Kaiser-Josef-Platz - Ideen aus Europa gesucht

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Wer liefert sie? Die beste Idee für den Kaiserjosefplatz. Europaweit wird nach dieser gesucht. Bis zu 7 Millionen Euro lässt sich die Stadt die Umgestaltung kosten. Der Startschuss erfolgte Dienstagabend.

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Am Dienstag ist in der Corona-Krise hierzulande ein weiterer Rückgang der aktiven Erkrankungen – die Infektionen mit SARS-CoV-2 abzüglich der Genesungen und der Todesfälle – verzeichnet worden. Den vierten Tag in Folge ist dieser signifikante Faktor in der 24-Stunden-Schau gesunken, diesmal um 3,4 Prozent auf 8.043 Fälle. Am vergangenen Freitag hatte es noch fast 9.000 aktive Erkrankungen gegeben.

Rückgang bei aktiven Erkrankungen um 3,4 Prozent

Trotz erster Erfolge im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus halten Australien und Neuseeland an den verhängten Ausgangs- und Reisebeschränkungen fest. Das Land sei noch “viele Wochen” davon entfernt, Auflagen wie etwa Abstandsregeln aufheben zu können, sagte Australiens Premierminister Scott Morrison am Dienstag. Geduld sei das Gebot der Stunde. Morrison verwies auf Länder wie Singapur und Südkorea, die nach ersten Erfolgen im Kampf gegen das Virus Reise- und andere Beschränkungen aufgehoben und dann eine zweite Infektionswelle erlebt hatten. In Australien ist die Zahl neuer Fälle deutlich zurückgegangen. Von Sonntag bis Montag wurden lediglich 63 Neuinfektionen registriert, der niedrigste Zuwachs seit einem Monat. Die Gesamtzahl der Fälle liegt bei rund 6.400 bei einer Bevölkerung von 25 Millionen. Neuseeland verzeichnete am Dienstag acht neue Fälle des Coronavirus, das ist der niedrigste Anstieg seit mehr als drei Wochen.

Australien und Neuseeland halten an Maßnahmen fest

Das lange Warten hat ein Ende. Denn im Alten Schlachthof sorgen die Musicalwaves aktuell wieder für Aufsehen. Nach der mehrmals ausverkauften Vorführung von Shrek im letzten Jahr, mischt diesmal eine fleischfressende Pflanze die Bühnen aus. Die Musicalwaves Wels präsentieren: den kleinen Horrorladen.

Wegen der stark steigenden Zahl von Coronafällen könnte nach Deutschland auch bald Österreich vor Reisen in Teile Nordspaniens warnen. Wie die Tageszeitung “Österreich” berichtete, sollen davon die Regionen Katalonien, Navarra und Aragon betroffen sein. Das Außenministerium erklärte dazu auf APA-Anfrage, dass derzeit “intensiv geprüft” werde, welche Schritte gesetzt werden. Eine Teil-Reisewarnung für das Land könnte noch diese Woche verkündet werden. Laut “Österreich” ist dann – wie bei der Rückeinreise nach Österreich aus anderen als Risikogebiet eingestuften Regionen bzw. Ländern – ein negativer Coronatest oder eine 14-tägige Heimquarantäne verpflichtend. Eine Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) gilt derzeit für zahlreiche Staaten, darunter die EU-Länder Portugal, Schweden, Bulgarien und Rumänien sowie die USA oder die Türkei. Für alle anderen EU-Staaten gilt nach wie vor der Reisehinweis der Stufe 4 (“Hohes Sicherheitsrisiko”), von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird abgeraten. Spanien zählt in Europa zu den am stärksten von der Coronakrise betroffenen Ländern. Laut Johns Hopkins Universität wurden bisher knapp 303.000 Coronafälle bestätigt, fast 29.000 Personen sind mit oder an dem Virus gestorben.

Reisewarnung für Teile Spaniens "intensiv geprüft"

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 30 Proben von konventionell hergestelltem Obst und Gemüse aus heimischen Supermärkten und Diskontern auf Pestizide und andere Chemikalien untersucht. Zehn Erzeugnisse waren unbelastet. “In einzelnen Produkten stießen wir auf nicht unerhebliche Mengen an Pestiziden bzw. Chlorverbindungen, beim Obst etwas mehr als beim Gemüse”, berichteten die Tester. Allerdings waren sämtliche Produkte verkehrsfähig, da die gesetzlichen Grenzwerte in keinem Fall überschritten wurden, ist im aktuellen “Konsument”-Magazin (August-Ausgabe) nachzulesen. Die Ergebnisse im Detail: Vier Obst und sechs Gemüseproben waren frei von Pestizidrückständen. Zwei weitere Obst- und drei Gemüseproben waren so gering belastet, dass dafür ebenfalls ein “sehr gut” vergeben wurde. In zwei Proben (Heidelbeeren und Kirschen) fanden sich hingegen so hohe Mengen, dass die Tester mit “nicht zufriedenstellend” bewerteten. Rückschlüsse, inwieweit bestimmte Obst- oder Gemüsesorten belastet sind, lasse der Test nicht zu, ebenso wenig die Herkunft: “In Nektarinen, Zucchini und Brokkoli aus Spanien waren keine Pestizidrückstände nachweisbar, spanische Heidelbeeren und Kirschen hingegen wiesen erhöhte Belastungen auf”. “Ein Nebenergebnis unserer Recherche war, dass Obst und Gemüse aus Ländern anderer Kontinente mittlerweile zum Standardrepertoire in heimischen Supermärkten gehört”, so das Fazit der Konsumentenschützer. Diese Stoffe wurden nachgewiesen Unter den laut VKI problematischen Pestiziden, die nachgewiesen wurden, waren das bienentoxische Lambda-Cyhalothrin und das für Säugetiere und Vögel hochgiftige Thiacloprid, etwa in Birnen aus Südafrika. Grapefruits aus Zypern wiesen u.a. Chlorpyrifos auf, der Stoff sei hochgiftig für Säugetiere, Vögel, Fische, andere Wasserorganismen und Bienen. Auch Formetanat, das u.a. gegen Spinnmilben eingesetzt wird, fand sich. In der EU ist der Wirkstoff grundsätzlich zugelassen, in Österreich in der Landwirtschaft verboten. Eine auf Obst und Gemüse basierte Ernährung sei für die Gesundheit trotzdem alternativlos, wurde betont. Abwaschen hilft nicht gegen Pestizide. Bei Blattsalaten lässt sich die Belastung unter Umständen verringern, indem man die äußeren Blätter entfernt. Auch das Schälen von Obst und Gemüse wird gelegentlich empfohlen. Damit werden aber auch viele Nährstoffe entfernt. “Zumindest etwas reduzieren lässt sich die Pestizidbelastung dadurch, dass man bei der Auswahl der Obst- und Gemüsesorten variiert”, raten die Konsumentenschützer. “Denn wie unser Test zeigt, sind nicht alle Produkte gleichermaßen belastet.” Am sichersten sei man mit Bio-Produkten. Diese seien, von seltenen Ausreißern abgesehen, in der Regel völlig frei von Pestiziden.

Pestizide in Obst und Gemüse: 6 von 30 Proben "auffällig"

Für die Rettung der Sommerspiele 2021 setzt IOC-Chef Thomas Bach alle Hoffnungen in die Improvisationskünste der japanischen Olympia-Macher. Von einer Vielzahl an Notfall-Szenarien sprach der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, bevor die Gastgeber am Freitag bei der ersten Online-Session in der Geschichte des IOC ihr Maßnahmenpaket für die verschobenen Spiele vorstellen wollen. Olympioniken in Quarantäne, extra gelockerte Einreisebestimmungen für Athleten und Funktionäre und ein umfassendes Hygienekonzept für ein aufs Minimum reduziertes Sportfest – so könnte der Corona-Plan aussehen. “Da gibt es sehr gute Fortschritte”, meinte Bach. Geisterspiele in leeren Arenen will man aber unbedingt vermeiden. “Olympische Spiele hinter verschlossenen Türen ist etwas, das wir nicht wollen”, sagte Bach in Lausanne nach Beratungen der IOC-Exekutive, die eigentlich kurz vor der ursprünglich für 24. Juli vorgesehenen Olympia-Eröffnung in Tokio stattfinden sollten. Doch auch nach der Verschiebung werden die Olympia-Macher die Zweifel an einer Austragung des weltgrößten Sportereignisses einfach nicht los. Einer jüngsten Umfrage zufolge glauben 77 Prozent der Japaner nicht, dass die Sommerspiele im kommenden Jahr wirklich in Tokio stattfinden können. Selbst wenn noch vor der nun für 23. Juli 2021 geplanten Eröffnung in Tokio ein Impfstoff gegen das Virus gefunden ist, bezweifeln Experten, dass die Folgen der Pandemie rechtzeitig bewältigt sind und die Sportwelt bereit für das Mega-Ereignis ist. “Wir haben viele Sorgen darüber gehört, ob Olympia und die Paralympics tatsächlich ausgetragen werden können, und auch Vorschläge, die Spiele abzusagen”, räumte der Präsident von Japans Olympischem Komitee, Yasuhiro Yamashita, ein. Ein Anstieg der täglichen Neuinfektionen vor allem in Tokio hatte zuletzt in Japan die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle geschürt. “Wir durchleben eine Situation, die niemand vorher erlebt hat, und wollen uns darauf konzentrieren, was wir jetzt zu tun haben”, sagte Yamashita. In kniffligen Verhandlungen haben die Gastgeber inzwischen wohl fast alle Wettkampfstätten auch für das kommende Jahr wieder sichern können. Offen war zuletzt noch, ob auch das olympische Dorf dann in vollem Umfang genutzt werden kann. Klar ist aber, dass die Verlegung die Japaner und auch das IOC hunderte Millionen Euro zusätzlich kosten wird. Deshalb drängen die Planer in Tokio auf massive Einsparungen bei Pomp und Programm. “Wir wollen, dass diese Spiele genügsame Spiele sind, die sich auf das Wesentliche, den Geist und die Botschaft dieser Olympischen Spiele konzentrieren”, betonte Bach. Wie das genau aussehen soll, daran arbeitet seit der Olympia-Verlegung Ende März eine Taskforce. Auf der 136. IOC-Session, die wegen der Pandemie statt als zeremonielles Hochamt in Tokio nun als Video-Konferenz angesetzt ist, werde es “einen vollständigen Bericht” zum Zwischenstand der Planungen geben, kündigte Bach an. Dass die für 2022 in Senegals Hauptstadt Dakar geplanten Olympischen Jugendspiele um vier Jahre auf 2026 verlegt wurden, sei kein Signal für ähnliche Überlegungen in Richtung Tokio, beteuerte Bach. Die Situation sei nicht vergleichbar. Immer wieder haben das IOC und die Gastgeber bekräftigt, dass eine weitere Verschiebung der Sommerspiele ausgeschlossen ist. Wenn auch 2021 wegen der Corona-Pandemie kein Olympia in Tokio möglich ist, sollen die Spiele abgesagt werden.

Tokio-Macher legen Rettungsplan vor