Kein Essen und Trinken im Flieger

Merken
Kein Essen und Trinken im Flieger

Wenn Flugpassagiere in der Kabine künftig alle Masken tragen müssen, wird die Bewirtung schwierig. Ob und wie dann Getränke und Mahlzeiten serviert werden können, werde intensiv diskutiert, sagte der Generaldirektor des Dachverbands der Fluggesellschaften (IATA), Alexandre de Juniac, am Mittwoch in Genf. “Es werden Lösungen diskutiert, zum Beispiel, dass nichts serviert wird”, sagte de Juniac.

Auf längeren Flügen sei das schwierig. Dort werde überlegt, nur vorher ganz verpackte Mahlzeiten auszugeben, um das Risiko von Ansteckungen bei der Essensausgabe zu reduzieren.

Der Dachverband drängt auf eine schnelle Einigung auf Sicherheitskonzepte, um den Flugbetrieb wieder starten zu können. Bis Ende des Monats dürften Lösungen auf dem Tisch liegen, sagte de Junaic.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Tausende Demonstrantinnen und Demonstranten haben in Frankreich gegen zwei umstrittene Minister der neuen Regierung protestiert. In Paris und anderen Städten des Landes machten sie ihrem Unmut über die Ernennung von Innenminister Gérald Darmanin und Justizminister Eric Dupond-Moretti Luft, wie AFP-Reporter berichteten. Darmanin steht unter Vergewaltigungs-Verdacht. Dupond-Moretti hat Feministinnen mit seiner Kritik an der #MeToo-Bewegung gegen sich aufgebracht. “Wir sind hier, um den Rücktritt eines Teils der Regierung zu verlangen”, sagte eine Demonstrantin in Toulouse. Die Nominierung der beiden Minister sei für alle Vergewaltigungsopfer ein Schlag ins Gesicht. Auf den Protestbannern waren Parolen zu lesen wie “Vergewaltiger ins Gefängnis, nicht in die Regierung”. Auch in Saint-Etienne, Nantes, Grenoble, Bordeaux und Lyon folgten Hunderte dem Protestaufruf feministischer Gruppen. Die Justiz ermittelt gegen den 37-jährigen Darmanin, da ihm eine frühere Prostituierte Vergewaltigung vorwirft. Der Innenminister selbst bestreitet die Vorwürfe, die sich auf einen Vorfall im Jahr 2009 beziehen.

Demonstrationen für Rücktritt von Frankreichs Innenminister

Von diesem Beschluss berichteten lokale Medien nach einem Verbandstreffen mit allen Clubs der beiden höchsten Spielklassen am Dienstag. Demnach besteht die Hoffnung, dass der Trainingsbetrieb Mitte Mai wieder aufgenommen werden kann – einer Zustimmung der Regierung vorausgesetzt.

Niederlande planen Ligastart mit Geisterspielen am 19. Juni

Der Fußball-Weltverband FIFA hat zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO die Kampagne “Kick out Coronavirus” gestartet! Mit einem Video in mehreren Sprachen wollen Fußball-Stars wie Lionel Messi ein Bewusstsein für fünf wichtige Handlungsweisen im Kampf gegen das Virus erzeugen. In dem Video-Clip weisen sie darauf hin, worauf es wirklich ankommt: Händewaschen mit Seife oder Desinfektionsmittel, in den Ellbogen niesen oder husten, nicht in die Augen, Nase oder Mund fassen, Abstand halten und insbesondere bei Unwohlsein zu Hause bleiben.

FIFA und WHO starten Kampagne "Kick out Coronavirus"

Am 31. Mai endet die Amtszeit von Christian Köberl als Generaldirektor des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien. Sein Vertrag wurde von der mittlerweile zurückgetretenen Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) nicht mehr verlängert – sehr zur Enttäuschung Köberls, der im APA-Interview kein gutes Wort über den Bestellvorgang hat und auch sonst nicht mit Kritik an der Kulturpolitik spart.

NHM-Chef Köberl kritisiert Lunaceks Personalentscheidungen

Das US-Militär hat einen verlassenen Bus aus der Wildnis Alaskas geholt, der durch den Bestseller und Kultfilm “Into The Wild” berühmt geworden war und jahrelang Abenteurer in die verlassene Gegend gelockt hatte. Wie die Naturschutzbehörde des US-Bundesstaats mitteilte, schickte die Nationalgarde am Donnerstag einen Hubschrauber, der den kaputten Bus aus dem Denali-Nationalpark abtransportierte. Das US-Militär hat einen verlassenen Bus aus der Wildnis Alaskas geholt, der durch den Bestseller und Kultfilm “Into The Wild” berühmt geworden war und jahrelang Abenteurer in die verlassene Gegend gelockt hatte. Wie die Naturschutzbehörde des US-Bundesstaats mitteilte, schickte die Nationalgarde am Donnerstag einen Hubschrauber, der den kaputten Bus aus dem Denali-Nationalpark abtransportierte. Der sogenannte Magic Bus war durch das Buch “Into the Wild” von Jon Krakauer aus dem Jahr 1996 und den gleichnamigen Film von Sean Penn von 2007 weltberühmt geworden. Beide erzählen die Geschichte des Aussteigers Chris McCandless, der im Sommer 1992 in dem verlassenen Bus aus den 40er Jahren gelebt hatte und nach 114 Tagen in der Wildnis verhungert war. Der Bus, der verrostet am Ende eines einsamen Wanderwegs stand, entwickelte sich daraufhin zu einem beliebten Ziel von Abenteurern, von denen einige verunglückten oder aus der Wildnis gerettet werden mussten. 2010 und 2019 waren zwei Touristen aus der Schweiz und Belarus auf dem Weg zu dem Bus ertrunken. Zwischen 2009 und 2017 gab es nach Angaben der Naturschutzbehörde zudem 15 Such- und Rettungsaktionen im Zusammenhang mit dem Bus-Wrack. Zuletzt mussten im Februar fünf Italiener gerettet werden, die auf dem Rückweg vom Magic Bus waren. Dem wollten Alaskas Behörden nun ein Ende setzen: Nach sorgfältiger Prüfung und Abwägung verschiedener Alternativen habe die Naturschutzbehörde entschieden, den Bus aus der Wildnis zu entfernen, sagte Behördenleiter Corri Feige. Der Bus soll nun an einem sicheren Ort aufbewahrt werden, bis die Behörden entschieden haben, was damit passieren soll.

US-Militär holte Bus von "Into The Wild" aus der Wildnis

Wegen der zunehmenden Zahl von Coronavirus-Infektionsfällen ist es zu einer Knappheit an Arzneimitteln in Italien gekommen. Dies berichtete die italienische Medikamentenbehörde AIFA auf ihrer Webseite. Die Behörde sei in Kontakt mit Pharmakonzernen, um die Engpässe zu beheben. Sorge herrscht auch wegen zunehmenden Mangels an Sanitätern.

Italien bemängelt Medikamenten-Knappheit