Horror-Prognose: USA erwarten bis zu 240.000 Tote

Merken
Horror-Prognose: USA erwarten bis zu 240.000 Tote

Die Koordinatorin der Coronavirus-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses, die Ärztin Deborah Birx, erklärte am Dienstagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in Washington, in den USA seien zwischen 100.000 und 240.000 Todesopfer zu befürchten. Man arbeite daran, die Zahl niedriger halten zu können, die Bandbreite sei aber möglich.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

James Bond muss mit der Zeit gehen. Im neuen Film dürfte 007 erstmals als Vater dargestellt werden. Selbst ein ultraharter Macho wie James Bondmuss mit der Zeit gehen. Nun soll der ewige Frauenheld und Geheimagent seiner (britischen) Majestät sogar als Vater dargestellt werden: im neuen Film “No Time To Die”. Bond hatte sich während seiner Filmkarriere ja schon mehrfach auch längerfristig gebunden, legendär die äußerst kurzlebige Hochzeit mit Teresa Draco (gespielt von Diana Rigg) in “Im Auftrag ihrer Majestät”. Im neuen Film soll der von Daniel Craiggespielte Actionheld Vater einer fünfjährigen Tochter sein. Britische Boulevardmedien berichten das mit Berufung auf ein auf Ebay aufgetauchte Blatt mit einem Drehplan. “No Time To Die” soll im November in die Kinos kommen.

Überraschung: James Bond wird Vater

Wenn am 25. September die ORF-Tanzshow “Dancing Stars” nach der coronabedingten Pause weiter geht, dann wird ein prominentes Gesicht fehlen: Moderatorin Mirjam Weichselbraun hat am Dienstag via Instagram mitgeteilt, bei der 13. Staffel nicht mehr dabei zu sein. Grund sind die Coronamaßnahmen und ihre Kinder, wie die zweifache Mutter erklärte. Für die Unterhaltungsshow müsste Weichselbraun aufgrund der strengen Sicherheitsvorschriften, die der ORF für eine derartige Produktion ergreifen muss, drei Monate lang in Wien sein, anstatt wie früher üblich in ihre Wahlheimat London zu pendeln. Mit September starte allerdings auch die Schule für ihre größere Tochter, und eine so lange Trennung von ihren Kindern komme für die gebürtige Tirolerin nicht infrage. “Ich würde diese Show also auf Kosten des Wohlergehens meiner Kinder moderieren, und eines ist für mich klar: Keine Show der Welt ist das wert”, erklärte Weichselbraun. “Für dieses Verständnis, das auch der ORF zeigt, möchte ich mich herzlich bedanken.” Allen Beteiligten der Show wünsche sie “eine tolle Zeit. Unterhaltung ist in Zeiten wie diesen wichtiger denn je und ‘Dancing Stars’ ist Unterhaltung in ihrer besten Form.” Beim ORF bedauerte man in einer der APA übermittelten Stellungnahme, dass Weichselbraun die Moderation für die aktuelle Staffel nicht fortsetzen kann. “Natürlich geht die Familie vor, und wir haben absolutes Verständnis für ihre Situation”, so der Sender. Wer nun an der Seite von Klaus Eberhartinger durch die Sendung führen wird, werde man “so bald wie möglich” bekannt geben. Zu den Teilnehmern der diesjährigen Staffel der ORF-Erfolgsshow, deren erste Folge am 6. März noch über die Bühne gehen konnte, gehören u.a. die Schauspieler Edita Malovcic und Christian Dolezal, Fußballlegende Andreas Ogris, Ski-Weltmeisterin Michaela Kirchgasser und Sopranistin Natalia Ushakova. Im Vorjahr sicherte sich Ex-Skirennläuferin Lizz Görgl den Titel als “Dancing Star”.

Weichselbraun verzichtet auf Moderation von "Dancing Stars"

In Wien ist die Entscheidung gefallen, wie das Denkmal für die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit aussieht. Im Resselpark werden Passanten künftig überdimensionale Hände, die sich berühren, vorfinden. Der Entwurf stammt vom britischen Künstler Marc Quinn. Realisiert wird er voraussichtlich 2021. Zu dem von der Kunst im öffentlichen Raum Wien GmbH (KÖR) und der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt) ausgelobten Wettbewerb waren acht nationale und internationale Kunstschaffende und Teams eingeladen worden. Sieben reichten einen Entwurf ein. Eine 16-köpfige Jury unter dem Vorsitz von Hannes Sulzenbacher (Zentrum für queere Geschichte – QWIEN) kürte daraus ein Siegerprojekt. Werbung End of break ads in 12s You can close Ad in 5 s Dieses bilde, so hieß es bei der Präsentation, den Moment einfachster und elementarster zwischenmenschlicher Berührungen ab. Gezeigt werden zwei Paare von Händen, nämlich von zwei Männern und zwei Frauen. Sie scheinen jedoch an den Gelenken wie abgehackt. Die Schnittflächen oder auch die Tischplatte sind verspiegelt. Die Betrachter seien damit gleichsam Teil des Kunstwerkes, wie betont wurde. Künstler Marc Quinn war unter anderem durch seine Statue “Alison Lapper Pregnant” bekannt geworden, die 2007 auf einem Pfeiler am Trafalgar Square in London postiert wurde. Für Aufsehen sorgte er auch mit einem Kopf aus gefrorenem Blut. Die in den 1990er-Jahren geschaffene Skulptur trägt den Titel “Self” (“Selbst”). Als Gesamtbudget für den Wettbewerb und die Realisierung stehen 300.000 Euro zu Verfügung. Das Projekt wird von der Stadt Wien und dem Nationalfonds der Republik Österreich unterstützt. Ursprünglich hätte das Mahnmal am Morzinplatz errichtet werden sollen. Doch das Vorhaben war auf dem Areal technisch nicht umsetzbar. Es folgten diverse temporäre Mahnmale. Notwendiges Zeichen der Anerkennung “Ich freue mich, dass wir heute den Siegerentwurf für das Denkmal für die Frauen und Männer, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden, präsentieren können. Es war mir von Beginn an ein großes Anliegen, dass wir dieses historisch so wichtige Denkmal im Dialog und mit breiter Beteiligung der Communities umsetzen”, betonte der für Antidiskriminierung zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ). “Ein permanentes Denkmal für homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus ist ein wichtiges und notwendiges Zeichen der Anerkennung und Würdigung im öffentlichen Raum. Der Siegerentwurf, den wir heute gemeinsam präsentieren, ist der letzte Schritt auf dem Weg zur Realisierung. Das Denkmal symbolisiert auch die Absage an jegliche Form von Homophobie und erinnert daran, für Menschenrechte einzustehen, wenn sie in Gefahr sind”, bekräftigte Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ. Der grüne Gemeinderat Peter Kraus hob hervor: “Viel zu lange waren die Opfer der Homosexuellenverfolgung in der NS-Zeit unsichtbar. Nach vielen Jahren temporärer Projekte schafft nun das permanente Denkmal die historisch notwendige Sichtbarkeit und Erinnerung an das dunkelste Kapitel unserer Geschichte.”

Wien erhält ein Denkmal für homosexuelle NS-Opfer

Nach der Absage der Bregenzer Festspiele hat die Hälfte der Individualbucher die für die heurige Saison erstandenen Tickets für kommendes Jahr umgetauscht. Die andere Hälfte der Besucher habe die Rücküberweisung des Ticketbetrags gewünscht, berichteten die “Vorarlberger Nachrichten” am Samstag unter Bezugnahme auf Michael Diem, den kaufmännischen Direktor des Festivals am Bodensee. Mit 175.000 im Vorfeld abgesetzten Tickets sprach Diem gegenüber der Zeitung vom “besten Kartenvorverkauf aller Zeiten”. Die Festspiele hatten daraus rund 16 Millionen Euro eingenommen. “Unser Eigendeckungsgrad liegt bei 70 Prozent. Die verlieren wir komplett, was uns hilft, ist das Umbuchen”, sagte Diem. Auch viele jener Gäste, denen der Ticketpreis rückerstattet wurde, hätten angekündigt, 2021 nach Bregenz kommen zu wollen. Den Wiederverkäufern wie etwa den Busunternehmen, die Reisen zu den Festspielen anbieten, habe man die Ticketkosten rückerstattet. Für heuer waren über 200.000 Karten aufgelegt, das wird auch 2021 nicht anders sein. Diem ließ ein weiteres Mal keinen Zweifel daran, dass die Seebühnenaufführungen vor jeweils knapp 7.000 Gästen das finanzielle Rückgrat der Festspiele bilden. “Der See ist der einzige Ort, an dem wir Deckungsbeiträge erwirtschaften, die wir auch für andere Produktionen verwenden. Mit der Leitlokomotive versuchen wir das gesamte Festival in Bewegung zu halten”, sagte Diem. Ab einer Auslastung von 90 Prozent erweise sich die Situation als günstig – was in den vergangenen Jahren stets erreicht wurde. Schon in der Pressekonferenz zur Absage der Festspiele in diesem Jahr hatte Diem erklärt, dass die Bregenzer Festspiele mit im besten Fall 1.250 Gästen auf der Seebühne “wirtschaftlich nicht machbar sind”. Hinsichtlich der finanziellen Situation der Festspiele stellte Diem fest, dass auch die spielfreie Saison Technikkosten verursache. Dieses “wunderbare, bewegliche Bühnenbild” müsse nun für eine längere Lebensdauer gehegt werden, während die Verschiebung der Puccini-Oper “Madama Butterfly” in den Sommer 2022 nicht nur im künstlerischen Betriebsbüro für Aufwand sorge, so Diem. Zudem sollen die grundsätzlichen Sanierungsarbeiten nicht ins Stocken geraten. Den Ausstieg aus den Verträgen mit jenem Personal, das jedes Frühjahr den Dienst antritt, sowie mit den Künstlerinnen und Künstlern, die aufgetreten wären, wollte Diem nicht weiter kommentieren. Die Stadt Bregenz und das Land Vorarlberg hätten Zusagen bezüglich der Jahressubvention bereits gegeben, die Meldung vom Bund fehle noch, so der kaufmännische Direktor.

Hohe Ticketumtausch-Quote bei Bregenzer Festspielen

❗️News aus dem Landeskapellmeisterreferat ❗️ Der Lockdown wurde im Kapellmeisterreferat dazu genutzt, die Literatur (Selbstwahlstücke) für Konzertwertungen auf den aktuellen Stand zu bringen. Diese ist nun (wie auch alle weiteren Infos zur Konzertwertung) in einer eigens dafür programmierten Datenbank auf www.konzertwertung.at abrufbar. In Zukunft werden die Anmeldungen zu den Konzertwertungen des OÖ Blasmusikverbandes auch über dieses umfangreiche Tool abgewickelt.

OÖBV Landesverband

Da heuer die Note des Zeugnisses der letzten Klasse zur Hälfte zur Maturanote zählt, kann man nämlich nicht mehr durchfallen, wenn man in dem Fach im Zeugnis zumindest einen Dreier hat. Bei der Deutsch-Zentralmatura am Dienstag sollen 30 Klausuren unbearbeitet abgegeben wurden sein. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) will jetzt gegensteuern, und die Regeln ändern, wie der “Standard” und der “Kurier” (Donnerstagausgabe) berichten. “Wir müssen diskutieren, ob in solchen Fällen eine mündliche Kompensationsprüfung angehängt werden soll”, auch an der Gewichtung von Matura- und Jahreszeugnisnote werden noch getüftelt. Zudem erwägt der Minister, “dass wir die Note der schriftlichen Klausur auf dem Maturazeugnis transparent machen”, so der Minister. Die heurigen Maturaklassen betrifft das nicht mehr, denn: “Im laufenden Prüfungsgeschehen die Spielregeln zu ändern, wäre unfair”, findet Faßmann. Die Details zur neuen Maturabewertung will er “bis zum Schulbeginn im Herbst” erarbeiten – damit sich alle darauf einstellen können.

Nach früher Abgabe Maturaregeln sollen wieder geändert werden