In New Yorks Kliniken geht die Angst um

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In New Yorks Kliniken geht die Angst um

Der Höhepunkt der Corona-Ansteckungswelle in New York wird erst in rund drei Wochen erwartet – doch bereits jetzt droht die Lage in der US-Küstenmetropole außer Kontrolle zu geraten. Unter Ärzten und Pflegern im Zentrum der Pandemie in den USA geht die Angst um, sich selbst anzustecken. Seit dem Tod des 48-jährigen Krankenpflegers Kious Kelly ist die Besorgnis noch gestiegen. Wegen Ansteckungsgefahr vor allem unter medizinischem Personal, Krankenhäuser in US-Metropole geraten an ihre Grenzen.

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Nach einer Verfolgungsjagd ist bei einem Schusswechsel mit der Polizei in der Nacht auf Sonntag in Altmünster (Bezirk Gmunden) ein Mann getötet worden. Nach mehreren Versuchen wurde der Lenker gegen 23.40 Uhr gestoppt. Dieser soll sofort auf einen Streifenwagen geschossen haben, worauf Polizisten von der Waffe Gebrauch machten, informierte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wels, Christoph Weber. Der Mann aus dem Salzkammergut hatte Samstagabend wohl seiner Frau, dem Nachbarn und einem Priester angekündigt, sich das Leben nehmen zu wollen. Mit einer Lang- und einer Faustfeuerwaffe sei er dann von daheim weggefahren, berichtete Weber. Bei der Polizei ging kurz darauf ein Notruf ein. Der 1970 geborene Österreicher konnte schnell geortet werden. Mehrere Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf. Doch der offenbar Lebensmüde ließ sich anfangs nicht stoppen. Erst nach mehreren Schüssen in die Reifen sei er mit dem Wagen stehen geblieben. Sofort nach Verlassen des Pkw habe er mehrmals in Richtung der Beamten und eines Autos abgedrückt, beschrieb der Staatsanwalt den Tathergang. Drei Einschusslöcher seien in der Windschutzscheibe festgestellt worden. Polizisten gaben daraufhin Schüsse auf den Mann ab. Er dürfte sofort gestorben sein. Beamte wurden nicht verletzt. Die genaue Todesursache werde die Obduktion ergeben. Die weiteren Ermittlungen hat das LKA Niederösterreich übernommen, bestätigte Weber. Bei Schusswaffengebrauch werden diese immer von einer Behörde aus einem anderen Bundesland geführt.

Mann bei Schusswechsel mit Polizei in OÖ getötet

In London beginnt am Montag eine weitere einwöchige Gesprächsrunde über ein Brexit-Anschlussabkommen zwischen der EU und Großbritannien. Die erste dieser intensivierten Verhandlungsrunde in kleinem Kreis war am vergangenen Donnerstag ohne greifbares Ergebnis vorzeitig beendet worden. Beide Seiten unterstrichen dabei die noch immer bestehenden Meinungsunterschiede. Großbritannien hat die EU zwar bereits Ende Jänner verlassen, gehört aber bis Jahresende noch zum EU-Binnenmarkt und zur Zollunion. Dann droht ohne Anschlussregelung ein harter wirtschaftlicher Bruch mit Zöllen und Handelshemmnissen. Eine Frist zur Verlängerung dieser Übergangsfrist ließ London Ende Juni ungenutzt verstreichen. Die Gespräche drehen sich seit Monaten im Kreis. Die EU bietet ein umfassendes Handelsabkommen, mit dem Großbritannien seine Waren ohne Zölle und Mengenbegrenzung in den Binnenmarkt exportieren könnte. Im Gegenzug verlangt die EU gleich hohe Umwelt- und Sozialstandards, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden. Großbritannien will solche Vorgaben jedoch nicht akzeptieren. Auch das Thema Fischerei und die Frage, wie Streitigkeiten künftig geregelt werden sollen, gehören zu den Knackpunkten bei den Gesprächen. Die britische Regierung dringt auf eine rasche Einigung bis zum Ende des Sommers. Doch ob das gelingen kann, gilt angesichts der noch immer weit voneinander entfernten Positionen als fraglich. Spätestens bis Herbst muss aber eine Einigung her, damit das Abkommen noch rechtzeitig ratifiziert werden kann.

Fortsetzung von Gesprächen über Brexit-Anschlussabkommen

Zu Mittag haben Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) im Verein mit Gesundheits- und Innenminister bereits die einzelnen Lockerungsschritte präsentiert. Bei der nächsten Pressekonferenz geht es um die  Details. Finanzminister Gernot Blümel wird ein neues Milliardenpaket präsentieren. Bildungsminister Heinz Faßmann erklärt, was an den Schulen genau möglich ist. Tourismusministerin Elisabeth Köstingererläutert, was das für die Gastro heißt. Und Kultur-Staatssekretärin Andrea Mayer wird über die Auswirkungen auf die Kultur berichten. Schulen und Handel sperren – mit Einschränkungen – auf. Für Kultur, Gastronomie, etc. werde es erst ab 7. Jänner wieder möglich sein, den Betrieb hochzufahren. Bis Jahresende würden den Betrieben hier 50 Prozent des Umsatzes erstattet, ab 1. Jänner gebe es wieder den Fixkostenersatz. Zu den Finanzhilfen im Detail: Bis zum 6. Dezember gilt noch der bisherige Umsatzersatz. Er kann bis 15. Dezember beantragt werden. Für den Zeitraum von 7. Dezember bis 31. Dezember werden 50 Prozent Umsatzersatz gewährt, dieser kann ab 16. Dezember beantragt werden. Ab 1. Jänner gibt es wieder den Fixkostenzuschuss. Beide Instrumente gleichzeitig können nie beansprucht werden. Allein der Umsatzersatz für den Dezember werden den Staat eine weitere Milliarde Euro kosten, so Blümel. Zum Tourismus: Es sein eine außergewöhnliche Situation, so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. Die Regierung tue alles, um die Branche gut zu unterstützen. “Der Tourismus macht 15 Prozent der Wirtschaftsleistung aus, mit Berücksichtigung der ganzen Wertschöpfungskette betrifft das 750.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich.” Ein Instrument, die Verluste auszugleichen, sei der Umsatzersatz. Ein weiteres Instrument sei die Kurzarbeit: Ein Drittel der Anträge komme aus der Tourismusbranche. Punsch- und Christkindlmärkte seien leider nicht möglich. Das Abholen der Speisen sowie Lieferservice sei weiterhin möglich. Ab 24. Dezember wird zumindest wieder der Betrieb der Seilbahnen möglich sein, wenn auch mit vielen Regeln und Vorsichtsmaßnahmen. Hotels bleiben für den Tourismus geschlossen Bars und Nachtlokale bleiben zu Zu den Schulen: Bildungsminister Heinz Faßmann erklärte: “Mir ist bewusst, dass gerade die Oberstufen-Klassen schon sehr lange im Distance-Learning sind.” Aber gerade diese Altersgruppe weise eine der höchsten Tagesinzidenzen auf, übertroffen nur noch von den Studierenden. Die Oberstufenschulenschüler könnten auch noch am ehesten selbständig lernen. Kindergärten und Pflichtschulen werden geöffnet, ebenso die Maturaklassen Oberstufe und Universitäten bleiben im Distance-Learning. Auch Oberstufen können in kleinen Gruppen an die Schule kommen, etwa für Praxisunterricht oder die Vorbereitung auf Schularbeiten, dann eben, “wenn dies aus pädagogischen Gründen sinnvoll ist und es entsprechende Räumlichkeiten gibt” Zusätzliche Räume können genützt werden, das Bildungsministerium stehe diesbezüglich auch in engem Kontakt mit den Gemeinden und berate auch in Haftungsfragen Mund-Nasen-Schutz ist ab der Unterstufe Pflicht. Die Tests der Lehrer könnten dazu beitragen, dass die Zahl der Infektionen sinkt. Wer sich nicht testen lässt, ist angehalten, einen FFP2-Schutz zu tragen. Turn- und Musikunterricht kann – abgesehen von Theorieunterricht – auch in der Unterstufe nur im Freien stattfinden Dort, wo es nötig sei, werde es Ergänzungs- und Förderunterricht geben, das betreffe auch die angehenden Maturanten

Punschstände und Weihnachtmärkte gibt es heuer keine mehr

Popstar Justin Bieber (“Sorry”) hat nach Vorwürfen von sexuellem Missbrauch eine Verleumdungsklage gegen zwei nicht namentlich genannte Frauen eingereicht. Laut der Klageschrift bei einem Gericht in Los Angeles pocht Bieber auf eine Entschädigung in Höhe von 20 Millionen Dollar (17,86 Mio. Euro), wie people.com und andere US-Medien am Freitag berichteten. Die Vorwürfe wies der Sänger kategorisch zurück. Sie seien “faktisch unmöglich”, das könne er mit entsprechenden Belegen beweisen. Zwei Frauen hatten in ihren sozialen Medien über angebliche sexuelle Übergriffe berichtet. Einer soll sich im März 2014 in einem Hotel in Austin (Texas), der andere im Mai 2015 in einem New Yorker Hotel ereignet haben. Vor wenigen Tagen hatte sich Bieber bereits auf Twitter in mehreren Posts zu den Vorwürfen geäußert. “Gerüchte sind Gerüchte, doch sexuellen Missbrauch nehme ich nicht auf die leichte Schulter”, schrieb der 26-Jährige am Sonntag (Ortszeit). Bieber wurde mit 13 Jahren entdeckt, unter Vertrag genommen und schnell international erfolgreich. Er machte immer wieder mit Skandalen auf sich aufmerksam. Von 2011 bis 2014 waren er und Sängerin Selena Gomez immer wieder ein Paar. Inzwischen ist Bieber mit dem US-Model Hailey Baldwin verheiratet.

Justin Bieber reicht Millionen-Verleumdungsklage ein

Die gesamte Vorarlberger Arlbergregion – die Gemeinden Lech, Klösterle, Warth und Schröcken – steht ab sofort unter Quarantäne. “Die Region wurde um 12.00 Uhr abgeriegelt”, erklärte Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) in einer Pressekonferenz. Das Gebiet dürfe bis 3. April von niemandem mehr betreten oder verlassen werden, sagte Wallner. Die Versorgung werde selbstverständlich sichergestellt. Wallner sagte weiters, dass alle Personen, die sich in den vergangenen zwei Wochen in der Arlbergregion aufgehalten haben, “sich selbst in Quarantäne begeben müssen, das ist nicht freiwillig”.

Gesamte Vorarlberger Arlbergregion unter Quarantäne

Angesichts von Umsatzeinbrüchen in der Corona-Krise haben internationale Einzelhandelsunternehmen ihre Aufträge bei Zulieferern storniert. Hunderttausende Fabrikarbeiter in Asien sind damit nach Angaben der Organisation Human Rights Watch (HRW) existenziell bedroht. Betroffen sind vor allem Näherinnen, die die Kleidung für Modeketten wie C&A oder H&M fertigen.

Modeketten streichen Aufträge in Asien