut 250.000 Euro gespendet. Der Betrag soll die libanesische Kirche in dieser “Zeit der Schwierigkeiten und des Leides” unterstützen, berichtete der Vatikan am Freitag. Die Spende wurde über die apostolische Nuntiatur in Beirut geliefert und soll zur Unterstützung von betroffenen Personen dienen. Katholische Einrichtungen wie Caritas Libanonsind an vorderster Front engagiert, um die Bevölkerung zu unterstützen, hieß es. Papst Franziskus hatte bei der Generalaudienz am Mittwoch bereits zum Gebet für den Libanon aufgerufen. Schönborn lobt “beispielhafte Nächstenliebe” Kardinal Christoph Schönborn hat sich nach der verheerenden Explosion im Beiruter Hafen an die Bevölkerung des Libanon gewandt. In einer Videobotschaft in französischer Sprache brachte er laut Kathpress seine Erschütterung und seinen Schmerz angesichts der Katastrophe zum Ausdruck, bei der mehr als 150 Menschen gestorben und über 5.000 Personen verletzt worden waren. Der Wiener Erzbischof versicherte den Libanesen seine Anteilnahme und Gebete und “alle uns möglichen Anstrengungen, um euch Hilfe zukommen zu lassen”. Schönborn betonte zudem auch seine tiefe Verbundenheit mit den christlichen Kirchen des Landes. Er danke ihnen für die an den Tag gelegte konkrete Nächstenliebe und Nothilfe “für die, die am meisten unter diesem Unglück leiden”. “Euer Glaube, eure Menschlichkeit und euer Mut sind für uns ein Beispiel und geben uns viel Hoffnung”, sagte Schönborn in der Videobotschaft, die er über seinen Twitter-Account @KardinalWien übermittelte und rasch Verbreitung fand. Zuversichtlich zeigte sich der Kardinal, dass die libanesischen Christen aus dem “Vertrauen auf Jesus, auf Unsere Liebe Frau vom Libanon, auf den Heiligen Charbel” Kraft schöpfen würden, um “durch Liebe und Hingabe siegreich zu sein in dieser Bedrängnis und Prüfung”. Aus diesem tiefen Glauben heraus sei es möglich, dass aus der Katastrophe trotz der vielen Toten und Verletzten “Gutes für Seele und Leib” hervorgehe. Hilfsaktion startet Der ORF und “Nachbar in Not” haben eine gemeinsame Hilfsaktion nach der verheerenden Explosion in Beirut gestartet. Nach der Katastrophe im Hafen von Libanons Hauptstadt gibt es über hundert Tote, mehr als 300.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Alle Infos zu Projekten und Spendenmöglichkeiten gibt es auf nachbarinnot.ORF.at und im ORF-Teletext auf Seite 681. Der Libanon steuere auf eine humanitäre Krise zu, sagte Rotkreuz-Generalsekretär Michael Opriesnig in einer Aussendung. “Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, um eine Katastrophe nach der Katastrophe zu verhindern. Wichtig wird auch mittelfristige Hilfe für all diese Menschen sein.” Der Schutz und die Versorgung der Betroffenen stehe nun an erster Stelle. Sie werden mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Hygienematerial und anderen Nothilfegütern versorgt. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz sah die internationale Hilfe gefordert, um den Menschen in Beirut beizustehen. Der ORF unterstütze daher in all seinen Medien und Landesstudios die Nachbar in Not-Hilfe. “Denn die Auswirkungen dieser Katastrophe werden für die Menschen im Libanon noch lange zu spüren sein”, so Wrabetz.

Papst spendet 250.000 Euro

Tierschützer attackieren die Kokosindustriewegen angeblicher Ausbeutung von Affen bei der Nussernte. Supermärkte in mehreren Ländern und der Exporteur Thailand reagieren bereits auf die Vorwürfe. In dem südostasiatischen Staat – einer der größten Produzenten von Kokosmilch – kritisierte die Tierrechtsorganisation Peta den Einsatz von Affen, die zumindest einige der Nüsse pflücken sollen. Die Regierung in Bangkok kündigte an, dass Kokosprodukte künftig mit einem Code nachverfolgbar sein sollen, damit klar ist, ob die Nüsse aus einer affenfreien Farm stammen. Vorausgegangen war eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung von Peta. Aktivisten hatten demnach unter anderem acht Kokosfarmen mit Affen in Thailand besucht, deren Mitarbeiter ihnen gesagt hätten, dass sie zwei große inländische Hersteller belieferten. Diese würden ihre Kokosprodukte unter den Namen Aroy-D und Chaokohvertreiben. Peta-Angehörige besuchten zudem Affen-Trainingszentren, wo die Tiere missbraucht worden seien. Produkte aus dem Sortiment genommen Mehrere Supermärkte in Großbritannien, den Niederlanden und den USA sollen bereits entsprechende Produkte aus den Regalen genommen haben, wie Medien und Peta berichteten. Die thailändische Firma Theppaddungporn Coconut, die ihre Produkte unter der von Peta kritisierten Marke Chaokoh vertreibt, wies den Vorwurf von Tierschutzverstößen ebenfalls zurück. Thailands Handelsminister Jurin Laksanawisit sagte, dass Affenarbeit in der Branche sehr selten sei. Er rief Diplomaten, Importeure und Tierschützer auf, sich die Kokosfarmen genauer anzuschauen. Spricht man mit Affentrainern, zeigt sich zumindest teilweise ein anderes Bild. Der 64-jährige Trainer Somchai Duangmunta vom Affentrainingscenter Ban Loong Nan im Süden Thailands etwa sagte, dass Affen auch in der industriellen Kokosnuss-Produktion der Region verbreitet seien: “Wir hängen ziemlich von den Affen ab, weil die Kokosbäume hier sehr hoch sind. Es ist schwer, die Nüsse mit einer Sichel herunterzuholen.” Die Menschen lebten hier schon seit Generationen mit Affen zusammen.

Affen sollen Nüsse für den Export pflücken

Brasilien hält wegen der Coronavirus-Pandemie seine Landgrenzen weiter geschlossen. Die brasilianische Regierung erließ am Donnerstagabend (Ortszeit) einen entsprechenden Erlass. Demnach dürfen Ausländer weitere 30 Tage nicht mehr einreisen. Ausgenommen sind Frachttransporte und humanitäre Aktionen. Am 19. März hatte die Regierung die Landgrenzen zu insgesamt acht Nachbarstaaten geschlossen und die Einreise von Ausländern, die nicht ständig in Brasilien leben, auf dem Landweg für 15 Tage verboten. Inzwischen sind alle Grenzen geschlossen.  

Brasilien schließt Landgrenzen für weitere 30 Tage