IV erwartet 13 Mrd. BIP-Rückgang in Österreich

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IV erwartet 13 Mrd. BIP-Rückgang in Österreich

Durch die Ausbreitung des Coronavirus und die dadurch entstandenen Ausnahmezustände in vielen Ländern ist eine weltweite Rezession unausweichlich. Für Österreich rechnet Christian Helmenstein, Chefökonom der Industriellenvereinigung und Leiter des Economica Instituts für Wirtschaftsforschung, mit einer Rezession, die 13 MilliardenEuro kosten könnte, berichtete der “Kurier” (Dienstagausgabe).

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Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hat am Mittwoch zu dem von der Regierung angekündigten Corona-Hilfspaket für Städte und Gemeinden erklärt, derzeit liege noch kein Ergebnis vor, es würden aber “intensive Gespräche” geführt. Man wolle damit verhindern, dass wichtige Investitionen in den Regionen zurückgestellt werden, sagte er nach der Ministerratsitzung. Denn gerade die Gemeinden hätten Auftragsvolumina, die direkt in die regionale Wirtschaft fließen, so der Finanzminister. Man wolle ein Paket aufsetzen, damit Betriebe Einnahmen haben und Arbeitsplätze gesichert sind. Die medial kolportierte Summe von 1 Mrd. Euro kommentierte der Finanzminister nicht, auch zum möglichen Abschluss-Zeitpunkt der Verhandlungen äußerte er sich nicht.

Blümel: "Intensive Gespräche", noch kein Ergebnis

Die französische Fluggesellschaft Air France will bis Ende Juni schrittweise wieder mehr Flüge anbieten. Dies gelte vorbehaltlich der Aufhebung der Reisebeschränkungen, teilte die Airline mit. Dabei sollen die Zahl der Frequenzen und Ziele, insbesondere nach Frankreich, in die französischen Überseegebiete und innerhalb Europas schrittweise erhöht werden. Von Paris aus sollen demnach auch Ziele in Deutschland angeflogen werden – das sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover und München. London, Wien, Madrid oder Mailand sind ebenfalls im Flugplan, der täglich aktualisiert werden soll.

Air France erhöht bis Ende Juni schrittweise Zahl der Flüge

Ein Einsatz von Sicherheitskräften des Bundes in Portland im US-Staat Oregon ist auf massive Kritik gestoßen. Dabei war es erneut zu Zusammenstößen mit Demonstranten gekommen. Die von US-Präsident Donald Trumps Regierung entsandten militarisierten Sicherheitskräfte waren dort gegen den Willen der Stadt und des Bundesstaates im Einsatz. In der Nacht auf Samstag (Ortszeit) setzten sie auch Tränengas gegen Demonstranten ein, die gegen Rassismus und Polizeigewalt protestierten, wie die örtliche Polizei erklärte. Die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, übte in einer am Samstagabend verbreiteten Erklärung massive Kritik. “Im Vormonat hat die Regierung Tränengas gegen friedliche Demonstranten in (der Hauptstadt) Washington eingesetzt, jetzt zeigen Videos, wie Protestierende in Portland in nicht gekennzeichneten Fahrzeugen entführt werden”, schrieb sie in der Erklärung, die auch der Abgeordnete Earl Blumenauer aus Portland unterzeichnete. “Wir leben in einer Demokratie, nicht in einer Bananenrepublik”, heißt es in der Erklärung weiter. Der Missbrauch von Bürgern Oregons oder Washingtons für die “politischen Spiele” Trumps werde nicht toleriert. Pelosi und Blumenauer kündigten schnelle Maßnahmen des Repräsentantenhauses an, um diesen “eklatanten Machtmissbrauch” zu stoppen. “Herr Präsident, das ist ein Angriff auf unsere Demokratie”, kommentierte Bürgermeister Ted Wheeler bereits am Freitag auf Twitter. Die Entsendung paramilitärischer Einsatzkräfte, bei denen nicht mal klar sei, in wessen Auftrag sie handelten und die keine Namensschilder trügen, ließen die Proteste nur weiter eskalieren, erklärte er. Ein Senator des Westküstenstaats, Jeff Merkley, warf Trump vor, sich aus dem Handbuch “autoritärer Regierungen” zu bedienen. “Eine Geheimpolizei hat in unserer demokratischen Republik keinen Platz”, schrieb er. Die Justizministerin des Bundesstaats, Ellen Rosenblum, reichte in der Nacht auf Samstag Klage bei einem Bundesgericht ein, um ein Verbot des pseudo-polizeilichen Einsatzes zu erzielen. Der Einsatz von Kräften des Bundes gegen den erklärten Willen eines Bundesstaats oder einer Stadt ist sehr ungewöhnlich. Die Regierung beruft sich bei dem seit einigen Tagen andauernden Einsatz auf das Recht, vor Ort ein Bundesgericht zu schützen. Der amtierende Heimatschutzminister Chad Wolf hat den Einsatz gegen die “gewaltsamen Anarchisten” in Portland verteidigt und erklärt, die Kräfte des Bundes würden die Situation unter Kontrolle bekommen. Der Republikaner Trump hatte sich zuvor abfällig über die anhaltenden Proteste in der von Demokraten kontrollierten Stadt geäußert und für ein hartes Durchgreifen der Sicherheitskräfte geworben. Die Proteste in Portland begannen vor knapp zwei Monaten nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz im Bundesstaat Minnesota. Zum Teil kam es dabei in Portland auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der örtlichen Polizei. Trumps Regierung hatte zum Höhepunkt der friedlichen Floyd-Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt auch in der Bundeshauptstadt Washington Kräfte des Bundes eingesetzt – und dafür heftige Kritik von den Demokraten geerntet.

Portland: Massive Kritik an Einsatz von Bundespolizisten

Angestellte von Hollywoodstar Johnny Depp haben ihn vor Gericht gegen die Gewaltvorwürfe seiner Ex-Frau Amber Heard verteidigt. Er habe nie gesehen, dass der US-Schauspieler Heard schlug, sagte Depps Leibwächter Malcolm Connolly am Dienstag am sechsten Tag des Verleumdungsprozesses in London. Auch die gemeinsame Stylistin des ehemaligen Glamourpaares entlastete den 57-Jährigen. In dem Verfahren geht es um einen Artikel der britischen Zeitung “Sun” aus dem Jahr 2018, in dem Chefredakteur Dan Wootton die Autorin Joanne K. Rowling dafür kritisiert, dass sie dem “Ehefrauen-Schläger” (wife beater) Depp eine Rolle in der Filmreihe “Phantastische Tierwesen” gegeben habe. Der Artikel bezieht sich auf eine Reihe von Heards Aussagen zu Depps gewalttätigem Verhalten. Der “Fluch der Karibik”-Star beschuldigt seine 34-jährige Ex-Frau, der “aggressive Teil” in ihrer konfliktreichen Beziehung gewesen zu sein. Depp verklagte den Verlag der Zeitung, NGN, und Wootton wegen Diffamierung. In den USA hat Depp ein separates Verleumdungsverfahren gegen seine Ex-Frau angestrengt. “Ich würde es nicht tolerieren, dass irgendein Mann eine Frau schlägt. Egal wer er ist, ich würde das einfach nicht tolerieren”, sagte Conolly, der früher im Strafvollzug arbeitete und seit rund 16 Jahren als Leibwächter für Depp und seine Familie tätig ist. “Nicht einmal, wenn er mein Boss ist. Es ist mir egal, ob er der Papst ist.” Er habe jedoch “in Australien und in Los Angeles” gesehen, wie Heard Depp schlug, erklärte Connolly. Dies sei damals nicht öffentlich gemacht worden, um sie zu schützen. “Das übliche Opfermuster besteht darin, den Täter aus irgendeinem Grund zu schützen.” Samantha McMillen, die seit 2002 als Depps Stylistin arbeitet und während der Beziehung des Paares auch für Heard tätig war, sind nach eigenen Angaben nie Verletzungen an der Schauspielerin aufgefallen. “Ich habe nichts als ihre wunderschöne Haut bemerkt”, sagte McMillen, die per Videoschaltung von Los Angeles aus aussagte. Depp und Heard hatten sich 2011 bei den Dreharbeiten zum Film “The Rum Diary” kennengelernt. Das Paar heiratete im Februar 2015 und ließ sich zwei Jahre später wieder scheiden.

Angestellte verteidigen Schauspieler Johnny Depp vor Gericht

Unser heutiger Tipp: Frische Produkte aus der Region am Welser Wochenmarkt genießen Für alle diejenigen die großen Wert auf Qualität und Regionalität legen, ist der Welser Wochenmarkt eine tolle Idee. 🕕 Jeden Mittwoch und Samstag von 06:00 bis 12:30 Uhr bieten rund 150 Beschicker in der Markthalle und am Freigelände ihre Produkte an. Das vielfältige Angebot reicht dabei von frischem Obst und Gemüse, über Fleisch, Wurst, Käse, Eier, Honig, frischem Fisch und weiteren Spezialitäten bis hin zu Textilien, Holz- und Korbwaren. 🍒🥨🍏🥕🥩☕️🥐🛍 Neben Regionalität wird hier vor allem auch größter Wert darauf gelegt saisonale Produkte anzubieten. Auf jeden Fall einen Besuch wert

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