Institut erwartet fallende Mietpreise in Deutschland

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Institut erwartet fallende Mietpreise in Deutschland

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln rechnet wegen der Coronakrise mit fallenden Mietpreisen in Deutschland. Grund sei, dass den Haushalten wegen möglicher Insolvenzen und steigender Arbeitslosigkeit insgesamt weniger Einkommen zur Verfügung stehe, heißt es in einer Studie.

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Kleinkind in Wohnung eingeschlossen - Türöffnung durch Feuerwehr in Marchtrenk

Der Präsident der Europäischen Fußball-Klubvereinigung (ECA), Andrea Agnelli, sieht eine “existenzielle Bedrohung” des europäischen Fußballs durch die Corona-Pandemie. “Weil der Fußball suspendiert ist, sind das auch unsere Einnahmen, von denen wir abhängen, um unsere Spieler, das Personal und andere operative Kosten zu bezahlen“, schrieb Agnelli in einem Brief an die ECA-Mitglieder.

Agnelli sieht Existenz-Bedrohung für Europas Fußball

Die Corona-Ausgangsbeschränkungen im März haben die Zahl der im Straßenverkehr Verletzten und Getöteten deutlich gesenkt: Im Durchschnitt wurden laut Statistik Austria 75 Verletzte weniger pro Tag in den Kalenderwochen zwölf und 13 gezählt. Auch die Zahl der Verkehrstoten ging nach dem Lockdown – österreichweit ab 16. März – im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent auf sieben zurück. Trotzdem gab es im ersten Quartal 2020 noch einen Anstieg der Verkehrstoten: 69 Menschen starben, ein Plus von acht Prozent zum Vergleichszeitraum 2019 (64 Tote). Der Anteil Schwerverletzter lag in den ersten drei Monaten bei 13 Prozent. In den ersten beiden Lockdown-Wochen stieg er auf 19 Prozent, 2019 lag er im selben Zeitraum bei 16 Prozent. Ein Rückgang um je 17 Prozent im Jahresvergleich wurde bei den Unfällen mit Personenschaden (5.096 Unfälle) sowie der Zahl der Verletzten (6.668 Personen) registriert. Besonders deutlich ging die Zahl der Unfälle (minus 73 Prozent) sowie der Verletzten (minus 76 Prozent) in den Kalenderwochen zwölf und 13 zurück, in denen durchschnittlich 21 Unfälle mit 24 Verletzten pro Tag erfasst wurden (2019: 78 Unfälle mit 99 Verletzten pro Tag). Nicht angepasste Geschwindigkeit war Hauptunfallursache bei tödlichen Unfällen, hier gab es im ersten Quartal sogar einen Anstieg auf 39 Prozent (2019: 23 Prozent). Danach folgen Unachtsamkeit bzw. Ablenkung (21 Prozent, 2019: 31 Prozent). 27 Tote sind laut Statistik Austria auf zu hohes Tempo zurückzuführen. Auch während der Lockdown-Zeit im März gingen 71 Prozent der Unfälle mit tödlichem Ausgang auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurück. Die meisten Verkehrstoten gab es in Niederösterreich (20 Personen, plus 33 Prozent), Oberösterreich (elf Personen, minus 21 Prozent) und der Steiermark (zehn Personen, gleich viele wie 2019). Die deutlichsten Anstiege verzeichneten das Burgenland (sieben Personen, plus 250 Prozent) und Kärnten (fünf Personen, plus 150 Prozent). Die erfreuliche Nachricht: Im ganzen ersten Quartal ist kein einziges Kind (bis 14 Jahre) im Straßenverkehr ums Leben gekommen, und es wurden auch keine tödlichen Schulwegunfälle Sechs- bis 15-Jähriger gemeldet. Bei Verkehrsunfällen verletzt wurden 334 Kinder, ein Viertel weniger zum Vorjahr. Während des März-Lockdowns wurden zehn Kinder verletzt, ein Rückgang von 89 Prozent zu 2019. Die Statistiker stellten zudem während der Ausgangsbeschränkungen im März einen starken Rückgang bei verunglückten Fußgängern (minus 82 Prozent) sowie Pkw-Insassen (minus 81 Prozent) fest: Durchschnittlich zwei Passanten waren da in einen Verkehrsunfall verwickelt (2019: zehn) sowie zehn Pkw-Insassen (2019: 54). Die Zahl der verunglückten Radfahrer (Fahrrad inklusive Elektrofahrrad sowie Elektro-Scooter) verringerte sich um 53 Prozent. Fünf Menschen kamen im ersten Quartal bei einem Alkoholunfall ums Leben. Insgesamt verunglückten 501 Personen bei Alkoholunfällen, das sind 7,4 Prozent aller Verletzten oder Toten. Eine Zunahme wurde sowohl im Jänner (plus acht Prozent) als auch Februar (plus 29 Prozent) verzeichnet. Im März-Lockdown ging diese Zahl um 81 Prozent zurück.

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Ohne Gegenmaßnahmen hätte die Coronavirus-Pandemie dem Imperial College in London zufolge heuer bis zu 40 Millionen Menschen weltweit das Leben kosten können. Das geht aus einer Studie hervor, die am Donnerstagabend veröffentlicht wurde. Die Forscher spielten dabei in einem mathematischen Modell mehrere Szenarien durch. Im schlimmsten Fallhätten sich demnach sieben Milliarden Menschen, also beinahe die gesamte Menschheit, innerhalb dieses Jahres mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert.

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