In Neuseeland ist der Osterhase "systemrelevant"

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In Neuseeland ist der Osterhase "systemrelevant"

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern hat versichert, dass der Osterhase trotz der Corona-Krise über Ostern im Einsatz sein wird. Der Osterhase biete wie die Zahnfee eine wesentliche Dienstleistung, stellte Ardern am Montag bei einer Pressekonferenz klar. Auch in dem Pazifikstaat herrscht wegen des Virus der Ausnahmezustand, die Menschen dürfen nur wenig das Haus verlassen.

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Welfenprinz Ernst August von Hannover ist in den frühen Morgenstunden des 15. Juli nach einer Auseinandersetzung mit der Polizei ins Landeskrankenhaus Vöcklabruck eingeliefert worden. “Es hat ein Amtshandlung bezüglich des Gesundheitszustandes gegeben”, demnach dürfe man nicht mehr sagen, auch wenn es sich um eine bekannte Person handle, informierte Polizeisprecher Michael Babl. Die “Kronen-Zeitung” hat am Donnerstag von dem Zwischenfall im Jagdhaus des 66-Jährigen in Grünau im Almtal berichtet. Bei der Polizei war in der Nacht auf Mittwoch ein Notruf eingegangen, wonach sich der Anrufer in einer Notsituation befinde und dringend Hilfe benötige, bestätigte Babl. Laut der Zeitung war es der Prinz, der angab, ein Paar wolle ihn ermorden. Eine Streife traf Ernst August von Hannover allein im Jagdhaus an, besagtes Paar befand sich im Freien. In weiterer Folge habe sich der Urenkel des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. sehr aggressiv verhalten, Beamte dürften ihn auch am Boden fixiert haben. Auf Anweisung eines hinzugerufenen Arztes wurde er ins Spital gebracht. Der Prinz wiederum behauptete in der “Kronen Zeitung”, dass er von Polizisten geschlagen worden sei und drohte mit einer Klage.

Polizeieinsatz in Jagdhütte: Welfenprinz will Exekutive klagen

Über einen unerwarteten Rekord freut sich das Wiener Auktionshaus im Kinsky. Im Rahmen der Antiquitätenauktion am Mittwoch wechselten die Schaupuppen “Heinrich VIII.” und “Elisabeth I.” aus dem 17./18. Jahrhundert für 268.800 Euro den Besitzer. Der Schätzpreis hatte lediglich 5.000 bis 10.000 Euro betragen. “Damit holte ein englischer Bieter den König und seine Tochter in ihre Heimat zurück”, so das Auktionshaus. Bei der Jugendstil- und Design-Auktion im Anschluss gab es ebenfalls einen Rekord. Ein Zuckerstreuer von Josef Hoffmann aus dem Jahr 1905 erzielte 10.240 Euro und ist damit der teuerste je versteigerte Zuckerstreuer des Wiener Meisters. Auch ein von ihm um 1920 entworfenes Zigarettenetui erreichte mit 4.864 Euro doppelt so viel wie bei der letzten Auktion. Am Donnerstag stehen im Kinsky Werke der Klassischen Moderne und Zeitgenössische Kunst auf dem Programm.

Auktionsrekord für Schaupuppen bei Auktionshaus im Kinsky

Das Auto ist in der Coronakrise das Fortbewegungsmittel der Wahl für den Urlaub: Nur acht Prozent verreisen heuer und wählen dafür nicht das Auto, hat eine Umfrage im Auftrag der Online-Plattform Autoscout24.at in Österreich mit 500 Teilnehmern ergeben. Jeder siebente Befragte möchte auch künftig öfter per Pkw an den Ferienort gelangen. 29 Prozent fahren dieses Jahr hingegen gar nicht auf Urlaub. 36 Prozent entscheiden sich für ein eigenes Kraftfahrzeug, um flexibel zu bleiben und den Urlaub spontan planen zu können, erfuhren die Meinungsforscher. Weitere 20 Prozent setzen lieber auf ihren Wagen bei der Anreise ins Feriendomizil, weil ihnen Fliegen im Moment zu unsicher erscheine. Urlaub im eigenen Land sehen viele als sinnvolle Alternative in Zeiten von Corona an. “Deshalb entscheiden sich auch 20 Prozent für die Fahrt mit dem Auto in die Berge oder zum See”, berichtete Autoscout24.at.

Nur eine Minderheit wählt anderen Urlaubs-Transport als Auto

Der Oberste US-Gerichtshof hat der New Yorker Staatsanwaltschaft grundsätzlich Einsicht in Finanzunterlagen von Präsident Donald Trump gewährt – vor der Präsidentschaftswahl im November dürften aber keine Details bekannt werden. Der Supreme Court urteilte am Donnerstag, dass der Präsident keine “absolute Immunität” genieße. Kein US-Bürger dürfe grundsätzlich die Herausgabe von Beweisen verweigern. Allerdings verwies der Gerichtshof den Fall zunächst zurück an ein Gericht unterer Instanz. Auch in einem zweiten Supreme-Court-Urteil, das Kongressanträge auf Einsicht in Finanzunterlagen zu Trump bei der Deutschen Bank betrifft, wurde der Fall zurück an ein anderes Gericht überstellt. Die beiden Entscheidungen fielen mit sieben zu zwei Stimmen, wobei die beiden von Trump ernannten Richter Brett Kavanaugh und Neil Gorsuch jeweils mit der Mehrheit stimmten. Der New Yorker Staatsanwalt Cyrus Vance will unter anderem die Steuererklärungen des Präsidenten ab dem Jahr 2011 einsehen. Vance ermittelt zu einer mutmaßlichen Schweigegeldzahlung von Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels, die angibt, mit Trump vor Jahren eine Affäre gehabt zu haben. Die Zahlung inmitten des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 könnte gegen die Gesetze zu Wahlkampffinanzen verstoßen haben. Wenige Stunden nach dem Höchstgerichtsurteil wurde Cohen wieder in Gewahrsam genommen worden. Dies teilte ein Anwalt Cohens in New York mit. Der 53-Jährige war im Mai vor dem Hintergrund der Coronakrise in Hausarrest entlassen worden. Bisher wurde erwartet, dass er den Rest seiner dreijährigen Haftstrafe wegen Schweigegeldzahlungen an zwei angebliche Sexpartnerinnen Trumps, die Pornodarstellerin Daniels und das Ex-Playmate Karen McDougall, zuhause absitzen würde können. Cohen hätte nach bisherigem Stand im November 2021 freigelassen werden können. Trump hatte gefordert, den Antrag des Staatsanwalts komplett zurückzuweisen – und scheiterte damit vor dem Supreme Court. Vance sprach deswegen am Donnerstag von einem “riesigen Sieg für das Justizsystem unserer Nation”. Das Urteil zeige, dass “niemand über dem Gesetz steht”. “Unsere Ermittlungen, die durch dieses Verfahren fast ein Jahr lang verzögert wurden, werden nun fortgesetzt.” Trump reagierte verärgert auf die Entscheidungen des Gerichts. In der Vergangenheit habe das Gericht den Präsidenten viel Respekt entgegen gebracht. “Aber nicht mir!”, twitterte er. “Das alles ist politische Verfolgung.” Grundsätzlich hat Staatsanwalt Vance nun Anspruch auf Zugang zu den angeforderten Finanzunterlagen des Präsidenten, die sich beim Buchhaltungsunternehmen Mazars befinden. Allerdings geht das Verfahren nun zunächst zurück an ein Gericht unterer Instanz. Selbst wenn die Finanzunterlagen rasch an die Justiz übergeben werden sollten, gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass Details an die Öffentlichkeit gelangen könnten – insbesondere vor der Präsidentschaftswahl am 3. November. In einem zweiten Urteil befasste sich der Oberste Gerichtshof am Donnerstag mit Anträgen mehrerer Ausschüsse des von den oppositionellen Demokraten kontrollierten Repräsentantenhauses, die unter anderem von der Deutschen Bank Finanzunterlagen zu Trump angefordert hatten. Auch in diesem Fall überwies der Supreme Court den Fall zurück an ein Gericht unterer Instanz. Dieses müsse genauer prüfen, inwieweit die Anträge der Abgeordneten gerechtfertigt seien. Die Ausschüsse nehmen unter anderem Trumps frühere Geschäftsbeziehungen zu Russland unter die Lupe und wollen nach möglichen Interessenskonflikten suchen. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sagte, dass das Anliegen nun in den niedrigeren Instanzen vorangetrieben werde. “Die verfassungsrechtliche Verantwortung des Kongresses, die Wahrheit aufzudecken, geht weiter, insbesondere im Blick auf die Verbindung des Präsidenten mit Russland, die er versteckt”, sagte die Demokratin. Sie wertete die Entscheidung des Höchstgerichts als schlechte Nachricht für Trump. Der Supreme Court habe das Recht des Parlaments bestätigt, die Regierung zu kontrollieren, verlange aber für das weitere Vorgehen zusätzliche Informationen. Die Deutsche Bank gehört zu den größten Gläubigern von Trump und hat ihm vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite gewährt. Sie erklärte, sie habe sich in den Gerichtsverfahren immer neutral verhalten. “Wir werden selbstverständlich das befolgen, was die Gerichte letztlich anordnen.” Trump will in beiden Verfahren eine Herausgabe der Dokumente verhindern und war deswegen nach mehreren juristischen Niederlagen bis vor den Obersten Gerichtshof gezogen. Der einstige Immobilienmogul hält sich bei seinen Finanzen höchst bedeckt, was immer wieder für Spekulationen sorgt, dass er etwas zu verbergen habe. Trump verweigert als erster Präsident seit Richard Nixon (1969 bis 1974) die Offenlegung seiner Steuererklärungen. Trumps Finanzen – und seine Weigerung, die entsprechenden Unterlagen zu veröffentlichen – dürften im Wahlkampf eine wichtige Rolle spielen und Angriffsflächen für seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden bieten.

Gericht erlaubt Einsicht in Trumps Finanzunterlagen

Eine gesetzliche Regelung zum besonderen Schutz von Risikogruppen bzw. -Patienten in der Coronavirus-Krise ist noch ausständig, wird erst für die erste Mai-Hälfte erwartet. Nachdem die Maßnahme hinsichtlich dieser gefährdeten Personen von der Bundesregierung bereits Ende März angekündigt worden war, herrscht im Kreis der potenziell Betroffenen Unsicherheit, es gibt etliche Fragen.

Große Verunsicherung bei chronisch Kranken

Ab Mitternacht wird die partielle Reisewarnung aufgehoben. Die epidemiologische Entwicklung in der italienischen Provinz lasse dies zu, heißt es aus dem Außenministerium. Ab Mitternacht von Mittwoch auf Donnerstag ist die partielle Reisewarnung für die italienische Provinz Lombardei aufgehoben.Das teilte das Außenministerium Mittwoch früh mit. Die epidemiologische Entwicklung in der italienischen Provinz, die als erste und besonders hart von der Pandemie betroffen war, lasse diesen Schritt nunmehr zu, erklärte eine Sprecherin von Außenminister Alexander Schallenberg. Weiterhin aufrecht bleibe aber die Sicherheitsstufe 4 (von 6) für ganz Italien – wie im übrigen auch für alle anderen Länder der Welt, außer es gilt Stufe 6 für Länder oder 5 für Regionen. Reisewarnungen für 32 Staaten Aufgrund der globalen Ausbreitung des Coronavirus gelten laut Außenministerium derzeit Reisewarnungen für 32 Staaten: Ägypten; Albanien; Bangladesch; Belarus; Bosnien und Herzegowina; Brasilien; Bulgarien; Chile; Ecuador; Indien; Indonesien; Iran; Kosovo; Mexiko; Montenegro; Nigeria; Nordmazedonien; Pakistan; Peru; Philippinen; Portugal; Republik Moldau; Rumänien; Russland; Schweden; Senegal; Serbien; Südafrika; Türkei; Ukraine; USA; Vereinigtes Königreich. Zudem gilt weiterhin die partielle Reisewarnung für die chinesische Provinz Hubei.

Österreich hebt Reisewarnung für die Lombardei auf