John Travolta trauert um Ehefrau Kelly Preston

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John Travolta trauert um Ehefrau Kelly Preston

Schwerer Schicksallschlag für Hollywood-Star John Travolta: Der 66-Jährige trauert um seine Ehefrau: Kelly Preston, seit 1991 die Frau an seiner Seite, verstarb am gestrigen Sonntag im Alter von 57 Jahren. Die Schauspielerin kämpfte lange gegen Brustkrebs.

Travolta schrieb auf Instagram: “Schweren Herzens muss ich euch mitteilen, dass meine wundervolle Frau Kelly den zweijährigen Kampf gegen den Krebs verloren hat.” Der Schauspieler dankte in seinem Posting den Ärzten und Pflegern, die Kelly auf ihrem schweren Weg begleitet hatten. “Wir werden Kelly stets in bester Erinnerung behalten”, schließt Travolta. Er wolle sich nun für einige Zeit zurückziehen und “für seine Kinder da sein, die ihre Mutter verloren haben.”

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Österreicher und andere Urlauber, die derzeit in Kroatien sind, werden weiterhin über Slowenien auflagenfrei nach Hause fahren können. Wie der Regierungssprecher Jelko Kacin am heutigen Donnerstag ankündigte, wird das Nachbarland mit Samstag herabgestuft. Für ausländische Urlauber, die aus Kroatien über Slowenen nach Hause fahren, ändert sich damit nichts. Mit der Herabstufung Kroatiens von der “grünen” auf die sogenannte “gelbe Liste” ändert sich für slowenische Bürger bei der Rückkehr nach Slowenien nichts: sie werden auch ab Samstag weiterhin ohne Quarantäne nach Hause zurückkehren können. Für Nicht-Slowenen kann es hingegen Auflagen in Form von Quarantäne geben, wenn sie aus Kroatien nach Slowenien kommen. Es gibt aber mehrere Ausnahmen. Österreicher und andere Urlauber, die derzeit in Kroatien sind, werden weiterhin über Slowenien auflagenfrei nach Hause fahren können. Der Transitverkehr gehört nämlich zu den Ausnahmen von der Quarantänepflicht. Allerdings muss die Durchfahrt innerhalb von zwölf Stunden ohne unnötiges Aufhalten erfolgen. Stopps auf Tankstellen oder Raststätten sind erlaubt, man darf in Slowenien aber nicht übernachten, geht aus Erklärungen der slowenischen Polizei hervor. Appell an Slowenien Die Herabstufung Kroatiens war erwartet gewesen, weil das Land den Grenzwert, bei dem Länder als epidemiologisch sicher gelten, schon vor Tagen überschritten hat. Ljubljana machte dem Nachbarland jedoch Zugeständnisse, nachdem man in Zagreb die Zusicherungen bekommen habe, dass sie potenzielle Infektionsquellen wie Nachtlokale schließen werden. Allerdings hat die kroatische Regierung eine solche Vereinbarung später abgestritten. Der slowenische Regierungssprecher appellierte an die Slowenen, die in Kroatien in großer Zahl in Urlaub sind, von Nachtlokalen und großen Veranstaltungen fernzubleiben. Die Infektionszahlen nehmen in dem Adrialand zu:nach 54 bestätigten Fällen am Mittwoch wurde am heutigen Donnerstag über 81 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden berichtet. Auch in Slowenien sind die Infektionszahlen gestiegen: in den letzten 24 Stunden wurden insgesamt 21 neue Fälle bestätigt. Weil die Infektionen weiterhin aus dem Ausland, insbesondere Bosnien und Serbien importiert werden, wird die slowenische Polizei die Einreisekontrollen an den Grenzen mit Kroatien und Ungarn verstärken. Wie Kacin ausdrücklich betonte, bringen Slowenen selbst die Infektionen in ihr Land, indem sie Reisen in die beiden Balkanländern zu vertuschen versuchen. Die beiden Ländern befinden sich auf der “roten Liste”, was bei der Einreise nach Slowenien eine 14-tägige Pflichtquarantäne erfordert. Wegen der Verschlechterung der epidemiologischen Lage werden auch Tschechien und Frankreich von der “grünen Liste” der Länder, für die es keine Einreiseeinschränkungen gibt, am Samstag gestrichen. Hingegen rücken Belgien und die Niederlande auf die sichere Liste.

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Mehr als 70 Jahre stand Otto Schenk auf der Bühne. Er ist ein Unermüdlicher, das ist sicher. Er scheint auch ein Unverwüstlicher zu sein. Vielleicht ist er ja auch ein Unsterblicher. Am 12. Juni feiert der Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor seinen 90. Geburtstag. Corona-bedingt ist die Festvorstellung von “Der Kirschgarten” samt Feier im Theater in der Josefstadt jedoch abgesagt. Der alte Kammerdiener Firs in Amelie Niermeyers unkonventioneller Tschechow-Inszenierung ist die vielleicht letzte große Rolle des Josefstadt-Doyens an dem Theater, das er von 1988 bis 1997 geleitet hat. Als Relikt vergangener Zeiten irrt er dabei immer wieder verloren durch das hektische Bühnentreiben, ein Gespenst, das im Begriff ist, sich zu entmaterialisieren. Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger hat versprochen, die Inszenierung im September wieder aufzunehmen, und wird dem “Otti” an seinem Geburtstag wohl einen Besuch abstatten – in jener Dachwohnung in der Wiener Innenstadt, wo Schenk in seiner beeindruckenden Bibliothek (gut bestückt auch mit Büchern von oder über Schenk) Journalisten zu empfangen pflegt, und wo auf der Dachterrasse kürzlich Barbara Stöckl und Klaus Eberhartinger für die ORF-Talksendung “Stöckl.” zu Gast waren. Mit einem Pflaster auf der Wange improvisierte der Gastgeber dort auf die Frage nach der Ursache der Verletzung eine hoch dramatische und detailreiche Szene seines Schlafzimmer-Sturzes, die deutlich machte, wie viel theatrale Gestaltungskraft in diesem angeschlagenen Körper noch steckt. “Ich bin ein schwerer, träger Mühlstein, und immer wieder hat es Leute gegeben, die dieses Mühlrad bewegt haben”, kokettierte Schenk einmal mit der eigenen Trägheit, die so schlimm nicht sein konnte, wenn er im Rückblick auf rund 170 Inszenierungen kommt, die er im Laufe seiner langen Karriere geschaffen hat. Einer jener, die dieses Rad noch immer in Schwung halten, ist der Regisseur Michael Kreihsl. Er konnte Schenk kürzlich noch zu einer Hauptrolle für einen Fernsehfilm überreden. In “Vier Saiten” spielte er einen grantigen ehemaligen Star-Cellisten, der sich für einen talentierten jungen Syrer, der sein Schüler wird, einsetzt. Rauhe Schale, weicher Kern – eine der typischen Schenk-Rollen, mit denen er zum Publikumsliebling wurde. Geboren wurde Otto Schenk am 12. Juni 1930 in Wien als Sohn eines Notars und einer aus Triest stammenden Verkäuferin und Geschäftsleiterin. Sein Bühnendebüt feierte er bereits 1947 als Gendarm in Karl Schönherrs “Karrnerleut” im Theater der Jugend, das damals in der Urania untergebracht war. Beim Vorsprechen am Max-Reinhardt-Seminar als Zettel überzeugte er u.a. die große Helene Thimig. Mit einer Gruppe gleichgesinnter Theater-Enthusiasten übernahm er in dieser Zeit auch das Parkring-Theater und landete mit Erich Neubergs Inszenierung von Becketts “Warten auf Godot” einen großen Erfolg. Aus den Kellertheatern wechselte er Mitte der 50er über das Volkstheater ans Theater in der Josefstadt. Den Durchbruch als Regisseur feierte Otto Schenk 1960 mit seiner Josefstadt-Inszenierung von Eugene O’Neills “O Wildnis!”. Es folgten Horváth-Inszenierungen an den Münchner Kammerspielen (“Geschichten aus dem Wiener Wald”, 1966, und “Kasimir und Karoline”, 1969), Regiearbeiten am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, bei den Salzburger Festspielen – u.a. Shakespeares “Was ihr wollt” (1972) und “Wie es euch gefällt” (1980) sowie die Nestroy-Stücke “Der Talisman” (1976) und “Der Zerrissene” (1982, mit sich selbst als Gluthammer) – und an der Burg. Sein Schauspieldebüt am Burgtheater gab er erst 1996 als Hohes Alter in Raimunds Zaubermärchen “Der Bauer als Millionär”. Als Opern-Regisseur machte Otto Schenk, der sich vorzugsweise an den Salzburger Irrsee zurückzieht, Weltkarriere. Seine erste Oper inszenierte er mit Mozarts “Zauberflöte” bereits 1957 am Salzburger Landestheater. Den endgültigen Durchbruch in dieser Sparte schaffte Schenk 1962 mit Bergs “Lulu” an der Wiener Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen (wo er 1986-88 Direktoriums-Mitglied war) inszenierte er u.a. die Uraufführung von Cerhas “Baal” (1981). Der neue Staatsopern-Direktor Bodgan Roscic behält die legendäre “Rosenkavalier”-Inszenierung Schenks aus dem Jahr 1968 im Repertoire und lässt sie lediglich musikalisch auffrischen. Die New Yorker Met, wo Schenk 1970 mit “Fidelio” debütierte und 2009 noch einmal seinen “Ring des Nibelungen” (1986-88) auf die Bühne brachte, wurde seine zweite Heimat. Hier brach er für eine Zusammenarbeit mit Anna Netrebko 2006 auch seinen Eid, sich endgültig von der Regie zurückzuziehen, und inszenierte Donizettis “Don Pasquale”. Schenk hat sich mit unzähligen Rollen in das Gedächtnis des Publikums gespielt, etwa als “Bockerer” (1984 im Münchner Volkstheater bzw. 1993 in der Josefstadt), als Fortunatus Wurzel in “Der Bauer als Millionär” (Salzburger Festspiele, 1987), als “Volpone” (1989), als Salieri in Shaffers “Amadeus” (1991), als Zauberkönig in “Geschichten aus dem Wiener Wald” (1994), als Molieres “Der Geizige” (1995), als Rappelkopf in Raimunds “Der Alpenkönig und der Menschenfeind” (Salzburger Festspiele, 1996), in Turrinis “Josef und Maria” (1999) oder als Thomas Bernhards “Theatermacher” (2006). Er ist ebenso Kammerschauspieler wie Ehrenmitglied von Wiener Staatsoper und Theater in der Josefstadt, zum 80er wurde er auch “Bürger von Wien”. “Die Kunst, zum Lachen zu bringen, ist Otto Schenk wie kaum einem anderen gegeben. Weil dieses Lachen aber mit dem geheimen Erkennen menschlicher Fehlbarkeit verbunden ist, lieben ihn die Menschen”, hieß es 2000 in der Begründung für den Lebenswerk-“Nestroy”. “Otto Schenk hilft ihnen, im Lachen für Augenblicke ihre Ängste aufzulösen. Und tröstet sie damit über eigenes Missgeschick, eigene Schwächen hinweg. So ist er zum populärsten Schauspieler Österreichs geworden.” Seine Popularität in Österreich verdankt Schenk, der seit 1956 mit seiner Frau Renée verheiratet ist und mit ihr einen Sohn (den Dirigenten Konstantin, geb. 1957) hat, auch seiner regen Bildschirm-Präsenz und seinen zahlreichen Lesungen und Solo-Abenden, die nach der derzeitigen Corona-Zwangspause erst im Herbst fortgesetzt werden. Mit Kabinettstücken wie “Die Sternstunde des Josef Bieder” (seit 1992) oder “Othello darf nicht platzen” (ab 1990) hat er sich vor allem als Komiker ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben. “Es war nicht immer komisch”, hat er dagegen ein Erinnerungs-Buch genannt, “Ich war nie darauf aus, dass es komisch wird. Ich war darauf aus, dass man mir glaubt.” Zum Geburtstag ist ein weiteres Buch über Otto Schenk erschienen. “Schenk – Das Buch” zeichnet anhand vieler Fotos von Michael Horowitz “ein intimes Lebensbild”, wie es im Untertitel heißt. Schenk outet sich in dem Buch als “Menschenfresser” und schließt mit einem Ausblick auf das unweigerlich kommende Lebensfinale: “Würde man mich fragen, ob ich Angst vor dem Tode habe, so würde ich antworten: Fragt mich das später!”

Unverwüstlich und unermüdlich: Otto Schenk wird 90

US-Präsident Donald Trump hat jetzt auch die Koordinatorin des Coronavirus-Krisenstabs des Weißen Hauses, Deborah Birx, offen attackiert. Trump bezeichnete Birx am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter als “jämmerlich”, nachdem die Virenexpertin vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus gewarnt hatte. Der Präsident warf der Medizinerin vor, sie habe sich von Oppositionsführerin Nancy Pelosi zu ihren Aussagen verleiten lassen. Die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses hatte am Wochenende Zweifel an Birx’ Unabhängigkeit geäußert: Trump verbreite Falschinformationen über das Virus, und Birx sei vom Präsidenten ernannt worden, sagte Pelosi. “Deswegen habe ich kein Vertrauen, nein.” Trump twitterte daraufhin am Montag, Pelosi habe “furchtbare Dinge” über Birx gesagt, weil diese “zu positiv über den sehr guten Job war, den wir machen”. “Um Nancy zu kontern, hat Deborah auf den Köder angebissen und uns angegriffen. Jämmerlich!” Birx äußert sich für gewöhnlich in der Öffentlichkeit zurückhaltender als Taskforce-Kollege Anthony Fauci, der mit ungeschminkten Warnungen vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus regelmäßig für Aufsehen sorgt. Am Sonntag sprach Birx aber im Sender CNN von einer “neuen Phase” der Pandemie in den USA. Die ländlichen Regionen seien inzwischen von dem Virus genauso bedroht wie die Großstädte. Das Virus habe sich “außerordentlich weit” ausgebreitet, sagte Birx. “An alle, die in einer ländlichen Gegend leben: Sie sind nicht immun oder sicher vor diesem Virus.” Trump beschuldigt Medien und Experten immer wieder, die Corona-Krise schlimmer darzustellen, als sie in Wirklichkeit sei, um ihm politisch zu schaden. Kritiker werfen dem Präsidenten dagegen vor, das Ausmaß der Krise kleinzureden. Die USA sind mit Abstand das Land mit der höchsten Zahl von bestätigten Infektionsfällen und Corona-Toten. Seit Beginn der Pandemie haben sich in dem Land nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität mehr als 4,6 Millionen Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt, rund 155.000 Menschen starben an den Folgen der Infektion. Trump drängt seit Monaten auf eine rasche Lockerung der Corona-Beschränkungen. Er will damit die Wirtschaft vor der Präsidentschaftswahl am 3. November wieder in Gang bringen. Der Chef der Notenbank von Minneapolis, Neel Kashkari, warnte am Wochenende aber, eine zu rasche Lockerung werde letztlich der Wirtschaft schaden. Für eine Rückkehr zur Normalität müsse die Pandemie unter Kontrolle gebracht werden, sonst werde es immer weitere Ausbrüche mit schweren wirtschaftlichen Folgen geben, sagte Kashkari im Sender CBS. “Wenn wir für einen Monat oder sechs Wochen einen harten Lockdown verhängen würden, könnten wir die Fallzahl so sehr senken, dass wir es mit Kontaktnachverfolgung und Tests kontrollieren können”, sagte Kashkari.

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