Italienischer Ravioli-Hersteller Rana erhöht Gehälter

Merken
Italienischer Ravioli-Hersteller Rana erhöht Gehälter

Als Dank an die Mitarbeiter, die trotz der Coronavirus-Epidemie voll im Einsatz sind, hat der italienische Lebensmittelkonzern Rana einen Plan mit Gehaltserhöhungen in der Größenordnung von zwei Millionen Euro für die 700 Mitarbeiter seiner fünf Produktionswerke beschlossen.

25 Prozent mehr Lohn für jeden gearbeiteten Tag und ein Bonus von 400 Euro für Babysitter-Kosten für Eltern, sieht der Plan vor. Die Lohnerhöhung betrifft rückwirkend die Tage ab dem 9. März und den ganzen Monat April, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA. Das Familienunternehmen, das vor allem wegen der Produktion von Ravioli und Fertiggerichten bekannt ist, schloss eine Versicherung zugunsten aller Mitarbeiter für den Fall ab, dass sie sich am Coronavirus anstecken könnten. Hinzu wurden die Vorsichtsmaßnahmen im Unternehmen verschärft.

 

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Weitere Maßnahmen der Regierung zur Entlastung nach der Coronakrise: Der Eingangssteuer-Tarif für die Lohn- und Einkommenssteuer wird rückwirkend mit Jänner von 25 auf 20 Prozent gesenkt, Weihnachts- und Urlaubsgeld wird in voller Höhe ausgezahlt. Die Regierung hat am Dienstag ihr zur Bewältigung der Coronakrise gedachtes “Konjunkturstärkungsgesetz” auf den Weg gebracht. Der Eingangssteuersatz sinkt für alle Lohn- und Einkommensteuerzahler von 25 auf 20 Prozent. Geringverdiener erhalten eine höhere Negativsteuer. Mit einer Reparatur sollen Verluste beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld vermieden werden, die ansonsten Arbeitnehmern in Kurzarbeit gedroht hätten. Es wird in voller Höhe ausgezahlt. Und der Spitzensteuersatz von 55 Prozent ab einer Million Euro Jahresbrutto wird bis 2025 verlängert. Im letzten Moment zurückgenommen Im letzten Moment zurückgenommen wurde eine potenziell verfassungswidrige Besserstellung der Finanz bei Firmenpleiten.Eigentlich wollte das Finanzministerium festlegen, dass einmal bezahlte Steuern und Abgaben im Fall einer Firmenpleite nicht mehr von den anderen Gläubigern zurückgefordert werden können. Sowohl der Kreditschutzverband von 1870 als auch der Oberste Gerichtshof hatten in der kurzen Begutachtung aber heftig dagegen protestiert. Und zwar deshalb, weil mit der Privilegierung der Finanz die Gleichbehandlung aller Gläubiger unterlaufen worden wäre. Laut Finanzministerium wurde die potenziell verfassungswidrige Passage in der Regierungsvorlage “ersatzlos gestrichen”. Neu hinzugekommen ist eine staatliche Garantie für Kreditversicherer.Diese hatten zuletzt – unterstützt von Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer – massiv auf Staatshilfen gedrängt. Wie Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nach dem Ministerrat sagte, will der Staat nun 85 Prozent der Haftung für Exportkredite von bis zu einer Mrd. Euro übernehmen. Im Gegenzug soll er 45 Prozent der Prämien erhalten. Steuerstundungen bis 2021 verlängert Bis 2021 verlängert werden mit dem “Konjunkturstärkungsgesetz 2020” auch die ursprünglich bis Herbst befristeten Steuerstundungen. Hier geht es laut Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) um 6,5 Milliarden Euro, die nun erst 2021 an den Fiskus fließen müssen. Weiters geplante – und so weit bekannte – Maßnahmen: Unternehmen können ihre Corona-Verluste von den Gewinnen der Jahre 2018 und 2019 abziehen und somit weniger Steuer zahlen (“Verlustrücktrag”). Wer investiert, kann seine Steuerleistung weiter reduzieren, indem Abschreibungen ab 1. Juli erhöht werden (“degressive Abschreibung”). Für die Dienstag im Nationalrat anstehende Senkung der Mehrwertsteuer ausgewählter Branchen rechnet Blümel mit einer Genehmigung durch die EU-Kommission, wie er sagte.

Weihnachts- und Urlaubsgeld wird in voller Höhe ausgezahlt

Die Erholung der Wirtschaft in Österreich könnte sich nach der Coronakrise doch länger hinziehen als zunächst gehofft. Ökonomen der Wirtschaftsuniversität Wien, des IHS, des Wifo und des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) rechnen laut einer gemeinsamen Untersuchung mit bis zu drei Jahren. Das BIP könnte heuer um bis zu 6,0 Prozent zurückgehen.

Konjunkturerholung in Österreich könnte laut Ökonomen Jahre dauern

Ein Auto ist Dienstagfrüh auf der Westautobahn bei Sattledt (Bezirk Wels-Land) ins Schleudern gekommen und gegen einen Holztransporter geprallt.

Verkehrsunfall zwischen Auto und Holztransporter auf Westautobahn bei Sattledt

Das KFV bittet alle Österreicher, sich mit den Verletzungsrisiken bei Tätigkeiten – egal ob im Haushalt oder im Straßenverkehr – bewusst auseinanderzusetzen und Unfallrisiken gering zu halten.

Bitte Vorsicht: Jetzt gilt es Unfälle zu vermeiden

Beim Verein für Konsumenteninformation (VKI) gehen vermehrt Beschwerden ein, dass aufgrund der COVID-19-Pandemie stornierte Flugtickets nicht rückerstattet werden, sondern Kunden nur Ersatzleistungen wie Gutscheine oder Umbuchungen angeboten bekommen. Grundsätzlich sei die Rechtslage klar, so der VKI: Findet der Flug nicht statt, haben betroffene Kunden laut EU-Recht einen Anspruch auf Rückerstattung des vollen Ticketpreises. Die von den Fluglinien derzeit gerne angebotenen Gutscheine und Möglichkeiten zur Umbuchung auf ein späteres Flugdatum müssen nicht akzeptiert werden. Der VKI startete deshalb am Mittwoch eine Hilfsaktion, um beim Durchsetzen der Ansprüche zu helfen.

Beschwerden gegen AUA und Lauda häufen sich - VKI startet Aktion

Genau wie beim Wandern ist auch in der Wintersaison ein gewisses Maß an Vorbereitung wichtig: Abgesehen vom Wachsen der Ski und der richtigen Bindungseinstellung ist auch gezieltes körperliches Training von Vorteil, um das Verletzungsrisiko zu reduzieren. Die Klinikum-Experten für das Bewegungssystem geben Tipps, wie man sich am besten für die Wintersportsaison vorbereitet.

Bestens vorbereitet in die Wintersportsaison