Immer mehr Urlaubsländer verlangen Online-Voranmeldung

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Immer mehr Urlaubsländer verlangen Online-Voranmeldung

Griechenland hat Ende Juni mit einem kurzfristig erlassenen Einreiseverfahren begonnen, das eine Vorab-Anmeldung verlangt. Andere Urlaubsländer ziehen nach, verlangen ebenfalls eine Vorab-Anmeldung. Beispielsweise Spanien, Italien und Zypern (Süden). Andere wieder raten bisher nur dazu. Das Luftfahrtportal Aviation Net listet mehrere bisher bekannte Maßnahmen (Stand 8. Juli) in Urlaubsländern auf.

Athen war rigoros vorgeprescht: Wer nach Griechenland will, muss wie berichtet mindestens 48 Stunden vorher im Internet einen Fragebogen ausfüllen. Dann wird ein QR-Code zugeschickt, der ausgedruckt oder digital auf dem Smartphone vorgezeigt werden muss. Die Airlines wurden angewiesen, das dies bereits vor dem Abflug am Check-In-Schalter oder beim Boarding zu kontrollieren. Wer ohne QR-Code an einem griechischen Grenzübergang – unabhängig ob auf dem Luft-, See- oder Landweg – erscheint, riskiert eine Zurückweisung und eine Geldstrafe. Stichprobenartig werden Ankommende auch zu Tests mit Quarantäne aufgefordert.

Zypern hat einen “Cyprus Flight Pass” eingeführt, der bis 24 Stunden vor dem Abflug online beantragt werden muss. Für Reisende, die aus den von der Regierung in der Liste der Kategorie-A-Länder geführten Staaten kommen, gibt es keine weiteren Maßnahmen. Kommt man aus der Kategorie B, so kann unter Umständen die Ausstellung des Cyprus Flight Pass verweigert werden oder aber die Vorlage eines negativen Covid-19-Tests verlangt werden, der vorab hochgeladen werden muss. Der Flight Pass muss in ausgedruckter Form mitgeführt werden und laut Aviation Net bei der Passkontrolle in Larnaka bzw. Paphos vorgezeigt werden, ohne diesen kann die Einreise verweigert werden.

Auch Spanien verlangt, dass die Einreise vorher angemeldet wird. Dies muss nach spanischen Medienberichten via Homepage “Spain Travel Health Portal” erfolgen. Es gibt aber auch eine Gratis-App (“SpTH”), über die Einreiseanmeldung erfolgen kann. An Ort und Stelle muss dann ein QR-Code vorgezeigt werden, wahlweise auf Papier bzw. Smartpone. Bis 31. Juli 2020 kann auch ein klassisches Papierformular direkt bei der Einreise ausgefüllt werden. Ab 1. August wird nur noch der Strichcode akzeptiert. Auch die Airlines sind dann angewiesen vor dem Abflug, beispielsweise beim Check-In-Schalter oder beim Boarding, das Vorhandensein des Einreise-QR-Codes zu kontrollieren.

Italien hat regional unterschiedliche Regeln: Während beispielsweise in Rom und Mailand keine weiteren Schritte notwendig sind, muss man für die Zielflughäfen Lamezia Terme, Olbia, Cagliari, Bari, Brindisi, Palermo, und Catania die beabsichtigte Einreise online anmelden, erläutert das Branchenportal.

Eine Online-Anmeldung bei der Einreise wird außerdem für Großbritannien und Portugal (Region Madeira) verlangt. Empfohlen, aber nicht explizit verpflichtend sei eine Online-Anmeldung in Frankreich, in weiteren Teilen Italiens (ausgenommen die Airports, für die eine Voranmeldung verpflichtend ist) oder Kroatien, heißt es weiter. In zahlreichen Ländern sind Einreiseformulare in Papierform vonnöten, die bei manchen Airlines beim Check-in oder Boarding verlangt werden können.

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Erste Corona-Tote in der Steiermark

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Insgesamt gab es bisher rund 95.000 Meldungen, von denen 21.000 auch tatsächlich strafbar waren. 2019 gingen pro Monat durchschnittlich rund 750 Meldungen ein, und das blieb auch, wenn man die Monate miteinander vergleicht, relativ konstant. Auffällig war im vergangenen Jahr aber, dass es eine deutliche Verschiebung hin zu Hinweisen über NS-Inhalte gab. Während 2017 und 2018 jeweils mehr als 97 Prozent der Meldungen sexuelle Missbrauchsdarstellungen betrafen, sank dies im vergangenen Jahr auf 68 Prozent (6.167 Meldungen). Im Gegensatz dazu hat sich der Anteil von nationalsozialistischen Inhalten von nur einem Prozent (23 Meldungen im Jahr 2018) auf 17 Prozent 2019 (1.526 Meldungen) erhöht. Besonders hoch war im vergangenen Jahr der Anteil der tatsächlich als strafrechtlich relevant eingestuften Meldungen: 30 Prozent der eingegangenen Hinweise – in absoluten Zahlen 2.697 – wurden als zutreffend eingestuft, also beinahe jede dritte Meldung. In den vergangenen Jahren lag dieser Wert immer zwischen elf und 22 Prozent. 2018 war es beispielsweise jeder fünfte Hinweis (19 Prozent), der nach Meinung von “Stopline” tatsächlich gegen die einschlägigen Gesetzesbestimmungen verstieß. Die Meldestelle führte diese Entwicklung darauf zurück, dass durch die Öffentlichkeitsarbeit ihre zwei Zuständigkeitsbereiche im Bewusstsein der User verankert wurden. Nach wie vor ist Österreich als Hostingplatz für strafbare Inhalte ausgesprochen unattraktiv, konzedierte Schubert. “Das war nicht immer so, das haben wir uns erarbeitet. Wenn kriminelle Inhalten gefunden werden, werden sie umgehend entfernt, und das nicht innerhalb von Tagen, sondern im Regelfall innerhalb von Stunden.” Im Vorjahr betrafen drei Meldungen in Österreich gehostete Inhalte, alle drei wurden wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger getätigt. 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Der ISPA-Generalsekretär sprach von einem neuen Weg, den die Niederlande gehen wollen: weg von der rein strafrechtlichen Verfolgung, eine Schubert zufolge sehr hohe Hürde hin zu verwaltungstrafrechtlicher Verfolgung von Providern, die strafrechtlich relevante Inhalte hosten. Jedenfalls haben die Niederländer bei den sie betreffenden Meldungen auf strafbare Inhalte den langjährigen Spitzenreiter USA mittlerweile weit abgehängt. 36,3 Prozent der Meldungen bei “Stopline” betrafen die Vereinigten Staaten. An dritter Stelle lag Russland mit nur mehr 2,4 Prozent. “Da gab es in den vergangenen Jahren große Bemühungen, es hat sich viel geändert”, lobte Schloßbauer Russland. Schloßbauer wagte auch einen Ausblick auf das heurige Jahr: Derzeit liegen der “Stopline” etwa 5.700 Meldungen vor. “Eine vorsichtige Prognose: Ich glaube nicht, dass die Zahlen von 2018 erreicht werden. Nach jetzigen Stand liegen wir hochgerechnet über 2019, aber unter 2018.” In jenem Jahr hatten zwei, drei Melder besonders oft auf Inhalte hingewiesen, wie die Mitarbeiter der Hotline aufgrund der Art der Meldungen vermuten – die Meldungen sind ja anonym. Darüber hinaus wurden in Deutschland einige große Fälle von Kindesmissbrauch bekannt, was zu ausführlicher Berichterstattung führte und so das Problem besonders in der Öffentlichkeit verankerte. 2020 könnte nicht zuletzt wegen der Coronakrise ein besonderes werden: “Jeder ist viel mehr online, kaum jemand traf sich real”, sagte Schloßbauer. Die “Stopline” stellte in den Monaten März, April und Mai jedenfalls einen Anstieg fest. “Ich könnte mir schon vorstellen, dass da ein Zusammenhang besteht.” Wie sich die Pandemie auf die Tätigkeit der Hotline auswirkt, “diese Frage stellen wir uns alle”, ergänzte ISPA-Generalsekretär Schubert. Er wies auf die Reisebeschränkungen hin: Pädophile, die sonst oft nach Asien oder in andere Staaten gereist seien, “können dies nicht tun. Der Verdacht liegt nahe, dass sie nun verstärkt im Internet nach Darstellungen sexuellen Missbrauchs suchen”. Kritisch untersucht werde auch das Home-Working. Schubert sprach von Spekulationen auf diversen Plattformen, dass es für Pädophile leichter sein könnte, an die wegen des Home-Office der Eltern unbeaufsichtigten Kinder heranzukommen.

Viele Meldungen zu Kindesmissbrauch und NS-Inhalten im Netz

Die Profis von Manchester United spenden 30 Prozent ihres Gehalts für Großbritanniens Nationalen Gesundheitsdienst (NHS). Damit ist der englische Fußball-Rekordmeister der erste Premier-League-Club, dessen gesamter Kader wegen der Coronavirus-Pandemie eine Einkommensreduktion beschlossen hat. Derzeit laufen Verhandlungen zwischen der Premier League und den Profis der finanzkräftigsten Liga der Welt über einen Gehaltsverzicht, ein Ergebnis stand noch aus. Zuletzt wurden Forderungen aus der Politik immer lauter, dass die zumeist hochbezahlten Premier-League-Kicker auf Geld verzichten sollten.

Manchester Uniteds Fußbaler spenden

In Österreich hat es innerhalb der vergangenen 24 Stunden mit 282 Fällen einen deutlichen Anstieg der Corona-Neuinfektionen gegeben. Zuletzt war die Zahl höchstens im niedrigen dreistelligen Bereich gelegen, teilte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Freitag mit. Allerdings: “Die Zahl der Hospitalisierungen ist um vier leicht auf 110 zurückgegangen.” Er schließt Nachschärfungen nicht aus. Laut Anschober wurden mittlerweile mehr als eine Million SARS-CoV-2-Tests durchgeführt. “Wir haben 1,003.432 Tests. Das ist schon ein Zeichen dafür, dass wir sehr aktiv im Feld sind”, sagte der Ressortchef. Im Zeitraum von 4. bis 13. April hätte man in Österreich rund 50.000 Tests geschafft, vom 4. bis 13. August bereits 81.000. Dazu hätte vor allem das Screeningprogramm neben den Untersuchungen von Verdachtsfällen geführt. Im ersten Zeitraum sei der Anteil der SARS-CoV-2-positiven Tests bei 5,5 Prozent gelegen, zuletzt bei 1,5 Prozent. Die Entwicklung entspreche den Erwartungen nach der akuten Phase im Frühjahr und den Öffnungsschritten. Die Besonderheiten laut dem Minister: viele kleine Cluster, 24 Prozent der positiven Tests erfolgen bei nicht-symptomatischen SARS-CoV-2-Infizierten und relativ viele Reise-assoziierte Infektionen. Schließlich, wie Anschober erklärte: “Wir beobachten eine völlige Veränderung der Alterspyramide.” Seien am Beginn der Pandemie vor allem die älteren Menschen betroffen gewesen, seien jetzt die 15- bis 24-Jährigen die am häufigsten positiv getesten Personen in Österreich. “Wir haben in Österreich ein Durchschnittsalter (der neu positiv Getesteten) von 33,7 Jahren”, sagte Anschober. In Deutschland seien es 34 Jahre. Anschober kündigte am Freitag an, er wolle, die “Möglichkeit von Nachschärfungen” überprüfen. “Das kann man nicht bagatellisieren. Das ist alarmierend”, meinte Anschober angesichts von fast 300 Neuinfektionen binnen eines Tages. Sollte es sich dabei nicht um einen einmaligen Ausreißer nach oben handeln, “haben wir eine besorgniserregende Situation”. Falls “reiseassoziierte Cluster” die Ursache der jüngsten Entwicklung sein sollten – darauf deuten Zahlen aus Kärnten, wo 16 von 22 aktuellen Neuinfektionen auf Urlaube bzw. Aufenthalte in Kroatien zurückzuführen sind, und Tirol an -, schließt Anschober Reisebeschränkungen nicht aus. “Da gibt es keine Tabus”, bemerkte der Ressortchefs. Über konkrete Maßnahmen will Anschober nach einer Videokonferenz mit den Gesundheitsreferenten der Bundesländer und nach Vorliegen der täglichen Cluster-Analyse mit der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) entscheiden, wobei allenfalls das Außenministerium einzubinden wäre.

282 Corona-Neuinfektionen in Österreich

Weniger Stress, mehr Zeit für die Familie und sogar eine höhere Produktivität: Der Wechsel ins Homeoffice infolge der Coronakrise war für viele Arbeitnehmer eine positive Erfahrung. Das geht aus einer Studie der Krankenkasse DAK hervor. Fühlten sich vor der Pandemie 21 Prozent der Beschäftigten regelmäßig gestresst, waren es während der Coronakrise nur 15 Prozent. Der Anteil der Erwerbstätigen, die nie oder nur gelegentlich gestresst waren, stieg unterdessen von 48 auf 57 Prozent. Die Forschungsinstitute IGES und Forsa hatten für die DAK-Studie vor und während der Pandemie jeweils rund 7000 Beschäftigte befragt. Von denjenigen, die mittlerweile regelmäßig zu Hause arbeiten, sagten 56 Prozent, sie seien dort produktiver als im Büro. Zwei Drittel erklärten zudem, sie könnten Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren. Ähnlich viele freuen sich über den Zeitgewinn, seit das Pendeln zum Arbeitsplatz weggefallen ist. “Senkt die Ansteckungsgefahr” “Von zu Hause aus zu arbeiten, senkt nicht nur die Ansteckungsgefahr vor Virusinfektionen, sondern zahlt sich auch für das seelische Gleichgewicht aus”, bilanzierte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Die positiven Erkenntnisse müsse man für die Zukunft nutzen – “ohne die negativen Aspekte des Homeoffice zu übergehen, die es ebenfalls gibt”. Denn fast jeder Zweite vermisst laut der Studie die klare Trennung zwischen Job und Privatleben. Bei den 18- bis 29-Jährigen bemängelt das sogar eine Mehrheit von 52 Prozent. Drei Viertel der Befragten fehlt zudem der direkte Kontakt zu den Kollegen. Doch viele Betroffene wollen das Homeoffice trotzdem nicht mehr missen: 76,9 Prozent der Beschäftigten, die erst seit der Corona-Krise regelmäßig in der eigenen Wohnungen arbeiten, möchten diese Arbeitsform auch in Zukunft – zumindest teilweise – beibehalten. 

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