Hütte des Christkinds in Wels-Innenstadt samt Wunschzettel-Briefkasten in Flammen aufgegangen

Merken
Hütte des Christkinds in Wels-Innenstadt samt Wunschzettel-Briefkasten in Flammen aufgegangen

Wels. Die Hütte des Christkinds ist in der Nacht auf Sonntag am Stadtplatz in Wels-Innenstadt in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr stand bei den Löscharbeiten im Einsatz.

Die Einsatzkräfte wurden am Sonntag in den frühen Morgenstunden zu einem Brand am Stadtplatz in der Welser Innenstadt alarmiert.
In Wels gibt es normalerweise im Rahmen der Welser Weihnachtswelt die Möglichkeit, im Ledererturm einen Wunschzettel an das Christkind abzugeben. Aufgrund der Coronasituation findet die Weihnachtswelt heuer bekanntlich nicht statt. Daher wurde am Stadtplatz – wo ansonsten der große Christkindlmarkt stattfindet – eine Hütte des Christkinds mit dem “Briefkasten des Christkinds” aufgebaut, wo Kinder ihren Wunschzettel abgeben können.
Genau diese Hütte ist aus bisher unbekannten Gründen in der Nacht auf Sonntag in Flammen aufgegangen. Die Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehr konnten den Brand rasch löschen. Wegen des anfänglichen Funkenfluges mussten die umliegenden Gebäude zusätzlich mit der Drehleiter kontrolliert werden. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Schalchen im Bezirk Braunau ist am Samstag in den frühen Morgenstunden ein 32-jähriger Ungar ums Leben gekommen. Er war mit einem 27-jährigen Landsmann – beide Männer leben im Innviertel – mitgefahren, der mit einem rechts gelenkten und nicht zum Verkehr zugelassenen Auto unterwegs war. Der Lenker fuhr gegen 2.35 Uhr auf der Braunauerstraße Richtung Mattighofen, als er in einer leichten Rechtskurve gegen den Randstein der Gegenfahrbahn prallte und vier Steher eines Maschendrahtzaunes niederriss. Danach durchstieß der Wagen eine Gartenmauer, hob durch die Wucht des Aufpralls ab und prallte 25 Meter gegen eine Hausmauer. Dabei riss das Fahrzeug ein etwa ein Quadratmeter großes Loch in die Außenmauer und zerstörte das dahinter liegende Badezimmer. Die Spur der Verwüstung zog sich über eine Strecke von knapp 70 Metern, teilte die Polizei mit. Die beiden Männer wurden im Wagen eingeklemmt, der Beifahrer starb noch an der Unfallstelle. Der Lenker wurde schwer verletzt ins Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert. Die 55-jährige Bewohnerin des Hauses hatte nur etwa einen Meter von der Einschlagstelle entfernt geschlafen. Sie blieb unverletzt, erlitt aber einen schweren Schock. Aufgrund der schweren Verletzungen konnte beim Lenker kein Alkotest gemacht werden, hieß es bei der Polizei. Das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreute die Angehörigen des Unfallopfers. Auf dem Fahrzeug waren noch die britischen Kennzeichen des Vorbesitzers montiert gewesen.

Ein Toter und ein Schwerverletzter bei Unfall im Innviertel

37 Sorten – und man nimmt sich einfach die Sorte Keks auf die man gerade Lust hat. Kein aufwendiges Backen, kein Putzen der Küche – einfach nur genießen. Das macht der Erlebnishof für Krebs- und schwerkranke Kinder möglich mit dem alljährlichen Kekserlmarkt.

Kumplgut - 8. Kekserlmarkt

Die effektive Reproduktionszahl (R-Zahl) des Coronavirus in Österreich liegt nach einer aktuellen Schätzung wieder knapp unter 1,0. Sie betrug für den 5. August 0,96, teilte die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) am Freitagabend online mit. In der Vorwoche war die R-Zahl bei 1,01 gelegen. Die geschätzte tägliche Steigerungsrate der Neuerkrankungen lag nun bei minus 2,3 Prozent. Die effektive Reproduktionszahl in Niederösterreich und Oberösterreich habe wieder ein Niveau um 1,0 erreicht, errechneten die Experten der AGES und der Technischen Universität Graz. Für Wien schwanke die effektive Reproduktionszahl nach wie vor um 1,0 “bei stetig mäßig erhöhter Fallzahl”, hieß es in dem wöchentlichen Update der epidemiologischen Parameter des Covid-19-Ausbruchs in Österreich. Für das Burgenland, Kärnten, Salzburg, die Steiermark, Tirol und Vorarlberg sei die effektive Reproduktionszahl zwar berechenbar, allerdings sei jeder dieser Schätzwerte durch die geringe Fallzahl mit großer Unsicherheit behaftet. Die Reproduktionszahl ist eine Schätzung der durchschnittlichen Zahl der Fälle, die von einer infizierten Person ausgehen. Liegt die Zahl über 1,0, nimmt die Zahl der Infektionen kontinuierlich zu, liegt sie darunter, geht die Zahl der Infektionen zurück. Die Interpretationen müssen laut AGES jedoch immer auch in Zusammenschau mit der epidemiologischen Kurve erfolgen. Die effektive Reproduktionszahl gibt keine Aussage über das Niveau der täglichen Inzidenz (Zahl der Neuerkrankungen). Diese lag in Österreich in den vergangenen Wochen stabil im hohen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Bereich.

Coronavirus: Reproduktionszahl in Österreich bei 0,96

Von diesem Beschluss berichteten lokale Medien nach einem Verbandstreffen mit allen Clubs der beiden höchsten Spielklassen am Dienstag. Demnach besteht die Hoffnung, dass der Trainingsbetrieb Mitte Mai wieder aufgenommen werden kann – einer Zustimmung der Regierung vorausgesetzt.

Niederlande planen Ligastart mit Geisterspielen am 19. Juni

Nach einer Eskalation der Situation an der griechisch-türkischen Landgrenze im März, die zu vermehrten Flüchtlingsbewegungen führte, warnt Griechenland vor neuen Spannungen mit Ankara. Die Lage sei “sehr angespannt, wir haben Sorge, dass es zu einer neuen Eskalation kommt”, sagte der stellvertretende griechische Migrationsminister Giorgos Koumoutsakos im APA-Interview. “Wir sehen wachsende Spannungen im östlichen Mittelmeerraum”, erklärte Koumoutsakos, ohne aber näher darauf eingehen zu wollen. Geschuldet seien diese jedenfalls dem Verhalten der Türkei in der Region. Bereits Ende Februar hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die EU unter Druck gesetzt, als er plötzlich die Grenzen seines Landes zur EU für offen erklärte. Begründet hatte er dies damit, dass sich die EU nicht an das Flüchtlingsabkommen von 2016 gehalten habe, in dem der Türkei unter anderem Milliardenhilfen für die Betreuung von Flüchtlingen zugesichert worden waren. Zwar hat sich Athen in der Vergangenheit gegen weitere finanzielle Unterstützung für Ankara ausgesprochen. Koumoutsakos hielt aber fest, dass seine Regierung grundsätzlich nicht dagegen sei, jedoch sollten zusätzliche EU-Gelder an bestimmte Bedingungen gebunden sein: “Mehr Geld, dafür weniger Ankünfte (von Migranten, Anm.)”, betonte er. “Außerdem glauben wir, dass wir (als EU, Anm.) ein starkes Signal Richtung Ankara senden und sehr ernsthaft wirtschaftliche Sanktionen in Betracht ziehen sollten”, forderte der für Migration zuständige Minister. Auch jetzt könne “niemand die Möglichkeit ausschließen, dass Ankara das Thema Migration wieder benützt, um Druck auf Griechenland auszuüben und Europa zu erpressen”, warnte Koumoutsakos. Man müsse deshalb vorbereitet sein. Es sei “höchst an der Zeit”, umfassend und im Detail über die Zukunft der europäisch-türkischen Beziehungen zu sprechen. Das EU-Türkei-Abkommen von 2016, das zu einem deutlichen Rückgang der Migrationszahlen in der EU führte, solle weiterhin am Leben gehalten werden, denn es sei das einzig effektive Instrument, das der EU zur Verfügung stehe – “auch wenn Erdogan es im März schwer beschädigt hat”, so Koumoutsakos. Der Deal brauche nur einige Abänderungen. In Sachen Migrationspolitik müsse die EU wachsam bleiben, appellierte der Politiker der konservativen Partei Nea Dimokratia (ND), der bereits Ende des vergangenen Jahres vor einer neuen Migrationskrise warnte. “Wenn wir über Migration sprechen, kann jeder Tag ein Tag der Krise sein”, erklärte er. Nach einem markanten Rückgang der Ankunftszahlen während der Coronakrise wegen innereuropäischer Reisebeschränkungen verzeichne man nun wieder einen Anstieg. So seien in den vergangenen vier Tagen alleine auf der Insel Lesbos 200 neue Personen angekommen, berichtete Koumoutsakos. Derzeit halten sich in Camps auf den Inseln in der Ostägäis rund 32.000 Menschen auf, ausgerichtet sind die Flüchtlingslager jedoch auf weit weniger Menschen. Griechenland hatte immer wieder an die anderen EU-Mitgliedsstaaten appelliert, Geflüchtete, insbesondere Minderjährige, aufzunehmen. “Relocation (Umsiedelung, Anm.) sollte immer Teil der Solidarität sein, sie sollte unserer Meinung nach verpflichtend sein, gerade in Krisensituationen”, sagte Koumoutsakos. Nach der gescheiterten verpflichtenden EU-weiten Quotenregelung zu Relocation haben sich freiwillig zehn Staaten dazu bereit erklärt, minderjährige Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen. In Österreich hat die ÖVP dies bisher vehement abgelehnt. Dieser Punkt sei auch der einzige, bei dem Wien und Athen in Sachen Migrationspolitik nicht auf einer Linie seien, hielt Koumoutsakos fest, dessen Partei ebenso wie die ÖVP Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP) ist. Hier seien die Positionen auf beiden Seiten “sehr verhärtet”. “Aber natürlich würden wir es sehr begrüßen, wenn meine österreichischen Freunde sich an dem Prozess beteiligen und zumindest eine symbolische Zahl an Minderjährigen aus Griechenland aufnehmen würden”, unterstrich er. Das heiße aber nicht, dass man für die bisherige Hilfe aus Österreich nicht dankbar sei. Die Bundesregierung entsandte im März für knapp vier Wochen ein Team der Spezialeinheit Cobra an die griechisch-türkische Grenze und schickte Wohncontainer für Migranten. Der stellvertretende griechische Migrationsminister nimmt am Mittwoch und Donnerstag an einer vom Innenministerium organisierten Konferenz zur “Bekämpfung der illegalen Migration” in Wien teil.

Griechischer Vize-Minister warnt vor Spannungen mit Türkei