Ischgler Bürgermeister sieht keine Missstände

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Ischgler Bürgermeister sieht keine Missstände

In Ischgl will man den Vorwurf, als “Corona-Hotspot” für eine Verbreitung des Virus in halb Europa gesorgt zu haben, weiter nicht auf sich sitzen lassen.Bürgermeister Werner Kurz erklärt, dass es keine Missstände aufzuarbeiten gebe, man werde aber die “Abläufe analysieren”.

Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen alles abgehandelt und alle Vorgaben und Vorschriften der Behörden umgehendst umgesetzt”, beteuerte der Bürgermeister. Man habe “zum jeweiligen Zeitpunkt und auf Basis des jeweiligen Wissensstandes immer die passenden Entscheidungen gesetzt und umgesetzt“. Eine Gemeinde habe zudem auch in kompetenzrechtlicher Hinsicht gar keinen “Handlungsspielraum” meinte Kurz auf die Frage, ob man nicht früher etwa alle Après-Ski-Lokale sperren oder den gesamten Skibetrieb einstellen hätte sollen.

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