Katzen können sich mit Covid-19 infizieren, Hunde eher nicht

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Katzen können sich mit Covid-19 infizieren, Hunde eher nicht

Katzen können sich einer Studie zufolge mit dem neuartigen Coronavirus infizieren. Ebenso gilt dies für Frettchen, heißt es in der vom Wissenschaftsmagazin “Science” veröffentlichten Untersuchung. Bei Hunden, Schweinen, Hühnern und Enten sei es dagegen eher unwahrscheinlich, dass sie sich ansteckten.

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Dr. Andreas Rabl (Bürgermeister Wels) im Gespräch.

Durch die Coronavirus-Pandemie sind in Europa bereits mehr als 120.000 Menschen gestorben. Damit bleibt Europa der am schwersten betroffene Kontinent. Die meisten Todesfälle gab es in Italien mit 25.969, Spanien mit 22.902 und Frankreich mit 22.245. Danach folgt Großbritannien mit 19.506 Toten. Insgesamt gab es in Europa nach den Behördenangaben 1,344.172 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Weltweit starben mindestens 197.303 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19, die durch das Coronavirus ausgelöst wird. Die USA bleiben das Land mit den weltweit meisten Todesopfern. Dort starben nach jüngsten Angaben fast 52.000 Menschen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung.

Europa: Mehr als 120.000 Corona-Tote

Die zweite Regierungsklausur von Türkis-Grün ist geschlagen und sie hat einen “großen Wumms” geboren, wenn es nach Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) geht. Tatsächlich klingt die Zahl von 19 zusätzlichen Milliarden für Corona-Maßnahmen beeindruckend. Die meisten Projekte dazu waren freilich schon in den Tagen davor öffentlich dargestellt worden, der Neuigkeitswert entsprechend gering. Über zwei Tage hatte sich die Klausur gezogen, die angesichts der Coronakrise so bescheiden wie möglich im Bundeskanzleramt abgewickelt wurde. Hauptdarsteller waren jene Minister, die sich der Bekämpfung der Pandemie-bedingten Wirtschaftskrise kraft ihres Amtes an vorderster Front widmen sollen – also logischerweise der Finanzminister und die Wirtschaftsministerin sowie die Infrastrukturministerin, damit die Grünen in Person von Leonore Gewessler auch den ihnen besonders wichtigen Fokus auf die Klimawende legen konnten. Sie durfte etwa von zwei Klimaschutzmilliarden berichten, die am Weg seien, neu war dabei vor allem, dass im Kampf gegen die Wegwerf-Gesellschaft die Mehrwertsteuer auf Reparaturen gesenkt wird. Für ihre Lobby einiges mit hatte am Dienstag auch Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP), nämlich ein für die auch borkenkäfergeplagte Forstwirtschaft mit 350 Millionen prall gefülltes Paket. Die Absenkung des Anrechnungsprozentsatzes beim fiktiven Ausgedinge von 13 auf 10 Prozent wiederum erhöht die jährliche Pension der Bauern um im Schnitt 450 Euro. Die Maßnahme gilt übrigens unbefristet. Das ist auch bei einem der Prestigeprojekte von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) so, der degressiven Abschreibung. Der Satz beträgt den Plänen zufolge im ersten Jahr 30 Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungskosten und in den Folgejahren 30 Prozent des jeweiligen Restbuchwerts. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) wiederum freute sich besonders über die bereits am Wochenende avisierte Investitionsprämie, auch wenn es letztlich bei maximal 14 Prozent bleibt – und auch dieses Höchstmaß kommt nur dann zur Anwendung, wenn in Digitalisierung, Ökologisierung oder Life Science investiert wird. Ansonsten gibt es nur sieben Prozent. Ursprünglich waren in Ausnahmefällen sogar 20 Prozent angedacht gewesen. Bereits gearbeitet wird an einer Wirtschaftsinvestitionsbank. Diese soll Mittel von der Europäischen Investitionsbank abrufen und Haftungen von bis zu 500 Millionen übernehmen. Schramböck sieht hier ein Potenzial von 25.000 Wohnungen. Einen Happen der Regierungsklausur hat sich die Koalition für den Tag danach aufgehoben. Am Mittwoch soll erst erläutert werden, wie die Digitalisierungsoffensive an Schulen genau aussehen soll. Die Reaktionen auf die Ergebnisse der Klausur waren erwartbar. Die Vertreter der Landwirtschaft und der Industrie jubelten, die Caritas war enttäuscht und die Opposition voll des Tadels. Für die SPÖ ist das Gebotene zu wenig, verlangte doch Parteichefin Pamela Rendi-Wagner einmal mehr eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes. Die FPÖ vermisst ein Gesamtkonzept und hätte gerne einen Tausender für jeden Österreicher und die NEOS wandten sich gegen “verzweifelten Spendieraktionismus”. Klar ist, billig wird das ganze auch ohne die Erfüllung der diversesten Zusatzwünsche nicht, gesamt sollen bereits 50 Milliarden zur Bekämpfung der Krise verplant sein. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) geht davon aus, dass die Schuldenquote in Österreich heuer auf über 90 Prozent steigen wird.

Regierung legt 19 Milliarden Euro bei Coronahilfen drauf

Die USA fassen ein mögliches Einfrieren ihrer Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Auge. Seine Regierung werde prüfen, ob die Zahlungen gestoppt werden sollen, kündigte Präsident Donald Trump am Dienstag in Washington während eines Briefings zur Coronavirus-Pandemie an. Der US-Präsident wirft der WHO schwere Fehler in ihrer Reaktion auf die Ausbreitung des Virus vor. Trump hatte es zu Beginn des Briefings sogar so dargestellt, als wäre die Suspendierung der Zahlungen an die WHO bereits beschlossene Sache. “Wir werden Gelder stoppen, die für die WHO ausgegeben werden”, sagte er. Nur wenig später schränkte er diese Aussage aber ein: “Ich sage nicht, dass wir es tun werden”, sagte er. “Die WHO hat es wirklich vergeigt”, schrieb er. Die Organisation werde zwar größtenteils von den USA finanziert, sei aber “China-zentrisch”.

Trump: "Die WHO hat es wirklich vergeigt"

Hollywoodstar Javier Bardem sieht in Therapie-Sitzungen eine gute Möglichkeit, sich auf Rollen vorzubereiten. Er gehe regelmäßig zum Therapeuten, sagte der 51-Jährige den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. “Das ist ein psychisches Fitnesstraining.” In den Sitzungen hole er seine Erinnerungen und Emotionen aus den Tiefen seines Bewusstseins, sagte der Spanier weiter. “Und wenn ich dann etwas davon für mein Spiel brauche, hole ich das hervor.” Dadurch sei er auch “mehr oder weniger” im Einklang mit sich selbst. Als sein schauspielerisches Vorbild nannte der Oscar-Gewinner seinen Kollegen Daniel Day-Lewis. “Der verwandelt sich Monate lang ohne Unterbrechung in seine Charaktere. Wenn ich das tun würde, würde ich verrückt werden.”

Javier Bardem sieht Therapie als gute Rollen-Vorbereitung

Pamela Rendi-Wagner wird die SPÖ in die nächste Nationalratswahl führen – zumindest wenn es nach Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer geht. Sollte die Bundesparteichefin beim Bundesparteitag im kommenden Jahr erneut zur Vorsitzenden gewählt werden, müsse dies “selbstverständlich” auch die Spitzenkandidatur bei der Nationalratswahl im Jahr 2024 bedeuten, erklärte Dornauer im APA-Sommerinterview. Eine prozentuelle Latte für die Wahl zur Vorsitzenden im kommenden Jahr wollte Dornauer Rendi-Wagner nicht legen: “Ob es 80 Prozent oder 95 Prozent sein werden, spielt eigentlich keine Rolle und wird überbewertet”. Er gehe davon aus, dass die Vorsitzende ein “tadelloses Ergebnis” einfahren werde. Er sei davon überzeugt, dass Rendi-Wagner wiedergewählt wird, “weil ich auch keinen anderen sehe”. “Die Parteichefin sitzt fester im Sattel denn je. Wo sie auch hinkommt, kommt sie an”, zollte Dornauer, der Bundesparteichefin in der Vergangenheit mitunter kritisch verbunden, Lob. “Ich bin in engem Austausch mit ihr. Ich kenne ihre Vorstellungen, ich kenne ihre Energie. Ich weiß, dass diese Frau das kann und will”, meinte Tirols oberster Roter in Hinblick auf die nächste Nationalratswahl. Wäre dies anders, wäre Rendi-Wagner “schon selber so gescheit” zu erkennen, dass man nicht vom Fleck komme – und würde selbst eine entsprechende Entscheidung fällen. Die wiederholten Querschüsse von Burgenlands SPÖ-Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil, der Rendi-Wagner unter anderem ausgerichtet hatte, dass die SPÖ bei der nächsten Nationalratswahl von jenem Politiker angeführt werden sollte, der die besten Umfragewerte hat, sah Dornauer indes nicht als das Lostreten einer Personaldebatte. Dieser habe lediglich eine inhaltliche Debatte anstoßen wollen: “Doskozil ist ein Profi und mein Freund. Er hat zum Ausdruck gebracht, dass man noch schärfere Akzente einer linken Politik setzen soll – etwa in Hinblick auf den Mindestlohn und die Anstellung pflegender Angehöriger”. Auf die Frage, ob “Freund” Doskozil nicht auch ein möglicher Nationalratswahl-Spitzenkandidat wäre, meinte Dornauer in Bezug auf den Skandal um die Commerzialbank Mattersburg: “Der Hans-Peter hat gesagt, er bleibt im Burgenland. Und das Burgenland braucht den Hans-Peter mehr denn je. Er kämpft wie ein Löwe”. Das Ziel für die Bundespartei bei der kommenden Wahl müsse die Wiedererlangung des Führungsanspruches und eine rot-türkise Koalition sein: “Ich bin im Herzen ein Großkoalitionär”. Eine mögliche Koalition mit der FPÖ schloss Dornauer wegen des derzeitigen blauen Zustandes aus. Landespolitisch schoss sich Dornauer weiter auf das Corona-Krisenmanagement des Landes ein. Er bleibe bei seiner politischen Beurteilung, dass es “Fehlentscheidungen und Fehleinschätzungen” gegeben habe. “Ich war der Erste, der Kritik geübt hat”, sah sich Dornauer in der oppositionellen Vorreiterrolle. Sollte im Bericht der installierten Expertenkommission herauskommen, dass es “unter der Ägide von Landeshauptmann Günther Platter zu Fehleinschätzungen von Dingen gekommen ist, die man wissen hätte müssen”, müsse es politische Konsequenzen geben. Es sei ein Fehler gewesen, dass im Einsatzstab nicht früher “Epidemiologen, Infektiologen und Virologen” eingesetzt wurden. Der Bund wiederum habe das “katastrophale Ausreisemanagement” aus den Corona-Hot-Spots zu verantworten. Im Land müsse es jedenfalls einen Sonderlandtag geben, im Bund werde die SPÖ weiter auf einen Corona-Untersuchungsausschuss drängen, kündigte der Tiroler SPÖ-Chef an. Trotz einiger Turbulenzen glaubte der 37-Jährige an ein Weiterbestehen der schwarz-grünen Landeskoalition bis zur Landtagswahl 2023. Ein mitunter kolportierter “fliegender Wechsel” zu Schwarz-Rot komme nicht in Frage. Deklariertes Ziel für die Landtagswahl sei zum einen ein prozentueller Zugewinn von den momentanen 17,25 Prozent aus. An dem wolle er sich auch messen lassen. Zum anderen laute das Ziel auf eine rote Regierungsbeteiligung – also Schwarz-Rot. Letzteres sei “realpolitisch” wahrscheinlich, wenngleich: “Der Tiroler ÖVP würde es gut tun, nach 70 Jahren Arbeit in Pension zu gehen”. Auf einen “Landeshauptmann Dornauer” wolle er es “im Jahr 2020 aber nicht zuspitzen”. Mit ÖVP-Landeshauptmann Platter habe er jedenfalls ein gutes Einvernehmen und könne sich eine Regierungszusammenarbeit vorstellen: “Ich kann mit dem Menschen Günther Platter”. Seine mittel- und langfristige Zukunft sah Dornauer weiter in Tirol – “Solange die Partei mich will”. Dies gelte auch im Falle eines enttäuschenden Abschneidens bei der Wahl und einer erneuten Landung auf der Oppositionsbank. Im Jahr 2022 werde er jedenfalls als “Titelverteidiger” ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Sellrain gehen. Und daraufhin “gestärkt” und “mit Erdung” in die Landtagswahl.

Dornauer für Rendi-Wagner-Spitzenkandidatur bei NR-Wahl