Italien will in der Landwirtschaft arbeitende Migranten legalisieren

Merken
Italien will in der Landwirtschaft arbeitende Migranten legalisieren

Die italienische Regierung hat eine Einigung über ein Dekret zur Legalisierung der in der Landwirtschaft schwarz beschäftigten Saisonarbeiter erreicht. Damit könnten rund 300.000 Schwarzarbeiter und 200.000 illegal beschäftigte Haushaltshilfen legalisiert werden.

Ausländer, die schon 2019 in der Landwirtschaft gearbeitet haben, sollen zunächst Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen für sechs Monatebekommen. Hausangestellte mit abgelaufenen Aufenthaltsgenehmigungen sollen legalisiert werden, hieß es. Das Dekret muss noch offiziell präsentiert werden.

Der Agrarsektor hat im April bereits 35 Prozent seiner Produktion wegen der fehlenden Erntehelfern verloren, im Mai und in den nächsten Monaten könnte der Rückgang sogar 40 Prozent betragen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Das Linzer Kepler Universitätsklinikum (KUK) nimmt an einer klinischen Studie zur Erprobung eines Medikaments gegen Covid-19 teil. Getestet wird der Wirkstoff APN01, der vom aus Oberösterreich stammenden Genetiker Josef Penninger mitentwickelt wurde. Weltweit sind 16 Spitäler an der Studie, die rund 200 Patienten in Dänemark, Deutschland, England und Österreich umfassen soll, beteiligt. “Für die Studie kommen Menschen im Alter von 35 bis 80 Jahren infrage, die eine niedrige Sauerstoffsättigung bzw. – wenn sie jünger als 65 Jahre sind – eine Begleiterkrankung haben”, so Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde am Kepler Universitätsklinikum. Die Betroffenen erhalten sieben Tage lang täglich zwei Infusionen. Das Medikament soll die Erkrankungsdauer und -schwere günstig beeinflussen. “Der Wirkstoff APN01 wurde bereits Anfang der 2000er-Jahre gegen die Coronaviren SARS und MERS entwickelt. Ein Einsatz blieb damals aber aus, weil diese Epidemien vergleichsweise rasch ein Ende fanden”, so Lamprecht. APN01 soll verhindern, dass das Virus an die als Eintrittspforte dienenden Rezeptoren andockt und in die Zellen eindringt. Darüber hinaus erwartet man, dass APN01 Entzündungsprozesse in der Lunge reduziert und vor akutem Lungenversagen schützt.

Linzer Kepler Klinikum testet Penninger-Medikament

Die Nationalratswahl ist Geschichte. Und während auf Bundeseben jetzt die Koalitionsverhandlungen starten. Müssen einige Welser die Koffer packen. Denn für sie geht es ab nach Wien. Welche Welser Vertreter den Einzug in den Nationalrat geschafft haben?

WT1-Talk - Thalheimer zieht in den Nationalrat

Heute sagen wir an die Mitarbeiter im Tiergarten und Tierheim DANKE! Auch wenn beide Einrichtungen für die Besucher derzeit geschlossen sind wird hinter den Kulissen fleißig gearbeitet.

Tierpark Wels

Die deutsche Regierung will Unternehmen, die Arzneimittel und Impfstoffe “Made in Germany” herstellen, besser vor Übernahmen ausländischer Investoren schützen. Dazu wird die Außenwirtschaftsverordnung verschärft. Damit kann die deutsche Regierung bei geplanten Übernahmen von Firmen im Gesundheitssektor früher und genauer hinschauen.

Regierung will Impfstoffe "Made in Germany" schützen

Ein Auto hat sich Donnerstagabend im Zentrum von Thalheim bei Wels (Bezirk Wels-Land) nach einer Kollision mit einer Beleuchtungseinrichtung und einem Blumentrog überschlagen.

Auto nach Kollision mit Beleuchtung und Blumentrog in Thalheim bei Wels überschlagen

Ein Brand in einer Trafostation in Wels-Lichtenegg hat Samstagabend zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr und zu einem Stromausfall geführt.

Brand in einer Trafostation in Wels-Lichtenegg führt zu Stromausfall