Innenstadt-Sorgenkinder - Bahnhofstrasse und Betten Reiter

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Der Handelskonzern Rewe wird auch heuer wieder alle Billa-Filialen sowie erstmals einen Großteil der Merkur-Märkte am 8. Dezember schließen, gab der Konzern am Freitag bekannt. Während die meisten Menschen frei haben, müssen viele Handelsangestellte am Marienfeiertag arbeiten. Seit 1995 dürfen die Geschäfte am 8. Dezember offenhalten, einige Handelsketten lassen trotzdem zu. Für diesen Tag sind nämlich Zuschläge und Zeitausgleich für die Beschäftigten fällig. Heuer erwartet der Handel einen besonderen Ansturm, zumal die Geschäfte seit fast drei Wochen geschlossen sind. Supermärkte waren von den Schließungen aber ohnehin nicht betroffen. Um Kundenströme zu entzerren, wurden heuer ausnahmsweise die Öffnungszeiten verlängert: Am Marienfeiertag darf diesmal zwischen 9.00 bis 19.00 Uhr geshoppt werden statt bisher 10.00 bis 18.00 Uhr.Seit 13 Jahren bleiben die Billa-Filialen am 8. Dezember geschlossen. Heuer soll erstmals auch ein Großteil der Merkur-Standorte zu bleiben. In Summe hätten damit mehr als 27.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter “eine kleine Auszeit im Dezember”, so Rewe-Österreich-Chef Marcel Haraszti laut einer Aussendung. 2020 sei ein Ausnahmejahr gewesen, in dem die Beschäftigten besonders gefordert gewesen seien und unermüdlichen Einsatz gezeigt hätten.

8. Dezember: Billa und Merkur lassen Großteil der Geschäfte zu

In Oberösterreich sind am Sonntag zwei weitere Corona-Todesfälle dazugekommen. Ein 56-jähriger Mann aus dem Innviertel starb im Klinikum Schärding, eine 84-Jährige aus dem Bezirk Perg im Kepler Universitätsklinikum. Beide litten an Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle in Oberösterreich ist damit auf 32 gestiegen. Keine neuen Fälle wurden aus Alten- und Pflegeheimen gemeldet: Insgesamt sind derzeit 40 Bewohner sowie 65 Mitarbeiter in insgesamt 28 Einrichtungen betroffen. Bisher sind fünf Bewohner im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Zwei weitere Todesfälle in Oberösterreich

Eine Bewohnerin und ihre zwei Katzen wurden Freitagabend bei einem Brand in einer Wohnung in Wels-Neustadt von den Einsatzkräften der Feuerwehr aus der Wohnung gerettet.

Bewohnerin und zwei Katzen in Wels-Neustadt durch Feuerwehr aus Brandwohnung gerettet

Nach einem Schiffsunglück vor Mauritius versuchen Helfer, eine Umweltkatastrophe zu vermeiden. Denn der auf Grund gelaufene japanische Frachter “Wakashio” verliert seit Donnerstag Kraftstoff aus einem seiner Tanks. Bisher seien 1.000 Tonnen ausgetreten, teilte das japanische Unternehmen Nagashiki Shipping, der Besitzer des Schiffes, am Sonntag mit. Es könne zu weiteren Rissen und größeren Ölaustritten kommen, warnte Vikash Tatayah von der Mauritian Wildlife Foundation (MWF). “Ich befürchte, dass es schlimmer wird.” Der Umweltminister des Inselstaats im Indischen Ozean, Kavy Ramano, warnte: “Wir befinden uns in einer Umweltkrise.” Die “Wakashio” war vor zwei Wochen rund zwei Kilometer vor der Südostküste von Mauritius havariert. Wie es dazu kam, ist bisher unklar. Zunächst sei versucht worden, das 300 Meter lange Schiff wieder flott zu bekommen, doch wegen der schlechten Wetterbedingungen habe man wenige Fortschritte machen können, erklärte Nagashiki Shipping. Das Schiff hatte demnach rund 3.800 Tonnen Kraftstoff an Bord – am Donnerstag begann es auszutreten. Derzeit bemühen sich Behörden und Helfer, das bereits ausgelaufene Öl einzudämmen oder zu entfernen – und das restliche Öl im Frachter abzupumpen. Die Regierung hat nach eigenen Angaben unter anderem rund 400 Ölsperren installiert. Schlechtes Wetter erschwerte laut UN die Arbeiten – die Wetterbedingungen könnten sich weiter verschlechtern. Mauritius fehlt es an Expertise und Ausrüstung, um den Ölaustritt alleine zu bewältigen. Regierungschef Pravind Jugnauth rief einen Umwelt-Notstand aus und bat um Hilfe aus dem Ausland. Unter anderem Frankreich sicherte Unterstützung zu: “Wenn die biologische Vielfalt gefährdet ist, besteht dringender Handlungsbedarf”, schrieb Präsident Emmanuel Macron auf Twitter. Das Land schickte ein Flugzeug und ein Marineschiff mit Experten und Material aus der nahe gelegenen französischen Insel La Réunion, wie der Präfekt der Insel erklärte. Auch Japan schickt dem Außenministerium zufolge ein Team an Helfern, die Vereinten Nationen unterstützen die Regierung von Mauritius. Zusammen mit dem UN-Umweltprogramm (Unep) und dem UN-Nothilfebüro (Ocha) stellt der UN-Vertreter in dem Inselstaat Expertise und Koordinationskapazitäten zur Verfügung, wie es hieß. Umweltschützer warnten vor verheerenden Auswirkungen des Desasters. Es sei womöglich “eine der schlimmsten ökologischen Krisen, die dieser kleine Inselstaat jemals erlebt hat”, teilte Greenpeace mit. Der Frachter liegt auf einem Riff inmitten einer Lagune. In der Nähe befinden sich mehrere Schutzgebiete, darunter ein Marinepark und eine kleine Insel. Die Lagune sei in den vergangenen Jahren mit viel Arbeit wiederhergestellt worden, nun mache die Katastrophe “20 Jahre der Restauration zunichte”, sagte Tatayah. Noch muss untersucht werden, wie es zu dem Unfall kam und warum der Frachter so nah an das Festland herangekommen war. Außerdem ist noch offen, warum der Treibstoff nicht schon früher aus dem Schiff gepumpt wurde. Tatayah zufolge – der nach eigenen Angaben seit dem Schiffsunglück bei vielen Krisensitzungen dabei war – wurde stets gesagt, dass das Risiko eines Ölaustritts extrem gering war. Der Inselstaat Mauritius mit rund 1,3 Millionen Einwohnern liegt vor der Küste Madagaskars im Indischen Ozean.

Ölkatastrophe vor Mauritius - Urlaubsparadies im Krisenmodus

Messegelände In Absprache mit der Messe Wels ist das Messegelände ab HEUTE Mittag bis auf weiteres für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Grund für die Maßnahme ist, dass das Areal als mögliche Aufstellfläche für die Einsatzorganisationen freigehalten wird. Der Zutritt von Fußgängern ins Messegelände (inklusive Treppelweg) ist weiterhin möglich. Kontaktaufnahme mit der Stadtverwaltung Das Rathaus und alle weiteren Amtsgebäude sind derzeit für den Kundenverkehr geschlossen. An den Tagen Montag, Mittwoch und Freitag können Anträge und Schriftstücke jeweils von 08:00 bis 12:00 Uhr im Bürgercenter (Rathaus, Stadtplatz 1) persönlich abgegeben werden. Ein persönliches Beratungsgespräch mit Mitarbeitern zur Abklärung von Fragen und dergleichen ist hierbei NICHT möglich. Dafür werden Bürger ersucht, die zuständigen Mitarbeiter telefonisch bzw. per E-Mail zu kontaktieren. Müllentsorgung Leider erhalten wir immer wieder Informationen und Beschwerden über illegal entsorgten Müll sowie abgestellten Sperrmüll in den Wohngegenden. Aus diesem Anlass ersuchen wir eindringlich, den Müll nicht illegal in Grünanlagen, der Au oder anderen Orten zu entsorgen. Die Abholung des Hausmülls bleibt in vollem Umfang in Wels aufrecht. Wie bereits vom Land Oberösterreich kommuniziert, sind die Altstoffsammelzentren derzeit geschlossen. Es gibt jedoch bereits Überlegungen, diese Einrichtungen – zumindest tageweise – wieder zu öffnen. Eine entsprechende Information der zuständigen Stellen erfolgt, sobald die Entscheidung darüber getroffen wurde!

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