Keine Rückzahlung der Ticketkosten: Jetzt wird geklagt

Merken
Keine Rückzahlung der Ticketkosten: Jetzt wird geklagt

Ein Ehepaar hatte direkt bei der KLM einen Flug von Graz nach Amsterdam und retour für Anfang April gebucht. Aufgrund der Corona-Pandemie annullierte die Airline den Flug. Zwei Monate versuchten die Steirer selbst, die 687 Euro für die beiden Flugtickets zurückzuerhalten – chancenlos. Anfang Juni wandten sie sich an den AK-Konsumentenschutz. „Wir haben sofort an die KLM geschrieben, bekamen aber auch nur Standardantworten“, schildert Bettina Schrittwieser, Leiterin des Konsumentenschutzes der Ak Steiermark, die Ausgangslage. Ende Juli reichte die AK schließlich Klage auf Rückzahlung der Flugkosten ein. „Nach Klagseinbringung teilte die Airline mit, dass sie zahlen werde. Mitte August war das Geld da“, so die Konsumentenschützerin: „Unsere Gerichtskosten zahlten sie aber nicht. Diese klagen wir nun ein.“ Zudem laufen gegen KLM weitere vier Klagen auf Rückzahlung der Flugkosten. KLM ist aber nicht die einzige Fluglinie, die zurzeit geklagt wird: „Wir bereiten Klagen unter anderem gegen die Lufthansa, Ryanair, Eurowings, Emirates oder Turkish Airlines vor“, sagt Schrittwieser. Sie alle haben Flüge annulliert und zahlen nun die Ticketkosten nicht zurück. Ein weiteres Problem zeigt sich, wenn Reisende ihre Flüge nicht direkt bei den Fluglinien, sondern über Plattformen gebucht haben: In diesem Fall werden die Konsumenten mit ihrem Anliegen oft zwischen Plattform und Airline hin- und hergeschickt. Schrittwieser stellt klar: „Es ist immer die Fluglinie zur Zahlung verpflichtet.“

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der britische Staat hat im vergangenen Monat so viele Schulden aufgenommen wie nie zuvor. Das teilte die Statistikbehörde ONS (Office for National Statistics) am Freitag in London mit. Demnach belief sich die Neuverschuldung der öffentlichen Hand im April auf rund 62 Milliarden Pfund (68,93 Mrd. Euro), das sind 51 Milliarden mehr als im Vorjahreszeitraum. Die britische Regierung hat wegen der Coronavirus-Pandemie ein großzügiges Programm für Unternehmen aufgelegt, die ihre Arbeitnehmer freistellen. Die Gehälter werden noch bis Ende Juni zu 80 Prozent vom Staat gezahlt. Vergangene Woche kündigte Schatzkanzler Rishi Sunak an, das Programm werde bis Oktober verlängert, wenn auch mit geringerer Beteiligung vom Staat. Gleichzeitig sind die Steuereinnahmen eingebrochen.

Großbritannien nimmt so viele Schulden auf wie noch nie

Ein Online-Tool der Arbeiterkammer Wien soll raschen Überblick über die Corona-Einreise-Verordnung bieten. Diese sei in der aktuellen Fassung “sehr komplex und schwer lesbar”, befand AK-Direktor Christoph Klein am Montag in einer Aussendung. Was für Einreisende gilt, erschließe sich nur nach einer aufwendigen Analyse des sogar für Juristen und Juristinnen schwer verständlichen Verordnungstextes. Da die AK jetzt in der Hauptreisezeit ständig Anfragen rund um die Einreise nach dem Urlaub bekomme, habe sie die grundlegenden Verordnungsbestimmungen digital “übersetzt”. Als Service gibt es nun von der AK einen Online-Corona-Einreisecheck für Standard-Einreisefälle. Für einen umfassenden Check brauche es aber eine Klarstellung zu einigen noch “unscharf formulierten Ausnahmen durch das Gesundheitsministerium”.

Arbeiterkammer bietet Online-Einreisecheck an

Der Klimawandel lässt die Gletscher in den Alpen rasch schwinden. Wie deutsche Forscher im Fachjournal “Nature Communications” berichten, verloren die Gletscher der Alpen seit von 2000 bis 2014 etwa ein Sechstel (17 Prozent) ihres Eisvolumens – mehr als 22 Kubikkilometer. Besonders betroffen sind die Schweizer Alpen, aber auch die Gletscher in Österreich gehen stark zurück. In der Studie untersuchten Geografen der Universität Erlangen-Nürnberg erstmals die kompletten Alpen statt nur einzelner Gletscher oder Regionen. Dafür nutzten sie Daten von Radarsatelliten, um dreidimensionale Modelle der Erdoberfläche zu erstellen, und kombinierten diese mit optischen Satelliten-Aufnahmen. Dadurch konnten sie Fläche und Höhe der Gletscher messen. “Der Vorteil ist, dass man das Gletschervolumen im Ganzen betrachten kann”, sagte Christian Sommer vom Institut für Geografie. Den größten Eisverlust stellten die Forscher in den Schweizer Alpen fest. “Diese haben die größten Gletscherflächen und gleichzeitig die größten Schmelzraten”, sagte Sommer. So schmolz die Oberfläche des Großen Aletschgletschers im Schweizer Wallis, dem größten Gletscher der Alpen, um mehr als fünf Meter pro Jahr in den unteren Lagen. “In den höchsten Lagen der Zentralalpen scheint es dagegen noch keine Eisschmelze zu geben”, sagte Sommer. Ganz anders in den Randgebirgen: Da beobachteten die Forscher einen Rückgang der Gletscher auch in den höheren Lagen. “Das spricht dafür, dass die Randbereiche die ersten Regionen sein werden, die künftig eisfrei sind”, sagte Sommer. Die Wissenschafter beziffern den Gesamtmassenverlust in den Alpen seit 2000 mit 1,3 Gigatonnen pro Jahr. Das heißt, dass die Alpengletscher pro Jahr rund 1,2 Prozent ihres Gesamtvolumens vom Beginn des Jahrhunderts verlieren. Die stärksten Beiträge dazu würden “die Ablationszonen (jene meist tiefer gelegenen Bereiche, wo die Gletscher durch Abschmelzung Eis verlieren, Anm.) der großen Talgletscher der Schweizer und österreichischen Alpen, die am meisten aus dem Gleichgewicht geraten sind und sich noch an das heutige Klima anpassen”, schreiben die Forscher. Vom Gesamtverlust von 1,3 Gigatonnen pro Jahr entfällt rund die Hälfte auf die Gletscher in den Schweizer Alpen (minus 0,7 Gigatonnen pro Jahr). Der Masseverlust der Gletscher in den italienischen und österreichischen Alpen beträgt jeweils rund 0,25 Gigatonnen pro Jahr, jener in den französischen Alpen 0,16 Gigatonnen pro Jahr. Die Daten ermöglichen es den Angaben nach, die Entwicklung des Großteils der knapp 4.000 Gletscher in den Alpen auszuwerten. Sie erlaubten aber auch Vorhersagen über das Schmelzwasser in den Sommermonaten, das für die Wasserversorgung und Energiegewinnung vieler Länder wichtig sei. “Das hat Auswirkungen über den Alpenraum hinaus, weil es Einfluss auf den Wasserhaushalt einiger großer europäischer Flusssysteme mit Ursprung in den Alpen hat”, erläuterte Sommer.

Studie zeigt dramatischen Gletscherschwund in den Alpen

Vor zwei Wochen noch himmelhochjauchzend: Meistertitel mit Juventus Turin. Am Freitag zu Tode betrübt: In der Champions League gegen Lyon ausgeschieden, trotz zweier Tore von ihm – Cristiano Ronaldo. Kleines Trostpflaster: Der Portugiese hat bei Bugatti, wo er schon einen Veyron und einen Chiron gekauft hat, einen Centodieci bestellt, berichtet der „Corriere della Sera“. Der „110er“, der im Elsass gefertigt wird, ist ein auf zehn Exemplare limitiertes Sondermodell, gedacht als Hommage an den legendären Bugatti EB110, der in den 90ern in Italien gebaut wurde. 8-Liter-Motor, 1600 PS, in 2,4 Sekunden von 0 auf 100, Höchsttempo: 380 km/h. Macht mit auf Ronaldo abgestimmten Extras 9,5 Millionen Euro. Das wird den 35-jährigen Portugiesen nicht wirklich das letzte Leiberl kosten, ist er doch knapp vor Lionel Messi vom FC Barcelona der derzeit reichste Fußballer der Welt. Das deutsche VermögenMagazin gibt seinen Netto-Jahresgehalt bei Juve mit 31 Millionen Euro an. Geschätztes Einkommen heuer: 100 Millionen Euro. Geschätztes Gesamtvermögen: 420 Millionen Euro. Da waren oder sind schon ein paar Wägelchen drin: ein Lamborghini Aventador LP 700-4, ein Ferrari F12 TdF, ein McLaren Senna, ein Ferrari 599 GTO, ein Rolls Royce Phantom, ein Bentley GT Speed, ein Aston Martin DB9, ein Mercedes-AMG GLE, ein Audi R8 V10 Spyder, ein BMW M6, ein Porsche Cayenne Turbo, ein Porsche 911, ein Range Rover Sport SVR … Sie alle postet Cristiano Ronaldo gern auf Instagram, wo er 235 Millionen Follower hat. 42,8 Millionen Euro soll er im letzten Jahr allein durch bezahlte Postings auf seiner Seite eingenommen haben.

Ein 110er für die Autosammlung von CR7

Die Hospizbewegung Wels Stadt/Land verpackt in der Weihnachtszeit Ihre im max.center gekauften Geschenke, die sich im Gegenzug über eine kleine Spende freuen.  

Einpackservice im max.center!

Das Objekt aus der ersten Saison des heute 35-Jährigen, der bei den Los Angeles Lakers spielt, erzielte bei der Versteigerung von Goldin Auctions den höchsten Preis für eine Basketball-Karte in der modernen NBA-Ära (ab 1980). James, der damals das Trikot der Cleveland Cavaliers trug, wurde am Ende als bester “Rookie” des Jahres ausgezeichnet. Seitdem gewann er dreimal den NBA-Titel (2012, 2013 und 2016) und zweimal Olympia-Gold (2008, 2012). Viermal wurde er zum besten Spieler der Saison (“MVP”/zuletzt 2013) gewählt.

1,84 Millionen Dollar für Sammelkarte von LeBron James