Hochzeitssaison droht Aufschub

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Hochzeitssaison droht Aufschub

Im Mai nimmt die Hochzeitssaison an Fahrt auf, bevor sie sich im Oktober wieder zur Ruhe begibt. Dieses Jahr dürfte aufgrund des Coronavirus und der damit einhergehenden Beschränkungen die Saison nach hinten verlegt oder gar auf das nächste Jahr verschoben werden. Viele Brautpaare haben bereits einen späteren Termin arrangiert, andere ziehen ihren besonderen Tag in einem kleinen Rahmen durch.

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Eine Fehlübersetzung hat bei den Maori-Ureinwohnern in Neuseeland Belustigung und Ärger ausgelöst: Ein Ledergeschäft in Neuseeland und eine Brauerei wollten ihre Produkte nach einem vermeintlich cool klingenden Wort aus deren Sprache benennen – und sind dabei ins Fettnäpfchen getreten. Denn Huruhuru kann zwar auch Wolle oder Feder bedeuten, wird aber vor allem als Ausdruck für Schamhaar verwendet. Ein User kommentierte in sozialen Netzwerken samt lachendem Emoji: “Ich hätte gerne eine maßgeschneiderte Huruhuru-Jacke.” Die Maori-Sprachkommission teilte auf Facebook mit, sie habe mit den Eigentümern des neuseeländischen Ledergeschäfts gesprochen. “Sie dachten, dass das Durchlaufen offizieller Prozesse die Integrität ihres Geschäftsnamens sicherstellen würde – aber das war nicht der Fall. Man muss weitere und unabhängige Ratschläge zur maorischen Sprache einholen.” Drohungen Es wäre besser gewesen, einen der lizenzierten Übersetzer für Te Reo Maorizu Rate zu ziehen, wie die Sprache offiziell heißt. Die Kommission zeigte sich aber traurig darüber, dass die Besitzer des Lederladens offenbar in Folge der Geschichte von aufgebrachten Maori bedroht wurden. Ein Mitgründer der kanadischen Brauerei sagte dem Sender “Radio New Zealand”, es sei nie die Absicht der Firma gewesen, die Kultur der Maori in irgendeiner Form zu beleidigen. Die bezweckte Bedeutung des Wortes Huruhuru sei Feder gewesen – um deutlich zu machen, dass das “Pale Ale” der Brauerei leicht wie eine Feder sei. Man wolle der Marke in Zukunft wohl einen neuen Namen geben.

Ein Bier namens Schamhaar

Mit insgesamt etwa 2.700 Mitarbeitern und 67 Standorten in 19 Ländern gehört das Unternehmen heute zu den größten Schwergutlogistikern Europas. Doch 1967, als er zusammen mit seiner Gattin Gisela das Unternehmen seines Vaters Franz Felbermayr übernahm, war es noch recht ruhig am damaligen Firmengelände in Wels. So umfasste der Fuhrpark des 1942 von Franz Felbermayr gegründeten Unternehmens nur eine Handvoll Fahrzeuge, und auch die Anzahl der Mitarbeiter war noch recht überschaubar. Vom lokalen Transportunternehmen zum internationalen Industriedienstleister Zu dieser Zeit war die gemeinsame Tochter Elisabeth bereits auf der Welt. Doch Gattin Gisela verstand es hervorragend, trotz ihrer Rolle als junge Mutter, ihren Mann Horst Felbermayr in finanziellen Belangen zu unterstützen. So gelang es rasch, neue Geschäftsfelder im Tiefbau zu erschließen. 1970 wurde Sohn Horst Felbermayr geboren. Das Unternehmen hatte damals rund 30 Mitarbeiter. Somit war die Anzahl der Beschäftigten nach drei Jahren der Übernahme bereits verzehn- facht. Mit der Gründung der 1. Zweigniederlassung in Grieskirchen kam dafür sein Halb-Bruder Franz als Geschäftsführer, unterstützend in das Familienunternehmen. Dieser war auch mitverantwortlich für die Entwicklung des Geschäftsberei- ches der professionellen Entsorgung von Baurestmassen und Müll mittels Absetzmulden. Den großen Unternehmenser- folg konnte er leider nicht mehr erleben, da Franz schon im Jahr 1979 verstarb. Mitte der Siebzigerjahre wurden erste internationale Schwertransporte durchgeführt. Im Geschäftsfeld Bau folgte die Spezialisierung auf Leitungsbau und Erdarbeiten, auch die lokale Schottergewinnung wurde forciert. Dabei legte Horst Felbermayr schon damals großen Wert auf Nachhaltigkeit und erhielt 1998 für die naturnahe Rekultivierung von Kieswerken den Umweltschutzpreis des Landes Oberösterreich. 1989 folgte mit der Entwicklung eines Zwei-Wege-Kranes zum Einsatz auf Schiene und Straße der Einstieg in die Hebetechnik. Dieses Geschäftsfeld wurde erfolgreich erweitert und umfasst heute eine Kran- und Bühnenvermietung mit mehreren Tausend Geräten. Mitte der Neunzigerjahre wurde mit der Gründung eines Bereiches für Internationale Tieflader Bahntransporte die Weichen für trimodale Schwertransporte gestellt. So gelang es Horst Felbermayr mit dem Ankauf eines Firmengeländes der damali- gen VÖEST in Linz einen Schwerlasthafen zu erwerben. Somit wurde mit der Kombination der Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasser die Vision trimodaler Schwertransporte Realität. Anfang des neuen Jahrtausends nahm der Mittfünfziger so richtig Fahrt auf und drängte massiv auf den europäischen Markt. Es wurden Bereiche für Tief- und Spezialtiefbau gegründet, der Fuhrpark massiv erweitert und ein Bereich für Schwermontage installiert. Für diese unternehmerischen Leistungen erhielt Felbermayr 2004 das große Silberne Ehren- zeichen für Verdienste um die Republik Österreich. 2006 folgte das Silberne Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich. Bereits 1985 erhielt Horst Felbermayr das goldene Ehrenzeichen der Stadt Wels. Horst Felbermayr – eine Unternehmerpersönlichkeit Trotz großer wirtschaftlicher Herausforderungen und enormer Risikobereitschaft hatte der gelernte Kfz-Mechaniker im- mer ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter. Er verstand es auch, diese von seinen Visionen zu überzeugen und auf Augen- höhe an seinen unternehmerischen Zielen teilhaben zu lassen. Doch trotz aller Erfolge verlor Horst Felbermayr nie die Bodenhaftung, war sich immer der Leistung seiner Mitarbeiter bewusst. Zusammen mit Ehefrau Gisela gelang es dem Firmenchef, diese Eigenschaft „unternehmerischer Bescheidenheit“ auch an seine Kinder weiterzugeben. Heute leitet der gleichnamige Sohn des großartigen Unternehmers zusammen mit seiner Frau Andrea erfolgreich das Unternehmen. Im Jahr 2015 wechselten Gisela und Horst Felbermayr Senior in den Aufsichtsrat. Die Tochter Elisabeth verantwortet die Immobilien des Unternehmens. Zusammen sind sie nun mit weiteren Geschäftsführern und den Mitarbeitern, in dritter Generation, für das Welser Familien- unternehmen verantwortlich. Den Grundstein für die weitere Entwicklung des Unternehmens legte Felbermayr Senior noch im September vergangenen Jahres – mit dem Spatenstich für die neue Unternehmenszentrale. Damit beschloss der erfolgreiche Unternehmer sein Lebenswerk. Die Branche verliert mit Horst Felbermayr einen fairen Mitstreiter mit Handschlagqualität und das Unternehmen eine Leitfigur, die auch in Zeiten enormer persönlicher Belastung für seine Mitarbeiter und deren Anliegen da war. Die Felbermayr Holding GmbH mit Firmensitz in Wels/Österreich ist mit 67 Standorten in 19 Ländern Europas vertreten. Aktuell beschäftigt die Unternehmensgruppe Felbermayr rund 2.700 Fachkräfte, welche 2018 einen konsolidierten Nettoumsatz von rund 637 Millionen Euro erwirtschafteten. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Spezial- und Schwertransporte, Mobilkran- und Arbeitsbühnenvermietung, Heavylifthandling sowie Tief- und Hochbautätigkei

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Betrüger versuchen über Telefonanrufe Trafik-Mitarbeitern oder Personal in anderen Branchen in ganz Österreich Daten von Wert- und Ladebons herauszulocken: Eine Häufung diesbezüglicher Anzeigen stellt das Bundeskriminalamt (BK) seit Beginn des Monats Juni fest. Die Vorgangsweise der Täter ist unterschiedlich, aber meist geben sich die Anrufer als Mitarbeiter einer Betreiberfirma aus. Gegenüber dem Personal wird behauptet, dass es zu Änderungen im System gekommen sei. Die Täter fordern den Ausdruck der Wert- und Ladebons und schließlich die Übermittlung der Daten. Ein Mitarbeiter einer Trafik gab beispielsweise im Rahmen eines längeren Telefongesprächs fünf Bitcoinladebons im Wert von 1.500 Euro sowie 38 Wertladebons im Gesamtwert von 3.800 Euro heraus. Durch Stornierungen konnten keine Gelder retourniert werden, die Trafik blieb auf dem Schaden sitzen. Ein anderer Trafikant hatte bereits einen Bon ausgedruckt, wurde dann aber er misstrauisch. “Er stellte dem Anrufer Fragen, zum Beispiel in welcher Abteilung er genau arbeitet und insistierte auf Antworten. Der Anrufer wurde daraufhin extrem unsicher und legte auf”, berichtete das BK am Mittwoch. Daten von Wert- oder Ladebons sollten nie per Telefon weitergegeben, Gespräche, in denen die Herausgabe von Daten verlangt wird, sofort beendet werden, hieß es in Sachen Prävention. Die Täter lösen die Bons oft sehr rasch ein, der Schaden ist schnell entstanden. Im Verdachtsfall sollte die Polizei verständigt werden.

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