Hotels machen wieder auf - Bis Ende August mit Masken und Abstand

Merken
Hotels machen wieder auf - Bis Ende August mit Masken und Abstand
Nach den coronabedingten Sperrwochen dürfen am Freitag (29. Mai) in Österreich Hotels und Pensionen wieder aufsperren. Bis auf Weiteres sind aber auch hier Hygienevorgaben und Abstandsregeln einzuhalten. Am Mittwoch kam vom Gesundheitsministerium die entsprechende Ausgabe der Lockerungsverordnung. Es gilt dies als Übergangsrecht zunächst einmal bis Ende August.
Die Verordnung tritt mit Ablauf des 31. August 2020 außer Kraft, heißt es in dem Schriftstück. Das bedeutet, wie bei allen befristeten coronabedingten Verordnungen, dass dann ab September auch für diese Tourismusbetriebe abhängig von der epidemologischen Lage weitere Lockerungen bzw. Erleichterungen wirksam werden könnten.
Gäste dürfen ab Ende dieser Woche die Beherbergungsbetriebe, zu denen neben Hotels und Pensionen auch Schutzhütten, Kabinenschiffe und (beaufsichtigte) Campingplätze und Wohnwagenstellplätze gehören, damit ab 29. Mai wieder betreten, unter den in der Verordnung genannten Verhaltensregeln.

Was Hotelgäste wissen müssen: Im gesamten Bereich des Eingangs und der Rezeption ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Und die Gäste müssen in allgemein zugänglichen Bereichen gegenüber anderen Personen mindestens einen Meter Abstand zu halten, sofern diese anderen nicht im gemeinsamen Haushalt leben bzw. nicht zu Gästegruppen in gemeinsamen Wohneinheiten gehören.
Für das Hotelpersonal gilt die Pflicht, im Kundenkontakt einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, sofern keine räumliche Trennung mit adäquatem Schutzniveau – in der Regel ist damit eine Plexiglasscheibe gemeint – vorhanden ist.
In einem Schlaflager oder in Gemeinschaftsschlafräumen, beispielsweise in Schutzhütten, sind Übernachtungen nur zulässig, wenn gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Meter eingehalten wird oder wieder durch geeignete räumliche Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
In Hotelrestaurants sind Angehörige einer Gästegruppe im Wesentlichen Personen gleichgestellt, die im gemeinsamen Haushalt leben. Für das Betreten von Hotelbädern bzw. Wellnesseinrichtungen gelten spezielle Hygiene- und Präventionsmaßnahmen.
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Christian Horner, Teamchef des Formel-1-Teams von Red Bull, hat die “Coronavirus-Pläne” von Motorsportberater Helmut Marko relativiert. Der Steirer hatte vorgeschlagen, die Piloten von Red Bull und Alpha Tauri sowie die zehn Junioren absichtlich mit dem Coronavirus zu infizieren, damit sie zu Saisonbeginn wieder fit und immun seien. “Wie Helmut bereits hervorgehoben hat: Als er den Vorschlag gemacht hat, gab es dafür keine Unterstützung. Das war von ihm in mehrerer Hinsicht eine unbedachte Äußerung, die getätigt wurde, bevor man das wahre Ausmaß dieser Pandemie verstanden hat”, so Horner in einem BBC-Interview. Markos Ansinnen sei nie ernsthaft diskutiert worden.

Red-Bull Teamchef: Markos Corona-Pläne "unbedacht"

“Stopp Corona” soll als eine Art Kontakttagebuch via Smartphone fungieren und schnell über Verdachts- sowie positive Fälle von Personen informieren, mit denen man in den letzten 48 Stunden in Kontakt stand, wie Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes, der APA erklärte.

Rotes Kreuz launcht heute die "Stopp Corona"-App

Mehr als 70 Jahre stand Otto Schenk auf der Bühne. Er ist ein Unermüdlicher, das ist sicher. Er scheint auch ein Unverwüstlicher zu sein. Vielleicht ist er ja auch ein Unsterblicher. Am 12. Juni feiert der Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor seinen 90. Geburtstag. Corona-bedingt ist die Festvorstellung von “Der Kirschgarten” samt Feier im Theater in der Josefstadt jedoch abgesagt. Der alte Kammerdiener Firs in Amelie Niermeyers unkonventioneller Tschechow-Inszenierung ist die vielleicht letzte große Rolle des Josefstadt-Doyens an dem Theater, das er von 1988 bis 1997 geleitet hat. Als Relikt vergangener Zeiten irrt er dabei immer wieder verloren durch das hektische Bühnentreiben, ein Gespenst, das im Begriff ist, sich zu entmaterialisieren. Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger hat versprochen, die Inszenierung im September wieder aufzunehmen, und wird dem “Otti” an seinem Geburtstag wohl einen Besuch abstatten – in jener Dachwohnung in der Wiener Innenstadt, wo Schenk in seiner beeindruckenden Bibliothek (gut bestückt auch mit Büchern von oder über Schenk) Journalisten zu empfangen pflegt, und wo auf der Dachterrasse kürzlich Barbara Stöckl und Klaus Eberhartinger für die ORF-Talksendung “Stöckl.” zu Gast waren. Mit einem Pflaster auf der Wange improvisierte der Gastgeber dort auf die Frage nach der Ursache der Verletzung eine hoch dramatische und detailreiche Szene seines Schlafzimmer-Sturzes, die deutlich machte, wie viel theatrale Gestaltungskraft in diesem angeschlagenen Körper noch steckt. “Ich bin ein schwerer, träger Mühlstein, und immer wieder hat es Leute gegeben, die dieses Mühlrad bewegt haben”, kokettierte Schenk einmal mit der eigenen Trägheit, die so schlimm nicht sein konnte, wenn er im Rückblick auf rund 170 Inszenierungen kommt, die er im Laufe seiner langen Karriere geschaffen hat. Einer jener, die dieses Rad noch immer in Schwung halten, ist der Regisseur Michael Kreihsl. Er konnte Schenk kürzlich noch zu einer Hauptrolle für einen Fernsehfilm überreden. In “Vier Saiten” spielte er einen grantigen ehemaligen Star-Cellisten, der sich für einen talentierten jungen Syrer, der sein Schüler wird, einsetzt. Rauhe Schale, weicher Kern – eine der typischen Schenk-Rollen, mit denen er zum Publikumsliebling wurde. Geboren wurde Otto Schenk am 12. Juni 1930 in Wien als Sohn eines Notars und einer aus Triest stammenden Verkäuferin und Geschäftsleiterin. Sein Bühnendebüt feierte er bereits 1947 als Gendarm in Karl Schönherrs “Karrnerleut” im Theater der Jugend, das damals in der Urania untergebracht war. Beim Vorsprechen am Max-Reinhardt-Seminar als Zettel überzeugte er u.a. die große Helene Thimig. Mit einer Gruppe gleichgesinnter Theater-Enthusiasten übernahm er in dieser Zeit auch das Parkring-Theater und landete mit Erich Neubergs Inszenierung von Becketts “Warten auf Godot” einen großen Erfolg. Aus den Kellertheatern wechselte er Mitte der 50er über das Volkstheater ans Theater in der Josefstadt. Den Durchbruch als Regisseur feierte Otto Schenk 1960 mit seiner Josefstadt-Inszenierung von Eugene O’Neills “O Wildnis!”. Es folgten Horváth-Inszenierungen an den Münchner Kammerspielen (“Geschichten aus dem Wiener Wald”, 1966, und “Kasimir und Karoline”, 1969), Regiearbeiten am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, bei den Salzburger Festspielen – u.a. Shakespeares “Was ihr wollt” (1972) und “Wie es euch gefällt” (1980) sowie die Nestroy-Stücke “Der Talisman” (1976) und “Der Zerrissene” (1982, mit sich selbst als Gluthammer) – und an der Burg. Sein Schauspieldebüt am Burgtheater gab er erst 1996 als Hohes Alter in Raimunds Zaubermärchen “Der Bauer als Millionär”. Als Opern-Regisseur machte Otto Schenk, der sich vorzugsweise an den Salzburger Irrsee zurückzieht, Weltkarriere. Seine erste Oper inszenierte er mit Mozarts “Zauberflöte” bereits 1957 am Salzburger Landestheater. Den endgültigen Durchbruch in dieser Sparte schaffte Schenk 1962 mit Bergs “Lulu” an der Wiener Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen (wo er 1986-88 Direktoriums-Mitglied war) inszenierte er u.a. die Uraufführung von Cerhas “Baal” (1981). Der neue Staatsopern-Direktor Bodgan Roscic behält die legendäre “Rosenkavalier”-Inszenierung Schenks aus dem Jahr 1968 im Repertoire und lässt sie lediglich musikalisch auffrischen. Die New Yorker Met, wo Schenk 1970 mit “Fidelio” debütierte und 2009 noch einmal seinen “Ring des Nibelungen” (1986-88) auf die Bühne brachte, wurde seine zweite Heimat. Hier brach er für eine Zusammenarbeit mit Anna Netrebko 2006 auch seinen Eid, sich endgültig von der Regie zurückzuziehen, und inszenierte Donizettis “Don Pasquale”. Schenk hat sich mit unzähligen Rollen in das Gedächtnis des Publikums gespielt, etwa als “Bockerer” (1984 im Münchner Volkstheater bzw. 1993 in der Josefstadt), als Fortunatus Wurzel in “Der Bauer als Millionär” (Salzburger Festspiele, 1987), als “Volpone” (1989), als Salieri in Shaffers “Amadeus” (1991), als Zauberkönig in “Geschichten aus dem Wiener Wald” (1994), als Molieres “Der Geizige” (1995), als Rappelkopf in Raimunds “Der Alpenkönig und der Menschenfeind” (Salzburger Festspiele, 1996), in Turrinis “Josef und Maria” (1999) oder als Thomas Bernhards “Theatermacher” (2006). Er ist ebenso Kammerschauspieler wie Ehrenmitglied von Wiener Staatsoper und Theater in der Josefstadt, zum 80er wurde er auch “Bürger von Wien”. “Die Kunst, zum Lachen zu bringen, ist Otto Schenk wie kaum einem anderen gegeben. Weil dieses Lachen aber mit dem geheimen Erkennen menschlicher Fehlbarkeit verbunden ist, lieben ihn die Menschen”, hieß es 2000 in der Begründung für den Lebenswerk-“Nestroy”. “Otto Schenk hilft ihnen, im Lachen für Augenblicke ihre Ängste aufzulösen. Und tröstet sie damit über eigenes Missgeschick, eigene Schwächen hinweg. So ist er zum populärsten Schauspieler Österreichs geworden.” Seine Popularität in Österreich verdankt Schenk, der seit 1956 mit seiner Frau Renée verheiratet ist und mit ihr einen Sohn (den Dirigenten Konstantin, geb. 1957) hat, auch seiner regen Bildschirm-Präsenz und seinen zahlreichen Lesungen und Solo-Abenden, die nach der derzeitigen Corona-Zwangspause erst im Herbst fortgesetzt werden. Mit Kabinettstücken wie “Die Sternstunde des Josef Bieder” (seit 1992) oder “Othello darf nicht platzen” (ab 1990) hat er sich vor allem als Komiker ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben. “Es war nicht immer komisch”, hat er dagegen ein Erinnerungs-Buch genannt, “Ich war nie darauf aus, dass es komisch wird. Ich war darauf aus, dass man mir glaubt.” Zum Geburtstag ist ein weiteres Buch über Otto Schenk erschienen. “Schenk – Das Buch” zeichnet anhand vieler Fotos von Michael Horowitz “ein intimes Lebensbild”, wie es im Untertitel heißt. Schenk outet sich in dem Buch als “Menschenfresser” und schließt mit einem Ausblick auf das unweigerlich kommende Lebensfinale: “Würde man mich fragen, ob ich Angst vor dem Tode habe, so würde ich antworten: Fragt mich das später!”

Unverwüstlich und unermüdlich: Otto Schenk wird 90

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus fordert, die Zahl der Corona-Tests deutlich zu erhöhen. “Man kann ein Feuer nicht mit verbundenen Augen bekämpfen”, betont er.

Dringender Appell der WHO: "Testen, testen, testen"

In Frankreich wird die Fußball-Saison 2019/20 aufgrund der Coronavirus-Pandemie aller Voraussicht nach nicht zu Ende gespielt. Mit der Ligue 1 fällt damit die erste der fünf europäischen Topligen dem Virus zum Opfer. Die Absage kam von höchster Stelle. Am Dienstagnachmittag erklärte Frankreichs Premierminister Edouard Philippe anlässlich der Nationalversammlung in Paris, dass “die Saison 2019/20 im Profisport, insbesondere im Fußball, nicht wieder aufgenommen werden kann”. Damit beendete Philippe die Hoffnungen auf eine Fortführung der seit Mitte März ausgesetzten Fußballsaison in Frankreich jäh.

Frankreichs Ligue 1 vor Saisonabbruch

Fünf Gemeinden in der Region Wels bieten ein sehr gutes Betreuungsangebot. Darunter auch die Stadt Wels die die Bestnote “1A” verliehen bekommt.

Neuer AK-Betreuungsatlas