Jesolo setzt zu Ostern Drohnen gegen Ausflügler ein

Merken
Jesolo setzt zu Ostern Drohnen gegen Ausflügler ein

Die bei österreichischen Urlaubern beliebte Adria-Badeortschaft Jesolosetzt Drohen ein, um Bürger davon abzuhalten, während der Osterfeierlichkeiten Ausflüge am Strand zu unternehmen. Alle Zugänge zum Strand wurden gesperrt. Die Polizei wird von Karfreitag bis Ostermontag besonders gründlich die Straßen kontrollieren, teilte die Gemeinde mit.

Die Polizeistreifen sollen aufgestockt werden und auch spätabends unterwegs sein. Eingesetzt werden auch Videokameras, die die Nummernschilder der Autos lesen. Auch die Häfen sind gesperrt, berichteten lokale Medien am Donnerstag.

“Wir haben uns zu einem äußerst strengen Kurs entschlossen. Wir haben Berichte erhalten, laut denen Personen, die eine Ferienwohnung in Jesolo besitzen, auf dem Weg zu uns sind”, sagte Jesolos Bürgermeister Valerio Zoggia. “Unter normalen Umständen wären wir sehr glücklich, sie zu empfangen, doch in dieser außerordentlichen Situation können wir im Kampf gegen die Epidemie nicht nachlassen”, sagte Zoggia.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Nach Ansicht von Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) kann es angesichts der unterschiedlichen “wirtschaftlichen Realitäten” in jedem EU-Land keinen “einheitlichen europäischen Lösungsansatz” zur Bewältigung der Coronakrise geben. “Es ist Aufgabe der Mitgliedstaaten, passende Maßnahmen zu definieren, die ihre Volkswirtschaften aus den Krise führen”, teilte sie am Dienstagnachmittag mit. “Aufgabe der Europäische Union und der Europäischen Kommission ist es, dabei bestmöglich zu unterstützen,” so die Ministerin in einer Stellungnahme. Zuvor hatten die zuständigen EU-Minister für Soziales und Beschäftigung in einer Videokonferenz über die sozioökonomischen Folgen der Coronapandemie und Maßnahmen auf nationaler und EU-Ebene zur Eindämmung der negativen Konsequenzen auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft beraten.

Aschbacher: Kein einheitlicher EU-Lösungsansatz möglich

Eine verschmorte Beleuchtungsabdeckung in einem Lift in einem Mehrparteienwohnhaus in Wels-Lichtenegg hat am späten Sonntagabend einen Einsatz ausgelöst.

Verschmorte Abdeckung einer Beleuchtung sorgt für Einsatz der Feuerwehr in Wels-Lichtenegg

“Ein Wahlkampf ohne Strachesong ist wie ein Donkey ohne Kong”, schreibt der steirische Musiker und Kabarettist Paul Pizzera auf seiner Facebookseite. Mit seinem Kollegen Otto Jaus liefert er den Song zum Wien-Wahlkampf. In Anlehnung an die John-Otti-Band, die in der Geschichte öfter einmal bei FPÖ-Veranstaltungen auftrat, gründeten die beiden die Paul-Otti-Band. Zur Melodie von Rapper Sidos Hit “Schlechtes Vorbild” singen sie: “Es ist ein Kesseltreiben, eine Vernaderung. Meine Floskeln spotten jeglicher Beschreibung. Politische Moral – für mich ein leeres Wort”, heißt es. Im Refrain heißt es u.a. “Ich bin all das, wovor der Michi Häupl immer gewarnt hat. Doch ich lauf frei herum, weil mich dafür noch niemand belangt hat.” Und garniert ist das mit Schnipseln aus Bildern und Videos des Ex-FPÖ-Chefs.

Paul Pizzera und Otto Jaus veröffentlichen Anti-Strache-Song

Nur vier EU-Länder liegen hinsichtlich der Digitalisierung von Unternehmen laut der Europäischen Investitionsbank vor den USA: Dänemark, die Niederlande, Tschechien und Finnland. Österreich liegt mit Platz 13 auf dem EIB-Digitalisierungsindex für 2019 knapp über dem EU-Schnitt und gehört noch zu den “starken” Ländern. Generell sieht die EIB Handlungsbedarf, vor allem aufgrund der Coronapandemie. Laut der am Montag veröffentlichten Studie auf Basis von Unternehmensdaten und Wahrnehmung sind Firmen mit einem hohen Digitalisierungsgrad produktiver als nicht-digitalisierte, haben ein besseres Management, sind innovativer, wachsen schneller und schaffen besser bezahlte Arbeitsplätze. Eine Erholung nach einer globalen Krise werde dadurch vereinfacht, so die Europäische Investitionsbank (EIB).

EIB-Bericht: Österreichs Unternehmen "stark" bei Digitalisierung

Während Italien weiterhin eine stark sinkende Zahl von Covonavirus-Todesopfern meldet, bekommt das Land auch verstärkt Signale des Neubeginns zu spüren. In der vom Covid-19 schwer betroffenen lombardischen Stadt Cremona kam von Freitag aus Samstag innerhalb von 24 Stunden eine Rekordzahl von 15 Babies zur Welt. “Das ist ein außerordentliches Event für uns und ein Zeichen der Auferstehung der Stadt”, sagte Aldo Riccardi, Leiter der Gynäkologie-Abteilung des Krankenhauses von Cremona, in dem zehn Mädchen und fünf Buben, darunter ein Zwillingspaar, zur Welt gekommen sind. Italienische Zeitungen veröffentlichten am Dienstag die Bilder der stolzen Mütter, die zusammen mit ihren Neugeborenen im Krankenhaus posierten. “Wir haben in den letzten Monaten zu viele Tote betrauert. Ich erinnere mich, als ich im Hof des Krankenhauses nur Leichenwagen sah. Wir sind glücklich, dass wir mit diesen Babys der Stadt ein Signal der Hoffnung geben können”, sagte Riccardi. Auch der Bürgermeister von Cremona, Gianluca Galimberti, zeigt sich optimistisch. “Diese Kinder geben einer Gemeinschaft Hoffnung, die den Neustart nach sehr harten Zeiten schaffen will. Es gibt aber auch weitere positive Signale. Am Wochenende habe ich zwei Paare getraut und bis September sind wir mit Hochzeiten voll ausgebucht”, so Galimberti. In der Stadt, die wegen der Produktion von Stradivari-Geigen international bekannt ist, sind wegen des Covid 1.117 Menschen gestorben. 72.000 Einwohner zählt die Stadt. In Cremona und Umgebung haben sich 6.610 Personen am Covid-19 angesteckt. Damit war Cremona die am stärkste betroffene lombardische Stadt nach Mailand, Bergamo, Brescia und Pavia. Italien ist seit 2015 mit einem beispiellosen Geburtenrückgang konfrontiert. 2019 kamen so wenige Kinder wie zuletzt im Ersten Weltkrieg zur Welt. Demografen befürchten, dass sich die Coronavirus-Krise schwer auf die Geburtenrate in Italien auswirken wird. Mit einer durchschnittlichen Kinderzahl von 1,29 pro Frau gehört das Land zu den Schlusslichtern in Europa. Bei der Geburt ihres ersten Kindes sind die Italienerinnen durchschnittlich 31,7 Jahre alt.

Covid-Stadt Cremona feiert Baby-Boom

Der deutsche Europaabgeordnete und Satiriker Martin Sonneborn hat sich in einem Tweet über Aussagen von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zu “kaputten Systemen” in den südlichen Nachbarstaaten lustig gemacht. “Europas führender Operettenkanzler Kurz hat in Südeuropa ‘kaputte Systeme’ diagnostiziert”, schrieb der frühere Chefredakteur des “Titanic”-Magazins. “Steile These für jemanden, der einen versoffenen Neonazi zum Vizekanzler beförderte, nachdem der den verfilztesten Teil der Alpen an eine falsche russische Oligarchennichte verscherbeln wollte”, so der Satiriker in Anspielung auf den Ibiza-Skandal. Kurz hatte seine Aussagen, die im Netz für Kritik sorgten, am Freitag verteidigt. Er habe nicht das Land Italien als kaputtes System bezeichnet. Aber er stehe dazu, “dass die Wettbewerbsfähigkeit sehr unterschiedlich ist, dass es problematische Systeme teilweise gibt, und manche Systeme auch kaputt sind”, sagte er.

Satiriker Sonneborn lästert über Kurz