Italiener beklagen steigende Lebensmittelpreise

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Italiener beklagen steigende Lebensmittelpreise

Die Italiener beklagen steigende Lebensmittelpreise. Nach einer Phase mit Hamsterkäufen und größeren Lücken in den Regalen ist der Umsatz der Lebensmittelbranche weiterhin auf Wachstumskurs. Wegen komplizierterer Transporte und des Ausfalls von Erntehelfern steigen die Preise jedoch, vor allem bei Landwirtschaftsprodukten. Verbraucher müssen für viele frische Lebensmittel mehr bezahlen.

Bei wichtigen Saisonkräften fürs Ernten und Pflanzen sei es zu Ausfällen gekommen, weil vor allem viele osteuropäische Arbeiter infolge der Coronaviruskrise nicht nach Italien einreisen konnten, berichtete der Landwirtschaftsverband Coldiretti. Auch die Transporte seien wegen der Vorsichtsmaßnahmen aufwendiger geworden. Laut dem Landwirtschaftsverband stiegen die Preise für Gemüseprodukte in den Supermärkten seit Mitte März um 24 Prozent. Bei Obst kam es einen Preisanstieg von 14 Prozent. Dabei nimmt die Nachfrage der Italiener nach Agrarprodukten zu, die sich in Zeiten des Coronavirus gesünder ernähren wollen.

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