Hilfefonds für Sport-Vereine und Verbände

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Hilfefonds für Sport-Vereine und Verbände

Der Sportminister Kogler wies auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Sports hin und stellte auch einen Hilfsfonds für Vereine und Verbände in Aussicht. Die Größenordnung der notwendigen Unterstützung für den Sport lasse sich derzeit “noch gar nicht so leicht schätzen”. Die Hilfe für den Sport könnte laut Kogler Teil des insgesamt 38 Milliarden Euro schweren Hilfspaketes sein, das die Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Folgen angekündigt hat.

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Das Auto von Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) ist am Freitagabend auf der Westautobahn (A1) kurz vor Neulengbach bei Tempo 130 von einer Holzlatte getroffen worden. Das Auto vor dem Dienstwagen des Politikers soll mehrere am Boden liegende Holzlatten aufgewirbelt haben und eine davon traf den Dienstwagen. “Es ist so schnell gegangen, machte einen Riesenknall, dann war die Scheibe auf meiner Seite kaputt”, sagte Chauffeur Gerald Füreder der “Kronen-Zeitung”. Die Scheibe splitterte, die Latte durchschlug aber nicht die Windschutzscheibe des Autos. Der Fahrer lenkte den Wagen noch auf den Pannenstreifen. Eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich, Landeshauptmann Thomas Stelzerwurde mit einem Ersatzwagen nach Wien gebracht. Alle Insassen – Stelzer, sein Fahrer, Büroleiter und Pressesprecher – blieben unverletzt, wurde am Sonntag vom Büro des oberösterreichischen Landeshauptmanns ein Bericht der “Kronen Zeitung” bestätigt. Der Unfall passierte auf dem Weg nach Wien zur Corona-Landeshauptleutekonferenz mit der Bundesregierung.

Dienstauto von LH Stelzer von Holzlatte getroffen

In Österreich beträgt der Zeitraum bis zur Verdoppelung der Covid-19-Fälle aktuell drei Tage. Pro Tag wächst sie um 26,2 Prozent. Die effektive Reproduktionsrate des Virus liegt derzeit bei 1,44 (ein Infizierter steckt im Durchschnitt 1,44 weitere Personen an). Das ergaben die epidemiologischen Berechnungen von AGES- und TU-Graz-Fachleuten mit 1.015 Covid-19-Erkrankungen bis zum Stand von Montagnachmittag. Bei der ersten derartigen Berechnung am vergangenen Donnerstag hatte die Verdopplungszeit bei den Erkrankungen noch 3,3 Tage betragen. Die effektive Reproduktionszahl war allerdings für ganz Österreich mit 1,66 höher gewesen als nunmehr. Pro Tag hatten die Wissenschafter einen Zuwachs um 23,2 Prozent errechnet.

AGES: Infiziertenzahl verdoppelt sich in drei Tagen

Die Suche nach Medikamenten und Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus läuft auf Hochtouren: In Europa laufen klinische Tests von vier Arzneimitteln an insgesamt 3.200 Infizierten, wie die französische Forschungszentrale Inserm am Sonntag mitteilte. Auch Patienten in Deutschland werden demnach einbezogen. China will erstmals einen möglichen Impfstoff gegen Covid-19 testen.

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Europas größte Billig-Airline, die Laudamotion-Mutter Ryanair, hat wegen der Corona-Pandemie alle Flüge für mindestens zwei Monate gestoppt. Das Unternehmen gehe derzeit davon aus, dass keine Flüge im April und Mai stattfinden werden, teilte Ryanair-Chef Michael O’Leary in Dublin mit.

Ryan hat alle Flüge gestrichen

Bis auf Widerruf hat die Slowakei am Freitag die Staatsgrenzen für Lastwagen geschlossen. Damit solle verhindert werden, dass sich wie bisher Kolonnen von der ungarischen Grenze durch das ganze Land ziehen, begründete die slowakische Polizei auf ihrer offiziellen Facebookseite den Schritt. Da Ungarn schon länger seine Grenzen geschlossen hält, bilden sich auf slowakischer Seite schon seit Tagen derart lange Lkw-Rückstaus, dass sie auch den Verkehr in der Hauptstadt Bratislava behindern und im Norden bis nach Tschechien reichen. Ausgenommen von der slowakischen Sperre sind nach Polizeiangaben alle Transporte, die eine Adresse in der Slowakei als Ziel haben, sowie Tiertransporte und Lieferungen von verderblichen Waren.

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Die SPÖ fordert angesichts der hohen Arbeitslosigkeit staatliche Förderungen für die Pflegeausbildung. Arbeitslose, die sich zu Pflegekräften umschulen lassen, sollten einen Bonus von 500 Euro pro Monat erhalten, verlangte Parteichefin Pamela Rendi-Wagner am Mittwoch: “Nur alleine die Kurzarbeit wird nicht reichen, um aus dieser Rekordarbeitslosigkeit herauszukommen.” Rendi-Wagner verwies auf Prognosen, wonach in den nächsten zehn Jahren 76.000 Pflegekräfte gebraucht werden. Sie forderte die Regierung auf, den “Pflegenotstand” und die Rekordarbeitslosigkeit gleichzeitig zu bekämpfen, anstatt Umschulungswilligen Steine in den Weg zu legen: “Es kann nicht die Lösung sein, dass wir mit Zügen und Flugzeugen jedes Monat ausländische Pflegekräfte nach Österreich bringen müssen.” Unterstützt wurde Rendi-Wanger von der Gewerkschaft vida und von zwei früheren Flugbegleitern der im Juni pleitegegangenen Fluglinie Level, Mo Daschütz und Zoltan Adonyi. Sie beklagten, sich eine im Oktober startende Pflegeausbildung schlicht nicht leisten zu können. Als Alleinerzieherin könne sie nicht zwei Jahre lang vom Arbeitslosengeld leben, sagte Daschütz. Adonyi betonte ebenfalls, die Flugbranche nach drei Insolvenzen früherer Arbeitgeber verlassen zu wollen. Aber auch er könne sich als Familienvater nicht zwei Jahre lang ohne Geld umschulen lassen: “Ich muss etwas anders machen – kellnern gehen, oder irgendwas.” Rendi-Wagner forderte daher zusätzlich zum Arbeitslosengeld einen Ausbildungsbonus von 500 Euro im Monat und für Einsteiger müsse die Fachhochschul-Ausbildung gratis sein. Als Vorbild nannte Gerlad Mjka, Vorsitzender des Fachbereichs Gesundheit in der Gewerkschaft vida, die 2017 erhöhte Entlohnung der Polizeischüler. Sicherheit sei wichtig, aber das gelte auch für die Gesundheit: “Wenn die Kolleginnen, die in die Pflege wechseln wollen, nicht einmal den Wert haben, den Polizeischüler haben, dann stimmt was nicht in Österreich.” Es könne nicht sein, dass Österreich unter Rekordarbeitslosigkeit leide und die Krankenhäuser gleichzeitig unter einem “Personalmangel, dass die Tür nicht zugeht”, kritisierte Mjka: “Wir haben alle versorgt in den Krankenhäusern. Jetzt ist das Klatschen verhallt. Was bleibt übrig?” Neben dem “Ausbildungsbonus” und einer Pflegegarantie für die Betroffenen forderte Rendi-Wagner einmal mehr eine Steuersenkung von 1.000 Euro jährlich für kleine und mittlere Einkommen, 300 Euro mehr Arbeitslosengeld zur Kaufkraftstärkung und eine Vier-Tage-Woche. Andernfalls drohe im Herbst eine “zweite Welle der Arbeitslosigkeit”.

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