Keine Lockerungen vor Ostern

Merken
Keine Lockerungen vor Ostern

Vor Ostern wird es wohl zu keinen Lockerungen des Corona-Lockdowns kommen. Das verkündete Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in einem Pressestatement im Anschluss an den Corona-Gipfel, der im Kanzleramt stattgefunden hatte. Gasthäuser und Restaurants bleiben also ebenso weiter geschlossen wie Hotels (für Urlauber), Kulturbetriebe und Freizeiteinrichtungen.

Vor einer Woche habe man “vorsichtige Öffnungsschritte” gesetzt, nun habe man beraten. Es gebe “nach wie vor eine stabile Infektionslage” im Land, man habe jedoch mit Virus-Mutationen zu kämpfen. Weil die Situation deshalb weiterhin “nicht berechenbar” sei, werde man erst in zwei Wochen am 1. März erneut über Öffnungsschritte beraten. “Derzeit wären weitere Öffnungsschritte nicht möglich, aktuell gehen wir davon aus, dass diese in der Zeit rund um Ostern möglich werden.” Über Details wolle man in zwei Wochen beraten. Zudem: Wenn mehr Menschen der “vulnerablen Gruppe” geimpft seien, könne man auch höhere Infektionszahlen “ertragen”, so der Kanzler auf die Frage, warum kein genauer Wert für Öffnungen genannt wird.

Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sei es nach den jüngsten Lockerungen zu früh, um zu sagen, ob sich diese auf das Infektionsgeschehen auswirken. Mit vielen Tests und Vorsichtsmaßnahmen hoffe man nun, “bis Ostern gut durchzukommen”. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) zeigte sich überzeugt, dass besseres Wetter schrittweise Öffnungen erleichtern werde. Und er betonte die Wichtigkeit von verfügbaren Tests. Ihm habe das gezeigt: “Die Österreicherin, der Österreicher braucht so ein kleines Stubserl, damit er wieder zum Friseur gehen darf.”

“Es wird keine Verschärfungen geben, das ist die gute Nachricht, aber es wird auch keine weiteren Lockerungen geben”, mit diesen Worten hatte der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) Montagmittag das Bundeskanzleramt betreten. Bei der Pressekonferenz betonte auch er die Ungewissheit, was die Auswirkungen der Öffnungsschritte betrifft. Ihn stimme jedoch die große Zahl an Tests zuversichtlich. Diese habe ihm gezeigt: “Die Österreicherin, der Österreicher braucht so ein kleines Stubserl, damit er wieder zum Friseur gehen darf.”

Gleichzeitig sprach er sich im Vorfeld gegen die Nennung eines konkreten Datums für die Öffnung aus. “Wir werden frühestens in einer Woche wissen, wie sich die vor einer Woche gemachten Öffnungsschritte und die Virusmutationen auswirken.” Schützenhöfer, der aktueller Vorsitzender der LH-Konferenz ist, äußerte Verständnis dafür, dass die Betroffenen “Perspektiven brauchen, aber ich bin dagegen jetzt schon einen Zeitpunkt zu nennen.

Kaiser will Perspektiven

Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) sprach sich vor den Beratungen ebenfalls gegen weitere Öffnungen abseits des Handels und der Schulen aus, er forderte aber sehr wohl “Perspektiven und konkrete Zeiträume” für die Betroffenen. Er wünscht sich zudem, dass man nicht nur auf die Inzidenz schaue, dann das große Ziel, die älteren und vulnerablen zu schützen, werde immer mehr erreicht. Man müsse daher bei den Maßnahmen nicht nur abwägen, “was sie schützen, sondern auch, was sie zerstören”. Als Beispiel für mögliche baldige Lockerungen nannte er das Trainieren in Sportvereinen.

Die türkis-grüne Bundesregierung berät am heutigen Montag den ganzen Tag mit Experten aus Medizin und Wissenschaft sowie mit Vertretern der Länder und Parlamentsparteien über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Die Gespräche im Bundeskanzleramt haben am Vormittag begonnen. Als Erstes wurde mit Medizinern (Virologen, Infektiologe, Epidemiologen und Vertreter des Impfgremiums) sowie Komplexitätsforschern beraten. Danach waren die Vertreter der Parlamentsparteien und im Anschluss die Landeshauptleute geladen. Pressekonferenz bekannt gegeben.

Rendi-Wagner gegen Öffnungen

Dafür sprach sich auch SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner aus. Ganz im Gegenteil betonte sie ein weiteres Mal, dass das Lockdown-Ende letzte Woche eindeutig zu früh gekommen sei. Das zeige die unsichere Situation in Tirol, aber auch die gefährliche Entwicklung der Virus-Mutationen: “Ich will, dass Österreich sicher durch die nächsten Monate kommt – ohne ein ständiges Auf- und Zusperren mit weiteren Lockdowns. Deshalb braucht es den Weg der Sicherheit und der Kontrolle.”

Branchenvertreter äußerten bereits vor dem Wochenende die Befürchtung, dass nicht mit baldigem Aufsperren zu rechnen ist. “Die Regierung denkt offenbar nicht daran, dass Anfang März etwas öffnen könnte”, hieß es zuletzt aus der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Das Infektionsgeschehen in den vergangenen Tagen verlaufe weiterhin stabil, betonte Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne). Allerdings rechnet er mit einem Anstieg der Infektionen aufgrund der jüngsten Öffnung des Handels und Lockerungen bei den Schulen.

Nach Wien und Niederösterreich vor einer Woche haben heute auch in den restlichen sieben Bundesländern die Semesterferien für rund 690.000 Schüler geendet. Nach wochenlangem Distance Learning findet an Volksschulen nun wieder normaler Präsenzunterricht statt, an den übrigen Schulen ist Schichtbetrieb. Teilnehmen darf nur, wer einen Antigenschnelltest durchführt.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Trotz fast zweimonatiger Corona-Pause haben knapp 110.000 Besucher die Ausstellung mit über 100 Werken von Claude Monet im Museum Barberini in Potsdam besucht. Das teilte das Museum in Brandenburg zum Abschluss der Schau “Monet. Orte” am Sonntag mit. Die Ausstellung war nach Angaben des Museums die bisher größte dem Künstler gewidmete Retrospektive in Deutschland. Sie sollte ursprünglich von Ende Februar bis 1. Juni zu sehen sein. Dann aber kam die Corona-Pandemie – das Museum schloss bis 5. Mai. Danach konnte die Schau unter Hygieneauflagen wieder besucht werden und wurde verlängert, um die Pause wettzumachen. Eintrittskarten waren nur im Internet erhältlich. Der Besuch – mit Maske – wurde auf zwei Stunden begrenzt. So konnten weniger Gäste kommen als ohne Pandemie. Die Tickets waren oft schnell vergriffen. Das Museum ging in der Ausstellung Orten nach, die den französischen Maler Claude Monet (1840-1926) inspirierten. In der Schau waren 110 Werke des Impressionisten über drei Etagen zu sehen und nach Orten sortiert, die Monet besuchte. Die Schau wurde in Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum organisiert. Wer keine Gelegenheit hatte, sich die Ausstellung anzusehen, kann sich freuen: Ab 7. September sind 34 Gemälde von Monet dauerhaft in einer Sammlung von Stifter und SAP-Mitgründer Hasso Plattner zu sehen. Auch Werke von Auguste Renoir und Camille Pissarro sollen zu sehen sein.

Monet lockt knapp 110.000 Besucher ins Museum Barberini

👉👉👉 NEUER TERMIN – Pferd Wels wird auf Herbst verschoben 👈👈👈 Aufgrund der aktuellen Entwicklung der 😷 Corona-Krise 😷, haben wir uns entschieden, die PFERD Wels auf den 24. – 27. September 2020 zu verlegen. Wir freuen uns, dass wir einen 🐴 Ersatztermin 🐴 vereinbaren konnten! Alle weiteren Infos zu Rahmenprogramm etc. folgen! Bis dahin, bleibt´s gesund! 🙂💗

Pferde Wels

Ständchen von Alicia Keys und Katy Perry, Tipps von Taylor Swift und Beyoncé und weise Worte von Michelle und Barack Obama: Weil die meisten Abschlussfeiern an den Highschools und Colleges in den USA aufgrund der Beschränkungen in der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden mussten, haben Stars und Politiker den Absolventen bei einer Online-Zeremonie gratuliert. “Ihr habt etwas Bemerkenswertes geschafft”, sagte die Sängerin Alicia Keys, nachdem zum Auftakt der am Sonntag (Ortszeit) via YouTube ausgestrahlten vierstündigen Show die New Yorker Philharmoniker gemeinsam mit Sängerin Lizzo den traditionell bei Abschlussfeiern aufgeführten “Pomp and Circumstance”-Marsch gespielt hatten. “Es war eine harte Woche, ein harter Monat und ein hartes Jahr und ich weiß, dass es sich jetzt gerade nicht so anfühlt, als gebe es viel zu feiern”, sagte Sängerin Keys, die sich wie alle Beteiligten per im Voraus aufgezeichneter Video-Botschaft zu Wort meldete, weiter. “Aber es ist OK, wenn ihr euch jetzt gerade nicht OK fühlt.” Die USA sind von der Coronavirus-Pandemie besonders stark betroffen. Zudem gibt es seit Tagen Massendemonstrationen gegen Rassismus und Polizeibrutalität nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis. “Ihr denkt jetzt nicht an eure Zeit in der Schule, sondern an Demonstrieren und Protestieren”, sagte Keys. “Und da fühle ich mit euch. Die Welt liegt gerade auf so viele Arten in Scherben. Aber ihr zeigt, dass ihr die Generation seid, die das heilen wird.” Eine virtuelle Abschlussfeier inmitten einer Pandemie und Massenprotesten sei wohl nicht das, was sich die Schüler und Studenten erhofft hätten, sagte Sängerin Taylor Swift. “Aber erwartet das Unerwartete und feiert trotzdem.” Unter den Gratulanten waren zudem BTS, Justin Timberlake, Shawn Mendes, Billie Eilish, Tom Hanks und Rita Wilson, Jennifer Lopez. Lady Gaga, die Simpsons, Bill und Melinda Gates, Bono, Jack Black und Martha Stewart. Auch Sängerin Beyoncé gratulierte den Absolventen – und bedankte sich, dass so viele von ihnen in den vergangene Tagen an den Protesten teilgenommen hatten. “Danke, dass ihr eure kollektive Stimme hören lasst, und der Welt klar macht, dass schwarze Leben zählen.” Das habe “echte Veränderungen” in dieser “entscheidenden Zeit in der Geschichte und in euren Leben” angestoßen, sagte Beyoncé. “Ihr seid alles, was die Welt jetzt braucht.” Zum Abschluss der Highschool beziehungsweise des Colleges werden Absolventen in den USA normalerweise bei großen Veranstaltungen gefeiert. Sie tragen traditionell Doktorhut und Talar, bekommen ihre Abschlussurkunden überreicht und viele Familienmitglieder und Freunde sitzen im Publikum. Aufgrund der Einschränkungen der Coronavirus-Pandemie mussten diese Feiern in diesem Jahr weitgehend abgesagt werden. In manchen Bundesstaaten waren Veranstaltungen in kleinerem Rahmen oder aus Autos heraus möglich. Für den Bundesstaat New York hatte Gouverneur Andrew Cuomo am Sonntag angekündigt, dass ab Ende Juni Abschlusszeremonien unter freiem Himmel mit Abstandsregeln und bis zu 150 Menschen wieder möglich sein sollen. Gleich mehrmals zeigten sich bei der Veranstaltung der frühere US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle. “Auch in schwierigen Zeiten, gebt ihr mir weiter Hoffnung. Ihr sei genau das, was wir jetzt brauchen”, sagte Michelle Obama. “Ihr habt so schnell so viel gelernt und ich weiß, dass ihr es nicht nur besser machen könnt als die Generationen vorher, sondern dass ihr es auch besser machen werdet.” Das Land könne aus diesen schweren Zeiten “stärker und besser” hervorgehen, sagte Barack Obama. “Aber das hängt von Menschen wie euch ab. Ich wünschte, meine Generation hätte mehr getan, um einige dieser Probleme zu lösen, so dass ihr das nicht hättet machen müssen. Aber die gute Nachricht ist, ich weiß, dass ihr der Herausforderung gewachsen seid.” Trotz allem dürften die Absolventen das Feiern nicht vergessen, sagte Michelle Obama. “Los, tanzt ein bisschen! Euren coolen Tanz! Nur für euch selber! Vielleicht auch den nicht ganz so coolen Tanz! Seid albern!”

Stars und Obamas gratulierten Absolventen online

Vertreter des Handels fordern Abholmöglichkeiten für online bestellte Waren (Click & Collect) bei den derzeit noch geschlossenen Geschäften. Momentan sind Abholungen nur bei Gastrobetrieben möglich. Handelsverband und Wiener Wirtschaftskammer wünschen sich diese Möglichkeit auch für die Handelsbetriebe. “Wir brauchen sehr rasch eine Lösung für das kontaktlose, sichere Abholen von bestellter Ware bei den Wiener Händlerinnen und Händlern”, forderte Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien, am Donnerstag. Gumprecht spricht sich für Abholstationen außerhalb des Kundenbereichs aus, wie etwa am Parkplatz. Eine weitere Option seien festgelegte Abholzeiten mit Bestellbestätigung und Abholscheinen. Gerade in der Vorweihnachtszeit zähle jeder Tag. ” Wenn wir nicht wollen, dass immer mehr des Weihnachtsumsatzes an internationale Online-Multis abfließt, machen Services wie Click & Collect schon einen großen Unterschied.” Der Handelsverband hält die rechtliche Begründung des Gesundheitsministeriums für das Verbot, es sei praktisch nicht zu kontrollieren, nicht den Tatsachen entsprechend. “Auch aus epidemiologischer Sicht wäre eine Erlaubnis für die Warenabholung vor den Geschäften sinnvoll. Dadurch würden sich im Weihnachtsgeschäft die Kundenströme besser verteilen und die Händler hätten aufgrund der Vorbestellungen weit mehr Planbarkeit”, sagte Rainer Will, Chef des Handelsverbands. Wiener Kammerchef fordert Lockerung Auch der Wiener Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck fordert von der Bundesregierung, die Lockdown-Regeln für den stationären Einzelhandel zu lockern. Konkret plädiert er dafür, die Abholung von Waren – ähnlich der Speisenmitnahme im Gastrobereich – zu erlauben. Das würde die Unternehmer mit Blick auf das anlaufende Weihnachtsgeschäft unterstützen und Umsatzabflüsse in Richtung Online-Großhandel verhindern, sagte Ruck im APA-Gespräch. Der Kammerchef kann sich vorstellen, dass Unternehmer die vorher im Internet oder via Telefon bestellte Ware ihren Kunden über Abholboxen oder an einer Übergabestelle aushändigen, ohne dass der Käufer das Geschäftslokal betreten muss. “Warum soll das, was beim Essen funktioniert, nicht auch bei Büchern, Kleidung oder Schuhen gehen?”, so Ruck. “Etwas vom Weihnachtsgeschäft mitnehmen” Derzeit sei diese “Click-and-Collect”-Option durch die Corona-Verordnung aber nicht erlaubt. Das solle sich ändern, denn “ich verstehe nicht, warum die Abgabe über eine Outdoor-Box virologisch anders zu bewerten sein soll wie die Abholmöglichkeit in der Gastronomie”. Gleichzeitig müssten freilich auch die Ausgangsbeschränkungen derart adaptiert werden, dass die Abholung für die Kunden straffrei ist. Eine solche Lockerung wäre “für viele Einzelhändler eine Möglichkeit, etwas vom Weihnachtsgeschäft mitzunehmen”, argumentierte der WKW-Präsident. Immerhin geht es um viel Geld und damit regionale Wertschöpfung. Laut Ruck betrug der Weihnachtsumsatz allein im stationären Einzelhandel in Wien 2019 rund 335 Millionen Euro (Gesamt-Österreich: 1,55 Milliarden Euro). Das bedeute einen Beitrag zum Bruttoregionalprodukt von 389 Millionen Euro und sorge in der Bundeshauptstadt für Jobs im Ausmaß von 4313 Jahresvollzeitäquivalenten. “Dann bleibt das Geld auch in der Region” Händler quer durch alle Branchen hätten trotz Umsatzersatz während des Lockdowns großes Interesse daran, ihre Kunden zu bedienen – nicht zuletzt deshalb, um diese längerfristig zu halten, führte Ruck aus: “Die Unternehmen sagen: Umsatzersatz ist toll, aber unser Geschäft ist eigentlich, die Kunden zu bedienen und nicht da zu sitzen und Förderungen entgegenzunehmen.” Prognosen über die Höhe der erwarteten Einbußen im heurigen Weihnachtsgeschäft wollte der Kammerchef nicht abgeben. Dazu gebe es zu viele Unsicherheitsfaktoren. Er appellierte jedenfalls, bei Online-Einkäufen auf regionale Plattformen anstatt auf internationale Konzerne wie Amazon zu setzen: “Dann bleibt das Geld auch in der Region.” Und Ruck unterstützt auch den Vorschlag von WKÖ-Präsident Harald Mahrer, an den verbleibenden Adventsonntagen nach dem Lockdown ebenfalls die Geschäfte aufsperren zu dürfen. Das wäre natürlich keinesfalls als “Präjudiz” für eine “Einführung der Sonntagsöffnung durch die Hintertüre” zu verstehen, meinte Ruck. Aber es könnte dem regionalen Handel helfen und gleichzeitig Kundenströme in Corona-Zeiten entzerren.

Handel pocht auf Abholmöglichkeit bei geschlossen Geschäften

Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, rechnet mit einem bezahlbaren Corona-Impfstoff. Er erwarte, dass die Hersteller einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus “nahe am Selbstkostenpreis” anbieten werden, sagte Cichutek am Dienstag in der RTL/ntv-Sendung “Frühstart”. Das PEI ist das deutsche Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. “Es ist natürlich eine Prestigefrage, dass sich die Unternehmen gefordert fühlen, der Welt zu helfen und insofern die Welt nicht überfordern können hinsichtlich der Preise”, so Cichutek. Eine flächendeckende Durchimpfung der Bevölkerung in Deutschland ist Cichutek zufolge “eine Sache von Monaten”.

Deutsches Institut erwartet bezahlbaren Impfstoff

Österreichs Fußball-Bundesliga wird sich bei ihrer Clubkonferenz am Freitag nicht auf einen konkreten Termin für den Neustart des Spielbetriebes festlegen. “Ich glaube, das wird noch um die zehn Tage brauchen bis Anfang Mai“, sagte Liga-Vorstand Christian Ebenbauer am Dienstag in der ORF-Sendung “Sport aktuell”.

Kein finaler Neustart-Termin für Bundesliga am Freitag