Influenza soll Teil des Gratis-Kinder-Impfprogramms werden

Merken
Influenza soll Teil des Gratis-Kinder-Impfprogramms werden

Das Gesundheitsministerium will die Impfung gegen die saisonale Grippe (Influenza) in das Gratis-Kinder-Impfprogramm aufnehmen. Dazu laufen bereits Gespräche mit Ländern und Sozialversicherung. “Wir gehen von einem positiven Abschluss aus”, hieß es am Donnerstag aus dem Ministerium gegenüber dem Ö1-“Mittagsjournal”. Heuer werde wegen der Coronakrise mit einer höheren Impfbereitschaft gerechnet.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Seinen Höhenflug in Hollywood erlebte Joel Schumacher in den 1990er-Jahren. Michael Douglas spielte für ihn die Rolle eines Amokläufers in Los Angeles in “Falling Down”. Er brachte die John-Grisham-Bestseller “Die Jury” und “Der Klient” auf die Leinwand – mit den Oscar-Gewinnern Susan Sarandon, Sandra Bullock, Tommy Lee Jones und Matthew McConaughey. Auch “Batman Forever” (1995) mit Val Kilmer (Titelrolle), Tommy Lee Jones, Jim Carrey (als überdrehter Riddler) und Nicole Kidman war sein größter Hit an den Kinokassen. Jetzt müssen Kollegen und Fans von Schumacher Abschied nehmen. Der US-Regisseur, der seit einem Jahr an einer Krebskrankheit litt, verstarb am Montag in seiner Geburtsstadt New York im Alter von 80 Jahren, wie sein Sprecherteam bestätigte. “Batman Forever” war, wie erwähnt, Schumachers finanziell erfolgreichster Film. Seine Vision war bunter und schriller als vorherige “Batman”-Verfilmungen. Doch mit “Batman & Robin” folgte 1997 ein Flop. Es gab gleich elf Nominierungen für den Spottpreis “Goldene Himbeere”. Über Niederlagen spricht man in Hollywood ungern, doch Schumacher gab es 2017 zum 20. Jahrestag der Comicverfilmung im Interview mit “Vice” unumwunden zu. “Ich möchte mich bei jedem Fan entschuldigen, der enttäuscht wurde, denn ich denke, das bin ich ihnen schuldig”, sagte der Regisseur. “Es wird auf meinem Grabstein stehen, das weiß ich”, scherzte er damals. Schon mit seinem dritten Regieprojekt “St. Elmo’s Fire – Die Leidenschaft brennt tief” war Schumacher 1985 in Hollywood aufgefallen. Der Streifen mit den damaligen sogenannten Brat-Pack-Stars (Schauspieler, die häufig zusammen auftraten und auch feierten) Emilio Estevez, Ally Sheedy, Rob Lowe und Demi Moore drehte sich um Drogen- und Liebesprobleme rebellischer Teenager. Der Regisseur bekannte sich damals offen zu seiner früheren Drogen- und Alkoholsucht, die ihm jahrelang zu schaffen machte. “St. Elmos’s Fire” jedenfalls war der Film einer Generation – frisch und mit Lebensgefühl. Seine Filmkarriere hatte Schumacher als Kostümbildner begonnen. Unter anderem stattete er Woody Allens Filme “Sleeper” (Der Schläfer/1973) und “Innenleben” (1978) aus. Doch schon als Kind habe er den Wunsch gehabt, Regie zu führen, erzählte Schumacher im “Vice”-Interview. Er sei neben einem Kino aufgewachsen und habe Filme gesehen, bevor Fernsehen populär wurde. “Ich liebte Filme und wollte selber Geschichten erzählen.” Mit Colin Farrell drehte er 2002 “Nicht auflegen”. Cate Blanchett trat kurz danach für das auf wahren Tatsachen beruhende Polit-Drama “Die Journalistin” vor seine Kamera. Seinen letzten Spielfilm produzierte Schumacher im Jahr 2011. In dem Verbrecherdrama “Trespass – Auf Leben und Tod” übernahmen Nicolas Cage und Nicole Kidman die Hauptrollen. Hier der Trailer von “Nicht auflegen”.

"Batman"-Regisseur Joel Schumacher mit 80 Jahren gestorben

Die EU-Staaten reagieren gemeinsam auf das umstrittene Vorgehen Chinas in Hongkong. Ein am Dienstag veröffentlichtes Maßnahmenpaket sieht unter anderem eine weitere Einschränkung von Exporten vor, die zur Niederschlagung von Protesten oder zur Überwachung von Kommunikation genutzt werden können. Zudem sollen bis auf Weiteres keine neuen Verhandlungen mehr mit Hongkong aufgenommen werden. Zugleich wollen die EU-Staaten zusätzliche Möglichkeiten zur Unterstützung der Zivilgesellschaft in der Millionen-Metropole prüfen. So könnte es beispielsweise mehr Stipendien für Studenten oder einen einfacheren EU-Schutz für Aktivisten geben, die sich politisch verfolgt fühlen. Prozesse gegen demokratiefreundliche Aktivisten in Hongkong will die EU genau beobachten. In der früheren britischen Kronkolonie, heute eine Sonderverwaltungsregion Chinas, gibt es seit Monaten immer wieder Proteste gegen die chinafreundliche Regierung. Hauptkritikpunkt der EU am chinesischen Umgang mit Hongkong ist das neue Sicherheitsgesetz. Es richtet sich in Hongkong gegen Aktivitäten, die China als subversiv, separatistisch oder terroristisch ansieht. Auch soll es “heimliche Absprachen” mit Kräften im Ausland bestrafen. Befürchtet wird nun ein Ende des Prinzips “ein Land, zwei Systeme”, nach dem die frühere britische Kronkolonie seit der Rückgabe 1997 an China autonom und mit eigenen Freiheitsrechten verwaltet wird. Von wirtschaftlichen Strafmaßnahmen oder einer möglichen Sanktionierung chinesischer Politiker, die für das umstrittene neue Sicherheitsgesetz für Hongkong verantwortlich sind, ist in dem EU-Maßnahmenpaket nicht die Rede. Zudem wird es in vielen Bereichen den Mitgliedstaaten überlassen bleiben, ob und wie sie die Maßnahmen anwenden.

EU beschließt Reaktionspaket zur Hongkong-Krise

Das auf Infektionskrankheiten spezialisierte römische Krankenhaus “Lazzaro Spallanzani” testet ab 24. August einen Impfstoff gegen Covid-19 an Menschen. Begonnen wird mit 90 Freiwilligen. Der Impfstoff wurde in Italien entwickelt und ist dank einer Vereinbarung entstanden, die die Regierung mit dem Spallanzani-Institut unterzeichnet hat. Für die Entwicklung des Impfstoffes wurden acht Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Er wurde von der Biotechnologie-Gesellschaft ReiThera mit Sitz in Castelromano bei Rom zusammen mit der Münchner Gesellschaft Leukocare und mit Univercells (Brüssel) entwickelt und patentiert. Die Produktion wird erst nach den Tests beginnen. Der vorbeugende Impfstoff soll die Produktion von Antikörpern und die Aktivität der Immunzellen fördern, hieß es. Die drei Pharmakonzerne beschlossen, ihre Kräfte zu bündeln, um die Entwicklung eines Impfstoffes zu beschleunigen. Die Herausforderung sei, Millionen von Dosen im Eiltempo zu produzieren. Italien ist mit über 35.000 Todesopfern eines von der Coronavirus-Pandemie weltweit am stärksten betroffenen Länder.

Spital in Rom startet Coronavirus-Impfstoff-Test an Menschen

Der Lenker einens Motorrollers musste Sonntagabend nach einem Verkehrsunfall mit einem PKW in Wels-Innenstadt notärztlich versorgt werden.

Verkehrsunfall mit Motorroller in Wels-Innenstadt fordert einen Verletzten

Der Kulturstill-Stand infolge der Coronavirus-Epidemie in Italien belastet die Mailänder Scala schwer. Die Mitarbeiter sollen nun in Kurzarbeit geschickt werden, berichtete die Tageszeitung “La Stampa” (Mittwochausgabe). Verhandlungen per Videokonferenz zwischen dem Management des Opernhauses unter der Leitung von Ex-Staatsopernchef Dominique Meyer und den Gewerkschaften seien bereits im Gange.

Kultur-Stillstand: Scala-Mitarbeiter werden in Kurzarbeit geschickt

Bei einer routinemäßigen Qualitätskontrolle wurde bei dem Produkt “SPAR PREMIUM Wildlachsaufstrich 125g” mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen 7.8.2020 und 31.8.2020 eine mögliche Verunreinigung durch größere Grätenteile festgestellt. Daher hat die Supermarktkette “Spar”, das Produkt vorsorglich zurückgerufen, wie am Donnerstagabend in einer Aussendung betont wurde. Kundinnen und Kunden werden aufgefordert, das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen 7.8.2020 und 31.08.2020 nicht zu verzehren. Alle Kunden, die das Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen Spar-, Eurospar-, Interspar-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen die Kunden auch ohne Kaufbeleg rückerstattet.

"SPAR PREMIUM Wildlachsaufstrich 125g" zurückgerufen