Ischgler Bürgermeister sieht keine Missstände

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Ischgler Bürgermeister sieht keine Missstände

In Ischgl will man den Vorwurf, als “Corona-Hotspot” für eine Verbreitung des Virus in halb Europa gesorgt zu haben, weiter nicht auf sich sitzen lassen.Bürgermeister Werner Kurz erklärt, dass es keine Missstände aufzuarbeiten gebe, man werde aber die “Abläufe analysieren”.

Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen alles abgehandelt und alle Vorgaben und Vorschriften der Behörden umgehendst umgesetzt”, beteuerte der Bürgermeister. Man habe “zum jeweiligen Zeitpunkt und auf Basis des jeweiligen Wissensstandes immer die passenden Entscheidungen gesetzt und umgesetzt“. Eine Gemeinde habe zudem auch in kompetenzrechtlicher Hinsicht gar keinen “Handlungsspielraum” meinte Kurz auf die Frage, ob man nicht früher etwa alle Après-Ski-Lokale sperren oder den gesamten Skibetrieb einstellen hätte sollen.

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Nach Kritik an einem zu laschen Umgang mit der Corona-Pandemie in Weißrussland mahnt die Weltgesundheitsorganisation WHO strengere Maßnahmen an. Öffentliche Versammlungen mit vielen Menschen sollten verschoben werden, sagte der Leiter der WHO-Mission in dem Land, Patrick O’Connor. Dazu gehörten auch Sport- und Kulturveranstaltungen.

Weißrussland sollte auf Sportevents verzichten

Der Attentäter, der beim Terror-Anschlag in der Wiener Innenstadt am 2. November vier Passanten getötet hat, dürfte gezielt auf weitere Opfer in Kirchen aus gewesen sein, ehe er von der Polizei erschossen wurde. Das hat Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Donnerstag unter Verweis auf entsprechende Erkenntnisse der 60-köpfigen Ermittlungsgruppe “2. November” bei einem Pressegespräch am Minoritenplatz durchblicken lassen. Einzelheiten dazu gab Nehammer nicht preis. Die Kommunikation zum laufenden Ermittlungsverfahren sei das “Exklusivrecht” der Staatsanwaltschaft Wien, hieß es. Die Sprecherin der Wiener Anklagebehörde, Nina Bussek, meinte im Anschluss auf APA-Anfrage, sie könne Nehammers Angaben nicht kommentieren. Der Staatsanwaltschaft liege kein entsprechender Bericht vor. Verstärkte Bewachung Jedenfalls ordnete Nehammer am Donnerstag die verstärkte Bewachung von Kirchen und Synagogen in sämtlichen Bundesländern an. Die neun Landespolizeidirektionen sowie die Ämter für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung wurden dahin gehend informiert, Kultusministerin Susanne Raab (ÖVP) unterrichtete wiederum die betroffenen Kirchen- und Religionsgemeinschaften. Die Polizeikräfte würden ab sofort verstärkt vorKirchen, Synagogen und anderen religiösen Einrichtungen Präsenz zeigen, kündigte Nehammer an. Die freie Religionsausübung sei ein hohes Gut, dieses gelte es zu schützen. “Wir können nur gemeinsam in Österreich gegen den Terror kämpfen”, bemerkte der Innenminister. Es bedürfe eines “gesellschaftlichen Schulterschlusses”, um zu signalisieren, “dass wir uns vom Terror nicht einschüchtern lassen”. “Besonders heikle Phase” Ein konkretes Bedrohungsszenario gegen kirchliche Einrichtungen und Stätten der Religionsausübung liegt laut Nehammer gegenwärtig zwar nicht vor. Allerdings befinde man sich in einer “besonders heiklen Phase”, weil ein Terror-Anschlag erfahrungsgemäß Nachahmungstäter auf den Plan rufen könnte. Zukünftig werden bei bestimmten Anlässen wie terroristischen Bedrohungsszenarien oder Ereignissen, bei denen Anschläge nicht ausgeschlossen werden können, mobile Streifen des Einsatzkommandos Cobra/DSE (EKO Cobra) mit gepanzerten Fahrzeugen sowie uniformierte Cobra-Beamte mit schwerer Ausrüstung eingesetzt. Die “schnellen Eingreifgruppen” sollen im Alarmfall bewaffnete Täter oder Personen, von denen eine hohe Gefahr ausgehen könnte, identifizieren, orten, binden und gegebenenfalls neutralisieren. Die spezialisierten Beamten sind über die Sanitäter-Ausbildung hinaus in taktischer Verwundeten-Versorgung und der Sofortbehandlung von Schwerverletzten geschult. Sie können insbesondere bei der Erstversorgung von Schuss-, Stich- oder sonstigen schweren traumatischen Verletzungen rasche Hilfe leisten, betonte Brigadier Hannes Gulnbrein bei der Vorstellung der “Rapid Response Teams” am Minoritenplatz. Das EKO Cobra hat aktuell acht Standorte, nämlich in Wien, Wiener Neustadt, Graz, Linz, Innsbruck, Salzburg, Klagenfurt/Krumpendorf und Feldkirch. An jedem Standort steht neben einer “schnellen Eingreifgruppe” auch eine Bereitschaft rund um die Uhr zur Verfügung, sodass jeder Einsatzort in Österreich innerhalb von 70 Minuten erreicht werden kann. Die Anzahl der eingesetzten “schnellen Eingreifgruppen” ist situationsabhängig. Derzeit stehen sie flächendeckend im gesamten Bundesgebiet im Dienst. Zurückgegriffen wird auf sie hauptsächlich in Ballungszentren, Regierungsvierteln, Einkaufszentren, bei Sehenswürdigkeiten oder bei kritischer Infrastruktur wie Flughäfen.

Nehammer: Attentäter wollte in Kirche, Bewachung wurde nun verstärkt

Indonesien will die österreichischen Eurofighter kaufen. Verteidigungsminister Prabowo Subianto bietet seiner Amtskollegin Klaudia Tanner (ÖVP) in einem Brief an, alle 15 Abfangjäger zu kaufen, berichtet “Die Presse” in ihrer Sonntag-Ausgabe. Das Verteidigungsressort bestätigte den Erhalt des Briefes, wollte das Schreiben aber nicht weiter kommentieren. “Bitte gestatten Sie mir, mich in einer höchst wichtigen Angelegenheit für die Republik Indonesien direkt an Sie zu wenden”, schreibt der Minister auf Englisch. Prabowo sei von einem deutschen Berater darüber informiert worden, dass Österreich die Eurofighter im Jahre 2002 angeschafft hat. “Um die indonesischen Luftstreitkräfte zu modernisieren, möchte ich mit Ihnen in offizielle Verhandlungen eintreten, um alle 15 Eurofighter für die Republik Indonesien zu kaufen”, zitiert “Die Presse” aus dem Brief, der mit 10. Juli datiert und Ende vergangener Woche im Ministerium eingetroffen ist. Prabowo kennt offenbar die Auseinandersetzungen um die Eurofighter in Österreich und die Bestrebungen, diese Flugzeuge los zu werden: “Mir ist die Empfindlichkeit der Angelegenheit bewusst”, schreibt der indonesische Minister. Er kenne die Umstände des Eurofighter-Kaufs in Österreich und seine Auswirkungen bis in die Gegenwart. “Nichtsdestotrotz bin ich sicher, dass mein Angebot beiden Seiten Chancen bietet”, glaubt er.

Indonesien will österreichische Eurofighter kaufen

Bei den Todesopfern handelt es sich um einen 39-jährigen Österreicher sowie eine 44-jährige Österreicherin und zwei ausländische Staatsbürger – eine 24-jährige Deutsche und einen 21-jährigen Mazedonier. Insgesamt 13 weitere Opfer erlitten Schussverletzungen, sagte Manfred Reinthaler, Vorstand der Pressestelle der Wiener Polizei am Mittwoch der APA. Bei der 24-Jährigen handelte es sich um eine Kellnerin, sie wurde vor einem Lokal am Ruprechtsplatz erschossen. Der 21-jährige Mazedonier wurde an der Ecke Fleischmarkt/Bauernmarkt erschossen, der 39-jährige Österreicher vor einem Fast-Food-Lokal am Schwedenplatz. Außerdem erlag eine 44-jährige Frau ihren Schussverletzungen im Spital. Unter den Todesopfern ist auch eine Studentin der “Angewandten” in Wien, wie die Unversität auf Facebook bekannt gibt. Ein weiterer Student wurde schwer verletzt, schwebt aber nach einer Notoperation nicht mehr in Lebensgefahr. Zahlreiche Verletzte Dazu zählten die Behörden weitere 23 Verletzte im Alter von 21 bis 43 Jahren. Unter ihnen sind laut Reinthaler sieben Frauen. 13 Verletzte – inklusive des 28-jährigen Polizisten – erlitten Schussverletzungen, die anderen zogen sich beispielsweise durch Splitter Wunden zu oder auf der Flucht. Der Großteil der Verletzten sind Österreich, aber auch Staatsbürger aus Deutschland, der Slowakei, Luxemburg, Afghanistan, Bosnien und Herzegowina befinden sich unter ihnen. Nach Angaben des Polizeisprechers wurde ein großer Teil der Verletzten bereits in häusliche Pflege entlassen. Laut dem Wiener Gesundheitsverbunds wurden am Mittwoch noch drei Verletzte auf Intensivstationen behandelt, ihr Zustand war stabil. Zehn weitere Betroffene wurden noch auf Normalstationen behandelt.

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