Italiens Badeortschaften werben um Österreicher

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Italiens Badeortschaften werben um Österreicher

Die norditalienischen Adria-Badeortschaften bangen um die Sommersaison und werben um österreichische Touristen. Die Bürgermeisterin von Riccione, Renata Tosi, hat auf die italienische Regierung Druck gemacht, damit Österreicher nach Italien reisen dürfen.

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Dr. Andreas Rabl (Bürgermeister Wels) im Talk.

Der britische Thronfolger hat sich am Dienstag erstmals seit seiner Covid-19-Erkrankung wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Gemeinsam mit seiner Frau Herzogin Camillabesuchte Prinz Charles ein Krankenhaus in Cheltenham. Die beiden bedankten sich dort bei Mitarbeitern für deren Einsatz in der Coronavirus-Pandemie – allerdings mit gebührendem Abstand von zwei Metern. Der 71 Jahre alte Thronfolger war selbst zeitweise an Covid-19 erkrankt, hatte aber nur milde Symptome. Er hatte sich deshalb im März eine Woche lang auf seinem Landsitz in Schottland in Selbstisolation begeben. Die 72 Jahre alte Camilla wurde damals negativ getestet, musste aber ebenfalls sieben Tage in Isolation. Beide blieben während des Lockdowns in Schottland. Sie meldeten sich von dort immer wieder per Videobotschaft zu Wort. Am Donnerstag wollen sie Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron in London empfangen.Charles’ Mutter Queen Elizabeth II. (94) hatte am Wochenende eine Mini-Version ihrer abgesagten Geburtstagsparade “Trooping the Colour” auf dem Gelände von Schloss Windsor abgenommen. Sie und ihr 99 Jahre alter Mann Prinz Philip leben dort seit März weitgehend abgeschottet von der Außenwelt.

Erster Auftritt seit Erkrankung: Charles besuchte Krankenhaus

Sie galten als Symbole für den weltweiten Siegeszug von Kapitalismus und Globalisierung: die riesigen Bürotürme in den Geschäftsvierteln der Metropolen in aller Welt. Doch wegen der Coronapandemie haben Unternehmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Es wurde still in den Hochhäusern – und das vielleicht auf Dauer. Denn viele Chefs gehen davon aus, dass ihre Angestellten nach der Krise weiter von zu Hause arbeiten. Angenehmer Nebeneffekt für die Unternehmen: Sie könnten teure Büromieten in den Citys sparen. Der französische Autobauer PSA erwägt, die Telearbeit für Mitarbeiter, die nicht in der Produktion tätig sind, zur neuen “Referenz” zu erklären. Betroffen wären davon zehntausende Angestellte. Der US-Dienst Twitter will einigen Mitarbeitern sogar dauerhaft grünes Licht fürs Homeoffice geben.

Coronakrise gefährdet Zukunft der Bürotürme

Nach einer Reisewarnung für Spaniens Festland vor rund einer Woche fällt ab Montag ein weiteres beliebtes Urlaubsland für Österreicher weg. Wegen der steigenden Infektionszahlen in dem Land bzw. immer mehr Coronafällen mit Kroatien-Bezug in Österreich wurde erneut eine Reisewarnung für Kroatien erteilt. Bei der Einreise nach Österreich muss dann ein ärztliches Gesundheitszeugnis vorgelegt werden. Die Reisewarnung tritt um Mitternacht von Sonntag auf Montag in Kraft. Das teilte das Außenministerium der APA am Freitag mit. Urlauber, die sich derzeit in Kroatien befinden, rief das Außenamt dringend auf, heimzukehren. Bei der Einreise ist dann ein Gesundheitszeugnis erforderlich, erklärte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Freitag per Aussendung. “Dieses Gesundheitszeugnis muss einen negativen PCR-Test bestätigen, der nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf”, hieß es darin. Wenn ein solcher Nachweis nicht erbracht werden kann, müssten die Reiserückkehrer innerhalb von 48 Stunden einen Test veranlassen, teilte Anschober weiters mit. Bis das Testergebnis vorliege, müssten sie in Quarantäne bleiben. “Damit ist Kroatien gleich eingestuft wie andere Länder des Balkans – Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien.” Kroatien hatte am gestrigen Donnerstag eine Rekordzahl an Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. 180 Menschen infizierten sich innerhalb von 24 Stunden mit dem SARS-CoV-2-Virus. In Kärnten wiesen 16 der insgesamt 22 Personen, die am Donnerstag positiv getestet worden waren, einen direkten Kroatien-Bezug auf. Auch in Tirol wurden in den vergangenen Tagen zumindest 20 positive Coronavirus-Testungen verzeichnet, die in direktem oder indirektem Zusammenhang mit einem Kroatien-Aufenthalt stehen, wie das Land mitteilte. Laut der Johns Hopkins Universität wurden in Kroatien bisher 6.050 positive Corona-Fälle gezählt, 161 Personen sind demnach mit oder an dem Virus gestorben. Aufgrund der steigenden Zahlen in den Balkanländern werden seit Donnerstag auch an der Brennergrenze gesundheitspolizeiliche Kontrollen durchgeführt. Balkan-Rückkehrer könnten großräumig über den Brenner ausweichen, um Kontrollen an den Grenzübergängen in der Steiermark, Kärnten oder dem Burgenland zu umgehen, so die Begründung der Kontrollen. Weltweit gilt für Österreicher weiterhin zumindest der Reisehinweis der Stufe 4 (“Hohes Sicherheitsrisiko”), generell wird also von nicht unbedingt notwendigen Reisen abgeraten. Reisewarnungen gibt es seitens des österreichischen Außenministeriums derzeit (ohne Kroatien) für 31 Länder, darunter Bulgarien, Rumänien, Portugal und Schweden sowie die chinesische Provinz Hubei und seit Montag dieser Woche für das spanische Festland. OÖ-Landeshauptmann Thomas Stelzer begrüßte die Reisewarnung für Kroatien: “122 Neuinfektionen gibt es in Oberösterreich in den vergangen vier Tagen insgesamt. Alleine 40 Infektionen davon lassen sich in Oberösterreich auf die kroatische Urlaubsregion Makarska zurückführen. Daher danke ich der Bundesregierung für die rasche Reaktion, eine Reisewarnung zu verhängen!” Kritik kam von der FPÖ: “Die Reisewarnung für Kroatien ist angesichts der geringen Coronazahlen in den besonders von Touristen besuchten Gebieten übertrieben”, waren sich der freiheitliche Europaparlamentarier, Roman Haider, und der außenpolitische Sprecher des FPÖ-Nationalratsklubs, Axel Kassegger, einig. So gebe es beispielsweise in der bei Österreichern besonders beliebten Region Istrien nur elf aktuelle Coronafälle, in der ganzen Küstenregion nicht ganz 200 Erkrankte. “Natürlich ist es wichtig, die Situation im Auge zu behalten. Die aktuellen Daten sprechen aber klar gegen eine Reisewarnung”, erklärte Haider. Zudem sei nicht gesichert, ob Einreisende mit einer Coronaerkrankung sich wirklich in Kroatien infiziert hätten. Einreisende aus anderen Balkanstaaten könnten Kroatien als Reiseland angeben, um so die Quarantänebestimmungen für andere Staaten zu vermeiden. FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer zeigte sich irritiert von der Forderung des Tiroler Landeshauptmanns Günther Platter nach Gesundheitskontrollen an den österreichischen Südgrenzen: “Diese Haltung ist engstirnig und wird Österreich wohl spätestens im Winter einen Nachteil bringen, wenn Gäste aus dem Süden dann eben ihren Skiurlaub nicht in Österreich machen, weil sie sich daran erinnern, wie manche Politiker hierzulande im Sommer agiert haben.” Der kroatische Innenminister Davor Bozinovic verwies darauf, dass nur einzelne Regionen und nicht das ganze Land von steigenden Infektionszahlen betroffen seien. “In den Regionen, wo sich die meisten Touristen aus Österreich befinden, gibt es eine günstige epidemiologische Situation”, sagte Bozinovic am Freitag bei einer Pressekonferenz des nationalen Corona-Krisenstabs. Es bestehe eine intensive Kommunikation mit den österreichischen Behörden, um auf die spezifische Situation in einzelnen Regionen hinzuweisen, so der Innenminister. Die Maßnahmen der österreichischen Regierung sah er als “Teil der Vorgehensweise von Ländern, die sich für den Herbst eine möglichst gute epidemiologische Lage wünschen”. Österreichische Urlauber, die sich in kroatischen Touristenzentren aufhalten, wunderten sich aber kaum über die Entwicklung, die nun zur ab Montag gültigen Reisewarnung des österreichischen Außenministeriums geführt hat. Von Menschenmassen in Porecs Innenstadt berichtete etwa der Urlauber Paul K., “alle ohne Maske”, am Freitag im Gespräch mit der APA. Ähnlich Melanie B. aus Zadar: “In der Innenstadt ist schon sehr viel los. Von Hygienemaßnahmen ist da nicht viel zu spüren, außer in Geschäften und die Kellner in den Lokalen.” Sonst sei alles wie immer. Wer kann, wird versuchen, vor Montag aus Kroatien zurückzukehren. Das erwartete auch der ÖAMTC. “Wir rechnen mit erheblichen Staus an den Grenzen”, hieß es am Freitag auf Anfrage der APA. Der Autofahrerklub empfahl, möglichst azyklisch in der Nacht zu fahren, damit man spätestens zeitig in der Früh an der Grenze ist. Spätestens ab den Vormittagsstunden sei mit langen Wartezeiten vor den Übergängen zu rechnen. Wer sie kennt, sollte außerdem Schleichwege nutzen. Deutschland erklärte mittlerweile auch die spanischen Balearen-Inseln (u.a. Mallorca, Menorca, Ibiza) zum Corona-Risikogebiet. Damit sind von Spanien nur die Kanaren ausgenommen. Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht in Deutschland auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in Quarantäne begeben.

Österreich verhängt Reisewarnung für Kroatien

Seit 1. Mai 2020 dürfen bereits begonnene Führerscheinausbildungen wieder weitergeführt oder neue Fahrausbildungen gestartet werden. Für Prüfungen gibt es eigene Hygieneregeln. So sind Mund-Nasenschutz (MNS) Pflicht. Bei praktischen Prüfungen dürfen außerdem maximal drei Personen im Fahrzeug sein, geht aus einem Erlass des Verkehrsministeriums hervor.

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