Humanitäts Dienstmedaille

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Humanitäts Dienstmedaille
🎖Mit der Humanitäts-Dienstmedaille der

Stadt Wels

bedanken wir uns bei langjährigen Mitarbeitern des

Rotes Kreuz Wels

.

1️⃣0️⃣0️⃣ Jahre – So lange sind Helmut Schmidt, Rainer Kranabethleitner, Markus Hablesreiter, Michael Arminger und Markus Riedl zusammengezählt bereits im Dienst für ein lebenswertes Wels. Danke für eure Leistung, wir sind stolz auf euch!
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Für das Zu-Hause-Bleiben in der Corona-Krise hatte er Verständnis – das höchste Ideal des Menschen ist Gesundheit aus Sicht des Star-Tenors Rolando Villazon jedoch nicht. Es habe zunächst keine andere Möglichkeit gegeben, die Gesundheitskrise zu stoppen, als daheimzubleiben, sagte der Intendant der Salzburger Mozartwoche dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Und selbstverständlich müsse es “ein Minimum von Gesundheit für alle” geben, erklärte der 48-Jährige.

Villazon: Gesundheit nicht das höchste Ideal

Ein Bauernhof ist in der Nacht auf Donnerstag in Steinerkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land) in Flammen aufgegangen.

Großbrand auf Bauernhof in Steinerkirchen an der Traun

SPÖ-Kultursprecher Thomas Drozda fordert, dass der Bund die Kulturinstitutionen bei den Investitionen unterstützt, die notwendig sind, um unter Einhaltung der Corona-Regeln wieder zu starten. Das Geld dafür könnte aus nicht abgeholten Mitteln des nur schleppend angelaufenen Corona-Testprogramms für den Tourismus kommen, schlägt Drozda vor. “Die Salzburger Festspiele haben Hunderttausende Euro ausgeben müssen, damit sie die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten können. Für weniger finanzkräftige Institutionen sind das oft kaum zu bewältigende Kosten – vor allem, nachdem sie in den letzten Monaten ohnehin oft 100 Prozent Totalausfall beim Ticketverkauf hatten”, so Drozda gegenüber der APA. Um die erforderlichen Covid-19-Präventionsmaßnahmen sicherzustellen, seien oft Investitionen in Höhe von fünf- bis sechsstelligen Beträgen notwendig. Dafür sowie für Tests von Mitarbeitern im Kulturbereich, die Kontakt zum Publikum haben, könnten Teile der Gelder, die für Corona-Tests im Tourismus veranschlagt wurden, verwendet werden, schlägt der SPÖ-Kultursprecher vor. Damit sich Tourismusmitarbeiter freiwillig auf Covid-19 testen lassen können, wurden von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) 150 Mio. Euro angekündigt. “Das Geld ist ja da. Es ist vollmundig angekündigt worden, nun stellt es sich als Rohrkrepierer heraus”, meinte Drozda. Das Budget sollte daher nicht nur der Tourismus-, sondern auch der Kulturbranche zur Verfügung gestellt werden. Zudem bekräftigte Drozda die Forderung nach einer Kompensation für den Einnahmenentgang der vergangenen Monate: “Wir haben einen Fleckerlteppich an Fonds, aber den großen Rettungsschirm für die Kultur, die Kulturmilliarde, die gibt es immer noch nicht.” Nun stehe “eine neue Unsicherheit” durch die Corona-Ampel bevor, deren Folgen in Hinblick auf Kulturinstitutionen “noch völlig unklar” seien. Für Bereiche wie die Clubkultur, für die es auch im Herbst Corona-bedingt düster ausschauen dürfte, müsse dringend “ein finanzielles Auffangnetz” geschaffen werde, “sonst stirbt eine ganze Branche”, warnte Drozda.

SPÖ fordert Gelder aus Tourismus-Topf für Kultur

In den Niederlanden soll die Sterbehilfe bei sterbenskranken Kindern im Alter von unter zwölf Jahren legalisiert werden. Gesundheitsminister Hugo de Jonge kündigte am Dienstag eine entsprechende Regulierung an. Er zitierte dabei eine Studie, wonach die Neuregelung etwa fünf bis zehn Kinder im Jahr in den Niederlanden betreffen werde. Die Untersuchung zeige, dass es “unter Eltern wie Ärzten das Bedürfnis nach der aktiven Beendigung des Lebens von unheilbar kranken Kindern gibt, die hoffnungslos und unerträglich leiden und in der absehbaren Zukunft sterben werden”, schrieb de Jonge an das Parlament. Die Minister der Regierungskoalition hatten sich nach monatelangem Streit auf das Vorhaben geeinigt. Dafür müssen die geltenden Gesetze nicht geändert werden, wie der Gesundheitsminister erläuterte. Es sollen dafür lediglich Ärzte, die eine genehmigte Sterbehilfe bei einem unter zwölfjährigen Kind leisten, von der Strafverfolgung ausgenommen werden. Ab 12 Jahren und bei Säuglingen erlaubt Die Sterbehilfe ist in den Niederlanden bisher bei Kindern ab dem zwölften Geburtstag erlaubt, die dazu ihre Einwilligung geben. Zudem ist sie bei Säuglingen im ersten Lebensjahr bei Zustimmung der Eltern legal. Für die dazwischen liegenden Altersgruppen gibt es hingegen bisher keine Regelung. Hintergrund ist die Diskussion darüber, ab welchem Alter Kinder selber in der Lage sind, eine Entscheidung über die Sterbehilfe zu treffen. Die Niederlande und Belgien waren im Jahr 2002 die weltweit ersten Länder, welche die Sterbehilfe legalisierten. Belgien erlaubte dann 2014 die Sterbehilfe auch bei Kindern, danach taten dies ebenso die Niederlande.

Niederlande wollen Sterbehilfe bei Kindern unter zwölf legalisieren

Am Freitag startet der bei der SVS eingerichtete Künstler-Überbrückungsfonds, der mit bis zu 90 Mio. Euro dotiert ist. “Wir haben eine Finanzierung für freischaffende Künstler in dieser schwierigen Phase versprochen, jetzt erfolgt der Startschuss”, zeigte sich Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) bei einem Medientermin erfreut. Rund 15.000 Antragsberechtigte erhalten bis zu 6.000 Euro. Die ersten Auszahlungen sollen bereits kommende Woche erfolgen. “Die Lage für die Künstler ist ernst. Sie waren die ersten, die vom Lockdown betroffen waren, und es wird wohl noch länger bis zu einem Normalbetrieb dauern”, unterstrich Mayer die Notsituation in der Coronakrise. “Wir haben auch die Kritik gehört, dass es zu wenig Unterstützung und wenn, dann diese nicht schnell genug gibt. Darauf haben wir reagiert.” Mittels Online-Formular (abrufbar unter ) kann für den Überbrückungsfonds angesucht werden, per eidesstattlicher Erklärung geben die Kunstschaffenden dabei ihre wirtschaftliche Notsituation an. Ausbezahlt werden bis zu 6.000 Euro (eine Gegenverrechnung erfolgt nur mit Zuwendungen aus dem Härtefallfonds) in einer Tranche. “Seit gestern um 18.00 Uhr ist das Formular online”, sagte SVS-Obmann Peter Lehner. Die ersten Ansuchen seien bereits eingetroffen. “Wir können sie also schon bearbeiten, was erfreulich ist.” Für die “gewaltige Anzahl” von rund 15.000 Antragsberechtigten werden laut Lehner bis zu 110 Mitarbeiter der Sozialversicherung für Selbstständige zuständig sein. Mayer kündigte beim Pressetermin in der SVS-Zentrale in Wien außerdem die zweite Phase der Coronahilfe im Rahmen des Künstler-Sozialversicherungsfonds an. Ab 10. Juli können Anträge gestellt werden, möglich sind Einmalzahlungen von bis zu 3.000 Euro. Bisher wurden auf diesem Weg knapp zwei Mio. Euro ausgeschüttet, dotiert ist der Fonds mit insgesamt fünf Mio. Euro. Eine weitere, pauschale Unterstützung in der Höhe von 6.000 Euro, wie sie IG-Autorinnen-Autoren-Geschäftsführer Gerhard Ruiss am Mittwoch am Rande eines “Schweigemarschs” in Aussicht gestellt hat, wird es unterdessen nicht geben, wie Mayer auf APA-Nachfrage betonte. Sie sei sich aber sicher, dass “Herr Ruiss auch mit diesem Überbrückungsfonds glücklich sein wird”.

Künstler-Überbrückungsfonds startet