Heute beendet eine Legende in Schladming ihre Karriere

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Heute beendet eine Legende in Schladming ihre Karriere

Der Veteran im Weltcup-Tross, Julien Lizeroux, gewann bei den Weltmeisterschaften 2009 in Val d’Isere Silber im Slalom und in der Kombination. In 171 Weltcup-Konkurrenzen fuhr Lizeroux drei Siege und sechs weitere Podestplätze heraus. Debütiert hatte er im Jänner 2000 in Kitzbühel.

Lizeroux, der mit der Skirennläuferin Tessa Worley liiert ist, wurde mehrmals von Verletzungen ausgebremst. Morgen bestreitet er beim Nachtslalom in Schladming sein letztes Weltcup-Rennen. Lizeroux war in seiner gesamten Karriere als oft gut gelaunter Fahrer bekannt, der allseits beliebt war. Gegen Ende der Laufbahn investierte er auch viel Zeit in seine Videos auf Social Media

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Starlim City Triathlon

Aufgrund einer Änderung seines Rennkalenders in der Vorbereitung für den Giro d’Italia musste der 30-jährige Hermann Pernsteiner seine Teilnahme am Straßenrennen der UCI Weltmeisterschaften in Imola, welches am 27. September stattfinden wird, absagen. Für ihn rückt der zweifache Österreich-Rundfahrtssieger Riccardo Zoidl in den sechsköpfigen Kader nach. “Ich freue mich sehr, die österreichischen Farben bei den Weltmeisterschaften zu vertreten”, erklärte der 32-jährige Profi, der 2020 für das oberösterreichische Kontinentalteam Felbermayr Simplon Wels fährt. “Es ist schön jetzt noch ein absolutes Highlight in dieser durch Corona so wackeligen Saison zu haben. Es ist ein superschwerer Kurs der in Imola wartet und mir gut entgegenkommt”, so Zoidl, der zuletzt 2013 und 2014 im WM-Straßenrennen im Einsatz war. Im Februar gewann Zoidl eine Bergankunft bei der Antalya-Rundfahrt, wurde in seiner Karriere schon zweimal Österreichischer Meister auf der Straße. Der erfahrene Profi errang 2012 in Valkenburg im Einzelzeitfahren sein bestes WM-Ergebnis mit Rang 14. Zuletzt war er im Mannschaftszeitfahren 2018 in Innsbruck bei Weltmeisterschaften im Einsatz. “Die Form ist gut im Moment, als Vorbereitung werde ich jetzt noch zwei lange Einheiten in mein Training einbauen, aber viel Zeit bis Imola ist ja nicht mehr”, schilderte der Oberösterreicher.

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