Kanadier fuhr für guten Zweck an einem Tag 12.600 Höhenmeter

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Kanadier fuhr für guten Zweck an einem Tag 12.600 Höhenmeter

Der Kanadier James Piccoli hat das in Corona-Zeiten auch unter Radprofis zu Trainingszwecken praktizierte Everesting (8.848 Höhenmeter an einem Anstieg/Tag) weit übertroffen. Der 28-Jährige absolvierte für einen guten Zweck in 14:40 Stunden Fahrzeit 12.600 Höhenmeter, dazu befuhr er den Mont Royal in Montreal 100 Mal, und sammelte über 15.000 Dollar an Spenden für Coronavirus-Schutzkleidung.

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Die kommenden Plenartage haben wieder einmal die Bewältigung der Coronakrise als Hauptthema. Aller Voraussicht nach weist der Nationalrat Gemeinden und Ländern finanzielle Hilfen zu. Ebenfalls unterstützt werden sollen selbstständige Künstler. Ob schon Ausflüsse der Regierungsklausur in Anträge fließen, war vorerst unklar. Angestoßen wird die Plenarwoche am Mittwoch mit zwei “Aktuellen Stunden”. Die erste davon dreht sich auf SPÖ-Initiative um die AUA-Rettung, die zweite auf Wunsch der Freiheitlichen ums EU-Budget bzw. um den “EU-Finanzierungswahnsinn”, wie es die FPÖ nennt. Geld frei gemacht wird für die seit Monaten lautstark klagenden Künstler. 90 Millionen werden am Mittwoch vom Nationalrat in einem Fonds zur Verfügung gestellt, um Abfederungen für den Einnahmenausfall in der Coronakrise vorzunehmen. Nicht minder vehement drängen die Länder und Gemeinden darauf, dass ihnen Zusatzausgaben abgegolten werden. Die Länder dürfen sich darauf freuen, dass die Aufwendungen für Schutzausrüstungen und Barackenspitälern co-finanziert werden. Den Gemeinden soll bis zu eine Milliarde an Investitionshilfen angeboten werden, wobei sich der Bund bis zu 50 Prozent an den jeweiligen Projekten finanziell beteiligen kann. Zudem werden diverse Fristen verlängert, etwa der erleichterte Zugang zu Unterhaltsvorschüssen. Verlängert wird auch der Anspruch auf Kompensation von Verdienstentgang wegen behördlicher Maßnahmen zur Eindämmung der Coronakrise. Ebenfalls erstreckt wird die Frist bezüglich der Ausnahme des Mund-Nasen-Schutzes von den Vorschriften des Medizinproduktegesetzes. All das geschieht am Donnerstag, der gleich zu Beginn als weiteren Höhepunkt eine Fragestunde mit Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) aufweist. Dass wegen Corona einiges im Parlament liegen geblieben ist, sieht man an der Zahl der Rechnungshof-Berichte, die abzuarbeiten sind. Nicht weniger als elf Prüfergebnisse werden am Mittwoch debattiert.

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Im Handel zeichnet sich der nächste Konflikt ab. Zuerst war es der Streit über den Verkauf von Bekleidung, Kinderspielzeug oder Gartenmöbel im Lebensmittelhandel, der Fachhändler erboste. Nun ärgert sich der Möbelkonzern XXXLutz über eine Bevorzugung der Bau- und Gartenmärkte. Diese dürfen ab 14. April wieder aufsperren, der Möbelhandel erst ab 2. Mai.

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Über eine Milliarde Menschen haben in Indien den Sonntag bei einer landesweiten Ausgangssperre zu Hause verbracht. Premierminister Narendra Modi hatte angesichts der Corona-Krise für das Land eine auf 14 Stunden begrenzte Ausgangssperre von 7 bis 21 Uhr ausgerufen. Zugleich sollte die Zeit genutzt werden, Indiens Kapazitäten im Kampf gegen die Pandemie besser einzuschätzen. In Indien sind aktuell 315 Menschen an dem Virus erkrankt, vier Personen sind bisher daran gestorben.

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Die neue Partei des früheren FPÖ-Obmanns und Vizekanzlers Heinz-Christian Strache – das “Team HC Strache” – hat genügend Unterschriften, um in allen Wahlkreisen und Bezirken antreten zu können. Das teilte er via Facebook mit. Andere sind noch fleißig beim Sammeln der nötigen Unterstützungserklärungen. Sie haben noch genau eine Woche Zeit. Das Strache-Team musste um Unterschriften bitten, obwohl die Neo-Partei bereits im Gemeinderat vertreten ist. Ende 2019 waren drei Mandatare aus der FPÖ-Fraktion ausgetreten und hatten die damals noch unter “Allianz für Österreich” (DAÖ) firmierende Fraktion gegründet. Alle Gruppierungen, die 2015 nicht die Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug ins Stadtparlament geschafft haben bzw. heuer erstmals antreten, müssen jedoch für einen Antritt Unterschriften sammeln. Auf Landesebene benötigt man pro Wahlkreis 100, auf Bezirksebene je Bezirk 50. Will eine Partei für den Landtag (18 Wahlkreise) und für alle Bezirksvertretungen (23 Wahlkreise) kandidieren, braucht sie somit insgesamt 2.950 Unterschriften. Aktuell ist hier etwa auch die neue Liste Links aktiv. Laut Facebook fehlen ihr noch einige wenige Unterstützungserklärungen in der Inneren Stadt, in Liesing und in Döbling. Der Liste SÖZ (Soziales Österreich der Zukunft) fehlen noch “ein paar” Unterschriften in einigen Bezirken, teilte man dort zuletzt mit. Als Spitzenkandidatin geht die Ex-Nationalratsabgeordnete der Liste Jetzt, Martha Bißmann, ins Rennen. Antreten möchte auch Robert Marschall, der mit der EU-Austrittspartei bereits seit Jahren politische Ambitionen verfolgt, mit seiner Liste “Mein Wien”. Auch die Gruppierung “Artikel Eins”, die Liste “Volt”, die Piratenpartei und die Bierpartei hegen entsprechende Ambitionen. Die Kleinstpartei “Wandel” tritt, wie sie auf der Homepage mitteilt, bei der BV-Wahl in Neubau an. Die Liste hat zuletzt ordentlich an Präsenz gewonnen. Sie hatte via Sachverhaltsdarstellung die Debatte um den Wohnsitz von Heinz-Christian Strache angezettelt – die Wahlbehörde prüft nun, ob der Ex-FPÖ-Chef überhaupt in Wien kandidieren darf. Eine maßgebliche Rolle werden die kleineren Listen in der Wiener Kommunalpolitik aber wohl auch künftig nicht spielen. Diese Rolle fällt anderen zu: Eine aktuelle Umfrage von Research Affairs im Auftrag der Tageszeitung “Österreich” sieht etwa die SPÖ mit Bürgermeister Michael Ludwig im Aufwärtstrend. Sie soll mit 39 Prozent bereits wieder in etwa beim Wahlergebnis von 2015 sein. Die ÖVP wird mit 22 Prozent ausgewiesen, die Grünen mit 14. Die FPÖ kommt demnach nur mehr auf 10 Prozent, die NEOS auf 8. Strache würde zumindest laut dieser Prognose ein Sitz im Gemeinderat verwehrt bleiben. Er erreicht hier 4 Prozent, die Hürde für einen Einzug in den Wiener Landtag beträgt jedoch 5 Prozent.

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