In Berlin hat ein Fuchs über 100 Schuhe gestohlen

Merken
In Berlin hat ein Fuchs über 100 Schuhe gestohlen

Fuchs, du hast die Crocs gestohlen: In letzter Zeit wunderten sich immer mehr BewohnerInnen des Berliner Stadtteils Zehlendorf über verschwundene Schuhe, die sie im Freien stehengelassen hatten. Durch einen Zufall konnte der Täter überführt werden: Ein Fuchs hatte insgesamt über 100 Schuhe stibitzt und gehortet.

Wie der “Tagesspiegel” berichtete, kam einer der Anrainer dem Dieb schließlich auf die Schliche: Nachdem der Mann Nachforschungen angestellt hatte und herausfand, dass er nicht der einzige war, dem ein Schuh fehlte, machte er sich auf die Spur – und erwischte den Fuchs in flagranti “mit zwei blauen Badelatschen im Maul”.

Später konnte er den Langfinger zu seinem geheimen Lager verfolgen: Dort fand er eine umfangreiche Sammlung von über 100 Schuhen, die der Fuchs im Laufe der Zeit angehäuft hatte – vor allem für Crocs scheint das Tier eine echte Vorliebe zu haben. Ein Foto seiner Ausbeute sorgte auf Twitter für Erheiterung. “Das sind Crocs, keine Schuhe”, schreibt ein User. Warum der Fuchs Jagd auf Schuhwerk macht, erklärt der Berliner Wildtierbeauftragter Derk Ehlert gegenüber der “Berliner Zeitung”: Bei Gummischuhen sei es der menschliche Schweiß und die darin enthaltenen Salze, die für die Tiere anziehend wirken. Auch Lederschuhe seien reizvoll für junge Füchse: “Leder ist totes Tier und riecht danach. Damit zeigen sie, dass sie auch schon an der Jagd teilnehmen können.”

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Bundesschulen sollen Vereinen auch im Sommer mindestens zwei Wochen offenstehen. Darum hat Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) die Direktoren der AHS und berufsbildenden höheren Schulen (BHS) in einem Brief gebeten. Dabei gelten die gleichen Regeln wie für die Überlassung des Schulraums während des Schuljahrs – die Vereine müssen also etwa die Reinigungskosten tragen. Schon jetzt greifen viele Vereine während des Schuljahrs auf Schulinfrastruktur, etwa Sportanlagen oder Klassen, zurück. In dem Schreiben verweist Faßmann auf die eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten während der Coronakrise bzw. die gute Infrastruktur der Schulen und sieht es “als einen wichtigen Beitrag des Bildungssystems, dass diese auch in den Sommerferien örtlichen Vereinen/Initiativen als ‘nutzbarer Raum’ zur Verfügung steht”. Die genauen Rahmenbedingungen sollen die Direktoren mit den Vereinen abstimmen. Darüber hinaus erhält die vom Bildungsministerium organisierte Wien-Aktion, in deren Rahmen Schüler die Bundeshauptstadt kennenlernen können, eine abgespeckte Sommer-Ausgabe. Vereine, Organisationen und Gemeinden können dabei in Gruppen von bis zu zehn Kindern zwischen zehn und 14 Jahren plus einer Aufsichtsperson an unterschiedlichen Führungen teilnehmen. Statt der sonst üblichen ganzen Woche gibt es das Angebot aber nur halbtags oder ganztags von 6. Juli bis 6. September. Im kommenden Schuljahr soll die aufgrund der Corona-Pandemie im zweiten Semester eingestellte Wien-Woche dann wieder regulär über die Bühne gehen.

In Österreich ist die Lage bei den aktiv an dem Coronavirus erkrankten Personen weiterhin stabil. In sieben Bundesländern wurde laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) keine Neuinfektion mehr verzeichnet. 45 der 46 neuen Fälle sind in Wien aufgetreten, einer in Oberösterreich. Insgesamt stieg die Infizierten-Zahl somit 0,3 Prozent auf 16.731. Den 46 Neuinfektionen stehen 73 Neu-Genesene gegenüber. “Dadurch ist die Zahl der aktiv Erkrankten weiter – auf 470 – gesunken, nur mehr 97 müssen in Spitälern behandelt werden, 27 befinden sich auf Intensivstationen”, so Anschober in einer Aussendung. In den vergangenen sieben Tagen sei die Zahl der aktiv Erkrankten in Österreich somit um 41 Prozent gesunken. In Österreich ist die Lage bei den aktiv an dem Coronavirus erkrankten Personen weiterhin stabil. In sieben Bundesländern wurde laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) keine Neuinfektion mehr verzeichnet. 45 der 46 neuen Fälle sind in Wien aufgetreten, einer in Oberösterreich. Insgesamt stieg die Infizierten-Zahl somit 0,3 Prozent auf 16.731. Den 46 Neuinfektionen stehen 73 Neu-Genesene gegenüber. “Dadurch ist die Zahl der aktiv Erkrankten weiter – auf 470 – gesunken, nur mehr 97 müssen in Spitälern behandelt werden, 27 befinden sich auf Intensivstationen”, so Anschober in einer Aussendung. In den vergangenen sieben Tagen sei die Zahl der aktiv Erkrankten in Österreich somit um 41 Prozent gesunken. In Österreich ist die Lage bei den aktiv an dem Coronavirus erkrankten Personen weiterhin stabil. In sieben Bundesländern wurde laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) keine Neuinfektion mehr verzeichnet. 45 der 46 neuen Fälle sind in Wien aufgetreten, einer in Oberösterreich. Insgesamt stieg die Infizierten-Zahl somit 0,3 Prozent auf 16.731. Den 46 Neuinfektionen stehen 73 Neu-Genesene gegenüber. “Dadurch ist die Zahl der aktiv Erkrankten weiter – auf 470 – gesunken, nur mehr 97 müssen in Spitälern behandelt werden, 27 befinden sich auf Intensivstationen”, so Anschober in einer Aussendung. In den vergangenen sieben Tagen sei die Zahl der aktiv Erkrankten in Österreich somit um 41 Prozent gesunken. In Wien lag die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen laut medizinischem Krisenstab der Stadt mit Stand Sonntag, 8.00 Uhr, bei 3.288. Das bedeutet einen Zuwachs von 45 innerhalb der vergangenen 24 Stunden. 28 der neuen Fälle hängen mit familiären Clustern zusammen, 17 wurden bei Firmen-Screenings entdeckt, erläuterte ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) der APA.

Sieben Bundesländer ohne Neuerkrankung

Um Mitternacht hatte der knapp 7-wöchige Lockdown bei uns in Österreich ein Ende. Aber es gelten neue Bestimmungen. Konkret bedeutet das vorerst: Im öffentlichen Raum gilt weiterhin: Mindestabstand von einem Meter zu haushaltsfremden Personen. Bei Geschäften gilt die Regel, dass von nun an eine Person nur mehr 10 Quadratmeter statt 20 Quadratmeter braucht. Prostitution bleibt weiterhin verboten. Außerdem ist das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes ab heute in allen öffentlichen Räumen Pflicht. Im Freien müssen die Masken nicht getragen werden. Ob der Mundschutz im Büro getragen werden muss, entscheidet der Arbeitgeber. Wer mit dem Flugzeug nach Österreich zurückkehrt, muss sich weiterhin in 14-tägige Quarantäne begeben. Diese Verordnung gilt vorerst bis zum 31. Mai. Bei Begräbnissen dürfen höchstens 30 Personen anwesend sein, bei Hochzeiten dagegen nur 10.

Ausgangsbeschränkungen aufgehoben

Die Krise hat die Liebe der Österreicherinnen und Österreicher zum Bargeld gefestigt. Knapp die Hälfte hält Bargeld für das sicherste Zahlungsmittel, ein Viertel der Befragten trägt mehr als 280 Euro in Bar mit sich, ergab eine internationale Umfrage im Auftrag der Zahlungsplattform Paysafe. Drei von vier Österreichern würden Beschränkungen beim Zugang zu Bargeld mit Sorge sehen. Im Westen sei die Zustimmung zu Bargeld noch höher als im Osten, in Tirol und Salzburg sehen es zwei Drittel als sicherstes Zahlungsmittel an. Vor allem Männer tragen gerne viel Bares mit sich. Abgesehen von den 24 Prozent der Befragten mit mehr als 280 Euro in der Tasche haben weitere 41 Prozent 57 bis 280 Euro dabei.

Österreicher halten in der Krise gerne Bares in der Hand

In Frankreich ist die Zahl der Covid-19-Patienten, die auf der Intensivstation behandelt werden, den dritten Tag in Folge rückläufig. Derzeit befänden sich 6.883 Menschen auf der Intensivstation, sagte Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon am Samstagabend. Das sind 121 Menschen weniger als am Vortag.

Weniger Menschen auf Intensivstation

Der Vorstand des Internationalen Skiverbandes (FIS) hat am Donnerstag den Termin für die alpine Ski-WM in Cortina d’Ampezzo im Februar 2021 bestätigt. Die Titelkämpfe sollen wie ursprünglich geplant vom 9. bis 21. Februar in der Olympia-Stadt in Szene gehen. Der italienische Verband (FISI) hatte im Mai eine Verlegung in das Jahr 2022 vorgeschlagen. Das Ersuchen der FISI auf Verschiebung erfolgte damals unter dem Eindruck der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Italien und auch in Venetien. Seither habe die FIS-Familie nach Möglichkeiten gesucht, die WM-Veranstalter zu unterstützen und den Termin 2021 beizubehalten, teilte der Weltverband mit. “Wir sind froh, dass wir eine Lösung gefunden haben und die WM ihren Platz als eines der Highlights im FIS-Kalender einnehmen kann”, sagte FIS-Präsident Gian Franco Kasper nach der Telefonkonferenz des Vorstandes. FISI-Präsident Flavio Roda hatte in den vergangenen Wochen den starken Wunsch aller Beteiligten verspürt, die Titelkämpfe 2021 auszutragen und alle Ressourcen auszuschöpfen, damit die WM auf höchstem Niveau durchgeführt werde. “Auf Basis dieses Feedbacks hat die FISI gegenüber der FIS die Bedeutung der Austragung 2021 als positives Signal für das ganze Land unterstrichen”, betonte Roda. Bei einer Verlegung ins Jahr 2022 hätte die WM nach den Olympischen Spielen ausgetragen werden müssen und wäre damit auch in deren Schatten gestanden. Aktive und Verbände hatten eine mögliche Verlegung kritisiert.

Termin der WM 2021 in Cortina von der FIS bestätigt