Italiens Badeortschaften werben um Österreicher

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Italiens Badeortschaften werben um Österreicher

Die norditalienischen Adria-Badeortschaften bangen um die Sommersaison und werben um österreichische Touristen. Die Bürgermeisterin von Riccione, Renata Tosi, hat auf die italienische Regierung Druck gemacht, damit Österreicher nach Italien reisen dürfen.

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Italiens viermaliger Premier Silvio Berlusconi greift in Zeiten der Coronavirus-Krise tief in die Tasche. So spendete er der Region Lombardei zehn Millionen Euro für die Einrichtung einer Intensivstation mit 400 Betten, die auf einem ehemaligen Messegelände in Mailand entstehen soll, teilte Berlusconis oppositionellen Partei Forza Italia in einer Presseaussendung am Dienstag mit. Der 83-jährige Medienmagnat war zuletzt scharf kritisiert worden, weil er seine lombardische Residenz in Arcore bei Mailand verlassen hatte, um auf sein Landsitz in Chateauneuf-Grasse in der Provence zu ziehen. Die Villa aus dem 19. Jahrhundert erstreckt sich auf einem 100.000 Quadratmeter großen Gelände, das mit Weinbergen und Olivenbäumen bepflanzt ist. Berlusconi will somit laut Medienangaben der Coronavirus-Epidemie entfliehen, die in Italien bisher über 1.200 Menschen das Leben gekostet hat.

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Der an Covid-19 erkrankte und inzwischen genesene Opernsänger und Dirigent Placido Domingo will sich gegen Anschuldigungen des sexuellen Fehlverhaltens entschlossener verteidigen. “Ich bin heute eine andere Person, ich habe keine Angst mehr”, so der Künstler im Interview mit der römischen Tageszeitung “La Repubblica”. Er will bis an sein Lebensende seine Unschuld beteuern. “Nachdem ich an Covid-19 erkrankt bin, habe ich mir selber versprochen, dass ich mit all meinen Kräften für die Rehabilitierung meines Namens kämpfen werde, sollte ich wieder genesen. Ich habe niemanden missbraucht. Das werde ich solange ich lebe wiederholen”, sagte der Spanier. Aufgrund der gegen ihn laufenden Ermittlungen habe er bisher geschwiegen. “Ich bin wütend und deprimiert, vor allem, weil meine ganze Familie verwickelt worden ist. Das Leid ist für uns alle enorm. Es ist eine fürchterliche Lage”, sagte der 79-Jährige. Er wird heute, Donnerstag, bei der Verleihung des Österreichischen Musiktheaterpreises 2020 mit dem Sonderpreis für sein Lebenswerk geehrt. Dass er mit Hollywoodmogul Harvey Weinstein verglichen und als “Weinstein der Opernwelt” bezeichnet worden sei, habe seiner Karriere enorm geschadet. “Es verletzt mich, so beschrieben zu werden. Ich habe schwere Beschimpfungen gegen mich gelesen. Wer schreibt, unterschätzt das Leid, das er zufügen kann. Man spricht, als wäre ich mit schweren Vorwürfen bereits vor Gericht gelandet, doch das ist nicht der Fall. Diese Unklarheit ist unannehmbar”, erklärte der Startenor. “Wenn ich zurückblicke, sehe ich kein Fehlverhalten meinerseits, das offene Wunden hinterlassen haben könnte. Hätte ich gemerkt, dass ich jemanden – vor allem eine Frau – beleidigt habe, hätte ich sofort versucht, alles wieder gut zu machen”, sagte Domingo. Er dementierte auch, die Karriere anderer Personen negativ beeinflusst zu haben. “Wer mich kennt, weiß, dass das Wort Missbrauch nicht zu meiner Sprache gehört. Ich habe niemals die Karriere junger Künstler verhindert, im Gegenteil, ich habe junge Künstler stets gefördert”, sagte der Tenor. Nach dem Skandal wünscht sich Domingo Ruhe. “Ich hoffe, Frieden zu finden und dass alles zu Ende geht. Ich will noch die Jahre, die mir bevorstehen, in Ruhe mit meinen Liebsten verbringen”, sagte der Opernsänger.

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Keine Auftritte, keine Einnahmen: Die heimische Veranstaltungsbranche leidet massiv unter der Corona-Wirtschaftskrise. Am Freitagvormittag will die Regierung einen “Schutzschirm” für Veranstalter präsentieren. Die Bundesregierung lädt am Freitagvormittag um 10.30 Uhr zu einer Pressekonferenz zum Thema “Schutzschirm für die österreichische Veranstaltungsbranche” mit Finanzminister Gernot Blümel,Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (beide ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler und Kunst-Staatssekretärin Andrea Mayer (beide Grüne).

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