Italien testet Rheuma-Medikament gegen Covid-19

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Italien testet Rheuma-Medikament gegen Covid-19

Das in der Gelenksrheuma-Therapie verwendete Medikament Tocilizumab soll bei 330 italienischen Coronavirus-Patienten gegen die neuartige Krankheit getestet werden. Dies teilt Nicola Magrini, Direktor der Medikamenten-Behörde AIFA, heute mit. Die Testphase beginnt am Donnerstag. “Die ersten Zahlen sind vielversprechend”, so Magrini. Mehrere Großkonzerne haben für das italienische Gesundheitssystem gespendet.

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Seit Mitternacht sind in Österreich weitere Reisewarnungen in Kraft

In einem Railjet hat ein Mann auf der Fahrt durch Niederösterreich mehrere Personen mit einem Akkuschrauber bedroht. Weil das Gerät für eine Schusswaffe gehalten wurde, entstand Polizeiangaben vom Freitag zufolge bei den Passagieren Panik, mehrere flüchteten in andere Zugabteile. Der 36-Jährige wurde überwältigt und am Bahnhof St. Pölten der Exekutive übergeben. Der Vorfall ereignete sich Donnerstagfrüh in einem Zug in Richtung Linz. Der ungarische Staatsbürger soll neben den Drohungen mit dem Akkuschrauber auch auf Personen gezielt und sich generell aggressiv verhalten haben. Eine Beamtin der Landespolizeidirektion Oberösterreich, die sich im Railjet befunden hatte, wurde auf den 36-Jährigen aufmerksam und stellte sich in den Dienst. Die Frau gab sich als Polizistin zu erkennen und schlug dem Mann den Akkuschrauber aus der Hand. Verletzt wurde niemand, es entstand auch kein Sachschaden. Der 36-Jährige wurde “aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung” in ein Landesklinikum in Niederösterreich eingeliefert, teilte die Polizei in einer Aussendung mit. Der Ungar wird der Staatsanwaltschaft St. Pölten wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung angezeigt.

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Ausgangssperre in Wuhan verschaffte wichtige Zeit

Die beiden Unternehmen hatten bereits erklärt, die Zulassung für das Mittel könne schon in der ersten Hälfte 2021 erteilt werden statt wie zunächst avisiert im zweiten Halbjahr. Großbritannien steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor dem Abschluss eines Kaufvertrags für 60 Millionen Einheiten eines potenziellen Covid-19-Impfstoffs. Dabei gehe es um eine noch zu entwickelnde Arznei des Pharmafirmen Sanofi und GlaxoSmithKline, berichtete die “Sunday Times” am Sonntag. Die Vereinbarung habe ein Volumen von rund 550 Millionen Euro. Klinische Tests mit dem Impfstoff-Kandidaten sollen im September beginnen. Die beiden Unternehmen hatten bereits erklärt, die Zulassung für das Mittel könne schon in der ersten Hälfte 2021 erteilt werden statt wie zunächst avisiert im zweiten Halbjahr. Derzeit sind mehr als 100 potenzielle Impfstoffe weltweit in der Entwicklung. Viele Regierungen sind mit Pharmafirmen schon Kaufverträge eingegangen, obwohl offen ist, ob die jeweiligen Mittel wirksam sein werden. Dahinter steht die Sorge, für die eigenen Bürger keinen Impfstoff zu haben, weil es nach einer erfolgreichen Entwicklung zunächst wohl nicht gelingen wird, nahezu zeitgleich genügend von der Arznei für die Weltbevölkerung zu produzieren.

Zeitung: London vor Impfstoff-Deal mit Sanofi/GSK