In Italien fiel Ansteckungsrate unter 1

Merken
In Italien fiel Ansteckungsrate unter 1

Der Coronavirus-Kontagionsindex in Italien ist erstmals unter 1 gesunken. Dies bedeutet, dass jeder Infizierte durchschnittlich nur eine weitere Person ansteckt. “Das ist ein außerordentliches Resultat, wenn man bedenkt, dass noch bis vor einigen Wochen jede positive Person bis zu vier weiteren Menschen ansteckte”, sagte Gesundheitsminister Roberto Speranza.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs trotz Coronakrise spaltet die Österreicher. Nur 53 Prozent der Eltern mit Kindern bis 14 Jahre begrüßen die gestaffelte Öffnung der Schulen im Mai. Laut der von Unique research für das “profil” durchgeführten Umfrage hätten es immerhin 41 Prozent der Eltern vorgezogen, wenn die Schulen erst wieder im September aufgesperrt hätten. Ein nahezu gleiches Bild zeigt sich in der Gesamtbevölkerung. 51 Prozent der Österreicher befürworten die Öffnung der Schulen im Mai, 37 Prozent hätten den Herbst bevorzugt.

Nur Hälfte der Eltern für Öffnung der Schulen

“Wir sind von unserem Ziel noch weit entfernt”, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei der Pressekonferenz der Regierung. Die Verdoppelungsrate bei den Erkrankungsfällen habe sich zwar von 2,5 Tage vor drei Wochen auf aktuell 5,9 Tage erhöht. Doch auch das ist noch zu hoch. Anschober erläuterte zusätzliche Maßnahmen, die die Regierung am Montag verkündete.

Grafik: Covid-Kranke in den Spitälern

Die Einsatzkräfte wurden Dienstagvormittag zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person nach Stadl-Paura (Bezirk Wels-Land) alarmiert.

Auto kollidiert bei Unfall in Stadl-Paura mit Straßenbeleuchtung

Die linke Regierung des einstigen Corona-Hotspots Spanien hat die Regeln für das Leben in der sogenannten “neuen Normalität” beschlossen. Zu den wichtigsten Bestimmungen des am Dienstag bei einer Ministerratssitzung in Madrid ausgearbeiteten Dekrets gehört die unbefristete Beibehaltung der Schutzmasken-Pflicht.   Demnach wird man in Spanien auch nach dem Ende des dreimonatigen Notstands am 21. Juni in geschlossenen Räumen und auch im Freien Maske tragen müssen, wenn ein Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann. Bei Verstoß ist eine Geldstrafe von 100 Euro vorgesehen.   Auf die Frage, wie lange das neue Regelwerk gültig bleiben solle, sagte Gesundheitsminister Salvador Illa: “Bis wir das Virus endgültig besiegt haben.” Nötig sei idealerweise ein Impfstoff oder ein wirksames Medikament gegen Covid-19, betonte er.

Spanien beschloss Regeln für "neue Normalität"

Ministerin Alma Zadic sieht in punkto Hass im Netz “eine koordinierte Vorgehensweise der EU-Institutionen und der Mitgliedstaaten” als entscheidend an. Das sagte sie nach einer Videokonferenz der EU-Justizminister am Montag. Als Begründung führte Zadic die “grenzüberschreitende Dynamik” des Themas an, besondere Beachtung bei dem Gespräch fanden die Problemfelder Falschinformation und Hassrede. “Ich verberge nicht, dass wir für die Europäische Union eine paneuropäische Lösung möchten”, sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourova am Montag dazu. Dies bedeute, dass die EU-Staaten nicht ihre jeweils spezifischen Gesetze haben sollten. Zugleich stellte die Vizepräsidentin der Brüsseler Behörde bis Ende des Jahres EU-weit verpflichtende Vorgaben für Online-Netzwerke in Aussicht. Elementarer Grundsatz solle stets die Redefreiheit bleiben. Österreich unterstütze und beteilige sich intensiv an den Maßnahmen der Europäischen Kommission, hieß es seitens des Justizministeriums. “Aus österreichischer Sicht muss mehr Verantwortung, Transparenz und Rechtsstaatlichkeit im Online-Bereich geschaffen werden”, betonte Zadic. Dieser Ansicht war auch die deutsche Justizministerin Christine Lambrecht (SPD). Wir müssen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gerade jetzt stärken”, forderte die Ministerin. Europa dürfe nicht hinnehmen, dass die öffentliche Debatte verdreht und vergiftet werde. Derzeit versuchten Populisten und Radikale, die Not der Menschen in der Corona-Krise auszunutzen. Umso wichtiger seien parlamentarische Kontrolle, eine unabhängige Justiz und freie Medien. “In der Pandemie sind Leben gefährdet, wenn blanker Unsinn über Impfstoffe verbreitet oder das Virus schlicht geleugnet wird”, ist die Ministerin überzeugt. Soziale Netzwerke wie YouTube und Facebook stünden in der Verantwortung, sich nicht für Hass und Desinformation missbrauchen zu lassen. Hier müsse es weitere Schritte bis hin zu klaren Verpflichtungen für die Plattformen geben. Neben Online-Hetze standen die Einschränkungen der Freiheitsrechte in vielen EU-Staaten während der Corona-Krise auf dem Programm der Minister. “Dieser Austausch ist deshalb so wichtig, weil wir sehen, dass europaweit viele von uns drastische Maßnahmen setzen mussten, um das Leben und die Gesundheit der Menschen zu schützen, während wir aber gleichzeitig immer auch die Verhältnismäßigkeit im Auge behalten mussten”, so Justizministerin Zadic dazu. “Keine Freiheit darf nur einen Tag länger eingeschränkt bleiben als unbedingt nötig”, lautet auch die Meinung ihrer deutschen Amtskollegin Lambrecht. Deutschland übernahm am 1. Juli den Vorsitz des EU-Rates von Kroatien. Das Vorsitzland leitet die Sitzungen der Ministerräte, die für die Gesetzgebung zuständig sind.

Österreich für koordiniertes EU-Vorgehen gegen Hass im Netz

Wegen der Corona-Pandemie hat die Metropolitan Opera (Met) in New York alle Aufführungen bis Ende des Jahres abgesagt. Das legendäre Opernhaus plant eine verkürzte Saison, die am 31. Dezember statt im September beginnen soll, wie Generaldirektor Peter Gelb am Montag mitteilte. Mehrere Neuproduktionen werden auf kommende Spielzeiten verschoben.

Metropolitan sagt Aufführungen bis Ende des Jahres ab