Klinikum ernennt 17 neue Oberärzte

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Klinikum ernennt 17 neue Oberärzte

Auch 2022 werden am Klinikum Wels-Grieskirchen vielversprechende Nachwuchsmediziner des Hauses zu Oberärztinnen und Oberärzten ernannt. Warum treffen junge Menschen heute die Entscheidung, Medizin zu studieren und einen derart verantwortungsvollen Beruf zu erlernen? Was verbinden sie mit dem Berufstitel Oberarzt? Und was ist das Besondere daran, in einem Ordensspital zu arbeiten? Zwei der neuen Funktionsträger geben Einblicke in ihren Ausbildungsweg und ihr Berufsleben am Klinikum Wels-Grieskirchen.

„Die Möglichkeit, Menschen zu helfen und Schmerzen zu lindern, war für mich ein starkes Motiv, Medizin zu studieren“, erklärt Orthopäde Christoph Charwat-Pessler, einer der siebzehn neu ernannten Oberärzte am Klinikum Wels-Grieskirchen. „Funktion und Fehlfunktion des menschlichen Körpers haben mich schon früh interessiert.“ Das Studium absolvierte der Oberösterreicher in Wien, zahlreiche Famulaturen in Wels, Linz, Wien und in den USA. „2010 startete ich mit dem Turnus am Klinikum Wels-Grieskirchen, seit 2020 bin ich Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Orthopädie und Traumatologie“, blickt Charwat-Pessler auf seine Ausbildung zurück. Warum er sich für seine Fachrichtung entschieden hat? „Orthopädie und Traumatologie sind äußerst spannend, weil sie breit gefächert sind. Es gibt zahlreiche konservative Behandlungsmöglichkeiten, aber auch operative Therapieoptionen.“

In seiner Arbeit spürt er auch das Ordensspital: „Alleine durch die Anwesenheit der geistlichen Schwestern werden wir daran erinnert, dass wir – so wie sie ihr Leben in den Dienst einer Sache stellen – im Dienst der Gesundwerdung der uns anvertrauten Menschen stehen, dass neben medizinischem Wissen und Fortschritt das seelische Wohl in der Therapie der Menschen ein wichtiger Faktor ist und dass man trotz aller beruflichen Erfolge die Bodenhaftung nicht verlieren sollte.“ Die Verleihung des neuen Berufstitels sieht er als große Ehre und Wertschätzung seiner Arbeit. „Beruflich möchte ich mich weiter konstant verbessern, um die Orthopädie und Unfallchirurgie im Allgemeinen und die Fußchirurgie im Speziellen voranzutreiben. Gerade in der Fußchirurgie gibt es in unserem Haus eine große Tradition.“ Oberarzt Dr. Christoph Georg Charwat-Pessler wohnt in Lambach. Seine Hobbies sind Joggen und Lesen. Er ist verheiratet mit „der besten Ehefrau von allen“ und Vater von drei Söhnen.

Auch Internistin Kathrin Danninger ist seit März 2022 Oberärztin am Klinikum. „Ich wusste bereits in der Volksschule, dass ich Medizin studieren wollte – für mich hat es nie eine Alternative gegeben“, so die Kardiologin. „Innere Medizin hat mich im Turnus am meisten interessiert, mein Vater ist ebenfalls Internist.“ Auch sie hat in Wien studiert, die Facharztausbildung in Wels sowie mehrere Auslandsaufenthalte absolviert. „Für die Kardiologie habe ich mich entschieden, weil die Arbeit sehr spannend und abwechslungsreich ist – für das Klinikum habe ich mich entschieden, weil ich mich vom Bewerbungsgespräch an hier wohl gefühlt habe und von Beginn an gut ins Team integriert wurde. Die Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut.“

Auch für Danninger ist das Klinikum als Ordensspital in ihrer Arbeit spürbar: „Wertschätzender Umgang sowohl mit den Patienten als auch mit den Kollegen hat hier einen hohen Stellenwert.“ Nun freut sie sich über ihren Berufstitel als Oberärztin: „Er ist eine Anerkennung für meine Arbeit in den letzten Jahren. Auch in Zukunft möchte ich meine Fähigkeiten und Kenntnisse in einigen Bereichen der Kardiologie und Intensivmedizin erweitern. Ein Ziel ist es, einen akuten Herzinfarkt alleine im Herzkatheterlabor versorgen zu können, sodass ich ohne Rufbereitschaft im Hintergrund Dienst machen kann.“ Oberärztin Dr. Kathrin Danninger, MPH, ist 40 Jahre alt. Sie wohnt in Linz. Zu ihren Hobbies zählen Sport, Lesen, Sprachen und Musik.

Am größten Ordensspital Österreichs sichern derzeit rund 580 Ärzte mit Pflegekräften und vielen weiteren Berufsgruppen die umfassende Gesundheitsversorgung der Region. „Dabei stellt die Berufsgruppe der Oberärzte einen entscheidenden Faktor in der qualitativ hochwertigen Diagnostik und Therapie des Klinikums dar. Zusätzlich zur Regelversorgung sichern sie mit ihrer fachlichen Kompetenz die Spitzenmedizin und überzeugen durch ihre Innovationsbereitschaft“, so Thomas Muhr, Ärztlicher Leiter am Klinikum. Neben ihrem Beitrag in Wissenschaft und Forschung nehmen Oberärzte auch eine entscheidende Funktion in der Ausbildung ein. „Mit über 150 Facharztausbildungsstellen und strukturierten Ausbildungskonzepten gehören wir zu den bedeutendsten medizinischen Ausbildungszentren in Österreich. Oberärzte haben sowohl fachlich als auch menschlich eine Vorbildfunktion, denn neben Spitzenmedizin spielen bei uns soziale Aspekte, Zuwendung und die Werte des Ordensspitals eine zentrale Rolle.“

Die neuen Oberärzte 2022:

Dr. Cornelia Gregor, FEBO, Augenheilkunde und Optometrie
Dr. Günter Pilsner, Augenheilkunde und Optometrie
Dr. Kathrin Danninger, MPH, Innere Medizin II, Kardiologie und Intensivmedizin
Dr. Lisa Maria Madl-Liebenberger, Innere Medizin II, Kardiologie und Intensivmedizin
Dr. Aisté Fokaité, Innere Medizin IV, Hämatologie, internistische Onkologie und Palliativmedizin, Nephrologie und Dialyse
Andrea Zebuhr, MSc, Innere Medizin IV, Hämatologie, internistische Onkologie und Palliativmedizin, Nephrologie und Dialyse
Dr. Dominik Widhalm, Innere Medizin V, Gastroenterologie, Diabetologie und nicht-invasive Kardiologie
Dr. Nadine Raffler, Kinder- und Jugendheilkunde, Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin
Dr. Alexander Leitner, Lungenkrankheiten
Dr. Violetta Kure, Neurologie
Dr. Christoph Charwat-Pessler, Orthopädie und orthopädische Chirurgie
Dr. Alexander Petershofer, Orthopädie und orthopädische Chirurgie
Dr. Petra Zipper, Pathologie
Dr. Dipl.-Biol., Michael Schnitzbauer, MHBA, Radiologie
Dr. Jasmin Jelecevic, Unfallchirurgie
Dr. Katharina Metzinger, Unfallchirurgie
Dr. Victoria Werner, Unfallchirurgie

Foto (c) Klinikum Wels-Grieskirchen

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