Internationale Fußball macht weiter Pause

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Internationale Fußball macht weiter Pause

Die UEFA hat wegen der Corona-Krise die Juni-Fußball-Länderspiele auf unbestimmte Zeit verschoben. Damit finden die Partien des ÖFB-Teams gegen England (2. Juni, Wien) und Tschechien (9. Juni, Prag) nicht zu den ursprünglich geplanten Terminen statt.

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Zwar wird es coronabedingt im heurigen Sommer nichts mit dem 20-Jahr-Jubiläum des Frequency Festivals, dafür haben die Veranstalter bereits erste Namen für die Ausgabe 2021 bekanntgegeben. Als Headliner fungieren – wie schon für diesen August geplant – Bilderbuch, RAF Camora und AnnenMayKantereit. Weiters dürfen sich Fans auf Die Antwoord, Marshmello, Future oder Martin Garrix freuen. Damit bleibt das Festival seiner zuletzt verfolgten Linie treu und serviert allen voran die vom jungen Publikum gewünschte Mischung aus aktuell gehypten Rapkünstlern sowie Vertretern der Electronic Dance Music. Dass die Gitarren nicht ganz stumm bleiben, dafür sorgen neben der heimischen Kultband Bilderbuch noch Formationen wie Sum 41, Fever 333 oder Singer-Songwriter James Arthur. Das Frequency findet von 19. bis 21. August 2021 im St. Pöltner Greenpark am VAZ-Gelände statt, bietet allerdings am 18. August eine “Official Preparty” für all jene, die das Early Camping nutzen. An diesem Prequency getauften Tag darf man sich Darbietungen von Luciano, Jugo Ürdens oder den Pan Kee Bois erwarten. Wer für das diesjährige Frequency ein Ticket erworben hat, kann dieses gegen eine Karte für das nächstes Jahr eintauschen.

Frequency 2021 mit Bilderbuch, RAF Camora, AnnenMayKantereit

Innerhalb von 24 Stunden wurden 1917 Neuinfektionen gemeldet, im Schnitt waren es in der vergangenen Woche somit täglich 1937 neue Fälle. Die Zahl der an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen stieg um 49 auf bereits 6868 Todesopfer, so die Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium. Weiterhin sehr hoch, aber seit Montag rückläufig ist die Zahl der Spitalspatienten. Am Mittwoch mussten 2179 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden, 122 weniger als am Montag. Innerhalb einer Woche ging die Zahl der Erkrankten in Spitälern um 204 zurück. Von den Hospitalisierten lagen am Mittwoch 354 auf Intensivstationen, 24 weniger als am Vortag. Innerhalb einer Woche hat sich die Zahl der Intensivpatienten um sieben verringert. 19.190 Menschen galten am Mittwoch als bestätigt aktiv infiziert – 262 weniger als am Dienstag. Den 1917 Neuinfektionen standen 2.130 neu Genesene gegenüber. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tages-Inzidenz) ist mit 152,3 weiterhin sehr hoch. Innerhalb einer Woche kamen 343 an oder mit Covid-19 Gestorbene hinzu. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 77,2 SARS-CoV-2-Tote verzeichnet. Im Schnitt waren es in den vergangenen sieben Tagen täglich 49 Menschen, die an den Folgen oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben sind. Die Sieben-Tages-Inzidenz bei den Toten beträgt 3,9 – das heißt, dass in der vergangenen Woche pro 100.000 Einwohner vier Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben sind. Bisher gab es in Österreich 385.750 positive Testergebnisse. 359.692 Menschen haben eine Infektion überstanden. Die meisten Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden meldete Niederösterreich mit 383, gefolgt von Wien mit 361 und Oberösterreich mit 302. In der Steiermark kamen 296 neue Fälle hinzu, in Salzburg 188, in Kärnten 165 und in Tirol 104. Jeweils 59 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden gab es im Burgenland und in Vorarlberg.

Beinahe wieder 2000 Neuinfektionen in Österreich

Wegen der Ausgangssperre infolge der Coronavirus-Pandemie sind in Italienim Zeitraum März bis April 17.000 Hochzeiten abgesagt worden. Weitere im Mai und Juni geplante 50.000 Eheschließungen stehen auf der Kippe. Viele wurden bereits auf 2021 verschoben, geht aus Angaben des Verbands Assoeventi hervor, der in der Hochzeitsorganisation tätige Betriebe vereint. Der Hochzeitssektor beklagt einen Umsatzrückgang zwischen 80 und 100Prozent und will jetzt um Unterstützung bitten. Der Verband Assoeventi bittet die Regierung um Stützungsmaßnahmen für den Zeitraum zwischen März und August, sowie einen erleichterten Zugang zu Krediten. In Italien wurden im Vorjahr 219.000 Ehen geschlossen. Die aktuelle Ausgangssperre betrifft Restaurants und andere Locations, in denen Hochzeiten gefeiert werde. Auch Blumenhändler, Fotografen, Musiker und Hochzeitsplaner sind hart betroffen.

17.000 Hochzeiten wegen Lockdowns abgesagt

Wie klingt der Atem bei Covid-19-Patienten? Und wie sieht deren Lunge aus? Diese Frage möchten Forschende der ETH Lausanne (EPFL) mit künstlicher Intelligenz beantworten, wie die Hochschule mitteilte. Mary-Anne Hartley ist Ärztin und Forscherin an der ETH Lausanne. Gemeinsam mit ihrem Team und Universitätsspitälern arbeitet sie daran, mittels Algorithmen Covid-19 zu diagnostizieren und vorauszusagen, wie schwer die Patienten erkranken werden. Die neuen Deep-Learning-Algorithmen nannten die Forschenden DeepChest und DeepBreath. Beim DeepChest nutzen sie Daten aus Lungenultraschallbildern, beim DeepBreath abgehörte Atemgeräusche, die sie mit einem digitalen Stethoskop erfassen. “Die bisherigen Ergebnisse sind sehr vielversprechend”, sagte Martin Jaggi von der EPFL.Die Grundlage für DeepChest bilden Lungenultraschallbilder von tausenden Corona-Patienten, die in die Notaufnahme des Universitätsspital Lausanne (CHUV) eingeliefert wurden. Am Genfer Universitätsspital hört Alain Gervaix, Kinderarzt und Infektiologe, seit 2017 Atemgeräusche bei Patienten ab, um ein intelligentes digitales Stethoskop, das “Pneumoskop”, zu entwickeln. Die Idee sei ihm im Gespräch mit seiner Tochter gekommen: Er erklärte ihr, dass er beim Abhorchen der Lunge Geräusche hören könne, die helfen, Asthma, eine Bronchitis oder Lungenentzündung zu erkennen, so der Genfer Arzt.Diese Daten verwendeten die EPFL-Forschenden, um den DeepBreath-Algorithmus zu entwickeln. Erste Ergebnisse würden darauf hindeuten, dass er Veränderungen im Lungengewebe feststellen kann, bevor die Krankheit ausbricht. So lassen sich asymptomatische Covid-19-Patienten frühzeitig erkennen. Die Forschenden hoffen, dass die Anwendung bis Ende Jahr zur Verfügung stehen wird.Das Team verfeinert die Algorithmen weiter – unter anderem mithilfe eines einjährigen Hackathons, den Hartley im März ausgerufen hatte. “Wir wollen robuste und vertrauenswürdige Instrumente schaffen, die auch nach der Pandemie noch von Nutzen sind”, sagte sie.So hoffen die Forschenden, dass die Algorithmen zwischen viraler und bakteriellen Lungenentzündung unterscheiden können werden – um einen Beitrag im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen zu leisten. Außerdem arbeiten sie daran, dass die Algorithmen auch auf Mobiltelefonen funktionieren. Bereits im Frühjahr entwickelten EPFL-Forschende eine auf künstlicher Intelligenz basierende App, die den typischen Corona-Husten erkennen soll.

Künstliche Intelligenz erkennt Covid-19 an Atemgeräuschen

Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, rechnet mit einem bezahlbaren Corona-Impfstoff. Er erwarte, dass die Hersteller einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus “nahe am Selbstkostenpreis” anbieten werden, sagte Cichutek am Dienstag in der RTL/ntv-Sendung “Frühstart”. Das PEI ist das deutsche Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. “Es ist natürlich eine Prestigefrage, dass sich die Unternehmen gefordert fühlen, der Welt zu helfen und insofern die Welt nicht überfordern können hinsichtlich der Preise”, so Cichutek. Eine flächendeckende Durchimpfung der Bevölkerung in Deutschland ist Cichutek zufolge “eine Sache von Monaten”.

Deutsches Institut erwartet bezahlbaren Impfstoff

D ie aktuellen Wettervorhersagen lassen ab heute, Freitag, große Regen- und Schneemengen sowie Föhnsturm in Teilen des Südens und Westens Österreichs erwarten. Die größten Niederschlagsmengen werden laut ZAMG dabei in Oberkärnten und in Osttirol sowie im Bereich des Tiroler Alpenhauptkamms fallen.Vorausgesagt sind bis 300 Liter Regen pro Quadratmeter. Auf den Bergen werden große Schneemengen erwartet, in den Niederungen kann es zu Eisregen kommen. “Die ÖBB sind auf den Wintereinbruch so gut wie möglich vorbereitet. Die technische Winterausrüstung wurde in den vergangenen Monaten aktiviert und die Vorbereitungen für Eis, Frost und Schnee getroffen. Dafür investieren die ÖBB jährlich rund 40 Millionen Euro”, heißt es in einer Aussendung. Die Tauernbahnstrecke wird heute, Freitag, zwischen Spittal an der Drau und Schwarzach-St. Veit gesperrt. Die Sperre tritt um 17 Uhr in Kraft und dauert voraussichtlich bis Montag um 24 Uhr. Für Reisende von und nach Kärnten wird zwischen Bischofshofen und Spittal an der Drau ein Schienenersatzverkehr über die Autobahn mit Bussen eingerichtet. Der Nahverkehr zwischen Mallnitz und Spittal/Drau wird ab 18 eingestellt. Letzter Zug ab Mallnitz um 18 Uhr, letzter Zug ab Spittal um 16.44 Uhr. Ebenfalls gesperrt wird die Auto-Tauernschleuse zwischen Mallnitz und Böckstein. Letzter Zug ab Mallnitz 16.50; ab Böckstein 17.20. Gesperrt wird auch die Osttirol Strecke zwischen Lienz und San Candido/Innichen: Die Streckensperre gilt bis voraussichtlich Montag, 24 Uhr. Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet, solange die Straßenverhältnisse es erlauben. Letzter Zug ab Lienz 17.20 Uhr, letzter Zug ab Sillian 18.04 Uhr. Fahrplananpassungen “Wer kann, sollte Reisen über Tauern und Brenner verschieben. Die Unwetter könnten in Salzburg, Kärnten und Tirol zu entsprechenden Fahrplananpassungen und Verzögerungen führen. Fahrgäste werden daher gebeten, sich vor Reiseantritt unter oebb.at, mittels Scotty mobil App oder telefonisch beim ÖBB-Kundenservice unter 05-1717 über ihre gewünschte Verbindung zu informieren”, so die ÖBB. Sofern eine Reise in und durch das Unwettergebiet nicht dringend erforderlich ist, sollte diese auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, die für ihre barrierefreie Reise Unterstützung benötigen, sollen vor Reiseantritt mit dem ÖBB-Kundenservice 05-1717 Kontakt aufnehmen.

Schnee und Regen: ÖBB sperren die ersten Strecken