Kleine Grenzen nach Bayern und Tschechien offen

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Kleine Grenzen nach Bayern und Tschechien offen

Am Mittwochfrüh haben in Oberösterreich knapp zwei Monate nach der Corona-bedingten Schließung erste kleinere Grenzübergänge nach Bayern und Tschechien tagsüber aufgemacht. Jene nach Niederbayern in Obernberg (6 bis 20 Uhr), Voglau (6 bis 21 Uhr) und Breitenberg (7 bis 20 Uhr) können alle Personen passieren.

Die Grenzen im Mühlviertel in Haitzendorf-Gottsdorf, Hinterschiffl-Kohlstadt, Schwarzenberg-Lackenhäuser sowie in Weigetschlag nach Tschechien wurden nur für Forst- und Landwirte freigegeben. Auch diese Übergänge können nur am Tag von 7 bis 20 Uhr passiert werden. Berechtigte, die von Bayern nach Oberösterreich möchten, benötigen eine Bescheinigung, “die für den oberösterreichischen Grenzabschnitt formlos per E-Mail oder persönlich bei der Bundespolizeiinspektion Passau beantragt werden kann”, informierte die deutsche Bundespolizei. Wie die Vorgaben für Oberösterreich aussehen, konnte die Landespolizeidirektion in Linz vorerst noch nicht sagen, da es noch keine Richtlinien vom Bund diesbezüglich gebe.

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Ein Österreicher hat auch im zweiten wichtigeren Rad-Etappenrennen nach der Corona-Zwangspause einen Sieg für das Bora-Team eingefahren. Nach den Erfolgen von Gregor Mühlberger bei der Sibiu-Tour gewann am Dienstag der Oberösterreicher Felix Großschartner die Auftakt-Etappe der Burgos-Rundfahrt in Spanien. Nach dem schwierigen Finish siegte der 26-Jährige solo und ist auch Gesamt-Erster. Großschartner hatte sich das Finale zum Aussichtspunkt Mirador del Castillo oberhalb von Burgos am Vortag angesehen. “Ich habe gewusst, dass das für mich genau passt und das Team hat mich dann perfekt in Position gebracht”, meinte der Gewinner der Türkei-Rundfahrt 2019. Er kam nach 157 km mit acht Sekunden Vorsprung auf ein Verfolgertrio mit Joao Almeida (POR), Ex-Weltmeister Alejandro Valverde (ESP) und Alex Aranburu (ESP) ins Ziel des eine Stufe unter der WorldTour angesiedelten Rennens. Der im Team Bahrain vom Kärntner Marco Haller unterstützte Mikel Landa (ESP) wurde Vierter (+10 Sek.).

Großschartner gewinnt Auftakt der Burgos-Rundfahrt

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Ministerium verkürzt Quarantäne-Phase

Italien verschärft die Polizeikontrollen gegen Verstöße gegen die Ausgangssperre während der Osterfeierlichkeiten. In einem Schreiben rief das Innenministerium die Polizei am Donnerstag zu rigorosen Kontrollen auf. Diese seien besonders wichtig angesichts der Tatsache, dass die Ausgangssperre Resultate zeige und die Epidemiekurve sinke. Die Polizei solle insbesondere kontrollieren, dass Personen nicht mit dem Privatauto ihre Ferienwohnungen erreichen, hieß es im Schreiben. Die Zeit sei noch nicht gekommen, um die Kontrollen aufzulockern. Allein am Mittwoch wurden 286.912 Personen kontrolliert. 10.193 müssen eine Geldstrafe von 400 bis 3.000 Euro zahlen, weil sie gegen die Ausgangssperre verstoßen haben. 14 Personen wurden bestraft, weil sie außer Haus erwischt wurden, obwohl sie unter Quarantäne stehen, da sie positiv auf Covid-19 getestet wurden. Die Regierung in Rom entscheidet am Freitag über eine mögliche Verlängerung des Lockdows bis Anfang Mai. Lediglich einige produktive Tätigkeiten sollten in der kommenden Woche wieder aufgenommen werden.

Italien verschärft Kontrollen über Osterfeierlichkeiten

KTM greift dank “Pole für Pol” nach dem erstem Heimsieg in Spielberg. Pol Espargaro erzielte Samstag 22 Tausendstel vor dem Japaner Takaami Nakagami (Honda) Quali-Bestzeit und geht Sonntag als Favorit in den Grand Prix der Steiermark. Als Dritter überraschte drei Tage nach einer Handoperation Johann Zarco, der Franzose muss aus der Boxengasse starten. Andrea Dovizioso folgt nur aus Reihe drei. Die nur neunte Quali-Zeit war selbst für den am Samstag oft zurückhaltenden, dreifachen Österreich-Sieger ein mageres Ergebnis, obwohl bei hochsommerlichen Bedingungen ideale Verhältnisse am Red Bull Ring herrschten. Sonntag könnte es freilich regnen. Zudem lagen die Top-12 in der Quali nicht einmal sechs Zehntelsekunden auseinander. Die wegen Corona verkürzte MotoGP-WM 2020 ist wegen des Fehlens von Weltmeister Marc Marquez – der verletzte Spanier dürfte auch in Misano noch fehlen – sowie der neuen Michelin-Reifen eine der engsten der Geschichte. Für Ducati könnte am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/live ServusTV) eine große Siegesserie zu Ende gehen. Die Italiener sind seit der Rückkehr der MotoGP nach Spielberg (2016) ungeschlagen, drei der bisher fünf Siege in Serie hat Dovizioso geholt. Womöglich vertraut “Desmodovi” nicht nur auf die Power seines Bikes, sondern auch die spezielle Startvorrichtung (Ride Height System), die seine Desmosedici 2020 hinten absenken kann. Auf dem Papier hat aber Espargaro nun die besten Karten auf den Sieg im zweiten Österreich-Rennen innerhalb einer Woche. Er würde mit seinem Premierenerfolg in der “Königsklasse” nicht nur ein Luxus-Auto gewinnen, sondern vor allem auch die Ducati-Serie auf dem Powerkurs in Österreich beenden. “Unglaublich. Ich habe auf die erste oder zweite Reihe gehofft und nicht gedacht, dass wir die Pole schaffen”, freute sich Espargaro. “Ich habe davor viel zu viele Fehler gemacht”, gestand der Spanier. “Das jetzt hat das ganze Team verdient.” Zudem sieht sich Espargaro in einer idealen Position für seinen ersten MotoGP-Sieg, denn “in Spielberg aus der ersten Reihe zu starten ist superwichtig”. Außerdem fährt Dovizioso von weit hinten los. “Das ist gut. Denn die Ducatis sind vor allem am Anfang, wenn die Reifen noch frisch sind, am schwierigsten zu überholen”, ergänzte der Spanier. Espargaro hat die österreichische RC16 über Jahre maßgeblich mitentwickelt und war deshalb umso frustrierter, dass nicht er, sondern MotoGP-Rookie Binder in Brno den ersten GP-Sieg für KTM geholt hat. Sportdirektor Pit Beirer freute sich daher vor allem für Espargaro. “Er war doch schon sehr unter Druck.” Für KTM sei das ein weiterer Meilenstein, so Beirer. “Unglaublich. Unser Projekt fängt langsam an zu fliegen.” Für die zweite Geschichte des Tages sorgte Zarco. Der verletzte Franzose ließ das FP4 zwar aus, fuhr dann aber beide Qualis und imponierter am Ende als Dritter. “Dabei wollte ich nur einige Qualitätsrunden hinlegen”, erklärte er. Dass er wegen der eggen ihn ausgesprochenen Strafe aus der Boxengasse los fahren muss, hält Zarco für ungerecht. “Ich habe nicht wirklich etwas falsch gemacht”, sagte er im Rückblick auf die gefährliche Situation vor einer Woche auf dem Red Bull Ring. “Ich muss es akzeptieren. Kopf runter und die bittere Pille schlucken”, hat sich Zarco vorgenommen. In der Moto3 ersparte sich der Österreicher Max Kofler zwar Dauer-Startplatz 26, war aber über Rang 29 und die letzte Startreihe noch unglücklicher. Der Oberösterreicher hatte Pech, weil er im Q1 von einem Konkurrenten umgerissen wurde und sich danach mit Reifenproblemen nicht mehr verbessen konnte. “So habe ich mir den Samstag absolut nicht vorgestellt. Da ist viel Pech zusammengekommen”, gestand der 20-jährige WM-Rookie vor dem Rennen am Sonntag (11.00 Uhr MESZ). Koflers Renn-Plan: “In den ersten beiden Kurven die Ellbogen ausfahren und dann an der Spitzengruppe dranbleiben.” Pole in der Moto3 holte der Argentinier Gabriel Rodrigo (Honda). In der Moto2 sicherte sich überraschend der Spanier Aron Canet (Speed Up) seine erste Pole.

Espargaro mit KTM aus Pole in zweites Spielberg-Heimrennen

Die am Mittwoch zu Ende gegangene Saison der Fußball-Bundesliga war mit 11 Monaten und 19 Tagen die bisher längste. Hauptgrund dafür war die aufgrund der Coronavirus-Pandemie 86 Tage dauernde Zwangspause. Dadurch wurde der alte Bestwert von 1986/87 (11 Monate und 4 Tage) um 15 Tage übertroffen. Vor 33 Jahren hatte aber die Winterpause wegen fehlender Rasenheizungen 105 Tage gedauert. 1986/87 ist jedoch mit einem Schnitt von 3,41 pro Spiel noch immer die torreichste Saison, knapp gefolgt von der soeben beendeten mit 3,33. Serienmeister Red Bull Salzburg stellte nun aber mit 3,4 Toren pro Begegnung eine neue Rekordmarke auf, ebenso wie mit dem bereits siebenten Titel en suite. Neue historische Bundesliga-Bestwerte gab es auch bei den Treffern durch Wechselspieler mit 86 und bei den Eigentoren mit 21. Dazu gab es erstmals in der Geschichte mehr Auswärtssiege (82) als Heimsiege (66), nicht zuletzt wegen des Corona bedingten Zuschauerverbots nach dem Re-Start. Auch 334 erzielte Tore in den Auswärtsspielen sind eine neue Bestmarke. Und bei den Auswechslungen wurde mit 1.317 ebenfalls ein neuer Höchstwert erreicht, weil nach dem Re-Start ja erstmals bis zu fünf Wechsel pro Team in einer Partie möglich waren. Valerien Ismael, der nun nicht mehr LASK-Trainer ist, holte 54 Punkte und 17 Siege in seinen ersten 22 Spielen auf der Bank der Athletiker aus Linz und stellte damit zwei Ligarekorde auf. Salzburg-Coach Jesse Marsch holte sich dafür mit seinen “Bullen” nicht nur den Meistertitel, sondern auch einen Torrekord: 110 Treffer erzielte sein Team in 32 Spielen. Und Torschützenkönig Shon Weissman vom WAC kam als erster Bundesliga-Spieler gleich in seiner Premierensaison auf 30 Tore.

Abgelaufene Bundesliga-Saison war die bisher längste

Einen ausgedehnten Zimmerbrand im Dachgeschoß eines Wohnhauses musste die Feuerwehr in der Nacht auf Donnerstag in Wels-Pernau bekämpfen.

Ausgedehnter Zimmerbrand in einem Wohnhaus in Wels-Pernau