Katholische Kirche hebt 10-Quadratmeter-Regel auf

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Katholische Kirche hebt 10-Quadratmeter-Regel auf

Die römisch-katholische Bischofskonferenz hat die Regeln für Gottesdienste wegen der Coronapandemie gelockert. Ab Freitag gilt die 10-Quadratmeter-Regel pro Gottesdienstteilnehmer in geschlossenen Räumen nicht mehr, vermeldete “Kathpress” am Donnerstag. Ab dann sind auch mehr Teilnehmer bei Taufen, Trauungen und Begräbnissen erlaubt.

Die neue Rahmenordnung der Bischofskonferenz ersetzt die bisherigen Richtlinien für Gottesdienste. Dem vorausgegangen war die am Mittwoch veröffentlichte Verordnung des Gesundheitsministeriums, die weitere Lockerungen für öffentliche Gottesdienste und das religiöse Leben mit sich bringt. Die Änderungen betreffen das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes und die Teilnehmerzahlen bei Hochzeiten und Begräbnissen, die deutlich erhöht werden.

Die römisch-katholische Bischofskonferenz hat die Regeln für Gottesdienste wegen der Coronapandemie gelockert. Ab Freitag gilt die 10-Quadratmeter-Regel pro Gottesdienstteilnehmer in geschlossenen Räumen nicht mehr, vermeldete “Kathpress” am Donnerstag. Ab dann sind auch mehr Teilnehmer bei Taufen, Trauungen und Begräbnissen erlaubt.

Die neue Rahmenordnung der Bischofskonferenz ersetzt die bisherigen Richtlinien für Gottesdienste. Dem vorausgegangen war die am Mittwoch veröffentlichte Verordnung des Gesundheitsministeriums, die weitere Lockerungen für öffentliche Gottesdienste und das religiöse Leben mit sich bringt. Die Änderungen betreffen das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes und die Teilnehmerzahlen bei Hochzeiten und Begräbnissen, die deutlich erhöht werden.

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Historisches Votum im US-Kongress für Washington D.C.

Ein Aktionsplan mit 17 konkreten Maßnahmen gegen eine zweite Corona-Welle hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Freitag bei einem Medientermin angekündigt. Eckpfeiler sind ein Ampelsystem und eine Corona-Kommission aus Fachexperten. Bereits im Ministerrat Ende Juli sollen Teile davon verankert werden. Mehr Personal und schnellere Testungen sind die weiteren Schritte. Das Ampelsystem soll sich von jenem in Deutschland unterscheiden, das bedeutet keine “Einpunkte-Entscheidung”. Es soll aus vier Indikatoren bestehen: Spitalskapazitäten, dem prozentuellen Anteil an positiven Tests, den täglichen Steigerungen und Clusteranalysen. “Entscheidend ist, woher der Cluster kommt”, so Anschober. Leitlinien für die Ampel sollen bis auf Bezirksebene gelten, wobei der Einwand von Wien verständlich sei, dass es von “Bezirk zu Bezirk” nicht geht. “Jetzt im Sommer ist die Phase der Stabilisierung nach den Öffnungsschritten”, so Anschober, dass es zu regionalen Ausbrüchen kommt, wäre dabei immer zu erwarten gewesen. Die gegenwärtige Lage in Österreich ist für den Ressortleiter eine zweigeteilte mit drei Bundesländern mit Clustern, nämlich Oberösterreich mit 60, Wien mit 57 und Niederösterreich mit 38 neuen Fällen innerhalb von 24 Stunden, “und dann haben wir den Rest Österreichs mit null bis einem neuen Fall”. Am Freitag gab es insgesamt 1.393 aktive Fälle. In den vergangenen 24 Stunden kamen österreichweit 169 Neuinfektionen hinzu. Auch die Zahl der Personen in Spitalsbehandlung stieg wieder – 99 Menschen befanden sich am Freitag aufgrund einer Covid-19-Infektion im Krankenhaus, davon mussten elf auf der Intensivstation behandelt werden. 711 Personen sind bisher in Österreich an den Folgen des Coronavirus gestorben. Bisher gab es 19.439 positive Testergebnisse, 17.335 Menschen sind wieder genesen, geht aus den Zahlen des Innenministeriums hervor. Elisabeth Puchhammer-Stöckl, Wissenschafterin vom Zentrum für Virologie der MedUni Wien, verwies auf das Surveillance-System, das nicht nur die Entwicklung bei SARS-CoV-2 beobachtet, sondern auch den gewöhnlichen Rhinovirus, verantwortlich für Schnupfen: “Sei drei Wochen beobachtet man, dass die Kommunikationswege über Tropfeninfektionen wieder intensiver werden”, dieser Aspekt zeige eine gewisse Sorglosigkeit bei Übertragungswegen, die auch Corona betreffen. “Das Risikobewusstsein steigt wieder”, stellte Anschober angesichts der neuen, regionalen Anstiege fest. “Sobald wir bundesweit nur einen Ansatz haben, werden wir auch zu bundesweiten Maßnahmen übergehen”, so der Minister – und dann könnte auch kurzfristig die Maskenpflicht wieder Thema sein. Innerhalb von 24 Stunden würde diese bei Notwendigkeit wieder gelten, “manche könnten überrascht sein, wie schnell das gehen könnte”, sagte der Gesundheitsminister. Damit dies und eine Situation wie im April jedoch verhindert wird, gibt es den besagten Aktionsplan, der beschleunigte Testungen vorsieht: 48 Stunden ist die Zeitdauer, die maximal vergehen soll, ab der Information an die Hotline 1450. Geregelt werden soll dies per Erlass, sagte Anschober. Zudem soll die Hotline 1450 reformiert werden, mehr Personal und eine niederschwelliger Ansatz ist vorgesehen. Das Bundesheer im Einsatz gegen Corona soll in Österreich jedenfalls nicht der Normalzustand werden, aber Anschober ist gegenwärtig “durchaus froh, dass Assistenzeinsatz da ist, wie jetzt in Kärnten”. Was die Rolle der Polizei betrifft, so sei dies “ein Unterstützungsangebot, dass okay ist”, entscheiden würden jedoch die Bundesländer. Eine Novelle zum Epidemiegesetz soll der Exekutive ermöglichen, künftig auch Krankheitssymptome erheben – ein Veto des Bundesrats durch die Oppositionsparteien droht jedoch. Bei den Testungen liege man derzeit “in einer Größenordnung, wie wir sie noch nicht hatten”. So wurden in den vergangenen Tagen immer “knapp über knapp unter 10.000 Tests durchgeführt”. Ende März hatte der Gesundheitsminister 15.000 bis 17.000 Tests täglich als Ziel vorgegeben, davon ist Österreich weiterhin deutlich entfernt.

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