Justizministerin Zadic erwartet ein Kind

Merken
Justizministerin Zadic erwartet ein Kind

Justizministerin Alma Zadic (Grüne) erwartet ein Kind. Das gab die Ministerin auf Facebook bekannt. “Unsere zweiköpfige Familie wird ab Jänner um ein Wunder größer sein. Unsere Freude ist unbeschreiblich”, schrieb Zadic Freitagabend. Die 36-Jährige ist schon die zweite Justizministerin, die im Amt ihr erstes Kind bekam. Vor ihr tat das Karin Gastinger vom BZÖ im Jahr 2006.

Auch Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat 2018 als amtierende Ministerin ihr erstes Kind bekommen.

Zadic stellt sich auf eine “intensive Zeit” ein. “Aber so wie viele andere Eltern werden wir das gut planen und auch gemeinsam meistern. Ich werde die ersten Wochen nach der Geburt unseres Kindes zu Hause bleiben und danach weiterhin mit Leidenschaft und vollem Einsatz meine Funktion als Justizministerin ausüben. Mein Mann wird in Karenz gehen und gemeinsam werden wir liebevolle Eltern für unser Kind sein.”

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der Dirigent und ehemalige Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, Franz Welser-Möst, übt Kritik am gerade aus dem Amt geschiedenen Direktor Dominique Meyer. “Die Staatsoper hat international an Relevanz verloren”, so Welser-Möst in den “Oberösterreichischen Nachrichten”. “Ein Haus muss lebendig sein und pulsieren”, argumentierte der Dirigent. “Das zeigt sich unbedingt nicht nur an Auslastungszahlen, die, so wie sie kolportiert worden sind, sowieso nicht gestimmt haben. Es gibt eine Gefälligkeit, die gefährlich ist. Kunst muss auch leidenschaftlich diskutiert werden”. Welser-Möst war 2014 aufgrund von “Auffassungsunterschieden in künstlerischen Belangen” mit Meyer als Generalmusikdirektor zurückgetreten. Er habe dann eine Vereinbarung unterschrieben, wonach er sich bis 1. Juli 2020 nicht zu seiner Zeit an der Staatsoper äußern dürfe, schildert er im Interview. “Wenn ein Haus auf lange Sicht vom Tourismus lebt, dann wird das gefährlich”, meinte der Dirigent unter Hinweis auf die Coronakrise. Auch bei der künstlerischen Ansicht, “also was szenisch passiert und auch was das Sängerensemble und Engagements anlangt, habe ich die Meinung von Dominique Meyer oft nicht geteilt”: “Für mich war es ein Problem, dass er viele junge, hübsche Sängerinnen engagiert hat, die einfach mit wenig oder gar keiner Erfahrung plötzlich Ensemblemitglied in der Wiener Staatsoper waren. Das ist ja keine Ausbildungsstätte, sondern ein Riesenbetrieb mit rund 50 verschiedenen Opern pro Jahr.”

Welser-Möst: Staatsoper hat an Relevanz verloren

Ciro Immobile steht als bester Torjäger in Europa fest und damit als Gewinner des “Goldenen Schuhs”. Der Profi von Lazio Rom traf am Samstagabend bei der 1:3-Niederlage seines Vereins in Neapel und schoss insgesamt 36 Toren in der Saison 2019/2020 der italienischen Serie A. Superstar Cristiano Ronaldo, der am Ende fünf Tore Rückstand hatte, wurde im letzten Spiel des alten und neuen Meisters Juventus Turin nicht eingesetzt. Der 35 Jahre alte Portugiese stand nicht einmal im Kader bei der 1:3-Niederlage am Samstagabend gegen AS Rom. Platz zwei ging an Bayern Münchens Robert Lewandowski mit 34 Treffern. Juve gewann den Titel mit einem Punkt Vorsprung vor Inter Mailand, das am Samstag 2:0 gegen Atalanta Bergamo gewann. Bergamo erreichte als Dritter ebenso die Champions League wie Lazio Rom als Vierter.

Immobile gewinnt mit 36 Toren den "Goldenen Schuh"

Frankreich holt wegen der Coronavirus-Pandemie seine im Irak stationierten Soldaten zurück. Da die internationale Anti-IS-Koalition beschlossen habe, die Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte wegen der Corona-Krise zu unterbrechen, ziehe Frankreich seine knapp 200 an der Ausbildungsmission beteiligten Einsatzkräfte ab, teilte die Armee mit.

Frankreich zieht Soldaten aus dem Irak ab

Ein schwerer LKW-Unfall auf der Welser Autobahn bei Wels hat Donnerstagvormittag nicht nur größeren Sachschaden angerichtet, sondern auch für erhebliche Behinderungen und einen längeren Stau gesorgt.

Schwerer LKW-Unfall auf Welser Autobahn bei Wels sorgt für erheblichen Stau

Ein 13-jähriger Bub ist Sonntagmittag beim Zustieg zur Eisriesenwelt im Tennengebirge bei Werfen im Pongau durch einen Steinschlag getötet worden. Ein weiterer einheimischer Jugendlicher wurde laut Polizei Salzburg verletzt. Er ist mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden. Die Schauhöhle wurde evakuiert. Der Bub war mit seinen Eltern von der Bergstation der Seilbahn zum Höhleneingang unterwegs. Im oberen Bereich kurz nach dem überdachten, breit ausgebauten Galeriegang auf rund 1.600 Metern Seehöhe dürfte es zu dem Unglück gekommen sein. Der Stein hat den Buben kurz vor dem Höhleneingang an der Brust getroffen, schilderte der Betriebsleiter der Seilbahn, Michael Rieder, im Gespräch mit der APA. Auf diesem Abschnitt ist der Weg sogar mit einer Lawinengalerie verbaut. “Der Stein ist von hoch oben über die Verbauung gefallen und hat den Buben unglücklich getroffen”, sagte Rieder. Der Stein sei etwa 30 Zentimeter groß und dürfte 300 Meter über dem Weg aus dem Felsen ausgebrochen sein. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich rund 200 Besucher in der Eishöhle. Die Eisriesenwelt wurde evakuiert und die Besucher in kleinen Gruppen zur Seilbahn geleitet, sagte Rieder. Die Eisriesenwelt im Tennengebirge gilt als größte Eishöhle der Welt. Zu Spitzenzeiten besuchen pro Tag bis zu 2.500 Menschen die Schauhöhle.

13-Jähriger durch Steinschlag vor Eisriesenwelt getötet

Das größte Fußball-Stadion in Deutschland wird ab Samstag zum Behandlungszentrum gegen das Coronavirus. Die Nordtribüne des Dortmunder Signal-Iduna-Parks wurde nach Angaben von Borussia Dortmund vom Verein und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) entsprechend umgebaut. Das Zentrum ist täglich von 12.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. “Unser Stadion ist das Aushängeschild der Stadt, für fast jeden in Dortmund und Umgebung ein Fixpunkt und durch seine technischen, infrastrukturellen und räumlichen Bedingungen der ideale Ort, um gerade jetzt Menschen aktiv zu helfen, die potenziell vom Corona-Virus infiziert sind bzw. über entsprechende Beschwerden wie Atemwegserkrankungen und Fieber klagen”, erklärten die Dortmunder Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Carsten Cramer in einer Mitteilung: “Es ist unsere Pflicht und unser Wunsch, alles in unserer Macht stehende dafür zu tun, dass diesen Menschen geholfen wird.”

Dortmund-Stadion wird zu Behandlungszentrum