Julia Roberts und Denzel Washington drehen wieder gemeinsam

Merken
Julia Roberts und Denzel Washington drehen wieder gemeinsam

Netflix bringt zwei Hollywood-Größen nach über 25 Jahren wieder für Filmdreharbeiten zusammen: Julia Roberts (52) und Denzel Washington (65) sollen für das Drama “Leave the World Behind” gemeinsam vor der Kamera stehen. Das berichtete das US-Branchenportal “Hollywood Reporter”. Das bisher letzte Mal hatten die Schauspieler zusammen 1993 für den Film “Die Akte” (engl. “Pelican Brief”) gedreht.

In “Leave the World Behind” geht es um zwei Familien, die sich nicht kennen, aber ein Wochenende miteinander verbringen müssen. Der Trip endet im Chaos. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Rumaan Alam, der im Herbst veröffentlicht werden soll. Das Drehbuch für die Produktion des Streamingportals wird der Regisseur Sam Esmail schreiben. Er soll auch die Regie übernehmen. Esmail ist durch die Thriller-Serie “Mr. Robot” bekannt geworden.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der italienische Filmmusikkomponist Ennio Morricone ist im Alter von 91 Jahren in Rom gestorben. Dies teilte seine Familie mit, wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtete. Der gebürtige Römer starb demnach in einer Klinik an den Folgen eines Sturzes. Morricone, der mit den bekanntesten Regisseuren der Welt zusammengearbeitet hat, wurde mit zwei Oscars prämiert. Wie Morricones Anwalt und Freund Giorgio Assumma berichtete, starb der Maestro Montagfrüh. “Der Maestro war bis zum Schluss anwesend und voller Würde”, teilte Assumma mit. Der Filmkomponist konnte sich von seiner Frau Maria verabschieden sowie von Kindern und Enkelkindern. Er habe sich auch bei dem Publikum bedankt, von dem er stets Unterstützung für seine Kreativität erhalten habe, so der Anwalt. Viele Klassiker hat Morricone entworfen, darunter für ikonische Werke wie Brian De Palmas “The Untouchables – Die Unbestechlichen” oder Sergio Leones “Spiel mir das Lied vom Tod” und “Für eine Handvoll Dollar”. Für seine Leistungen wurde Morricone dutzendfach geehrt. Etliche seiner Soundtracks sind weltweit bekannt – allen voran die Mundharmonika-Melodie aus dem Western-Klassiker “Spiel mir das Lied vom Tod” aus dem Jahr 1969. Millionen Menschen kennen die Melodien Morricones, bringen sie oft aber nicht sofort mit seinem Namen in Verbindung. Der introvertierte Italiener blieb immer lieber im Hintergrund, Glamour war ihm fremd. Lange Zeit komponierte er unter zwei Pseudonymen. Preise waren ihm eher egal. “Erfolg kann schon befriedigend sein, aber die Musik muss stets pur und korrekt sein, niemals bloß ein Vehikel, um anerkannt zu werden”, schrieb er in seinem Erinnerungsbuch “Life Notes” (“La musica e oltre”). Geboren wurde Morricone am 10. November 1928 im Römer Stadtteil Trastevere in einer musikbegeisterten Familie mit vier Geschwistern. Sein Vater war Trompeter, und auch Morricone interessierte sich schon als Kind für die Musik, begann im Alter von sechs Jahren zu komponieren. 1938 schrieben ihn seine Eltern am Konservatorium in Rom ein, wo er Diplome in Komposition und Trompete erwarb und danach zunächst in Orchestern spielte. Von 1964 an arbeitete Morricone gemeinsam mit seinem ehemaligen Klassenkameraden, dem Regisseur Sergio Leone, für dessen Filme “Für eine Handvoll Dollar” (1964), “Zwei glorreiche Halunken” (1966) und “Spiel mir das Lied vom Tod” (1968) er die Musik schrieb, sowie mit Bernardo Bertolucci. Leone beteuerte immer wieder die Wichtigkeit von Morricones Musik für seine Filme, da dieser Dinge auszudrücken vermag, die sonst in Bildern hätten dargestellt werden müssen. Im Laufe seiner Karriere arbeitete der Römer mit weltbekannten Regisseuren wie Roman Polanski, Oliver Stone und Margarethe von Trotta zusammen. Aber auch klassische Musik und Fernsehmelodien hat er komponiert. 2007 erlebte Morricone mit dem Oscar für sein Lebenswerk die Krönung seiner Karriere, nachdem er zuvor die Hoffnung auf die begehrte Trophäe fast schon aufgegeben hatte. Fünfmal war der Italiener nominiert worden, aber stets leer ausgegangen. 2016 erhielt er im Alter von 87 Jahren den ersten Oscar für seine Filmmusik zu Quentin Tarantinos Western “The Hateful Eight”. Trotz seiner internationalen Erfolge war der grauhaarige Italiener mit der Hornbrille immer auf seine Privatsphäre bedacht. Morricone war seit 1956 mit Maria Travia verheiratet, gemeinsam hatte das Paar drei Söhne und eine Tochter. Einer der Söhne arbeitet ebenfalls als Komponist.

Filmmusikkomponist Morricone mit 91 Jahren verstorben

Eine Modellrechnung des Wolfgang Pauli Instituts (WPI) bestätigt “Wichtigkeit und Wirksamkeit” der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie. Die Wissenschafter gehen bei einer leichten Verschärfung der Maßnahmen von einer Verbesserung der Situation in rund 45 bis 60 Tagen aus. Eine noch kurzfristige Zunahme der täglichen Anzahl von Erkrankten sei “ok”, so WPI-Chef Norbert Mauser.

Verbesserung bei leichter Verschärfung in 45-60 Tagen

Am Freitag hat die Messe Wien als Corona-Betreuungszentrum ausgedient. Der Standort sollte im Fall rasant steigender Coronavirus-Fälle leicht Erkrankte aufnehmen und somit die Wiener Spitäler entlasten. Dazu musste es glücklicherweise nicht kommen. Bei bis zu 2.240 verfügbaren Betten wurden insgesamt nur 294 Personen in der Messe aufgenommen – der Großteil davon sogar ohne tatsächliche Infektion. Die Messe Wien wurde Mitte März in ein Betreuungszentrum für Covid-19-Fälle mit leichtem Verlauf umfunktioniert. In den Hallen A und C wurden je 880 Betten – angeordnet in Zweierkojen – gestellt, in die Halle D kamen noch einmal 480 Betten. Bei Bedarf hätte die Kapazität noch einmal um 880 auf dann in Summe 3.100 Betten gesteigert werden können. Tatsächlich war die Messe aber zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd ausgelastet. Die ersten Patienten wurden Mitte April dort versorgt. Ursprünglich war geplant, am Standort nur positiv getestete Personen unterzubringen. Diese Strategie wurde aber im Mai abgeändert, “da wir beobachtet haben, dass für die Versorgung und Unterbringung von Verdachtsfällen/Kontaktpersonen der Stufe 1 ein weit höherer Bedarf bestand als von positiven Personen”, heißt es dazu aus dem Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker gegenüber der APA. Somit hatten von den in Summe 294 betreuten Personen laut Hacker-Büro lediglich 27 eine bestätigte Infektion. Der überwiegende Großteil – 267 Menschen – wurde als Kontaktpersonen zwar negativ getestet. Diese mussten aber trotzdem in Heimquarantäne geschickt werden, was allerdings in ihrem tatsächlichen Zuhause nicht möglich war. Ein medial ausgiebig beleuchtetes Beispiel waren die Einwohner jenes Asylquartiers in Erdberg, das Anfang Mai nach Auftreten einiger Fälle gänzlich evakuiert werden musste, da die Einrichtung per se nicht für eine Quarantäne geeignet war. Auch die Höchstzahl der gleichzeitig in der Messe untergebrachten Menschen – das waren 256 – hängt mit dieser Maßnahme zusammen. Für Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) hat sich die Einrichtung trotz der niedrigen Belagszahl “gut bewährt”: “Dank dieser Betreuungseinrichtung hatten wir die nötigen Kapazitäten und die nötige Flexibilität, rasch auf Cluster zu reagieren. So wie im ‘Haus Erdberg’, das nur dank der Einrichtung in der Messe über Nacht vollständig evakuiert und die Verbreitung des Virus so effektiv wie möglich eingedämmt werden konnte”, meinte der Ressortchef gegenüber der APA. In den letzten Wochen war die Halle allerdings schon wieder vollständig corona-frei. Da der Nutzungsvertrag noch bestand, richtete die Stadt dort kurzerhand Impfstraßen ein, damit Wienerinnen und Wiener verschobene Zeckenimpfungen nachholen konnten. Die Aktion sollte auch als Probelauf für groß angelegte Grippeimpfkampagnen im Herbst dienen. Was die Kosten anbelangt, gab es für das Covid-Zentrum einen beschlossenen Budgetrahmen von 66 Mio. Euro – 55 Mio. davon als Betriebsvertrag mit dem Samariterbund, der die Versorgung, Pflege und medizinische Betreuung innehatte. Die restlichen 11 Mio. Euro waren im Rahmen eines Bestandsvertrags mit dem Hallenbetreiber Reed Messe für Miete, Betriebskosten, Reinigung sowie Auf- und Abbau vorgesehen. Die tatsächlichen Kosten sind noch nicht gänzlich bekannt, da der Juli noch nicht abgerechnet ist. Bis inklusive Juni sind jedenfalls rund 19 Mio. Euro angefallen. In Summe werde man also deutlich unter dem Gesamtbudgetrahmen bleiben. Was den Herbst anbelangt, ist eine Reaktivierung des Betreuungszentrums Messe vorerst ausgeschlossen. Denn inzwischen hat die Stadt bzw. der Krisenstab 30 Einrichtungen in der Stadt gescreent, die bei Bedarf als Notquartiere dienen können. Damit könnten rund 6.000 Betten aktiviert werden, so Hacker. Über den Sommer werden die schon bisher genutzten Covid-19-Pavillons (Geriatriezentrum Wien, Otto-Wagner-Spital, ehemaliges Krankenhaus Nord) mit insgesamt 130 Plätzen weiterhin als Betreuungsstandorte genutzt.

Messe Wien hat als Corona-Betreuungszentrum ausgedient

Der Chef der “Zaandam”-Reederei Holland America Line hat vor weiteren Corona-Toten auf dem Kreuzfahrtschiff gewarnt, wenn dieses nicht bald im US-Staat Florida anlegen darf. “Vier Gäste sind bereits gestorben, und ich fürchte, dass weitere Leben in Gefahr sind”, schrieb Unternehmenschefs Orlando Ashford in einem Beitrag für die Zeitung “South Florida Sun Sentinel” am Dienstag.

Mehr Tote auf Kreuzfahrtschiff vor Florida befürchtet

Die Feuerwehr stand Mittwochnachmittag bei einem Brand in Wels-Vogelweide im Einsatz. Ersten Erkenntnissen zufolge dürfte der Brand gelegt worden sein.

Brandstiftung: Feuerwehr bei Bränden in einer Wohnhausanlage in Wels-Vogelweide im Einsatz