Kleintransporter nach Unfall auf Innkreisautobahn bei Wels-Oberthan umgestürzt

Merken
Kleintransporter nach Unfall auf Innkreisautobahn bei Wels-Oberthan umgestürzt

Wels. Ein schwere Verkehrsunfall hat sich Montagnachmittag auf der Innkreisautobahn in Fahrtrichtung Passau bei Wels-Oberthan ereignet.

Ein Kleintransporter stürzte nach einer Kollision mit einem PKW um und kam auf der Überholspur liegend zum Stillstand. Ersten Informationen zufolge wurde bei dem Unfall zum Glück niemand schwer verletzt. Eingeklemmt war entgegen erster Meldungen zum Glück ebenso niemand. Die Feuerwehr konnte nach wenigen Minuten wieder abrücken.

Die Innkreisautobahn war in Fahrtrichtung Passau unmittelbar nach dem Knoten Wels rund eine Stunde nur erschwert passierbar.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Was auf Bundesebene gescheitert ist, funktioniert in Wels beinahe reibungslos. Die Zusammenarbeit zwischen ÖVP und FPÖ. Was sich die Koalition für die zwei Jahre bis zur Wahl vorgenommen hat?

Ausblick 2020/21 - Schwerpunkte der Koalition

Der Handel im Wandel. Bei den Welser Shops tut sich was. Doch abseits der aktuellen Leerstand Debatten ist man mehr als zufrieden. Beim alljährlichen Sommercocktail der Welser Kaufleute lässt man sich von Illusionen irre führen und plant bereits in lockerer Atmosphäre die zweite Jahreshälfte. Und die wird “voi guad”.

Die Online-Foren von heimischen Zeitungen sollen laut Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) vom geplanten Gesetzespaket gegen “Hass im Netz” nicht erfasst werden. “Zeitungsforen werden nicht hineinfallen”, sagte sie zum “Kurier”. Darauf habe man sich geeinigt, so Edtstadler, angesprochen auf Kritik, dass auch Online-Foren von Zeitungen ab 100.000 Nutzern in das Gesetz fallen könnten. Ihr gehe es “in erster Linie darum, Konzerne mit Milliardenumsätzen, die oft nicht erreichbar sind für Opfer von Hass im Netz, an die Kandare zu nehmen” (wie etwa Facebook, Anm.). Ein Ziel der Initiative ist es ja, dass Online-Plattformen potenziell rechtswidrige Inhalte rascher löschen müssen. Abgeschlossen sind die Verhandlungen zwischen ÖVP und Grünen zu diesem Paket nach wie vor nicht, hieß es am Donnerstagabend auf APA-Anfrage aus Regierungskreisen. Zuletzt war unter anderem eben noch offen, welche Unternehmen von den neuen Regeln zur “Plattformverantwortlichkeit” konkret betroffen sein sollen. Im Gespräch war sowohl eine von Edtstadler angekündigte Nutzergrenze (von 100.000 Usern) als auch ein Anknüpfen am (allenfalls weltweiten) Umsatz der Unternehmen. Die Pläne sorgten bei heimischen Medienhäusern für Sorgen, könnten doch größere Moderationspflichten und bürokratischer Aufwand drohen – und hohe Kosten verursachen. So warnte etwa Ernst Swoboda, Geschäftsführer des Krone-eigenen Radiosenders Kronehit am Dienstag dieser Woche im “Standard” vor einem “ungeheuren bürokratischen Aufwand”, was Meldungen, Verfahren und Berichtspflichten bei Posting-Beschwerden betrifft. Laut Verhandlerkreisen dürften vor allem die Grünen auf die Ausnahme der Zeitungsforen gedrängt haben. Wie die Regelung genau ausformuliert werden könnte, ist aber noch offen. Dass die heimischen Zeitungen vom Paket nicht umfasst sein sollen, argumentierte Justizministerin Alma Zadic (Grüne) schon Anfang August damit, dass bei österreichischen Unternehmen bereits jetzt die Möglichkeit bestehe, einen Unterlassungsanspruch zuzustellen – was bei großen Plattformen nicht gehe. Grundsätzlich soll das Paket jetzt bald am Tisch liegen, betonte Edtstadler im “Kurier”: “Bei der Plattformverantwortlichkeit haben wir uns weitgehend geeinigt. Den Teil aus der Justiz müssen wir noch unter einen Hut bringen. Alternativ könnten wir Teile aus dem Paket herauslösen, um schneller zu einer Einigung zu kommen.” Aus dem Justizministerium hieß es dazu am Donnerstagabend, in den nächsten Tagen werde es noch weitere Gespräche zur Finalisierung des Paketes geben.

Hass im Netz: Zeitungsforen von Gesetz nicht betroffen

Minister und hochrangige Vertreter aus mehreren EU- sowie den Westbalkan-Staaten beraten am Mittwoch und Donnerstag in Wien über Migration im östlichen Mittelmeerraum. Gemeinsam will man “irreguläre Migration verhindern”, wie Gastgeber Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) erklärte. Experten warnten vor einem erneuten Anstieg illegaler Grenzübertritte nach der Lockerung der Reisefreiheit. Erwartet werden neben dem deutschen Innenminister Horst Seehofer auch Minister aus Griechenland, Slowenien, Tschechien und Ungarn sowie Staatssekretäre aus Polen und der Slowakei. Aufgrund der aktuellen Coronasituation in den Westbalkanstaaten sowie Bulgarien und Rumänien sind die Minister und Staatssekretäre dieser Länder via Videostream zugeschaltet. Zudem werden der Vizepräsident der EU-Kommission, Margaritis Schinas, der EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik, Olivér Várhelyi, sowie Vertreter des EU-Unterstützungsbüros für Asylfragen (EASO), der EU-Grenzschutzagentur Frontex sowie dem in Wien ansässigen ICMPD (Internationales Zentrum für die Entwicklung der Migrationspolitik) an den Beratungen teilnehmen. Am Donnerstag (11.30 Uhr) findet eine Pressekonferenz, u.a. mit Nehammer und Seehofer, statt. Zwar sind die illegalen Grenzübertritte EU-weit in den vergangenen Monaten wegen der Corona-Pandemie kurzzeitig zurückgegangen, doch warnten verschiedene Experten und Organisationen vor einem erneuten Anstieg nach der Lockerung der Reisefreiheit. Der östliche Mittelmeerraum ist laut Frontex die “aktivste Migrationsroute nach Europa”. Im Mai wurden dort 1.250 irreguläre Grenzübertritte festgestellt, achtmal so viele wie im April.

Konferenz "gegen illegale Migration" in Wien

Dr. Andreas Rabl (Bürgermeister) im Talk.