Italien will mit Milliardenfonds Firmen-Anteile kaufen

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Italien will mit Milliardenfonds Firmen-Anteile kaufen

Die italienische Regierung plant Insidern zufolge einen neuen 44 Mrd. Euro schweren Hilfsfonds. Eine erste Tranche von mindestens 4 Mrd. Euro solle dazu genutzt werden, Anteile strategisch wichtiger Unternehmen zu kaufen, sagen zwei Insider zu Reuters. Wichtige Branchen stehen wegen der Coronavirus-Pandemie, die in Italien besonders heftig wütet, massiv unter Druck. Die Regierung will Firmen vor unerwünschten Übernahmen aus dem Ausland schützen.

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I n den USA sind bereits mehr als 22.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Universität Johns Hopkins in Baltimore verzeichnete bis zum Sonntagabend 22.073 Todesfälle. Damit haben die Vereinigten Staaten weiter die höchste absolute Zahl von Todesopfern infolge der Corona-Pandemie weltweit. An zweiter Stelle steht Italien mit zuletzt 19.899 Todesfällen. Die Zahl der Todesfälle innerhalb eines Tages in den USA sank mit 1.557 unterdessen auf den niedrigsten Stand seit vergangenem Montag. In den 24 Stunden zwischen Donnerstag- und Freitagabend (Ortszeit) hatte die Zahl der Todesfälle bisher einmalig die 2.000er-Marke überstiegen. Knapp 560.000 Infektionen mit dem Coronavirus, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann, wurden der Universität zufolge bisher in den Vereinigten Staaten nachgewiesen. Weltweit sind nach Daten der Forscher in Baltimore mittlerweile rund 1,85 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Mehr als 114.000 Menschen starben. Die Webseite der Universität wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde CDC.

Mehr als 22.000 Tote in den USA

Wegen der nahezu vollständigen Einstellung des Flugverkehrs durch die Covid-19-Einschränkungen hat die Österreichische Post Ende März einen Annahmestopp für viele Länder ausgesprochen – seit Montag ist der Versand von Briefen und Paketen jedoch in über 80 Länder wieder möglich.Regionen wie Südeuropa (Spanien, Italien), Nordamerika (USA, Kanada) das Baltikum (Estland, Lettland, Litauen) oder die Türkei seien damit für den Postverkehr wieder erreichbar, teilte die Post mit.

Postversand in über 80 Länder wieder möglich

Die Titelseite der “New York Times” ist am Sonntag den amerikanischen Opfern der Coronavirus-Pandemie gewidmet: Die Zeitung hat in sechs Spalten ganzseitig die Namen von Hunderten Verstorbenen abgedruckt. In der Ausgabe stehen insgesamt 1.000 Namen aus veröffentlichten Nachrufen und jeweils ein persönlicher Satz zu den Opfern. “Die 1.000 Menschen hier stellen nur ein Prozent der Opfer dar. Keiner von ihnen war nur eine Statistik”, schrieb die Zeitung auf der über Twitter veröffentlichten Titelseite. Die Überschrift, die sich von links nach rechts über die ganze Seite erstreckte, lautete: “Fast 100.000 Tote in den USA, ein unermesslicher Verlust”. Nach Daten der Universität Johns Hopkins sind in den USA bis Samstagabend (Ortszeit) gut 1,6 Millionen bekannte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus und rund 97.000 Todesfälle gemeldet worden. “Zahlen alleine können nicht die Auswirkungen des Coronavirus auf Amerika messen, sei es die Zahl der behandelten Patienten, unterbrochener Jobs oder zu früh beendeter Leben”, schrieb die “New York Times”.

"New York Times" gedenkt US-Corona-Opfern mit spezieller Titelseite

Die Coronavirus-Krise hat die Arbeitslosenzahlen im März auf ein Rekordhoch steigen lassen. Vom 15. bis zum 29. März ist die Arbeitslosigkeit in Österreich um rund 179.000 Personen angestiegen, teilte das Arbeitsmarktservice (AMS) am Montagnachmittag auf APA-Anfrage mit. Am vergangenen Freitag hatte das AMS ein Plus von 170.800 Arbeitslosen bekanntgegeben. Seit 16. März sind die Ausgangsbeschränkungen in Kraft, viele Dienstleistungsbetriebe mussten schließen. Den größten Anstieg hat es laut AMS seitdem im Bereich Beherbergung und Gastronomie (plus 58.300 Personen) gegeben, gefolgt von der Baubranche mit rund 22.000 Personen und den sonstigen Dienstleistungen – vor allem Zeitarbeit – mit rund 18.300 Personen.

15. bis 29. März um 179.000 mehr Arbeitslose

Der organisierte Sport begrüßt die in Aussicht gestellte schrittweise Öffnung für Veranstaltungen mit Zuschauern. Sport-Austria-Präsident Hans Niessl forderte am Dienstag gegenüber der APA aber weitere Schritte. Auch das von der Bundesregierung angedachte Konzept der regionalen Lockerungen will der frühere Landeshauptmann des Burgenlandes dazu aufgreifen. “Jetzt müssen die nächsten Schritte im Sinne der Sportausübung angedacht werden”, betonte der Sport-Austria-Chef. Auch Indoor-Mannschaftssportarten wie Basketball, Volleyball, Handball oder Eishockey sowie Kampfsportarten würden eine Perspektive brauchen. “Denn derzeit dürften zwar Zuseher in die Hallen, aber sie bekämen dort nichts zu sehen, weil ja diese Sportarten in der Halle noch nicht sportspezifisch ausgeübt werden dürfen.”

Sport-Austria-Chef Niessl fordert Perspektive auch für Kontaktsport