In Österreich gibt es wenige günstige Eigentumswohnungen

Merken
In Österreich gibt es wenige günstige Eigentumswohnungen

In Österreich sind immer weniger günstige Eigentumswohnungen zu bekommen, die Kaufpreise haben auch zuletzt insgesamt weiter angezogen. Wurden vor sieben Jahren noch fast 42 Prozent aller Wohnungen in den Landeshauptstädten für bis zu 150.000 Euro verkauft, waren es heuer im ersten Halbjahr nur noch knapp 21 Prozent. Das zeigt eine Analyse der Transaktionen durch willhaben.at und IMMOunited.

Nur noch 15 Prozent unter 150.000 Euro in Wien

In Wien, dem mit einem Anteil von 68 Prozent größten Eigentumswohnungsmarkt in Österreich, machten die “günstigen Wohnungen” mit Preisen von unter 150.000 Euro nur noch 15 Prozent aus, 2013 waren es noch 37 Prozent gewesen. Dafür ist der Anteil “teurer Wohnungen” für über 500.000 Euro auf fast 13 Prozent gestiegen, nach knapp 11 Prozent 2019 und nur 8 Prozent 2013.

Heuer im ersten Halbjahr lag das gesamte Transaktionsvolumen mit Eigentumswohnungen in Österreich bei mehr als 3,1 Milliarden Euro, hieß es am Montag in einer Aussendung. 2019 gab es bundesweit 19.500 Wohnungstransaktionen für fast 5,4 Milliarden Euro – 2013 hatte es zwar um rund 10.000 Kaufvertragsabschlüsse mehr gegeben, jedoch mit nur 4,7 Milliarden Euro Gesamtvolumen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der saudische König Salman ist am Montag in Riad ins Krankenhaus gebracht worden. Nach einer Mitteilung des Hofs seien bei ihm Untersuchungen wegen einer Gallenblasenentzündung notwendig geworden, berichtete die Staatsagentur SPA ohne weitere Angaben. Über den Gesundheitszustand des 84-Jährigen gibt es immer wieder Spekulationen. Kronprinz Mohammed bin Salman ist der faktische Herrscher Saudi-Arabiens und würde König Salman bei dessen Tod vermutlich auf den Thron folgen.

Saudi-Arabiens König Salman im Krankenhaus

Das legendäre Coachella-Festival in Kalifornien soll wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr ganz ausfallen. Die zuständige Gesundheitsbehörde im Bezirk Riverside County teilte am Mittwoch mit, dass das Festival vor 2021 nicht abgehalten werden könne. Die Konzert-Veranstalter äußerten sich zunächst nicht. Mehr als 125 000 Konzertgänger waren auf dem Festivalgelände in Indio im April erwartet worden. Als Hauptacts an sechs Tagen sollten Gruppen und Künstler wie Rage Against the Machine, Travis Scott, Frank Ocean, Lana Del Rey, Big Sean und Calvin Harris auftreten.

US-Behörden sagen Coachella-Festival ab

Mastercard, der zweitgrößte Zahlungsabwickler der Welt, bietet seinen Mitarbeitern an, erst mit der Verfügbarkeit eines Covid-19-Impfstoffs an ihre Büroarbeitsplätze zurückzukehren. “Sobald es angemessene Tests und einen Impfstoff gibt und die Menschen sich sicher fühlen, werden wir mehr Mitarbeiter im Büro sehen”, sagte Personalchef Michael Fraccaro der Nachrichtenagentur Reuters. Wenn sich die Situation stabilisiere, könnten Unternehmen auf der ganzen Welt feststellen, dass ihre Büros nur zu etwa 30 Prozent belegt sind, sagte Fraccaro. Der Zahlungsabwickler prüfe daher auch seine zukünftigen Immobilienbedürfnisse und erwäge die Konsolidierung von Büros. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Westchester beschäftigt weltweit fast 20.000 Mitarbeiter.

Mastercard: Ohne Coronavirus-Impfstoff nicht zurück ins Büro

Zum ersten Mal seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus Anfang Jänner hat China landesweit keine lokalen Neuinfektionen mehr gemeldet. Allerdings stieg die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland zurück in die Volksrepublik kamen – was Ängste vor einer möglichen zweiten Ausbreitungswelle schürt. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Donnerstag mitteilte, wurden 34 neue “importiere Fälle” registriert.

China: Keine inländischen Neuinfektionen

Angesichts der zunehmenden Zahl von infizierten Jugendlichen hat die italienische Regierung die Schließung aller Diskotheken – auch der Stranddiscos – ab Montag bis zum 7. September beschlossen. Bei Ansammlungen vor Lokalen in den Stadtzentren besteht die Pflicht, von 18.00 Uhr bis 6.00 Uhr früh Mundschutz zu tragen, verfügte die Regierung nach Gesprächen mit den Regionen. Am Freitag hatte die süditalienische Region Kalabrien bereits die Schließung der Discos bis zum 7. September angeordnet. Zur Unterstützung der Diskotheken will die Regierung 100 Millionen Euro locker machen. Der Verband der Tanzlokal-Betreiber kritisierte den Regierungsbeschluss. Gefährdet seien Einnahmen in Höhe von vier Milliarden Euro. Der Betrag entspreche dem Jahresumsatz der Tanzlokale in Italien. Bisher hätten lediglich 10 Prozent der 3.500 Diskotheken in Italien nach dem Lockdown der vergangenen Monaten geöffnet. Die Zahl der Coronavirus-Neuinfizierten ist in Italien in den vergangenen 24 Stunden wieder gesunken. Von Samstag auf Sonntag wurden 479 neue Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gemeldet – nach 629 am Vortag. Vier Menschen starben von Samstag auf Sonntag nach einer Infektion mit SARS-CoV-2, am Vortag waren es sechs gewesen. 35.396 Menschen sind seit Ausbruch der Pandemie am 20. Februar mit oder am Coronavirus in Italien gestorben.

Corona: Italien schließt Discos und Tanzlokale

US-Präsident Donald Trump räumt Insidern zufolge dem chinesischen Internetgiganten ByteDance eine 45-tägige Frist ein, um einen Verkauf des US-Geschäfts der Kurzvideo-Plattform TikTok an Microsoft auszuhandeln. Der US-Softwarekonzern hatte zuvor offiziell sein Interesse bekundet und Verhandlungen bestätigt. Die Gespräche sollen bis zum 15. September abgeschlossen werden, erklärte Microsoft. Das Unternehmen gab die Erklärung nach einem Gespräch zwischen Microsoft-Chef Satya Nadella und Trump ab. Ein Deal soll sicherstellen, dass alle privaten Daten der amerikanischen Benutzer von TikTok in die USA übertragen werden und dort verbleiben. “Microsoft ist sich der Bedenken des Präsidenten voll und ganz bewusst. Wir wollen TikTok erwerben, sofern eine vollständige Sicherheitsüberprüfung durchgeführt wird und der Deal den Vereinigten Staaten – einschließlich des US-Finanzministeriums – angemessene wirtschaftliche Vorteile bietet”, heißt es in einer Erklärung von Microsoft. Microsoft will der Mitteilung nach nicht nur das US-Geschäft von Tiktok übernehmen, sondern auch das in Kanada, Australien und Neuseeland. Dabei sei der Konzern auch offen gegenüber anderen Investoren, die sich als Minderheitspartner beteiligen. Das Unternehmen fügte hinzu, dass keine Gewissheit bestehe, dass eine Einigung erzielt werden könne. Tiktok ist eine international erfolgreiche Videoplattform, die in 65 Sprachen auf 175 Märkten angeboten wird. Nutzer können dort selbsterstellte Clips hochladen oder die von anderen ansehen. In Festland-China gibt es nur die zensierte Version Douyin. Tiktok versichert, es gehe der Plattform um kreative Inhalte, bei der “Privatsphäre und Sicherheit” geschützt würden. Chinas Regierung habe keinen Zugriff auf Nutzerdaten und habe dies auch nie verlangt. Die Nutzerdaten würden in den USA gespeichert und verarbeitet. Die US-Regierung hat dagegen Sicherheits- und Datenschutzbedenken gegen die vor allem bei jungen Menschen beliebte App, die weltweit etwa eine Milliarde Nutzer zählen soll – darunter rund 100 Millionen in den USA. Am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, er wolle TikTok in den Vereinigten Staaten verbieten. Die Verhandlungen zwischen ByteDance und Microsoft werden vom Ausschuss für Auslandsinvestitionen in den USA überwacht. Das Gremium der US-Regierung behält sich das Recht vor, sein Veto gegen den Deal einzulegen. ByteDance und das Weiße Haus reagierten nicht sofort auf Anfragen zur Stellungnahme.

Trump gibt ByteDance 45-Tage-Frist für Verkauf von TikTok